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Görtemaker, Heike B.

Ein deutsches Leben

Die Geschichte der Margret Boveri 1900-1975

Statt 26,90 € jetzt nur noch 9,95 €

Margret Boveri: Ein Leben für den Journalismus

Margret Boveri (1900–1975) war die herausragende Journalistin ihrer Zeit. Ihr Leben verkörpert die Grunderfahrungen einer Generation, deren Weg durch zahlreiche Brüche der deutschen Geschichte bestimmt war. Heike B. Görtemaker zeichnet den Lebensweg dieser ungewöhnlichen Frau nach, zu deren Freundes- und Bekanntenkreis so unterschiedliche Persönlichkeiten wie Theodor Heuss, Ernst von Weizsäcker, Freya von Moltke, Ernst Jünger, Gottfried Benn und Uwe Johnson zählten.
Aufgewachsen als Tochter eines Würzburger Zoologen und einer amerikanischen Biologin war Margret Boveri Anfang der dreißiger Jahre zunächst für das Berliner Tageblatt tätig und arbeitete schließlich als Korrespondentin der angesehenen Frankfurter Zeitung in Stockholm, New York und Lissabon. Nach dem Zusammenbruch des „Dritten Reiches“ machte sie die Wiedervereinigung Deutschlands zu ihrem Hauptanliegen. Geleitet vom Wunsch nach einem gemeinsamen Deutschland und einem genuin „deutschen Weg“ trat Boveri früh für eine Verständigung zwischen Ost und West ein und wurde so Vorreiterin einer neuen Ostpolitik. Heike B. Görtemaker schildert Boveris ambivalente Haltung zum nationalsozialistischen Regime und verfolgt ihren Aufstieg zu einer der einflußreichsten Persönlichkeiten des deutschen Journalismus der Nachkriegsgeschichte. Neben ihrer Arbeit für die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die Welt, die Zeit und den Merkur erlangte sie auch durch ihre zahlreichen Bücher internationale Beachtung. Margret Boveris Leben repräsentiert ein zentrales Stück deutscher Geschichte des 20. Jahrhunderts.

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Bibliografie

978-3-406-52873-6

Erschienen am 14. Februar 2005

416 S., mit 18 Abbildungen

Hardcover

Schlagwörter

Hardcover 9,95 € Kaufen
Inhalt
Einleitung

Teil 1 Ein Selbstbestimmtes Leben
Zwischen «Alter» und «Neuer» Welt
La vie bohème
Eigenständigkeit in Berlin 1930 bis 1933

Teil II Journalistin im «Dritten Reich»
Lehrjahre am «Berliner Tageblatt»
Ende und Anfand einer Karriere
Als Korrespondentin in Stockholm
Wiedersehen mit den USA
Von Lissabon nach Berlin

Teil III Ringen mit den Erben Hitlers
Eigensinn unter der Besatzungsherrschaft
Die ungeliebte Bundesrepublik
Publizistische Vergangenheitsbewältigung
Späte Einsicht

Nachwort
Anmerkungen
Abbildungsnachweis
Quellen- und Literaturverzeichnis
Personenregister

Pressestimmen

Pressestimmen

"Dank der gewissenhaften Arbeit ihrer Biografin und dank Boveris Überzeugung von der eigenen Bedeutung, die sie ihre zahlreichen Briefe – die empfangenen wie die selbst geschriebenen – fast sämtlich archivieren liess, wird der Leser über jeden beruflichen und manchen privaten Schritt der Journalistin minuziös informiert. Boveris Hartnäckigkeit, die ersehnte Stelle bei der zu erlangen wird Brief für Brief, Schritt für Schritt offenbar. Hinzu kamen ein strenges Urteil, Disziplin und der auf umfassenden Kenntnis beruhende Ehrgeiz, in der aussenpolitischen Berichterstattung für eine bedeutende Zeitung zu reüssieren – und sich gegen eine Riege selbstbewusster Männer als einzige Frau durchzusetzen. (...) Nun hat diese so schwierige wie kluge Frau eine Biografin gefunden, die ihr, so scheint es, in jeder Weise gerecht wird."
Cord Aschenbrenner, Neue Zürcher Zeitung, 18. Mai 2005



