Leseprobe Merken

de Bok, Pauline

Beute

Mein Jahr auf der Jagd

Von der ersten Spur bis zum Schuss, vom Aufbrechen des Wildes bis zum Verzehr: Pauline de Bok nimmt uns mit auf eine Entdeckungsreise durch die Welt der Jagd. Ihr glänzend geschriebenes Buch ist zugleich eine Reflexion über die Natur des Menschen als Jäger, die Lust am Beutemachen, das Essen von Tieren und die moralische Verantwortung. 
Zunächst ist es nur ein Experiment: Um einen Roman zu schreiben, macht Pauline de Bok den Jagdschein. Doch die Jagd weckt etwas in ihr, verändert ihr Leben, sie bleibt Jägerin und zieht sich für ein Jahr in einen umgebauten Kuhstall in Mecklenburg zurück. In dem dort entstandenen Buch berichtet sie von ihrem einsamen Leben inmitten von Feldern, Seen und Wäldern im Rhythmus der Jahreszeiten. Sie beobachtet Wildschweine, Rehe, Damwildrudel, Füchse, Hasen, hält Ausschau nach Wölfen, geht bei Wind und Regen auf Ansitz, beteiligt sich an Drückjagden und verwertet ihre Beute vom Kopf bis zum Schwanz. In ihren mitreißenden Erzählungen erweist sich die Jagd als eine höchst aufschlussreiche Aktivität: Ein Jäger muss sich in die Tiere hineinversetzen, aber er muss sich auch selbst kennen: seine Motive, Fähigkeiten, Schwächen und seinen Jagdinstinkt. Zugleich hält die Jagd einer Gesellschaft den Spiegel vor, die immer mehr Tiere „verbraucht“, aber vom Töten nichts wissen will. Pauline de Boks Jagd-Buch lässt uns ganz neu über das Verhältnis von Mensch und Tier und den Platz des Menschen in der Natur nachdenken.
Von Pauline de Bok. Aus dem Niederländischen von Gregor Seferens.

Teilen

Seite drucken

E-Mail

Der Code wurde in die Zwischenablage kopiert.

Bibliografie

978-3-406-72112-0

Erschienen am 15. Februar 2018

272 S.

Gebunden

Hardcover 19,95 € Kaufen
e-Book 15,99 € Kaufen

Empfehlungen

Inhalt
Abschied von der Stadt

Frühling
Eine junge Bache
Streunen
Wolfsfieber

Sommer
Hundstage
Mein Jagdrevier
Mauser

Frühherbst
Wildkamera
Tontauben schießen
Brunft

Spätherbst
Lockfutter
Schweinehoden
Treiber
Der hässliche Schuss

Winter
Die längste Nacht
Hirn
Ein Kaninchen töten

Schonzeit

Junges Leben

Glossar
Pressestimmen

Pressestimmen

"Das Buch 'Beute' ist das Ergebnis dieser sehr offenen, empfindsamen, aber auch schonungslosen Selbsterfahrung (...) so öffnet sie dem Leser behutsam das Feld für eigene Urteile, Jäger, und Fleischesser, Vegetarier und Tierschützer werden weder verdammt noch gelobt."
Axel Kahrs, Altmark Zeitung, 3. März 2018



"Wir lesen mit größter Faszination – denn es wird uns ganz wunderbar erzählt."​
Kathrin Meier-Rust, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag, 29. April 2018



"Die Naturimpressionen lassen einen das Erwachen der in der Stadt abgestumpften menschlichen Sinne miterleben."
Gunda Bartels, Der Tagesspiegel, 6. Mai 2018



"(Pauline de Bok) sucht vor allem nach einer Balance zwischen Mensch und Tier."
Tobias Rüther, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 29. April 2018



"Pauline de Bok beleuchtet einfühlsam das Spannungsverhältnis zwischen Tierliebe und Jagd."
Susanne Moll, NDR Kulturjournal, 13. Februar 2018



"'Beute' stösst hinein in den Graubereich aller moralischer Fragen, die uns heute am Schnittpunkt von Anthropologie, Tierethik, Natursehnsucht und Selbsterfahrung bedrängen."
Ijoma Mangold, Die Zeit, 28. März 2018



