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Häfner, Heinz

Ein König wird beseitigt

Ludwig II. von Bayern

Am 13. Juni 1886 ertrank der bayerische König Ludwig II. zusammen mit dem Psychiater Bernhard von Gudden im Starnberger See. Der Münchner Professor hatte dem König wenige Tage zuvor „unheilbare Geistesschwäche und Paranoia“ attestiert, woraufhin dieser entmündigt, überwältigt und in Schloß Berg unter psychiatrische Aufsicht gestellt worden war.
Gut 120 Jahre später kann der renommierte Psychiater Heinz Häfner nach Sichtung bislang unbekannter Quellen zeigen: Auch nach den damals geltenden Kriterien war der König keineswegs geisteskrank.

„Wo auch immer Heinz Häfner genau hinsieht, wird klar, dass Ludwigs Amtsenthebung ein erfolgreich kaschierter Staatsstreich war.“
Hans-Jörg Modlmayr, Deutschlandradio Kultur

 

 „Heinz Häfner räumt mit manch überkommener Vorstellung gründlich auf. Ludwig II. war nach Häfners Urteil weder wahnsinnig noch geistesschwach.“

Hans Kratzer, Süddeutsche Zeitung


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Bibliografie

978-3-406-61784-3

Erschienen am 16. Dezember 2010

544 S., mit 101 Abbildungen und 3 Tabellen

Softcover

Schlagwörter

Broschur 24,95 € Kaufen
e-Book 18,99 € Kaufen
Pressestimmen

Pressestimmen

"Der gelehrte Psychiater entkräftet nacheinander alle Beweisstücke, die den angeblichen Größenwahn des Königs stützen sollten – bis hin zur Widerlegung der Erbkrankheit, die ihm angedichtet wurde."
Erik von Grawert-May, Deutschlandradio Kultur, 30. Oktober 2011



"Heinz Häfner ist der Meinung, dass nichts für eine Geisteskrankheit Ludwigs spricht. (…) Heute würde Ludwigs Verhalten – seine Zurückgezogenheit von den Menschen, seine Bauwut – allenfalls als Exzentrizität eingeordnet."
Katrin Hoerner, Focus Online, 12. Juni 2011



"Der Mythos lebt. Ob Ludwig II. am 13. Juni 1886 ermordet wurde oder ob er sich umbrachte, ist bis heute ungeklärt. Zum 125. Todestag erfährt der Märchenkönig eine Renaissance. Die Mär vom geisteskranken Herrscher widerlegt Heinz Häfner aufs Detaillierteste in 'Ein König wird beseitigt'. Anhand von Dokumenten und Augenzeugenberichten weist der Psychiatrieprofessor nach, dass der Exzentriker auf dem Thron zwar über große Fantasie und übersteigertes Selbstbewusstsein verfügte, seinen Amtsgeschäften jedoch stets nachkam."
Stefan Hauck, Börsenblatt, 21. April 2011



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Bibliografie

978-3-406-61784-3

Erschienen am 16. Dezember 2010

544 S., mit 101 Abbildungen und 3 Tabellen

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Häfner, Heinz

Ein König wird beseitigt

Ludwig II. von Bayern

Am 13. Juni 1886 ertrank der bayerische König Ludwig II. zusammen mit dem Psychiater Bernhard von Gudden im Starnberger See. Der Münchner Professor hatte dem König wenige Tage zuvor „unheilbare Geistesschwäche und Paranoia“ attestiert, woraufhin dieser entmündigt, überwältigt und in Schloß Berg unter psychiatrische Aufsicht gestellt worden war.
Gut 120 Jahre später kann der renommierte Psychiater Heinz Häfner nach Sichtung bislang unbekannter Quellen zeigen: Auch nach den damals geltenden Kriterien war der König keineswegs geisteskrank.

„Wo auch immer Heinz Häfner genau hinsieht, wird klar, dass Ludwigs Amtsenthebung ein erfolgreich kaschierter Staatsstreich war.“
Hans-Jörg Modlmayr, Deutschlandradio Kultur

 

 „Heinz Häfner räumt mit manch überkommener Vorstellung gründlich auf. Ludwig II. war nach Häfners Urteil weder wahnsinnig noch geistesschwach.“

Hans Kratzer, Süddeutsche Zeitung

Webcode: https://www.chbeck.de/7818885

Pressestimmen

"Der gelehrte Psychiater entkräftet nacheinander alle Beweisstücke, die den angeblichen Größenwahn des Königs stützen sollten – bis hin zur Widerlegung der Erbkrankheit, die ihm angedichtet wurde."
Erik von Grawert-May, Deutschlandradio Kultur, 30. Oktober 2011


"Heinz Häfner ist der Meinung, dass nichts für eine Geisteskrankheit Ludwigs spricht. (…) Heute würde Ludwigs Verhalten – seine Zurückgezogenheit von den Menschen, seine Bauwut – allenfalls als Exzentrizität eingeordnet."
Katrin Hoerner, Focus Online, 12. Juni 2011


"Der Mythos lebt. Ob Ludwig II. am 13. Juni 1886 ermordet wurde oder ob er sich umbrachte, ist bis heute ungeklärt. Zum 125. Todestag erfährt der Märchenkönig eine Renaissance. Die Mär vom geisteskranken Herrscher widerlegt Heinz Häfner aufs Detaillierteste in 'Ein König wird beseitigt'. Anhand von Dokumenten und Augenzeugenberichten weist der Psychiatrieprofessor nach, dass der Exzentriker auf dem Thron zwar über große Fantasie und übersteigertes Selbstbewusstsein verfügte, seinen Amtsgeschäften jedoch stets nachkam."
Stefan Hauck, Börsenblatt, 21. April 2011