Merken

Füssel, Marian

Der Preis des Ruhms

Eine Weltgeschichte des Siebenjährigen Krieges

"Mein Unglück ist, daß ich noch lebe... von einem Heere von 48.000 Mann hab ich jetzt, wo ich dies schreibe, keine 3000." Als Friedrich der Große dies am 11. August 1759 notiert, liegt die furchtbare Schlacht bei Kunersdorf hinter ihm. Das Grauen dieses einzigen Tages steht emblematisch für einen Weltkrieg des 18. Jahrhunderts, dessen Ereignisse zwischen 1756 und 1763 ganz Europa, aber ebenso die überseeischen Imperien Frankreichs, Großbritanniens und Spaniens oder die Indianerstämme Nordamerikas in Mitleidenschaft zogen.

Marian Füssel legt eine große, spannende Darstellung des Siebenjährigen Krieges vor, dessen interkontinentale Ausmaße ihn gleichsam als ein Laboratorium der Moderne erscheinen lassen: Nationalismus und Globalisierung, Heldenkult und Ästhetisierung barbarischer Gewalt, asymmetrische Kriegführung und der Kampf um internationale Märkte - all das macht diesen Krieg zu einem Ereignis, das die Welt in einem bis dato unbekannten Maße veränderte. Der Autor überwindet in seiner Darstellung die traditionelle Einseitigkeit nationaler Beschreibungen und entwickelt eine globale Perspektive auf die dramatischen Vorgänge, ohne dabei die Erfahrungen der Zeitzeugen vor Ort aus den Augen zu verlieren.

Teilen

Seite drucken

E-Mail

Der Code wurde in die Zwischenablage kopiert.

Bibliografie

978-3-406-74005-3

Erscheint am 15. Oktober 2019

656 S., mit 25 Abbildungen und 13 Karten

Hardcover

Hardcover 32,00 € Kaufen

Empfehlungen

}

Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-74005-3

Erscheint am 15. Oktober 2019

656 S., mit 25 Abbildungen und 13 Karten

Hardcover

Hardcover 32,00 € Kaufen

Füssel, Marian

Der Preis des Ruhms

Eine Weltgeschichte des Siebenjährigen Krieges

"Mein Unglück ist, daß ich noch lebe... von einem Heere von 48.000 Mann hab ich jetzt, wo ich dies schreibe, keine 3000." Als Friedrich der Große dies am 11. August 1759 notiert, liegt die furchtbare Schlacht bei Kunersdorf hinter ihm. Das Grauen dieses einzigen Tages steht emblematisch für einen Weltkrieg des 18. Jahrhunderts, dessen Ereignisse zwischen 1756 und 1763 ganz Europa, aber ebenso die überseeischen Imperien Frankreichs, Großbritanniens und Spaniens oder die Indianerstämme Nordamerikas in Mitleidenschaft zogen.

Marian Füssel legt eine große, spannende Darstellung des Siebenjährigen Krieges vor, dessen interkontinentale Ausmaße ihn gleichsam als ein Laboratorium der Moderne erscheinen lassen: Nationalismus und Globalisierung, Heldenkult und Ästhetisierung barbarischer Gewalt, asymmetrische Kriegführung und der Kampf um internationale Märkte - all das macht diesen Krieg zu einem Ereignis, das die Welt in einem bis dato unbekannten Maße veränderte. Der Autor überwindet in seiner Darstellung die traditionelle Einseitigkeit nationaler Beschreibungen und entwickelt eine globale Perspektive auf die dramatischen Vorgänge, ohne dabei die Erfahrungen der Zeitzeugen vor Ort aus den Augen zu verlieren.
Webcode: https://www.chbeck.de/27671844