"Als wäre man selbst mit dabei."
Jessica Benjatschek, Emotion, 5/2018



"Moralische Verantwortung ist für die Schriftstellerin eine Selbstverständlichkeit. Sie knallt kein Wild ab, um Trophäen zu sammeln. Sie folgt einem menschlichen Urbild: Spuren im Sand, ihnen folgen, manchmal Beute machen."
Roland Mischke, Lübecker Nachrichten, 11. April 2018



"An Pauline de Boks Buch (…) fasziniert die soghafte Wirkung ihrer Begeisterung (…) sie lässt sich nicht über die Schulter blicken; stattdessen leiht sie dem Leser ihre Augen."
Larissa Niesen, Sächsische Zeitung, 10. März 2018



"De Bok (...) erzählt (...) davon, wie ein menschlicher Urtrieb in ihr erwachte, wie ihr Verhältnis zur Natur sich wandelte, wie sie lernte, ihre Beute vom Kopf bis Schwanz zu verwerten – und was die moralischen Dilemmata bei der Jagd über das Wesen des Menschen verraten."
Die ZEIT / DLF / ZDF, Sachbuch-Bestenliste für Februar - Platz 7, 1. Februar 2018



"Ein ebenso ungewöhnlich fundiertes wie provokantes Buch."
Thomas Böhm, RBB Radio, 6. Mai 2018



"Selten hat jemand sensibler und komplexer über das Wesen der Jagd geschrieben."
Marc Reichwein, Die Welt, 12. Mai 2018



Veranstaltungen

Veranstaltungen

Steinhorst

25. Juli 2018

20:00 Uhr

Pauline de Bok

Beute

Lesung

25. Steinhorster Lesesommer: Lesung mit Pauline de Bok

Veranstaltungsort: Erich-Weniger-Haus

Steinhorst , Marktstraße 20

Uelzen

2. November 2018

19:30 Uhr

Pauline de Bok

Beute

Lesung & Gespräch

Wein-Geister-Lesung: mit Pauline de Bok

Moderation: Axel Kahrs

Veranstaltungsort: Ratsweinhandlung

Uelzen , Bahnhofstraße 42

}

Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-72112-0

Erschienen am 15. Februar 2018

272 S.

Gebunden

Gebunden 19,95 € Kaufen
e-Book 15,99 € Kaufen

de Bok, Pauline

Beute

Mein Jahr auf der Jagd

Von der ersten Spur bis zum Schuss, vom Aufbrechen des Wildes bis zum Verzehr: Pauline de Bok nimmt uns mit auf eine Entdeckungsreise durch die Welt der Jagd. Ihr glänzend geschriebenes Buch ist zugleich eine Reflexion über die Natur des Menschen als Jäger, die Lust am Beutemachen, das Essen von Tieren und die moralische Verantwortung. 
Zunächst ist es nur ein Experiment: Um einen Roman zu schreiben, macht Pauline de Bok den Jagdschein. Doch die Jagd weckt etwas in ihr, verändert ihr Leben, sie bleibt Jägerin und zieht sich für ein Jahr in einen umgebauten Kuhstall in Mecklenburg zurück. In dem dort entstandenen Buch berichtet sie von ihrem einsamen Leben inmitten von Feldern, Seen und Wäldern im Rhythmus der Jahreszeiten. Sie beobachtet Wildschweine, Rehe, Damwildrudel, Füchse, Hasen, hält Ausschau nach Wölfen, geht bei Wind und Regen auf Ansitz, beteiligt sich an Drückjagden und verwertet ihre Beute vom Kopf bis zum Schwanz. In ihren mitreißenden Erzählungen erweist sich die Jagd als eine höchst aufschlussreiche Aktivität: Ein Jäger muss sich in die Tiere hineinversetzen, aber er muss sich auch selbst kennen: seine Motive, Fähigkeiten, Schwächen und seinen Jagdinstinkt. Zugleich hält die Jagd einer Gesellschaft den Spiegel vor, die immer mehr Tiere „verbraucht“, aber vom Töten nichts wissen will. Pauline de Boks Jagd-Buch lässt uns ganz neu über das Verhältnis von Mensch und Tier und den Platz des Menschen in der Natur nachdenken.
Von Pauline de Bok. Aus dem Niederländischen von Gregor Seferens.
Webcode: https://www.chbeck.de/22723520

