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Feilchenfeldt, Rahel E. / Raff, Thomas

Ein Fest der Künste

Paul Cassirer. Der Kunsthändler als Verleger

Paul Cassirer (1871–1926), der erfolgreiche Kunsthändler und engagierte Verleger, war einer der wichtigsten Vorkämpfer für den französischen und deutschen Impressionismus. In diesem reich illustrierten Buch wird der Aufbruch in die Moderne in Kunst und Literatur zu Beginn des 20. Jahrhunderts geschildert und die zentrale Rolle, die Paul Cassirer dabei spielte, beleuchtet.

Im Jahr 1908 gründete der Berliner Kunsthändler Paul Cassirer einen eigenen Verlag und 1909 die sogenannte „Pan-Presse“, eine Handpresse für Künstlergraphik. Maler seiner Galerie wie Ernst Barlach, Max Beckmann, Lovis Corinth, Max Liebermann, Max Slevogt und viele andere illustrierten für Cassirer eigene und fremde Texte. Mit diesen Luxusdrucken und zusätzlichen graphischen Mappen erweiterte Paul Cassirer den Wirkungsradius seiner Künstler und verbreitete zeitgenössische Originalkunst, indem er sie – selbst in Zeiten der Inflation – populär und erschwinglich machte. Darüber hinaus gelang es ihm, die bedeutendsten Autoren der Zeit für seinen Verlag zu gewinnen, unter ihnen Heinrich Mann, Else Lasker-Schüler und Ernst Bloch. Erstmals wird hier die enorme Wirkung, die Cassirer in seiner Doppelrolle als Kunsthändler und Verleger auf die Kunst der Moderne ausübte, geschildert und mit einer Vielzahl bislang unbekannter Werke illustriert.

Herausgegeben von Rahel E. Feilchenfeldt und Thomas Raff.

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Bibliografie

978-3-406-54086-8

Erschienen am 15. Januar 2013

Statt 29,90 € jetzt nur noch 16,95 €

3. Auflage, 2006

423 S., mit 156 Abbildungen davon 50 in Farbe

Klappenbroschur

Broschur 16,95 € Kaufen
Pressestimmen

Pressestimmen

"(...) der Katalog dazu gibt einen sorgfältig dokumentierten und klug kommentierten Überblick über das Wirken des Verleger."
Karin Girke, Weltkunst, 18. April 2006



"[Paul Cassirer] ist eine substanzielle, reich illustrierte Publikation gewidmet, die in Zusammenhang mit einer Ausstellung im Max-Liebermann-Haus Berlin (noch geöffnet bis 21. Mai) entstanden ist. Das Werk greift auf die umfassende, 2002 bei K.G. Saur erschienene kommentierte Biographie zurück, an der auch schon Rahel E. Feilchenfeldt, die Mitherausgeberin des vorliegenden Bandes, beteiligt war. Zwei Dutzend Autorinnen und Autoren schildern in monographischen Essays die Beziehungen des markigen kleinen Verlegers zu den Künstlern, den Schriftstellern und Kunsthistorikern, die mit Originalgraphik und Texten in seinem Programm vertreten waren: Liebermann und Slevogt, die das Verlagssignet konzipierten, gehörten zu den Illustratoren, aber auch Beckmann, Barlach, Chagall, Kokoschka und viele andere. Sternheim, Wedekind, Bloch und Heinrich Mann zählten zu den Autoren."
Manfred Papst, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag, 9. April 2006



"Wem der Rummel bei der Berlin-Biennale zuviel wird, der geht einfach ins Liebermann-Haus, wo er sich ansehen kann, dass es vor exakt hundert Jahren genauso rundging im Berliner Kunstbetrieb. Zu der schönen Ausstellung über die Künstlerkreise rund um den Händler und Verleger Paul Cassirer ist C.H. Beck auch ein sehr aufschlussreiches Buch erschienen."
ripe, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 26. März 2006



"Das hervorragende Buch zur Ausstellung (...)."
Berliner Zeitung, 21. März 2006



"Cassirer an Ernst Barlach, als der Holzschnitte zu machen begann. Der Kunsthändler wurde dann doch Verleger und Freund des Expressionisten. Der Band „Ein Fest der Künste“, hrsg. von Rahel Feilchenfeldt und Thomas Raff (C.H. Beck, Fr. 52.20), ist voll solcher Geschichten."
gm., Neue Zürcher Zeitung am Sonntag, 5. März 2006



