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Frame, Janet

Wenn Eulen schrein

Roman

Janet Frames erster Roman von 1957, der ihren literarischen Ruhm begründete und von den Heimsuchungen einer neuseeländischen Eisenbahnarbeiter-Familie erzählt, wird nach dem großen Erfolg ihres nachgelassenen Romans „Dem neuen Sommer entgegen“ in einer überarbeiteten Übersetzung neu vorgelegt.
Die Familie des Eisenbahners Bob Withers in der Kleinstadt Waimaru wird von Unglück und Krankheit geplagt: Eine Tochter, Francie, stirbt durch einen tragischen Unfall, eine andere, Daphne, erkrankt psychisch so schwer, dass sie in eine Heilanstalt eingewiesen werden muss, ihr Bruder Toby hat epileptische Anfälle.
Hinter dem Drama der Familie werden aber auch gesellschaftliche Konflikte sichtbar: Kann man im ganz anders gearteten Kosmos Neuseelands einfach die Werte und Bildungsstandards des weißen Europa vermitteln, ohne Rücksicht auf die angestammte Kultur?

Von Janet Frame. Aus dem Englischen von Ruth Malchow. Neu bearbeitet von Karen Nölle.

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Bibliografie

978-3-406-63001-9

Erschienen am 09. Februar 2012

287 S.

Hardcover

Hardcover 19,95 € Kaufen
e-Book 9,49 € Kaufen
Inhalt
Erster Teil
Von Schätzen

Zweiter Teil
Zwanzig Jahre später
Toby
Chicks
Daphne

Epilog
Jemand, den wir kennen?

Pressestimmen

Pressestimmen

"Große Literatur, oft näher an Lyrik als an Prosa."
Frankfurter Neue Presse, 11. Oktober 2012



"Ihren literarischen Ruhm erlangte Janet Frame vor allem durch den poetischen Ton ihrer Prosa, der bereits diesen ersten Roman bestimmte (...). Als Autorin von Gedichten, Kurzgeschichten und einem Dutzend Romanen wurde sie später weit über Neuseeland hinaus bekannt und galt vor ihrem Tod sogar als aussichtsreiche Anwärterin für den Literaturnobelpreis."
Sabine Doering, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 9. Mai 2012



"Herzzerreißender und poetischer geht es kaum.(...)
'Wenn Eulen schrein' ist eine schmerzhafte, aber lohnende Lektüre, eine brillante Zeitstudie, ein ergreifendes Familienporträt. vor allem aber ein sprachlicher Schatz zum steten Durchstöbern."
Susanne Schütz, Die Rheinpfalz, 21. April 2012



"Karen Nölle hat die ursprüngliche Übersetzung des Romans von Ruth Malchow überarbeitet für sein Neuerscheinen im C.H. Beck-Verlag. Wer auch immer also für was verantwortlich ist: Es ist fein gelungen. Von der Wucht der Dunkelheiten, die diesen Roman zu einem verstörenden Kunstwerk machen, geht nichts verloren, auch wenn die Sprachmelodie im Deutschen natürlich eine andere ist."
Sylvia Staude, Frankfurter Rundschau, 11. April 2012



"Vor allem die grandiose, poetische Sprache dieses Romans, seine Fähigkeit, besonders in die Gedanken- und Wahnwelt der Figuren einzudringen, seine menschliche Feinfühligkeit und erzählerische Objektivität, machen ihn zu einem Meisterwerk der Literatur des 20. Jahrhunderts."
Buchmarkt, Dezember 2011



"Man ist dankbar, dass dieses wunderbare, innige Buch jetzt doch noch zur Welt gekommen ist."
Jochen Jung, Die Zeit



"Diese Entdeckung aus dem Jahr 1963 ist stilistisch brillant und völlig zeitlos."
Stern



