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de Bok, Pauline

Das Schweigen der Frösche

oder Die Kunst, die Natur zu belauschen

Tiere und Pflanzen zu sehen und ihre vielen Stimmen zu hören, erfordert eine besondere Aufmerksamkeit. Die Schriftstellerin Pauline de Bok berichtet einfühlsam von 18 Monaten in der Natur, in denen sie Vögel, Insekten, Säugetiere und Amphibien beobachtet, im Wechsel der Jahreszeiten, aber auch in einem längerfristigen Wandel. Der Tümpel neben ihrem Haus trocknet aus, die Frösche verschwinden, andere Arten wandern ein. Ihr glänzend geschriebenes Buch kreist um die große Frage unserer Zeit, wie das Menschentier einen verträglichen Platz in der Natur finden kann.
Meist wird die Natur von einem unsichtbaren Beobachter «von außen» gesehen, gefilmt, beschrieben. Pauline de Bok setzt dagegen auf teilnehmende Beobachtung, als Tier unter Tieren. In «ihrem» Biotop in Mecklenburg, wo sie seit zwanzig Jahren in einem ehemaligen Kuhstall lebt, beobachtet sie Geburt, Paarung, Sterben und Tod, Fressen und Gefressenwerden vieler Tiere, belauscht Hirsche, Spatzen, Ringelnattern und Kraniche. Ihre große Kunst besteht darin, sich dabei selbst als aktiven Teil dieses Biotops zu sehen, in dem sie einheimische Pflanzen schützt, einen kleinen Ersatztümpel für Schwalben und Insekten anlegt, Waschbären fängt und sich als Gärtnerin, Sammlerin und Jägerin in die Nahrungskette einreiht. Ihr Buch ist eine wunderbar lesbare Schule der Wahrnehmung, des Sehens, Hörens, Riechens und Registrierens anderer Lebewesen, die uns den Spiegel vorhalten als der Spezies, die dabei ist, das eigene Biotop zu zerstören.
Von Pauline de Bok, Aus dem Niederländischen von Gerd Busse.

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Bibliografie

978-3-406-78187-2

Erschienen am 17. Februar 2022

320 S.

Hardcover

Hardcover 24,00 € Kaufen
e-Book 17,99 € Kaufen
Inhalt
Der Frühling zögert
1. Der Tümpel ist trocken, als wäre kein Winter gewesen
2. Tieren lauschen, sie locken und loswerden
3. Die Landschaft vermaist, die Kraniche profitieren
4. Der Ölkäfer, das Schicksal des Damspießers und die Osterhasen
5. Zwanzig Frühlinge und meine große kleine Eiche

Die Natur explodiert
6. «Trinkt, Trinkt!», rufe ich allem zu, was lebt
7. Experiment Tümpelgrube

Den Sommer feiern
8. Ein Geständnis an den Laubfrosch

Die Lebenskraft schwindet
9. Storch und Mäuse stellen meine Tierliebe auf die Probe
10. Das Prinzip Schrumpfsprengung
11. Wie ich von einem Waschbären überlistet wurde

Spätherbst

12. Ist es der Buchdrucker, der den Wald verdirbt?
13. Die Kamerafalle, die digitale Falle und die Lebendfalle

Wo bleibt der Winter?
14. Der Wildschweinkopf knistert im Ofen
15. Der Tümpelgeist kehrt zurück

Der lange leere Frühling

16. Das Virus
17. Von Sommerzeitschnee, dem Pfeilstorch und Icarus
18. Mein Grüner-Daumen-Gemüsegarten war ein Hirngespinst

Hochsommer
19. Das Würmergezücht in der Wanne

Herbstjubel
20. Du bist ein kleines Wunder
Pressestimmen

Pressestimmen

„In Pauline de Boks Schule der Wahrnehmung könnte man endlos weiterlesen.“

Zeit Wissen, Hella Kemper



"Eine sehr gute, unaufgeregt genaue Schriftstellerin.
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Wiebke Hüster



"Pauline de Bok hinterfragt auf einzigartige Weise unsere ambivalente Haltung zur Natur. ... Eine großartige Schriftstellerin."
Aus der Begründung der Jury des Jan-Wolkers-Preises für das beste Naturbuch 2021



