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Ghali, Waguih

Snooker in Kairo

Roman

In „Snooker in Kairo“ geht es um Ram, einen ägyptischen „Fänger im Roggen“ als Ich-Erzähler, und seinen Freund Font, ihre Familien und Freunde, und um seine Liebe zur Jüdin Edna. Ram und Font stammen aus der ägyptischen Oberschicht, es ist das Kairo der 1950er-Jahre, das heute sehnsüchtig verklärt wird. Sie sind eher europäisch, aber nicht arabisch geprägt und schon gar nicht religiös. Waguhi Ghalis glänzend geschriebener, einziger Roman wurde während des arabischen Frühlings zu einem Fanal für die Demonstrierenden, weil das von ihm beschriebene Ägypten unter Nasser mit seiner Repression so sehr an die Gegenwart erinnert. Die jungen Leute verachten die dekadente Schicht, aus der sie teilweise kommen, und bleiben doch gefangen in den Annehmlichkeiten, die sie gewohnt sind, sie wirken orientierungslos und verloren, zynisch, empfindsam, komisch, anarchisch und voll Lebenshunger. „Snooker in Kairo“ zeichnet ein faszinierendes Zeitbild, mit trockenem Humor und voller Melancholie, und erzählt die aufwühlende, gefährliche Liebesgeschichte zwischen Ram und Edna. Teilweise wie ein „Großer Gatsby“ in Kairo, ein erstaunlich aktuelles und doch zeitlos schönes Buch.
Von Waguih Ghali. Mit einer Einführung von Diana Athill. Aus dem Englischen von Maria Hummitzsch.

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Bibliografie

978-3-406-71902-8

Erschienen am 15. März 2018

2. Auflage, 2018

256 S.

Gebunden

Hardcover 22,00 € Kaufen
e-Book 17,99 € Kaufen
Pressestimmen

Pressestimmen

"Das Meisterwerk des ägyptischen Autors Waguih Ghali ist ein halbes Jahrhundert nach seiner Entstehung endlich auf Deutsch zu lesen. Vieles klingt erstaunlich aktuell. (...) Eine fesselnde und amüsante Lektüre."
Martin Ebel, Tages Anzeiger, 10. April 2018



"Literarischer Glücksfall."
Florian Baranyi, Falter, Messebeilage, 14. März 2018



"Thematisch tiefgründig und vor allem hochaktuell."
Anita Djafari, die tageszeitung, Literaturnachrichten, Februar 2018



"Ein Buch voller Humor und literarischer Klasse. (…) Literatur, die die Euphorie des Rausches und die Vorahnung eines schmerzhaften Katers gleichermaßen vermittelt."
Moritz Behrendt, Neue Zürcher Zeitung, 18. Juli 2018



"Ein großartiger Roman."
Martin Ebel



"Ghali erzählt mit viel Leidenschaft und einem wunderbaren Humor."
Jochen Overbeck, Musikexpress, 17. Mai 2018



"Ghali ist ein kluger Pessimist und ein exzellenter Erzähler."
Valentin Schönherr, Südlink, 6/2018



"Der Roman hat Verve. Er nimmt das Luxusleben der Kairoer Oberschicht ebenso aufs Korn wie den piekfeinen Imperialismus der Briten."
Katharina Borchardt, die tageszeitung,Literaturnachrichten, Februar 2018



"So gut ist dieses Buch, so überbordend komisch, so schmerzhaft tragisch, so treffend in seinen Beschreibungen (…) ein Meisterwerk."
Christian Meier, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26. Juli 2018



"(Das Buch) hat mich emotional sehr tief bewegt."
Ilija Trojanow



"'Snooker in Kairo' ist ein politisch geradezu erschreckend aufschlussreiches und aktuelles Buch. Doch nicht nur deshalb lohnt es, den Roman neu oder wieder zu lesen, sondern auch wegen seiner literarischen und psychologischen Finesse."
Dina Netz, Deutschlandfunk Kultur, 26. April 2018



