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Eckert, Andreas

Geschichte der Sklaverei

Von der Antike bis ins 21. Jahrhundert

Noch heute leben schätzungsweise 40 Millionen Menschen in «moderner Sklaverei». Andreas Eckert zeichnet in seinem profunden Band die düstere Geschichte einer Institution nach, die schon seit der Antike in unterschiedlichen Ausprägungen in allen Weltregionen anzutreffen ist. Zugleich geht er der Frage nach den Motiven von Sklavenhändlern und -haltern nach, den Handlungsspielräumen der Versklavten und den Ursachen für den allmählichen Wandel der Sklaverei von einem akzeptierten Übel zu einer geächteten Abscheulichkeit.

Seit der Antike fällt der lange Schatten der Sklaverei auf die Weltgeschichte. Auch heute noch leben schätzungsweise 40 Millionen Menschen in "moderner Sklaverei". Andreas Eckert zeichnet in diesem Band die Geschichte einer Institution nach, die in ganz unterschiedlichen Ausprägungen in allen Weltregionen und allen Zeiten anzutreffen ist. Nicht zuletzt in Afrika und im atlantischen Raum spielte sie eine zentrale Rolle. Eckerts kenntnisreiche Darstellung geht auch der Frage nach, was Sklavenhändler und -halter dazu bewogen hat, derart grausame Verhältnisse zu schaffen und zu unterhalten, welche Spielräume Versklavte sich zu erkämpfen vermochten, und wie es dazu kam, dass aus einem akzeptierten Übel eine allgemein geächtete Abscheulichkeit werden konnte.

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Bibliografie

978-3-406-76539-1

Erschienen am 22. Februar 2021

128 S.

Softcover

Bibliografische Reihen

Broschur 9,95 € Kaufen
e-Book 7,49 € Kaufen
Inhalt
I. Einleitung
Sklaverei in der Geschichte: ein globales Panorama
Definitionen: Institution, Handlungsmacht oder Prozess?

II. Antike und Mittelalter
Griechenland und Rom
Mittelalter

III. Der Handel mit Menschen aus Afrika
Der Transsaharahandel
Sklavenhandel im Indischen Ozean
Der Transatlantische Sklavenhandel

IV. Plantagensklaverei im Atlantischen Raum
Brasilien
Die Inseln der Karibik
Nordamerika

V. Abolition und Emanzipation
Sklaverei im Zeitalter der Revolution: Saint ­Domingue
Die Abolitionsbewegung und der «verborgene Atlantik»
Sklaverei, Kapitalismus und «freie Arbeit»

VI. Der langsame Tod der Sklaverei: Afrika
Sklavenhandel und Sklaverei im vorkolonialen Afrika
Abolition und die Etablierung kolonialer Herrschaft
Von der Sklaverei in die Prekarität?

VII. Sklaverei heute
Was ist Sklaverei im 21. Jahrhundert?
Sklaverei und Politiken der Erinnerung

Anmerkungen
Literaturempfehlungen
Register
Pressestimmen

Pressestimmen

"Eckerts Einführungstext ist hervorragend strukturiert und mit einer klaren Sprache leicht zugänglich für ein breites Lesepublikum.“ 

h-soz-kult, Robin Frisch



"Eckerts Buch bietet eine komprimierte Darstellung auf knappem Raum und öffnet die Augen für erzwungene Abhängigkeitsverhältnisse bis in unsere Gegenwart.“ 

Deutschlandfunk, Mechthild Klein



"Kenntnisreich und kompakt.“ 

Schwäbische Zeitung Reinhold Mann



"Andreas Eckert, Afrikanist in Berlin, hat eine konzentrierte ‚Geschichte der Sklaverei‘ verfasst, die von der Antike über die globale Plantagenökonomie bis zur empörenden Ausbeutung in der Gegenwart führt.“ 

WELT am Sonntag, Richard Kämmerlings



Empfehlungen

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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-76539-1

