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Hinrichsen, Hans-Joachim

Franz Schubert

Franz Schubert ist zu Lebzeiten (1797–1828) kaum einmal über Wien hinausgekommen, doch seine Musik hat die Welt erobert – nach seinem viel zu frühen Tod. Dieser mutet um so tragischer an, als sein unglaublich reiches musikalisches Erbe – Messen, Sinfonien, Klaviermusik, und nicht zuletzt seine Lieder – zum Schönsten gehört, was Komponisten der Romantik je hervorgebracht haben. Hans-Joachim Hinrichsen skizziert einfühlsam die wichtigen Züge der Persönlichkeit Franz Schuberts und bietet eine informationsreiche und differenzierte Einführung in sein Werk.
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Bibliografie

978-3-406-62135-2

2., durchgesehene und aktualisierte Auflage, 2014

128 S., mit 2 Karten

Softcover

Bibliografische Reihen

Broschur 8,95 € Kaufen
e-Book 7,99 € Kaufen
Inhalt

Vorwort


1. Schuberts Wien


2. Erste Versuche und frühe Meisterschaft


3. Krise, Durchbruch, Selbstbestimmung


4. Unglückliche Liebe: das Musiktheater


5. Komponieren für die Öffentlichkeit


6. Spätwerk in jungen Jahren


7. Epilog: Die Schubert-Rezeption


Anhang
Literaturhinweise
Personenregister

Pressestimmen

Pressestimmen

"Dieses Buch gehört nicht nur zum Klügsten, was in den letzen Jahrzehnten über Franz Schubert verfasst wurde. In ihm artikuliert sich auch ein Autor, der auf intellektuellem und sprachlichem Niveau über Musik schreibt, wie dies nur ganz wenige können."
enr., Neue Zürcher Zeitung, 2. August 2012



"Nur wenige Autoren (...) vermögen mit derartigem Wissensüberblick und Urteilskraft Phänomene wie Stand der Forschung zum Gewinn der Leserschaft wie zur wissenschaftlichen Selbstvergewisserung so überzeugend zum umreißen (...) Kürzer und solider lässt sich derzeit über (...) Franz Schubert nicht informieren.“
Volker Kalisch, Das Historisch-Politische Buch, 4/2012



"Ein inspirierendes Buch für alle Anhänger Franz Schuberts und jene, die es noch werden wollen."
Johannes Preßl, bn bibliotheksnachrichten 2/2012



"Hinrichsen skizziert vielmehr die wohltuend unromantische Biografie eines romantischen Künstlers, die nüchtern nach den 'Produktionsbedingungen' fragt, in die sich Schubert als einer der ersten freischaffenden Komponisten gestellt sah. (...) Wo immer man das Büchlein aufschlägt: souveräner lässt sich ein 'Schubert für die Manteltasche', in dem auch der aktuelle Forschungsstand schwerelos Platz gefunden hat, schwerlich präsentieren."
Thomas Gerlich, Das Orchester, April 2012



"Hinrichsens Unternehmen hat verquere Komplimente nicht nötig, es besteht die Quadratur des Kreises in mehrfacher Weise – u. a., weil es entgegen der Beschränkung aufs Kleinformat einen Begriff von einem riesigen Werk zu geben vermag, d. h. ohne sich Details ausführlich widmen zu können, dem Anspruch einer Gesamtdarstellung hinsichtlich einer repräsentativen Totalität der Aspekte dennoch souverän genügt."
Peter Gülke, Die Tonkunst, 1/2012



"[Die] Existenz und das Werk des Komponisten Schubert werden in der meisterlichen Beck-Monographie des Musikwissenschaftlers Hans-Joachim Hinrichsen tiefgreifend präsent, übrigens in gut lesbarer Sprache. Der Autor blickt hinter den 'Schleier aus Klischees und Banalitäten' des lange Zeit nur sentimentalen ('Schwammerl'-)Schubert-Bilds."
Wolfgang Schreiber, Süddeutsche Zeitung, 7. Oktober 2011



"Nun ist, gut ein Jahrhundert nach den ersten Ansätzen zu einer seriöseren Schubert-Forschung, dem in Zürich lehrenden Berliner Musikwissenschaftler Hans-Joachim Hinrichsen der große Wurf gelungen. Dies ist umso beeindruckender, als er sich in der kleinen Form vollzieht, auf knapp hundertdreißig Seiten. (…) In sachlichem, aber niemals trockenem Ton zieht der Band nicht nur die Summe der neueren Forschungsarbeiten über Schubert und sein Umfeld, zu denen der Autor selbst in den letzten zwanzig Jahren maßgeblich beigetragen hat (insbesondere mit einer radikalen Neubewertung der Entwicklung der Schubertschen Sonatenform). Er bietet auch neue erhellende Interpretationen seiner Musik und seiner singulären Rolle als einer der ersten freischaffenden Komponisten."
Andreas Mayer, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 6. September 2011