"Das Buch ist anregend, weil de Bok heikle Fragen nicht scheut: Was kann der ökologisch gutwillige Mensch durch Tun oder Verzicht bewirken? Was ist kontraproduktiver Unsinn?“ 

Falter, Gerlinde Pölsler



„Viel Getier schweigt mittlerweile, Wasserstellen verschwinden, die Natur verändert sich, und die Niederländerin de Bok lauscht und beobachtet und legt Tümpel an für Insekten und Schwalben und macht den Garten essbar. Ansteckend.“
Kurier, Peter Pisa



„ein lesenswertes Werk, das die Folgen des Klimawandels auf unsere Umwelt lebendig illustriert.“ 

Spektrum der Wissenschaft, Wolfgang Skrandies



„Pauline de Bok ist eine leidenschaftliche Naturbeobachterin. Davon erzählt sie sehr ansteckend in ihrem Buch.“
rbb kulturradio, Frank Meyer



„einfühlsame Naturbeobachtungen im Wechsel der Jahreszeiten“

Mitteldeutscher Rundfunk



„Der Text (…) erzählt persönlich, lebensnah und mitreißend Details aus der Tier- und Pflanzenwelt, die auch naturkundigen Menschen neu sein können (…) immer hat die Leserin das Gefühl, es geht um das große Ganze, also um nicht weniger als um den Erhalt unseres Planeten Erde (…)de Boks Erzählen lebt von der präzisen Betrachtung dessen, was wir Leserinnen und Leser selbst entdecken könnten, wenn wir nur genau genug hinschauten. Und genau darin steckt die Schönheit und Kraft dieses Textes.“
SWR2, Sandra Hoffmann



„Eine Naturbeschreibung der besonderen Art … lesenswert.“
P.M.



"Pauline de Bok lauscht Vögeln, sie sieht Kraniche, Hirsche, Waschbären, erlebt mit, wie unerbittlich Tiere zu anderen Tieren sind, legt einen neuen Weiher an, weil der alte austrocknete, was den Fröschen geradewegs das Quaken verschlug.“

Buchkultur, Alexander Kluy



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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-78187-2

Erschienen am 17. Februar 2022

320 S.

Hardcover

Hardcover 24,00 € Kaufen
e-Book 17,99 € Kaufen

de Bok, Pauline

Das Schweigen der Frösche

oder Die Kunst, die Natur zu belauschen

Tiere und Pflanzen zu sehen und ihre vielen Stimmen zu hören, erfordert eine besondere Aufmerksamkeit. Die Schriftstellerin Pauline de Bok berichtet einfühlsam von 18 Monaten in der Natur, in denen sie Vögel, Insekten, Säugetiere und Amphibien beobachtet, im Wechsel der Jahreszeiten, aber auch in einem längerfristigen Wandel. Der Tümpel neben ihrem Haus trocknet aus, die Frösche verschwinden, andere Arten wandern ein. Ihr glänzend geschriebenes Buch kreist um die große Frage unserer Zeit, wie das Menschentier einen verträglichen Platz in der Natur finden kann.
Meist wird die Natur von einem unsichtbaren Beobachter «von außen» gesehen, gefilmt, beschrieben. Pauline de Bok setzt dagegen auf teilnehmende Beobachtung, als Tier unter Tieren. In «ihrem» Biotop in Mecklenburg, wo sie seit zwanzig Jahren in einem ehemaligen Kuhstall lebt, beobachtet sie Geburt, Paarung, Sterben und Tod, Fressen und Gefressenwerden vieler Tiere, belauscht Hirsche, Spatzen, Ringelnattern und Kraniche. Ihre große Kunst besteht darin, sich dabei selbst als aktiven Teil dieses Biotops zu sehen, in dem sie einheimische Pflanzen schützt, einen kleinen Ersatztümpel für Schwalben und Insekten anlegt, Waschbären fängt und sich als Gärtnerin, Sammlerin und Jägerin in die Nahrungskette einreiht. Ihr Buch ist eine wunderbar lesbare Schule der Wahrnehmung, des Sehens, Hörens, Riechens und Registrierens anderer Lebewesen, die uns den Spiegel vorhalten als der Spezies, die dabei ist, das eigene Biotop zu zerstören.
Von Pauline de Bok, Aus dem Niederländischen von Gerd Busse.
Webcode: https://www.chbeck.de/33201979