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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-54086-8

Erschienen am 15. Januar 2013

Statt 29,90 € jetzt nur noch 16,95 €

3. Auflage , 2006

423 S., mit 156 Abbildungen davon 50 in Farbe

Klappenbroschur

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Feilchenfeldt, Rahel E. / Raff, Thomas

Ein Fest der Künste

Paul Cassirer. Der Kunsthändler als Verleger

Paul Cassirer (1871–1926), der erfolgreiche Kunsthändler und engagierte Verleger, war einer der wichtigsten Vorkämpfer für den französischen und deutschen Impressionismus. In diesem reich illustrierten Buch wird der Aufbruch in die Moderne in Kunst und Literatur zu Beginn des 20. Jahrhunderts geschildert und die zentrale Rolle, die Paul Cassirer dabei spielte, beleuchtet.

Im Jahr 1908 gründete der Berliner Kunsthändler Paul Cassirer einen eigenen Verlag und 1909 die sogenannte „Pan-Presse“, eine Handpresse für Künstlergraphik. Maler seiner Galerie wie Ernst Barlach, Max Beckmann, Lovis Corinth, Max Liebermann, Max Slevogt und viele andere illustrierten für Cassirer eigene und fremde Texte. Mit diesen Luxusdrucken und zusätzlichen graphischen Mappen erweiterte Paul Cassirer den Wirkungsradius seiner Künstler und verbreitete zeitgenössische Originalkunst, indem er sie – selbst in Zeiten der Inflation – populär und erschwinglich machte. Darüber hinaus gelang es ihm, die bedeutendsten Autoren der Zeit für seinen Verlag zu gewinnen, unter ihnen Heinrich Mann, Else Lasker-Schüler und Ernst Bloch. Erstmals wird hier die enorme Wirkung, die Cassirer in seiner Doppelrolle als Kunsthändler und Verleger auf die Kunst der Moderne ausübte, geschildert und mit einer Vielzahl bislang unbekannter Werke illustriert.

Herausgegeben von Rahel E. Feilchenfeldt und Thomas Raff.
Webcode: https://www.chbeck.de/18045

Pressestimmen

"(...) der Katalog dazu gibt einen sorgfältig dokumentierten und klug kommentierten Überblick über das Wirken des Verleger."
Karin Girke, Weltkunst, 18. April 2006


"[Paul Cassirer] ist eine substanzielle, reich illustrierte Publikation gewidmet, die in Zusammenhang mit einer Ausstellung im Max-Liebermann-Haus Berlin (noch geöffnet bis 21. Mai) entstanden ist. Das Werk greift auf die umfassende, 2002 bei K.G. Saur erschienene kommentierte Biographie zurück, an der auch schon Rahel E. Feilchenfeldt, die Mitherausgeberin des vorliegenden Bandes, beteiligt war. Zwei Dutzend Autorinnen und Autoren schildern in monographischen Essays die Beziehungen des markigen kleinen Verlegers zu den Künstlern, den Schriftstellern und Kunsthistorikern, die mit Originalgraphik und Texten in seinem Programm vertreten waren: Liebermann und Slevogt, die das Verlagssignet konzipierten, gehörten zu den Illustratoren, aber auch Beckmann, Barlach, Chagall, Kokoschka und viele andere. Sternheim, Wedekind, Bloch und Heinrich Mann zählten zu den Autoren."
Manfred Papst, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag, 9. April 2006


"Wem der Rummel bei der Berlin-Biennale zuviel wird, der geht einfach ins Liebermann-Haus, wo er sich ansehen kann, dass es vor exakt hundert Jahren genauso rundging im Berliner Kunstbetrieb. Zu der schönen Ausstellung über die Künstlerkreise rund um den Händler und Verleger Paul Cassirer ist C.H. Beck auch ein sehr aufschlussreiches Buch erschienen."
ripe, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 26. März 2006


"Das hervorragende Buch zur Ausstellung (...)."
Berliner Zeitung, 21. März 2006


"Cassirer an Ernst Barlach, als der Holzschnitte zu machen begann. Der Kunsthändler wurde dann doch Verleger und Freund des Expressionisten. Der Band „Ein Fest der Künste“, hrsg. von Rahel Feilchenfeldt und Thomas Raff (C.H. Beck, Fr. 52.20), ist voll solcher Geschichten."
gm., Neue Zürcher Zeitung am Sonntag, 5. März 2006