"Was man mit Sprache alles machen kann!"
Eva Menasse, Die Welt



"Der Roman reißt, gerade in der viel gelobten neuen Übersetzung durch Karen Nölle und Ruth Malchow, den Leser mit in seinen düsteren Strudel."
Simon Haldler, ORF.at, 9. Oktober 2012



"Ein frühes Meisterwerk"
dpa, 10. September 2012 



"Frame verdichtet diese Welt [ihrer Kindheit] zu einem poetisch-realistischen Kosmos; das Selbsterlebte ist nur Ausgangspunkt der Darstellung."
Elisabeth Attlmayr, Tiroler Tageszeitung, 19. August 2012



"Die Sprache macht das Buch zum Ereignis."
Tamara Dotterweich, Nürnberger Zeitung, 10. August 2012



"Anderseits führt der Erstlingsroman bereits die für Frames Schreiben essenziellen Qualitäten zusammen: ein prekäres Ausloten der Randzonen menschlicher Existenz, gelegentlich in Traum- und Wahnbilder ausfransend und gerade deshalb suggestiv; Funkenwürfe der Reflexion, die sich am unscheinbarsten Gegenstand…entzünden können.
Angela Schrader, Neue Zürcher Zeitung, 17. Juli 2012



"Die literarische Meisterschaft von Janet Frame ist (...) überall deutlich spürbar (...). Es wird also höchste Zeit, diese beeindruckende Autorin wiederzuentdecken."
Ina Hartwig, MDR Figaro, 26. Juni 2012



"Es könnte aber auch der Sturm der Literatur gemeint sein, den Janet Frames Genie entfacht."
Ina Hartwig, Die Zeit, 16. Mai 2012



"In einer luziden Sprache, wie eine Seherin, rhythmisch, einem großen antiken Gesang gleich, der uns in eine zweite Realität der Innenwelt führt. Sie verdichtet die Traumgebilde und Phantasmagorien zu einer grandiosen poetischen Form, zeigt uns einen anderen Kontinent, in dem die Seele ein weites Land ist."
Barbara von Becker, Bayern 2, 12. Mai 2012



Empfehlungen

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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-63001-9

Erschienen am 09. Februar 2012

287 S.

Hardcover

Hardcover 19,95 € Kaufen
e-Book 9,49 € Kaufen

Frame, Janet

Wenn Eulen schrein

Roman

Janet Frames erster Roman von 1957, der ihren literarischen Ruhm begründete und von den Heimsuchungen einer neuseeländischen Eisenbahnarbeiter-Familie erzählt, wird nach dem großen Erfolg ihres nachgelassenen Romans „Dem neuen Sommer entgegen“ in einer überarbeiteten Übersetzung neu vorgelegt.
Die Familie des Eisenbahners Bob Withers in der Kleinstadt Waimaru wird von Unglück und Krankheit geplagt: Eine Tochter, Francie, stirbt durch einen tragischen Unfall, eine andere, Daphne, erkrankt psychisch so schwer, dass sie in eine Heilanstalt eingewiesen werden muss, ihr Bruder Toby hat epileptische Anfälle.
Hinter dem Drama der Familie werden aber auch gesellschaftliche Konflikte sichtbar: Kann man im ganz anders gearteten Kosmos Neuseelands einfach die Werte und Bildungsstandards des weißen Europa vermitteln, ohne Rücksicht auf die angestammte Kultur?

Von Janet Frame. Aus dem Englischen von Ruth Malchow. Neu bearbeitet von Karen Nölle.
Webcode: https://www.chbeck.de/9202693

Inhalt

Erster Teil
Von Schätzen

Zweiter Teil
Zwanzig Jahre später
Toby
Chicks
Daphne

Epilog
Jemand, den wir kennen?