Inhalt

Der Frühling zögert
1. Der Tümpel ist trocken, als wäre kein Winter gewesen
2. Tieren lauschen, sie locken und loswerden
3. Die Landschaft vermaist, die Kraniche profitieren
4. Der Ölkäfer, das Schicksal des Damspießers und die Osterhasen
5. Zwanzig Frühlinge und meine große kleine Eiche

Die Natur explodiert
6. «Trinkt, Trinkt!», rufe ich allem zu, was lebt
7. Experiment Tümpelgrube

Den Sommer feiern
8. Ein Geständnis an den Laubfrosch

Die Lebenskraft schwindet
9. Storch und Mäuse stellen meine Tierliebe auf die Probe
10. Das Prinzip Schrumpfsprengung
11. Wie ich von einem Waschbären überlistet wurde

Spätherbst

12. Ist es der Buchdrucker, der den Wald verdirbt?
13. Die Kamerafalle, die digitale Falle und die Lebendfalle

Wo bleibt der Winter?
14. Der Wildschweinkopf knistert im Ofen
15. Der Tümpelgeist kehrt zurück

Der lange leere Frühling

16. Das Virus
17. Von Sommerzeitschnee, dem Pfeilstorch und Icarus
18. Mein Grüner-Daumen-Gemüsegarten war ein Hirngespinst

Hochsommer
19. Das Würmergezücht in der Wanne

Herbstjubel
20. Du bist ein kleines Wunder

Pressestimmen

„In Pauline de Boks Schule der Wahrnehmung könnte man endlos weiterlesen.“

Zeit Wissen, Hella Kemper


"Eine sehr gute, unaufgeregt genaue Schriftstellerin.
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Wiebke Hüster


"Pauline de Bok hinterfragt auf einzigartige Weise unsere ambivalente Haltung zur Natur. ... Eine großartige Schriftstellerin."
Aus der Begründung der Jury des Jan-Wolkers-Preises für das beste Naturbuch 2021


"Das Buch ist anregend, weil de Bok heikle Fragen nicht scheut: Was kann der ökologisch gutwillige Mensch durch Tun oder Verzicht bewirken? Was ist kontraproduktiver Unsinn?“ 

Falter, Gerlinde Pölsler


„Viel Getier schweigt mittlerweile, Wasserstellen verschwinden, die Natur verändert sich, und die Niederländerin de Bok lauscht und beobachtet und legt Tümpel an für Insekten und Schwalben und macht den Garten essbar. Ansteckend.“
Kurier, Peter Pisa


„ein lesenswertes Werk, das die Folgen des Klimawandels auf unsere Umwelt lebendig illustriert.“ 

Spektrum der Wissenschaft, Wolfgang Skrandies


„Pauline de Bok ist eine leidenschaftliche Naturbeobachterin. Davon erzählt sie sehr ansteckend in ihrem Buch.“
rbb kulturradio, Frank Meyer


„einfühlsame Naturbeobachtungen im Wechsel der Jahreszeiten“

Mitteldeutscher Rundfunk


„Der Text (…) erzählt persönlich, lebensnah und mitreißend Details aus der Tier- und Pflanzenwelt, die auch naturkundigen Menschen neu sein können (…) immer hat die Leserin das Gefühl, es geht um das große Ganze, also um nicht weniger als um den Erhalt unseres Planeten Erde (…)de Boks Erzählen lebt von der präzisen Betrachtung dessen, was wir Leserinnen und Leser selbst entdecken könnten, wenn wir nur genau genug hinschauten. Und genau darin steckt die Schönheit und Kraft dieses Textes.“
SWR2, Sandra Hoffmann


„Eine Naturbeschreibung der besonderen Art … lesenswert.“
P.M.


"Pauline de Bok lauscht Vögeln, sie sieht Kraniche, Hirsche, Waschbären, erlebt mit, wie unerbittlich Tiere zu anderen Tieren sind, legt einen neuen Weiher an, weil der alte austrocknete, was den Fröschen geradewegs das Quaken verschlug.“

Buchkultur, Alexander Kluy