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Großheim, Martin

Ho Chi Minh

Der geheimnisvolle Revolutionär

Der vietnamesische Revolutionär und Politiker Ho Chi Minh (1890–1969) ist im Westen vor allem als Ikone der 68er-Bewegung bekannt. Die einstige Symbolfigur des antikapitalistischen Guerrillakampfes wird heute aber auch mit Terror und Unterdrückung in Verbindung gebracht. Dabei ist das Leben des Meisters der Tarnung, der immer wieder Namen und Identitäten wechselte, rätselhaft geblieben. Martin Großheim beschreibt auf der Grundlage bisher unbekannter Quellen die Laufbahn Ho Chi Minhs von seiner Kindheit im Hause eines konfuzianischen Gelehrten über seine Politisierung in Paris und Moskau und den Kampf gegen die Kolonialherrschaft bis zur Präsidentschaft in Nordvietnam. Zur Sprache kommt dabei auch das Privatleben des Asketen, etwa seine weitgehend unbekannte Ehe mit einer Chinesin.

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Bibliografie

978-3-406-62208-3

Erschienen am 31. August 2011

190 S., mit 9 Abbildungen und 3 Karten

Softcover

Bibliografische Reihen

Broschur 12,95 € Kaufen
e-Book 9,99 € Kaufen
Inhalt

Vorwort


1 «Nguyen, der bestimmt erfolgreich sein wird»
Kindheit und Jugend in Zentralvietnam (1890–1911)


2 «Nguyen der Patriot»
Von Saigon nach Paris (1911–1923)


3 In der Hauptstadt der Weltrevolution
Lehrjahre in Moskau (1923–1924)


4 Als Komintern-Agent in Kanton
Kader für die vietnamesische Revolution (1924–1927)


5 Von Moskau nach Paris und zurück nach Asien
Die Gründung der Kommunistischen Partei Vietnams (1927–1930)


6 Rebellion und Richtungswechsel in Vietnam
Ausweisung aus Hongkong (1930–1934)


7 Überleben unter Stalin
Kaltgestellt in Moskau (1934–1938)


8 Die Gunst der Stunde
Rückkehr nach Vietnam (1938–1941)


9 «Ho mit starkem Willen und Intelligenz»
Gründung der Viet Minh und Haft in China (1941–1944)


10 «Wir müssen schnell handeln!»
Ho Chi Minh und der Weg in die Unabhängigkeit (1944–1945)


11 «Ich habe euch nicht verkauft!»
Kompromisssuche mit Frankreich (1945–1946)


12 Krieg gegen Frankreich
«Onkel Ho» und Exkaiser Bao Dai (1946–1949)


13 Im Sog des Kalten Krieges
Der Sieg der Viet Minh und die Teilung des Landes (1949–1954)


14 Klassenkampf in Nordvietnam
Ho Chi Minh und die Landreform (1954–1956)


15 Die vietnamesische «Hundert-Blumen-Bewegung»
Ho Chi Minh und die Intellektuellen (1956–1957)


16 Zwischen Moskau und Peking
Der Vermittler Ho Chi Minh und sein Rivale Le Duan (1957–1963)


17 Ein schwankender Präsident
Die Kampagne gegen den «Revisionismus» (1963–1964)


18 «Old Ho», die machtlose Ikone
Im Krieg gegen die USA (1964–1969)


19 Die Inszenierung einer Ikone
Ho Chi Minh heute


Epilog


Anhang

Pressestimmen

Pressestimmen

"Dass ausgerechnet diese [kriegerische und gewalttätige] Seite Ho Chi Minhs in der öffentlichen Wahrnehmung bislang keine Rolle spielte, passt in das über weite Strecken noch immer in Schwarz und Weiß gemalte Bild des 20. Jahrhunderts. Stattdessen arbeitet der Autor, ohne Konturen zu verwischen, durchgängig mit Grautönen und präsentiert allein schon deshalb ein anregendes Buch."
Bernd Greiner, Damals - Das Magazin für Geschichte und Kultur 1/2012



"Der Autor Martin Großheim zeichnet eine leicht lesbare Biografie, hält sich an die wenigen verfügbaren verbürgten Daten und vermeidet es zu spekulieren. (...) [Ihm] gelingt es, Leben und Legende voneinander zu trennen und zu erklären, warum Ho Chi Minh auch heute noch in Vietnam verehrt und besungen wird."
Henry Bernhard, Deutschlandfunk, 9. Januar 2012



"Im Focus des Werkes stehen die politischen Begebenheiten, so dass der Leser einen klaren Überblick über die historischen Geschehnisse erhält. (...) Die Stärken liegen eindeutig im hinteren Teil des Buches, wenn Großheim die Inszenierung Ho Chi Minhs zur Revolutionsikone offenlegt, sei es durch die Verlegung des Todestages, die Änderung des Testaments oder die posthume Idealisierung des Revolutionärs als Theoretiker."
Michael Radunski, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27. November 2011



"Martin Großheim [konnte] für seine Biografie ‚Ho Chi Minh. Der geheimnisvolle Revolutionär’ auf neue Quellen zurückgreifen. (...) Er zeichnet so das facettenreiche Portrait eines Politikers weitab der Klischees."
dpa, 18. Oktober 2011