"(...) ebenso detailfreudige wie spannende Boveri-Biografie (...).
Margret Boveri wird im richtigen Moment wiederentdeckt, denn kaum eine Journalistin hat sich so hartnäckig mit der Vaterlandstreue zu Kriegszeiten beschäftigt wie sie, und selten lässt sich das Phantasma des Patriotismus so deutlich beobachten wie in ihren Lebenszeugnissen.“
Jutta Person, Literaturen, Mai 2005



"Kennt noch jemand ihren Namen? Die Jüngeren wohl kaum. Das ist schade. Margret Boveri, Schriftstellerin und Journalistin, war eine bedeutsame Frau. Heike B. Görtemaker – und das ist wirklich zu loben – hat sich der Vergessenen angenommen. (...) Das Material, das ausgebreitet wird ist eindrucksvoll."
Haug von Kuenheim, Die Zeit, 17. März 2005



"Heike B. Görtemaker erzählt das Leben dieser Frau schlank und schnell an Fakten und Daten entlang, die sie vor allem aus dem immensen Briefwerk der jeden Tag des Lebens viel schreibenden Publizistin gewinnt. Sie belässt es zumeist dabei, stellt selten eigene Reflexionen dagegen, längere schon gar nicht. So ist die Biografie als gut lesbares Buch gelungen."
Jürgen Busche, Süddeutsche Zeitung, 15. März 2005



"Die Lücke einer umfassenden biographischen Darstellung des Lebens und der publizistischen Tätigkeit Margret Boveris wird jetzt endlich geschlossen. Denn die Berliner Historikerin Heike B. Görtemaker hat eine „Geschichte der Margret Boveri“ vorgelegt. (...) Sehr ausführlich und ebenso lesbar wie gekonnt schildert Görtemaker den familiären Hintergrund der Petronella Auguste Pauline Antonie Margarethe Boveri."
Alexander Kluy, Die Welt, 5. März 2005



"(...) es [handelt] sich nicht nur um ein materialreiches, sondern auch um ein blendend formuliertes Buch (...)."
Andreas Platthaus, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28. Februar 2005



Empfehlungen

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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-52873-6

Erschienen am 14. Februar 2005

416 S., mit 18 Abbildungen

Hardcover

Hardcover 9,95 € Kaufen

Görtemaker, Heike B.

Ein deutsches Leben

Die Geschichte der Margret Boveri 1900-1975

Statt 26,90 € jetzt nur noch 9,95 €

Margret Boveri: Ein Leben für den Journalismus

Margret Boveri (1900–1975) war die herausragende Journalistin ihrer Zeit. Ihr Leben verkörpert die Grunderfahrungen einer Generation, deren Weg durch zahlreiche Brüche der deutschen Geschichte bestimmt war. Heike B. Görtemaker zeichnet den Lebensweg dieser ungewöhnlichen Frau nach, zu deren Freundes- und Bekanntenkreis so unterschiedliche Persönlichkeiten wie Theodor Heuss, Ernst von Weizsäcker, Freya von Moltke, Ernst Jünger, Gottfried Benn und Uwe Johnson zählten.
Aufgewachsen als Tochter eines Würzburger Zoologen und einer amerikanischen Biologin war Margret Boveri Anfang der dreißiger Jahre zunächst für das Berliner Tageblatt tätig und arbeitete schließlich als Korrespondentin der angesehenen Frankfurter Zeitung in Stockholm, New York und Lissabon. Nach dem Zusammenbruch des „Dritten Reiches“ machte sie die Wiedervereinigung Deutschlands zu ihrem Hauptanliegen. Geleitet vom Wunsch nach einem gemeinsamen Deutschland und einem genuin „deutschen Weg“ trat Boveri früh für eine Verständigung zwischen Ost und West ein und wurde so Vorreiterin einer neuen Ostpolitik. Heike B. Görtemaker schildert Boveris ambivalente Haltung zum nationalsozialistischen Regime und verfolgt ihren Aufstieg zu einer der einflußreichsten Persönlichkeiten des deutschen Journalismus der Nachkriegsgeschichte. Neben ihrer Arbeit für die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die Welt, die Zeit und den Merkur erlangte sie auch durch ihre zahlreichen Bücher internationale Beachtung. Margret Boveris Leben repräsentiert ein zentrales Stück deutscher Geschichte des 20. Jahrhunderts.
Webcode: https://www.chbeck.de/12855