"Lesen Sie dieses Meisterwerk!"
Zenith, Frühjahr/Sommer 2018



"Dass einer mir einen so politischen Roman über das Ägypten der 50er, 60er Jahre erzählen kann und dabei so witzig erzählt, das macht diesen Roman ‚Snooker in Kairo‘ für mich zur Entdeckung."
Denis Scheck, SWR "Lesenswert", 24. Mai 2018



"Eine Liebe inmitten sozialer und religiöser Milieus im Kairo der 50er: Voller Emotionen und mit trockenem Humor erzählt Ghali die Geschichte vom Ram und Edna."
Elle, Juli 2018



"Waguih Ghalis herrlichen Roman über einen gebildeten Taugenichts aus gutem Haus im Kairo der 1950er Jahre legt nicht zuletzt auch die Brüche des heutigen Ägyptens offen. Zynisch, voller Brüche und dabei wahnsinnig witzig."
Christopher Resch, Die Tageszeitung, 30. Mai 2018



"Eleganter Kultroman von 1964."
Günter Keil, Playboy, 7/2018



"Man fragt sich immer wieder, wieso großartige Bücher erst mit jahrzehntelanger Verzögerung in deutscher Übersetzung erscheinen. Dieser Roman gehört in jedem Fall dazu."
Lebensart, Juli 2018



"Humorvoll, zynisch, melancholisch (...) Die Einblicke, die der Autor vermittelt, sind einerseits tiefgründig und schlau andererseits so bedrückend, dass es beim Lesen gut wäre, zwischendurch durchzuatmen."
Frankfurter Rundschau, Ruth Bender



"Witz und Selbstironie machen das Buch zu einem spannenden Ereignis."
Insa Wilke, WDR3, 7. April 2018



"Ein Klassiker, der heute noch aktueller ist als zu seiner Zeit."
Nicola Steiner



"Der Roman hat eine immense Dringlichkeit, etwas rast- und ratloses. Seine Figuren sind von einprägsamer Kontur, seine Sprache ist direkt und unbedingt, seine Haltung von schneidender Schärfe. (...) Es scheint, als hätte Ghali gewusst, dass er nur diesen Roman vollenden würde. Er hat alles in ihn hinein gepackt, was er über sich und sein Land zu sagen hatte (...) das Buch ist sogar heute noch brandaktuell."
Ulrich Rüdenauer, hr2 Kultur



"Gibt einen Einblick in die Welt der ägyptischen Jugend von damals und in ihre Suche nach Freiheit und Glück unter dem Regime von General Nasser."
Vogue, Juli 2018



"Ein schönes, ehrliches und manchmal herzzerreißendes Buch."
Mahmoud Tawfik, SWR 2, 17. Juni 2018



"Melancholisch, tieftraurig, umwerfend komisch, abgeklärt, poetisch, schnoddrig, heiter, verzweifelt, witzig, bisweilen alles zusammen – eine veritable Entdeckung.“
Hartmut Buchholz, Badische Zeitung, 14. Juli 2018



"Ein Kunstwerk, das mühelos den Status eines modernen Klassikers erlangte."
Pankaj Mishra, Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 2014



"Es wird höchste Zeit, diesen Schriftsteller wieder zu entdecken. Oder neu.“
Michael Hack, Frankfurter Allgemeine Zeitung



"Ein Kunstwerk aus dieser Zeit, das mühelos den Status eines modernen Klassikers erlangte und sich seit dem Arabischen Frühling sogar noch vorausschauender und bewegender liest."
Pankaj Mishra, LiteraturSPIEGEL, 3. März 2018



"Sogar heute noch, betrachtet man die neuerlich gescheiterte Revolution in Ägypten und die despotische Herrschaft Al-Sissis, brandaktuell."
Ulrich Rüdenauer, Stuttgarter Zeitung, 6. Juli 2018