Pressestimmen

"Große Literatur, oft näher an Lyrik als an Prosa."
Frankfurter Neue Presse, 11. Oktober 2012


"Ihren literarischen Ruhm erlangte Janet Frame vor allem durch den poetischen Ton ihrer Prosa, der bereits diesen ersten Roman bestimmte (...). Als Autorin von Gedichten, Kurzgeschichten und einem Dutzend Romanen wurde sie später weit über Neuseeland hinaus bekannt und galt vor ihrem Tod sogar als aussichtsreiche Anwärterin für den Literaturnobelpreis."
Sabine Doering, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 9. Mai 2012


"Herzzerreißender und poetischer geht es kaum.(...)
'Wenn Eulen schrein' ist eine schmerzhafte, aber lohnende Lektüre, eine brillante Zeitstudie, ein ergreifendes Familienporträt. vor allem aber ein sprachlicher Schatz zum steten Durchstöbern."
Susanne Schütz, Die Rheinpfalz, 21. April 2012


"Karen Nölle hat die ursprüngliche Übersetzung des Romans von Ruth Malchow überarbeitet für sein Neuerscheinen im C.H. Beck-Verlag. Wer auch immer also für was verantwortlich ist: Es ist fein gelungen. Von der Wucht der Dunkelheiten, die diesen Roman zu einem verstörenden Kunstwerk machen, geht nichts verloren, auch wenn die Sprachmelodie im Deutschen natürlich eine andere ist."
Sylvia Staude, Frankfurter Rundschau, 11. April 2012


"Vor allem die grandiose, poetische Sprache dieses Romans, seine Fähigkeit, besonders in die Gedanken- und Wahnwelt der Figuren einzudringen, seine menschliche Feinfühligkeit und erzählerische Objektivität, machen ihn zu einem Meisterwerk der Literatur des 20. Jahrhunderts."
Buchmarkt, Dezember 2011


"Man ist dankbar, dass dieses wunderbare, innige Buch jetzt doch noch zur Welt gekommen ist."
Jochen Jung, Die Zeit


"Diese Entdeckung aus dem Jahr 1963 ist stilistisch brillant und völlig zeitlos."
Stern


"Was man mit Sprache alles machen kann!"
Eva Menasse, Die Welt


"Der Roman reißt, gerade in der viel gelobten neuen Übersetzung durch Karen Nölle und Ruth Malchow, den Leser mit in seinen düsteren Strudel."
Simon Haldler, ORF.at, 9. Oktober 2012


"Ein frühes Meisterwerk"
dpa, 10. September 2012 


"Frame verdichtet diese Welt [ihrer Kindheit] zu einem poetisch-realistischen Kosmos; das Selbsterlebte ist nur Ausgangspunkt der Darstellung."
Elisabeth Attlmayr, Tiroler Tageszeitung, 19. August 2012


"Die Sprache macht das Buch zum Ereignis."
Tamara Dotterweich, Nürnberger Zeitung, 10. August 2012


"Anderseits führt der Erstlingsroman bereits die für Frames Schreiben essenziellen Qualitäten zusammen: ein prekäres Ausloten der Randzonen menschlicher Existenz, gelegentlich in Traum- und Wahnbilder ausfransend und gerade deshalb suggestiv; Funkenwürfe der Reflexion, die sich am unscheinbarsten Gegenstand…entzünden können.
Angela Schrader, Neue Zürcher Zeitung, 17. Juli 2012


"Die literarische Meisterschaft von Janet Frame ist (...) überall deutlich spürbar (...). Es wird also höchste Zeit, diese beeindruckende Autorin wiederzuentdecken."
Ina Hartwig, MDR Figaro, 26. Juni 2012


"Es könnte aber auch der Sturm der Literatur gemeint sein, den Janet Frames Genie entfacht."
Ina Hartwig, Die Zeit, 16. Mai 2012


"In einer luziden Sprache, wie eine Seherin, rhythmisch, einem großen antiken Gesang gleich, der uns in eine zweite Realität der Innenwelt führt. Sie verdichtet die Traumgebilde und Phantasmagorien zu einer grandiosen poetischen Form, zeigt uns einen anderen Kontinent, in dem die Seele ein weites Land ist."
Barbara von Becker, Bayern 2, 12. Mai 2012