Inhalt

Einleitung

Teil 1 Ein Selbstbestimmtes Leben
Zwischen «Alter» und «Neuer» Welt
La vie bohème
Eigenständigkeit in Berlin 1930 bis 1933

Teil II Journalistin im «Dritten Reich»
Lehrjahre am «Berliner Tageblatt»
Ende und Anfand einer Karriere
Als Korrespondentin in Stockholm
Wiedersehen mit den USA
Von Lissabon nach Berlin

Teil III Ringen mit den Erben Hitlers
Eigensinn unter der Besatzungsherrschaft
Die ungeliebte Bundesrepublik
Publizistische Vergangenheitsbewältigung
Späte Einsicht

Nachwort
Anmerkungen
Abbildungsnachweis
Quellen- und Literaturverzeichnis
Personenregister

Pressestimmen

"Dank der gewissenhaften Arbeit ihrer Biografin und dank Boveris Überzeugung von der eigenen Bedeutung, die sie ihre zahlreichen Briefe – die empfangenen wie die selbst geschriebenen – fast sämtlich archivieren liess, wird der Leser über jeden beruflichen und manchen privaten Schritt der Journalistin minuziös informiert. Boveris Hartnäckigkeit, die ersehnte Stelle bei der zu erlangen wird Brief für Brief, Schritt für Schritt offenbar. Hinzu kamen ein strenges Urteil, Disziplin und der auf umfassenden Kenntnis beruhende Ehrgeiz, in der aussenpolitischen Berichterstattung für eine bedeutende Zeitung zu reüssieren – und sich gegen eine Riege selbstbewusster Männer als einzige Frau durchzusetzen. (...) Nun hat diese so schwierige wie kluge Frau eine Biografin gefunden, die ihr, so scheint es, in jeder Weise gerecht wird."
Cord Aschenbrenner, Neue Zürcher Zeitung, 18. Mai 2005


"(...) ebenso detailfreudige wie spannende Boveri-Biografie (...).
Margret Boveri wird im richtigen Moment wiederentdeckt, denn kaum eine Journalistin hat sich so hartnäckig mit der Vaterlandstreue zu Kriegszeiten beschäftigt wie sie, und selten lässt sich das Phantasma des Patriotismus so deutlich beobachten wie in ihren Lebenszeugnissen.“
Jutta Person, Literaturen, Mai 2005


"Kennt noch jemand ihren Namen? Die Jüngeren wohl kaum. Das ist schade. Margret Boveri, Schriftstellerin und Journalistin, war eine bedeutsame Frau. Heike B. Görtemaker – und das ist wirklich zu loben – hat sich der Vergessenen angenommen. (...) Das Material, das ausgebreitet wird ist eindrucksvoll."
Haug von Kuenheim, Die Zeit, 17. März 2005


"Heike B. Görtemaker erzählt das Leben dieser Frau schlank und schnell an Fakten und Daten entlang, die sie vor allem aus dem immensen Briefwerk der jeden Tag des Lebens viel schreibenden Publizistin gewinnt. Sie belässt es zumeist dabei, stellt selten eigene Reflexionen dagegen, längere schon gar nicht. So ist die Biografie als gut lesbares Buch gelungen."
Jürgen Busche, Süddeutsche Zeitung, 15. März 2005


"Die Lücke einer umfassenden biographischen Darstellung des Lebens und der publizistischen Tätigkeit Margret Boveris wird jetzt endlich geschlossen. Denn die Berliner Historikerin Heike B. Görtemaker hat eine „Geschichte der Margret Boveri“ vorgelegt. (...) Sehr ausführlich und ebenso lesbar wie gekonnt schildert Görtemaker den familiären Hintergrund der Petronella Auguste Pauline Antonie Margarethe Boveri."
Alexander Kluy, Die Welt, 5. März 2005


"(...) es [handelt] sich nicht nur um ein materialreiches, sondern auch um ein blendend formuliertes Buch (...)."
Andreas Platthaus, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28. Februar 2005