Empfehlungen

}

Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-62208-3

Erschienen am 31. August 2011

190 S., mit 9 Abbildungen und 3 Karten

Softcover

Softcover 12,95 € Kaufen
e-Book 9,99 € Kaufen

Großheim, Martin

Ho Chi Minh

Der geheimnisvolle Revolutionär

Der vietnamesische Revolutionär und Politiker Ho Chi Minh (1890–1969) ist im Westen vor allem als Ikone der 68er-Bewegung bekannt. Die einstige Symbolfigur des antikapitalistischen Guerrillakampfes wird heute aber auch mit Terror und Unterdrückung in Verbindung gebracht. Dabei ist das Leben des Meisters der Tarnung, der immer wieder Namen und Identitäten wechselte, rätselhaft geblieben. Martin Großheim beschreibt auf der Grundlage bisher unbekannter Quellen die Laufbahn Ho Chi Minhs von seiner Kindheit im Hause eines konfuzianischen Gelehrten über seine Politisierung in Paris und Moskau und den Kampf gegen die Kolonialherrschaft bis zur Präsidentschaft in Nordvietnam. Zur Sprache kommt dabei auch das Privatleben des Asketen, etwa seine weitgehend unbekannte Ehe mit einer Chinesin.
Webcode: https://www.chbeck.de/8535282

Inhalt

Vorwort


1 «Nguyen, der bestimmt erfolgreich sein wird»
Kindheit und Jugend in Zentralvietnam (1890–1911)


2 «Nguyen der Patriot»
Von Saigon nach Paris (1911–1923)


3 In der Hauptstadt der Weltrevolution
Lehrjahre in Moskau (1923–1924)


4 Als Komintern-Agent in Kanton
Kader für die vietnamesische Revolution (1924–1927)


5 Von Moskau nach Paris und zurück nach Asien
Die Gründung der Kommunistischen Partei Vietnams (1927–1930)


6 Rebellion und Richtungswechsel in Vietnam
Ausweisung aus Hongkong (1930–1934)


7 Überleben unter Stalin
Kaltgestellt in Moskau (1934–1938)


8 Die Gunst der Stunde
Rückkehr nach Vietnam (1938–1941)


9 «Ho mit starkem Willen und Intelligenz»
Gründung der Viet Minh und Haft in China (1941–1944)


10 «Wir müssen schnell handeln!»
Ho Chi Minh und der Weg in die Unabhängigkeit (1944–1945)


11 «Ich habe euch nicht verkauft!»
Kompromisssuche mit Frankreich (1945–1946)


12 Krieg gegen Frankreich
«Onkel Ho» und Exkaiser Bao Dai (1946–1949)


13 Im Sog des Kalten Krieges
Der Sieg der Viet Minh und die Teilung des Landes (1949–1954)


14 Klassenkampf in Nordvietnam
Ho Chi Minh und die Landreform (1954–1956)


15 Die vietnamesische «Hundert-Blumen-Bewegung»
Ho Chi Minh und die Intellektuellen (1956–1957)


16 Zwischen Moskau und Peking
Der Vermittler Ho Chi Minh und sein Rivale Le Duan (1957–1963)


17 Ein schwankender Präsident
Die Kampagne gegen den «Revisionismus» (1963–1964)


18 «Old Ho», die machtlose Ikone
Im Krieg gegen die USA (1964–1969)


19 Die Inszenierung einer Ikone
Ho Chi Minh heute


Epilog


Anhang

Pressestimmen

"Dass ausgerechnet diese [kriegerische und gewalttätige] Seite Ho Chi Minhs in der öffentlichen Wahrnehmung bislang keine Rolle spielte, passt in das über weite Strecken noch immer in Schwarz und Weiß gemalte Bild des 20. Jahrhunderts. Stattdessen arbeitet der Autor, ohne Konturen zu verwischen, durchgängig mit Grautönen und präsentiert allein schon deshalb ein anregendes Buch."
Bernd Greiner, Damals - Das Magazin für Geschichte und Kultur 1/2012


"Der Autor Martin Großheim zeichnet eine leicht lesbare Biografie, hält sich an die wenigen verfügbaren verbürgten Daten und vermeidet es zu spekulieren. (...) [Ihm] gelingt es, Leben und Legende voneinander zu trennen und zu erklären, warum Ho Chi Minh auch heute noch in Vietnam verehrt und besungen wird."
Henry Bernhard, Deutschlandfunk, 9. Januar 2012


"Im Focus des Werkes stehen die politischen Begebenheiten, so dass der Leser einen klaren Überblick über die historischen Geschehnisse erhält. (...) Die Stärken liegen eindeutig im hinteren Teil des Buches, wenn Großheim die Inszenierung Ho Chi Minhs zur Revolutionsikone offenlegt, sei es durch die Verlegung des Todestages, die Änderung des Testaments oder die posthume Idealisierung des Revolutionärs als Theoretiker."
Michael Radunski, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27. November 2011


"Martin Großheim [konnte] für seine Biografie ‚Ho Chi Minh. Der geheimnisvolle Revolutionär’ auf neue Quellen zurückgreifen. (...) Er zeichnet so das facettenreiche Portrait eines Politikers weitab der Klischees."
dpa, 18. Oktober 2011