Empfehlungen

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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-71902-8

Erschienen am 15. März 2018

2. Auflage , 2018

256 S.

Gebunden

Gebunden 22,00 € Kaufen
e-Book 17,99 € Kaufen

Ghali, Waguih

Snooker in Kairo

Roman

In „Snooker in Kairo“ geht es um Ram, einen ägyptischen „Fänger im Roggen“ als Ich-Erzähler, und seinen Freund Font, ihre Familien und Freunde, und um seine Liebe zur Jüdin Edna. Ram und Font stammen aus der ägyptischen Oberschicht, es ist das Kairo der 1950er-Jahre, das heute sehnsüchtig verklärt wird. Sie sind eher europäisch, aber nicht arabisch geprägt und schon gar nicht religiös. Waguhi Ghalis glänzend geschriebener, einziger Roman wurde während des arabischen Frühlings zu einem Fanal für die Demonstrierenden, weil das von ihm beschriebene Ägypten unter Nasser mit seiner Repression so sehr an die Gegenwart erinnert. Die jungen Leute verachten die dekadente Schicht, aus der sie teilweise kommen, und bleiben doch gefangen in den Annehmlichkeiten, die sie gewohnt sind, sie wirken orientierungslos und verloren, zynisch, empfindsam, komisch, anarchisch und voll Lebenshunger. „Snooker in Kairo“ zeichnet ein faszinierendes Zeitbild, mit trockenem Humor und voller Melancholie, und erzählt die aufwühlende, gefährliche Liebesgeschichte zwischen Ram und Edna. Teilweise wie ein „Großer Gatsby“ in Kairo, ein erstaunlich aktuelles und doch zeitlos schönes Buch.
Von Waguih Ghali. Mit einer Einführung von Diana Athill. Aus dem Englischen von Maria Hummitzsch.
Webcode: https://www.chbeck.de/22253309

Pressestimmen

"Das Meisterwerk des ägyptischen Autors Waguih Ghali ist ein halbes Jahrhundert nach seiner Entstehung endlich auf Deutsch zu lesen. Vieles klingt erstaunlich aktuell. (...) Eine fesselnde und amüsante Lektüre."
Martin Ebel, Tages Anzeiger, 10. April 2018


"Literarischer Glücksfall."
Florian Baranyi, Falter, Messebeilage, 14. März 2018


"Thematisch tiefgründig und vor allem hochaktuell."
Anita Djafari, die tageszeitung, Literaturnachrichten, Februar 2018


"Ein Buch voller Humor und literarischer Klasse. (…) Literatur, die die Euphorie des Rausches und die Vorahnung eines schmerzhaften Katers gleichermaßen vermittelt."
Moritz Behrendt, Neue Zürcher Zeitung, 18. Juli 2018


"Ein großartiger Roman."
Martin Ebel


"Ghali erzählt mit viel Leidenschaft und einem wunderbaren Humor."
Jochen Overbeck, Musikexpress, 17. Mai 2018


"Ghali ist ein kluger Pessimist und ein exzellenter Erzähler."
Valentin Schönherr, Südlink, 6/2018


"Der Roman hat Verve. Er nimmt das Luxusleben der Kairoer Oberschicht ebenso aufs Korn wie den piekfeinen Imperialismus der Briten."
Katharina Borchardt, die tageszeitung,Literaturnachrichten, Februar 2018


"So gut ist dieses Buch, so überbordend komisch, so schmerzhaft tragisch, so treffend in seinen Beschreibungen (…) ein Meisterwerk."
Christian Meier, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26. Juli 2018


"(Das Buch) hat mich emotional sehr tief bewegt."
Ilija Trojanow


"'Snooker in Kairo' ist ein politisch geradezu erschreckend aufschlussreiches und aktuelles Buch. Doch nicht nur deshalb lohnt es, den Roman neu oder wieder zu lesen, sondern auch wegen seiner literarischen und psychologischen Finesse."
Dina Netz, Deutschlandfunk Kultur, 26. April 2018


