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Stausberg, Michael

Die Heilsbringer

Eine Globalgeschichte der Religionen im 20. Jahrhundert

Das 20. Jahrhundert war das Jahrhundert der Religionen. Michael Stausberg beschreibt anhand von 47 Lebensläufen, wie Heilsbringer aller Couleur – von Rudolf Steiner bis zum Dalai Lama – religiöse Energiewellen um den Globus schickten, die geographische und oft sogar konfessionelle Schranken überwanden und das schillernde religiöse Multiversum schufen, in dem wir heute leben.
Die Verwandlung der Welt im 19. Jahrhundert führte zu grenzüberschreitenden Neuaufbrüchen. Leo Tolstoi schuf den Prototyp einer Universalreligion, die westliche mit östlichen Traditionen verknüpft. Östliche Lehrer verbreiteten im Westen ihre postreligiösen Lehren von Zen, Yoga oder Achtsamkeit. Für Mahatma Gandhi, Martin Luther King und Bob Marley war Religion der Ausgangspunkt für politische Befreiung, während die Beatles die innere Befreiung durch Transzendentale Meditation besangen. Neben den friedlichen Welt- und Selbstverbesserern gab es gewaltbereite Prediger wie Osama bin Laden oder Jim Jones, doch auch sie erreichten Menschen jenseits traditioneller Bindungen. Das gilt erst recht für die Literaten, Filmregisseure, Psychologen und Physiker, die als religiöse Sinnstifter auftraten. Michael Stausberg zeigt in seinem fulminanten Panorama, wie im 20. Jahrhundert neue Heilsbotschaften nicht nur die etablierten Religionen veränderten, sondern auch Politik und Kultur.

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Bibliografie

978-3-406-75527-9

Erscheint am 27. August 2020

783 S., mit 50 Abbildungen

Gebunden

Hardcover 34,00 € Kaufen

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Bibliografie

978-3-406-75527-9

Erscheint am 27. August 2020

783 S., mit 50 Abbildungen

Gebunden

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Stausberg, Michael

Die Heilsbringer

Eine Globalgeschichte der Religionen im 20. Jahrhundert

Das 20. Jahrhundert war das Jahrhundert der Religionen. Michael Stausberg beschreibt anhand von 47 Lebensläufen, wie Heilsbringer aller Couleur – von Rudolf Steiner bis zum Dalai Lama – religiöse Energiewellen um den Globus schickten, die geographische und oft sogar konfessionelle Schranken überwanden und das schillernde religiöse Multiversum schufen, in dem wir heute leben.
Die Verwandlung der Welt im 19. Jahrhundert führte zu grenzüberschreitenden Neuaufbrüchen. Leo Tolstoi schuf den Prototyp einer Universalreligion, die westliche mit östlichen Traditionen verknüpft. Östliche Lehrer verbreiteten im Westen ihre postreligiösen Lehren von Zen, Yoga oder Achtsamkeit. Für Mahatma Gandhi, Martin Luther King und Bob Marley war Religion der Ausgangspunkt für politische Befreiung, während die Beatles die innere Befreiung durch Transzendentale Meditation besangen. Neben den friedlichen Welt- und Selbstverbesserern gab es gewaltbereite Prediger wie Osama bin Laden oder Jim Jones, doch auch sie erreichten Menschen jenseits traditioneller Bindungen. Das gilt erst recht für die Literaten, Filmregisseure, Psychologen und Physiker, die als religiöse Sinnstifter auftraten. Michael Stausberg zeigt in seinem fulminanten Panorama, wie im 20. Jahrhundert neue Heilsbotschaften nicht nur die etablierten Religionen veränderten, sondern auch Politik und Kultur.
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