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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-62135-2

2., durchgesehene und aktualisierte Auflage , 2014

128 S., mit 2 Karten

Softcover

Softcover 8,95 € Kaufen
e-Book 7,99 € Kaufen

Hinrichsen, Hans-Joachim

Franz Schubert

Franz Schubert ist zu Lebzeiten (1797–1828) kaum einmal über Wien hinausgekommen, doch seine Musik hat die Welt erobert – nach seinem viel zu frühen Tod. Dieser mutet um so tragischer an, als sein unglaublich reiches musikalisches Erbe – Messen, Sinfonien, Klaviermusik, und nicht zuletzt seine Lieder – zum Schönsten gehört, was Komponisten der Romantik je hervorgebracht haben. Hans-Joachim Hinrichsen skizziert einfühlsam die wichtigen Züge der Persönlichkeit Franz Schuberts und bietet eine informationsreiche und differenzierte Einführung in sein Werk.
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Webcode: https://www.chbeck.de/8514873

Inhalt

Vorwort


1. Schuberts Wien


2. Erste Versuche und frühe Meisterschaft


3. Krise, Durchbruch, Selbstbestimmung


4. Unglückliche Liebe: das Musiktheater


5. Komponieren für die Öffentlichkeit


6. Spätwerk in jungen Jahren


7. Epilog: Die Schubert-Rezeption


Anhang
Literaturhinweise
Personenregister

Pressestimmen

"Dieses Buch gehört nicht nur zum Klügsten, was in den letzen Jahrzehnten über Franz Schubert verfasst wurde. In ihm artikuliert sich auch ein Autor, der auf intellektuellem und sprachlichem Niveau über Musik schreibt, wie dies nur ganz wenige können."
enr., Neue Zürcher Zeitung, 2. August 2012


"Nur wenige Autoren (...) vermögen mit derartigem Wissensüberblick und Urteilskraft Phänomene wie Stand der Forschung zum Gewinn der Leserschaft wie zur wissenschaftlichen Selbstvergewisserung so überzeugend zum umreißen (...) Kürzer und solider lässt sich derzeit über (...) Franz Schubert nicht informieren.“
Volker Kalisch, Das Historisch-Politische Buch, 4/2012


"Ein inspirierendes Buch für alle Anhänger Franz Schuberts und jene, die es noch werden wollen."
Johannes Preßl, bn bibliotheksnachrichten 2/2012


"Hinrichsen skizziert vielmehr die wohltuend unromantische Biografie eines romantischen Künstlers, die nüchtern nach den 'Produktionsbedingungen' fragt, in die sich Schubert als einer der ersten freischaffenden Komponisten gestellt sah. (...) Wo immer man das Büchlein aufschlägt: souveräner lässt sich ein 'Schubert für die Manteltasche', in dem auch der aktuelle Forschungsstand schwerelos Platz gefunden hat, schwerlich präsentieren."
Thomas Gerlich, Das Orchester, April 2012


"Hinrichsens Unternehmen hat verquere Komplimente nicht nötig, es besteht die Quadratur des Kreises in mehrfacher Weise – u. a., weil es entgegen der Beschränkung aufs Kleinformat einen Begriff von einem riesigen Werk zu geben vermag, d. h. ohne sich Details ausführlich widmen zu können, dem Anspruch einer Gesamtdarstellung hinsichtlich einer repräsentativen Totalität der Aspekte dennoch souverän genügt."
Peter Gülke, Die Tonkunst, 1/2012


"[Die] Existenz und das Werk des Komponisten Schubert werden in der meisterlichen Beck-Monographie des Musikwissenschaftlers Hans-Joachim Hinrichsen tiefgreifend präsent, übrigens in gut lesbarer Sprache. Der Autor blickt hinter den 'Schleier aus Klischees und Banalitäten' des lange Zeit nur sentimentalen ('Schwammerl'-)Schubert-Bilds."
Wolfgang Schreiber, Süddeutsche Zeitung, 7. Oktober 2011


"Nun ist, gut ein Jahrhundert nach den ersten Ansätzen zu einer seriöseren Schubert-Forschung, dem in Zürich lehrenden Berliner Musikwissenschaftler Hans-Joachim Hinrichsen der große Wurf gelungen. Dies ist umso beeindruckender, als er sich in der kleinen Form vollzieht, auf knapp hundertdreißig Seiten. (…) In sachlichem, aber niemals trockenem Ton zieht der Band nicht nur die Summe der neueren Forschungsarbeiten über Schubert und sein Umfeld, zu denen der Autor selbst in den letzten zwanzig Jahren maßgeblich beigetragen hat (insbesondere mit einer radikalen Neubewertung der Entwicklung der Schubertschen Sonatenform). Er bietet auch neue erhellende Interpretationen seiner Musik und seiner singulären Rolle als einer der ersten freischaffenden Komponisten."
Andreas Mayer, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 6. September 2011