"Lesen Sie dieses Meisterwerk!"
Zenith, Frühjahr/Sommer 2018


"Dass einer mir einen so politischen Roman über das Ägypten der 50er, 60er Jahre erzählen kann und dabei so witzig erzählt, das macht diesen Roman ‚Snooker in Kairo‘ für mich zur Entdeckung."
Denis Scheck, SWR "Lesenswert", 24. Mai 2018


"Eine Liebe inmitten sozialer und religiöser Milieus im Kairo der 50er: Voller Emotionen und mit trockenem Humor erzählt Ghali die Geschichte vom Ram und Edna."
Elle, Juli 2018


"Waguih Ghalis herrlichen Roman über einen gebildeten Taugenichts aus gutem Haus im Kairo der 1950er Jahre legt nicht zuletzt auch die Brüche des heutigen Ägyptens offen. Zynisch, voller Brüche und dabei wahnsinnig witzig."
Christopher Resch, Die Tageszeitung, 30. Mai 2018


"Eleganter Kultroman von 1964."
Günter Keil, Playboy, 7/2018


"Man fragt sich immer wieder, wieso großartige Bücher erst mit jahrzehntelanger Verzögerung in deutscher Übersetzung erscheinen. Dieser Roman gehört in jedem Fall dazu."
Lebensart, Juli 2018


"Humorvoll, zynisch, melancholisch (...) Die Einblicke, die der Autor vermittelt, sind einerseits tiefgründig und schlau andererseits so bedrückend, dass es beim Lesen gut wäre, zwischendurch durchzuatmen."
Frankfurter Rundschau, Ruth Bender


"Witz und Selbstironie machen das Buch zu einem spannenden Ereignis."
Insa Wilke, WDR3, 7. April 2018


"Ein Klassiker, der heute noch aktueller ist als zu seiner Zeit."
Nicola Steiner


"Der Roman hat eine immense Dringlichkeit, etwas rast- und ratloses. Seine Figuren sind von einprägsamer Kontur, seine Sprache ist direkt und unbedingt, seine Haltung von schneidender Schärfe. (...) Es scheint, als hätte Ghali gewusst, dass er nur diesen Roman vollenden würde. Er hat alles in ihn hinein gepackt, was er über sich und sein Land zu sagen hatte (...) das Buch ist sogar heute noch brandaktuell."
Ulrich Rüdenauer, hr2 Kultur


"Gibt einen Einblick in die Welt der ägyptischen Jugend von damals und in ihre Suche nach Freiheit und Glück unter dem Regime von General Nasser."
Vogue, Juli 2018


"Ein schönes, ehrliches und manchmal herzzerreißendes Buch."
Mahmoud Tawfik, SWR 2, 17. Juni 2018


"Melancholisch, tieftraurig, umwerfend komisch, abgeklärt, poetisch, schnoddrig, heiter, verzweifelt, witzig, bisweilen alles zusammen – eine veritable Entdeckung.“
Hartmut Buchholz, Badische Zeitung, 14. Juli 2018


"Ein Kunstwerk, das mühelos den Status eines modernen Klassikers erlangte."
Pankaj Mishra, Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 2014


"Es wird höchste Zeit, diesen Schriftsteller wieder zu entdecken. Oder neu.“
Michael Hack, Frankfurter Allgemeine Zeitung


"Ein Kunstwerk aus dieser Zeit, das mühelos den Status eines modernen Klassikers erlangte und sich seit dem Arabischen Frühling sogar noch vorausschauender und bewegender liest."
Pankaj Mishra, LiteraturSPIEGEL, 3. März 2018


"Sogar heute noch, betrachtet man die neuerlich gescheiterte Revolution in Ägypten und die despotische Herrschaft Al-Sissis, brandaktuell."
Ulrich Rüdenauer, Stuttgarter Zeitung, 6. Juli 2018