Inhalt

Abschied von der Stadt

Frühling
Eine junge Bache
Streunen
Wolfsfieber

Sommer
Hundstage
Mein Jagdrevier
Mauser

Frühherbst
Wildkamera
Tontauben schießen
Brunft

Spätherbst
Lockfutter
Schweinehoden
Treiber
Der hässliche Schuss

Winter
Die längste Nacht
Hirn
Ein Kaninchen töten

Schonzeit

Junges Leben

Glossar

Pressestimmen

"Das Buch 'Beute' ist das Ergebnis dieser sehr offenen, empfindsamen, aber auch schonungslosen Selbsterfahrung (...) so öffnet sie dem Leser behutsam das Feld für eigene Urteile, Jäger, und Fleischesser, Vegetarier und Tierschützer werden weder verdammt noch gelobt."
Axel Kahrs, Altmark Zeitung, 3. März 2018


"Wir lesen mit größter Faszination – denn es wird uns ganz wunderbar erzählt."​
Kathrin Meier-Rust, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag, 29. April 2018


"Die Naturimpressionen lassen einen das Erwachen der in der Stadt abgestumpften menschlichen Sinne miterleben."
Gunda Bartels, Der Tagesspiegel, 6. Mai 2018


"(Pauline de Bok) sucht vor allem nach einer Balance zwischen Mensch und Tier."
Tobias Rüther, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 29. April 2018


"Pauline de Bok beleuchtet einfühlsam das Spannungsverhältnis zwischen Tierliebe und Jagd."
Susanne Moll, NDR Kulturjournal, 13. Februar 2018


"'Beute' stösst hinein in den Graubereich aller moralischer Fragen, die uns heute am Schnittpunkt von Anthropologie, Tierethik, Natursehnsucht und Selbsterfahrung bedrängen."
Ijoma Mangold, Die Zeit, 28. März 2018


"Als wäre man selbst mit dabei."
Jessica Benjatschek, Emotion, 5/2018


"Moralische Verantwortung ist für die Schriftstellerin eine Selbstverständlichkeit. Sie knallt kein Wild ab, um Trophäen zu sammeln. Sie folgt einem menschlichen Urbild: Spuren im Sand, ihnen folgen, manchmal Beute machen."
Roland Mischke, Lübecker Nachrichten, 11. April 2018


"An Pauline de Boks Buch (…) fasziniert die soghafte Wirkung ihrer Begeisterung (…) sie lässt sich nicht über die Schulter blicken; stattdessen leiht sie dem Leser ihre Augen."
Larissa Niesen, Sächsische Zeitung, 10. März 2018


"De Bok (...) erzählt (...) davon, wie ein menschlicher Urtrieb in ihr erwachte, wie ihr Verhältnis zur Natur sich wandelte, wie sie lernte, ihre Beute vom Kopf bis Schwanz zu verwerten – und was die moralischen Dilemmata bei der Jagd über das Wesen des Menschen verraten."
Die ZEIT / DLF / ZDF, Sachbuch-Bestenliste für Februar - Platz 7, 1. Februar 2018


"Ein ebenso ungewöhnlich fundiertes wie provokantes Buch."
Thomas Böhm, RBB Radio, 6. Mai 2018


"Selten hat jemand sensibler und komplexer über das Wesen der Jagd geschrieben."
Marc Reichwein, Die Welt, 12. Mai 2018

Veranstaltungen

Steinhorst

25. Juli 2018

20:00 Uhr

Pauline de Bok

Beute

Lesung

25. Steinhorster Lesesommer: Lesung mit Pauline de Bok

Veranstaltungsort: Erich-Weniger-Haus

Steinhorst , Marktstraße 20


Uelzen

2. November 2018

19:30 Uhr

Pauline de Bok

Beute

Lesung & Gespräch

Wein-Geister-Lesung: mit Pauline de Bok

Moderation: Axel Kahrs

Veranstaltungsort: Ratsweinhandlung

Uelzen , Bahnhofstraße 42