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Föllmer, Moritz

'Ein Leben wie im Traum'

Kultur im Dritten Reich

„Es ist wie in einem Traum“, notierte Joseph Goebbels, als er im Sommer 1940 das besetzte Paris besichtigte. In der Kultur des Dritten Reiches schienen Wunsch und Wirklichkeit ineinander zu fließen. Völkische Visionen und spektakuläre Inszenierungen trugen zu diesem Gefühl ebenso bei wie klassische Konzerte und populäre Filmkomödien. Kultur nach dem Geschmack der Mehrheit förderte die Akzeptanz des Regimes. Dabei schloss das Dritte Reich an bürgerliche Traditionen an, verweigerte sich aber auch nicht den modernen Trends der Massenkultur. Weil die Kultur der NS-Zeit Raum ließ für unterschiedliche Bedürfnisse und Phantasien, konnte sie auch Krieg, imperiale Herrschaft und Vernichtung legitimieren. Moritz Föllmer stellt diesen Zusammenhang erstmals konsequent in das Zentrum seiner innovativen Darstellung. Er fragt, was Kultur zwischen 1933 und 1945 bedeutete: für überzeugte Nationalsozialisten, für scheinbar unpolitische Zeitgenossen, für Antifaschisten und Juden. Und er lässt Beobachter aus ganz Europa zu Wort kommen.

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Bibliografie

978-3-406-67905-6

Erschienen am 11. Mai 2016

288 S., mit 5 Abbildungen

Klappenbroschur

Bibliografische Reihen

Broschur 16,95 € Kaufen
e-Book 13,99 € Kaufen
Pressestimmen

Pressestimmen

"eine fundierte und vor allem zeitgemäße Auseinandersetzung mit der Zeit des Nationalsozialismus"
Aachener Nachrichten, 13. September 2016
 



"Föllmers elegant geschriebene und differenziert argumentierende Darstellung [kann] uneingeschränkt empfohlen werden."
Karl Christian Führer, h-soz-kult. 26. Oktober 2017



"Föllmer gelingt es, all diese Facetten der Kultur zwischen 1933 und 1945 zur Anschauung zu bringen."
Bernd Ulrich, Historsiche Zeitschrift, Dezember 2017



"Sachlich und anschaulich geschrieben und in einer Sprache, die das wahre Leben unterm Hakenkreuz begreiflich macht."
Hörzu Buchtipp, 8. Juli 2016



"Föllmers Buch ist heutzutage lehrreich"
Franz Schuh, Die ZEIT, 16. Juni 2016



"Bemerkenswerte Studie zur Kultur im dritten Reich."
Christian Ruf, Dresdner Neueste Nachrichten, 20. Juni 2016



"Umfassende Darstellung der Kulturpolitik der Nationalsozialisten.“
Michael Opitz, Deutschlandradio Kultur, 30. Mai 2016



Empfehlungen

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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-67905-6

Erschienen am 11. Mai 2016

288 S., mit 5 Abbildungen

Klappenbroschur

Klappenbroschur 16,95 € Kaufen
e-Book 13,99 € Kaufen

Föllmer, Moritz

'Ein Leben wie im Traum'

Kultur im Dritten Reich

„Es ist wie in einem Traum“, notierte Joseph Goebbels, als er im Sommer 1940 das besetzte Paris besichtigte. In der Kultur des Dritten Reiches schienen Wunsch und Wirklichkeit ineinander zu fließen. Völkische Visionen und spektakuläre Inszenierungen trugen zu diesem Gefühl ebenso bei wie klassische Konzerte und populäre Filmkomödien. Kultur nach dem Geschmack der Mehrheit förderte die Akzeptanz des Regimes. Dabei schloss das Dritte Reich an bürgerliche Traditionen an, verweigerte sich aber auch nicht den modernen Trends der Massenkultur. Weil die Kultur der NS-Zeit Raum ließ für unterschiedliche Bedürfnisse und Phantasien, konnte sie auch Krieg, imperiale Herrschaft und Vernichtung legitimieren. Moritz Föllmer stellt diesen Zusammenhang erstmals konsequent in das Zentrum seiner innovativen Darstellung. Er fragt, was Kultur zwischen 1933 und 1945 bedeutete: für überzeugte Nationalsozialisten, für scheinbar unpolitische Zeitgenossen, für Antifaschisten und Juden. Und er lässt Beobachter aus ganz Europa zu Wort kommen.
Webcode: https://www.chbeck.de/14692393

Pressestimmen

"eine fundierte und vor allem zeitgemäße Auseinandersetzung mit der Zeit des Nationalsozialismus"
Aachener Nachrichten, 13. September 2016
 


"Föllmers elegant geschriebene und differenziert argumentierende Darstellung [kann] uneingeschränkt empfohlen werden."
Karl Christian Führer, h-soz-kult. 26. Oktober 2017


"Föllmer gelingt es, all diese Facetten der Kultur zwischen 1933 und 1945 zur Anschauung zu bringen."
Bernd Ulrich, Historsiche Zeitschrift, Dezember 2017


"Sachlich und anschaulich geschrieben und in einer Sprache, die das wahre Leben unterm Hakenkreuz begreiflich macht."
Hörzu Buchtipp, 8. Juli 2016


"Föllmers Buch ist heutzutage lehrreich"
Franz Schuh, Die ZEIT, 16. Juni 2016


"Bemerkenswerte Studie zur Kultur im dritten Reich."
Christian Ruf, Dresdner Neueste Nachrichten, 20. Juni 2016


"Umfassende Darstellung der Kulturpolitik der Nationalsozialisten.“
Michael Opitz, Deutschlandradio Kultur, 30. Mai 2016