Erschienen am 22. Februar 2021

128 S.

Softcover

Softcover 9,95 € Kaufen
e-Book 7,49 € Kaufen

Eckert, Andreas

Geschichte der Sklaverei

Von der Antike bis ins 21. Jahrhundert

Noch heute leben schätzungsweise 40 Millionen Menschen in «moderner Sklaverei». Andreas Eckert zeichnet in seinem profunden Band die düstere Geschichte einer Institution nach, die schon seit der Antike in unterschiedlichen Ausprägungen in allen Weltregionen anzutreffen ist. Zugleich geht er der Frage nach den Motiven von Sklavenhändlern und -haltern nach, den Handlungsspielräumen der Versklavten und den Ursachen für den allmählichen Wandel der Sklaverei von einem akzeptierten Übel zu einer geächteten Abscheulichkeit.

Seit der Antike fällt der lange Schatten der Sklaverei auf die Weltgeschichte. Auch heute noch leben schätzungsweise 40 Millionen Menschen in "moderner Sklaverei". Andreas Eckert zeichnet in diesem Band die Geschichte einer Institution nach, die in ganz unterschiedlichen Ausprägungen in allen Weltregionen und allen Zeiten anzutreffen ist. Nicht zuletzt in Afrika und im atlantischen Raum spielte sie eine zentrale Rolle. Eckerts kenntnisreiche Darstellung geht auch der Frage nach, was Sklavenhändler und -halter dazu bewogen hat, derart grausame Verhältnisse zu schaffen und zu unterhalten, welche Spielräume Versklavte sich zu erkämpfen vermochten, und wie es dazu kam, dass aus einem akzeptierten Übel eine allgemein geächtete Abscheulichkeit werden konnte.
Webcode: https://www.chbeck.de/31812298

Inhalt

I. Einleitung
Sklaverei in der Geschichte: ein globales Panorama
Definitionen: Institution, Handlungsmacht oder Prozess?

II. Antike und Mittelalter
Griechenland und Rom
Mittelalter

III. Der Handel mit Menschen aus Afrika
Der Transsaharahandel
Sklavenhandel im Indischen Ozean
Der Transatlantische Sklavenhandel

IV. Plantagensklaverei im Atlantischen Raum
Brasilien
Die Inseln der Karibik
Nordamerika

V. Abolition und Emanzipation
Sklaverei im Zeitalter der Revolution: Saint ­Domingue
Die Abolitionsbewegung und der «verborgene Atlantik»
Sklaverei, Kapitalismus und «freie Arbeit»

VI. Der langsame Tod der Sklaverei: Afrika
Sklavenhandel und Sklaverei im vorkolonialen Afrika
Abolition und die Etablierung kolonialer Herrschaft
Von der Sklaverei in die Prekarität?

VII. Sklaverei heute
Was ist Sklaverei im 21. Jahrhundert?
Sklaverei und Politiken der Erinnerung

Anmerkungen
Literaturempfehlungen
Register

Pressestimmen

"Eckerts Einführungstext ist hervorragend strukturiert und mit einer klaren Sprache leicht zugänglich für ein breites Lesepublikum.“ 

h-soz-kult, Robin Frisch


"Eckerts Buch bietet eine komprimierte Darstellung auf knappem Raum und öffnet die Augen für erzwungene Abhängigkeitsverhältnisse bis in unsere Gegenwart.“ 

Deutschlandfunk, Mechthild Klein


"Kenntnisreich und kompakt.“ 

Schwäbische Zeitung Reinhold Mann


"Andreas Eckert, Afrikanist in Berlin, hat eine konzentrierte ‚Geschichte der Sklaverei‘ verfasst, die von der Antike über die globale Plantagenökonomie bis zur empörenden Ausbeutung in der Gegenwart führt.“ 

WELT am Sonntag, Richard Kämmerlings