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Donelaitis, Kristijonas

Die Jahreszeiten

Der 1714 als Sohn eines Freibauern bei Gumbinnen geborene und 1780 verstorbene litauische Lehrer und lutherische Pfarrer Kristijonas Donelaitis gilt im heutigen Litauen als Begründer der litauischen Literatur, auch wenn von der poetischen Produktion des begabten und vielseitigen, dem Leben und all seinen Erscheinungen zugewandten Donelaitis zu Lebzeiten nichts veröffentlicht wurde und nur in Abschriften zirkulierte.
Sein Hauptwerk ist eine nach und nach entstandene Folge von Szenen aus dem Leben der litauischen Bauern in Ostpreußen, geordnet nach den vier Jahreszeiten und in Hexametern verfasst, die den Singsang der gesprochenen Sprache wunderbar wiedergeben und von Arbeit und Festen, von der Landschaft und den Tieren, von Frondienst, Freude und Last, vom dörflichen Zusammenleben erzählen. Freundlich und verspielt, der Welt zugewandt, aber auch zu Verantwortung und Frömmigkeit mahnend, sind die Verse ein anschaulicher, reicher, unterhaltsamer Genuss. 1977 nahm die UNESCO das Buch in die Bibliothek der literarischen Meisterwerke auf.
Von Kristijonas Donelaitis. Mit historischen und bio-bibliographischen Hinweisen von Alfred Kelletat. Aus dem Litauischen übersetzt von Gottfried Schneider.

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Bibliografie

978-3-406-76858-3

Erschienen am 27. Januar 2021

126 S.

Klappenbroschur

Bibliografische Reihen

Broschur 16,00 € Kaufen
Pressestimmen

Pressestimmen

"Das Buch zeigt eindrücklich, wie abhängig die Menschen vor der industriellen Revolution von den Jahreszeiten waren, davon, sie genau zu kennen (…) Der Beck-Verlag gibt dem Buch nun dankenswerterweise eine zweite editorische Chance.“ 

Süddeutsche Zeitung, Birthe Mühlhoff



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Bibliografie

978-3-406-76858-3

Erschienen am 27. Januar 2021

126 S.

Klappenbroschur

Klappenbroschur 16,00 € Kaufen

Donelaitis, Kristijonas

Die Jahreszeiten

Der 1714 als Sohn eines Freibauern bei Gumbinnen geborene und 1780 verstorbene litauische Lehrer und lutherische Pfarrer Kristijonas Donelaitis gilt im heutigen Litauen als Begründer der litauischen Literatur, auch wenn von der poetischen Produktion des begabten und vielseitigen, dem Leben und all seinen Erscheinungen zugewandten Donelaitis zu Lebzeiten nichts veröffentlicht wurde und nur in Abschriften zirkulierte.
Sein Hauptwerk ist eine nach und nach entstandene Folge von Szenen aus dem Leben der litauischen Bauern in Ostpreußen, geordnet nach den vier Jahreszeiten und in Hexametern verfasst, die den Singsang der gesprochenen Sprache wunderbar wiedergeben und von Arbeit und Festen, von der Landschaft und den Tieren, von Frondienst, Freude und Last, vom dörflichen Zusammenleben erzählen. Freundlich und verspielt, der Welt zugewandt, aber auch zu Verantwortung und Frömmigkeit mahnend, sind die Verse ein anschaulicher, reicher, unterhaltsamer Genuss. 1977 nahm die UNESCO das Buch in die Bibliothek der literarischen Meisterwerke auf.
Von Kristijonas Donelaitis. Mit historischen und bio-bibliographischen Hinweisen von Alfred Kelletat. Aus dem Litauischen übersetzt von Gottfried Schneider.
Webcode: https://www.chbeck.de/31957656

Pressestimmen

"Das Buch zeigt eindrücklich, wie abhängig die Menschen vor der industriellen Revolution von den Jahreszeiten waren, davon, sie genau zu kennen (…) Der Beck-Verlag gibt dem Buch nun dankenswerterweise eine zweite editorische Chance.“ 

Süddeutsche Zeitung, Birthe Mühlhoff