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Hochgeschwender, Michael

Der amerikanische Bürgerkrieg

Der Amerikanische Bürgerkrieg (1861–1865) ist bis heute im kollektiven Gedächtnis der US-Amerikaner sehr präsent. Er entzündete sich an den wirtschaftlichen, sozialen und politischen Gegensätzen zwischen den Nordstaaten und den Südstaaten der USA. Während im Norden die Industrialisierung voranschritt, blieb im Süden die Plantagenwirtschaft vorherrschend, die auf Sklaven angewiesen war. Michael Hochgeschwender schildert die Ursachen und den Verlauf dieses äußerst verlustreichen Krieges und zeigt, welche Mythen sich bis heute um ihn ranken.
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Bibliografie

978-3-406-56251-8

Erschienen am 25. Mai 2010

2., durchgesehene Auflage, 2013

144 S., mit 2 Karten

Softcover

Bibliografische Reihen

Broschur 8,95 € Kaufen
e-Book 7,49 € Kaufen
Inhalt
Einleitung: Der amerikanische Bürgerkrieg im internationalen Kontext

I. Ein unvermeidbarer Konflikt: Die Vorgeschichte

1. Das geteilte Haus: Strukturunterschiede zwischen Nord und Süd
2. We the People …: Konflikte um die amerikanische Verfassung
3. Das Haus zerfällt: Der Konflikt um die Sklaverei seit 1820

II. Die Frühphase des Bürgerkriegs

1. Kein perfektes Staatswesen: Die Konföderierten Staaten von Amerika
2. Kein Gleichgewicht der Kräfte: Ökonomisches Potential und Ressourcenmobilisierung
3. Zögerlicher Beginn: Die Ereignisse der Jahre 1861 und 1862
4. Emanzipation: Die Radikalisierung in der Sklavenfrage und an der Heimatfront

III. Jenseits des Zauderns: Die Hochphase des Bürgerkriegs

1. Jahre der Entscheidung: Der Kriegsverlauf 1863 und 1864
2. Alltag im Krieg
3. Die internationale Dimension des Bürgerkriegs
4. Ein Ende mit Schrecken

IV. Der Übergang zum integrativen Nationalstaat

1. Das Ideal der Moderation: Die frühe Rekonstruktionspolitik, 1865–1866
2. Der Anlauf zur bürgerlichen Revolution: Die radikale Rekonstruktion, 1866 –1877

V. Am Ende des Tages: Die Bürgerkriegserinnerung als Mythos

Literaturhinweise
Pressestimmen

Pressestimmen

"Wer wofür kämpfte: Amerika erinnert sich an den ‘Civil War’ vor 150 Jahren, in dem es über 600 000 Menschen verlor. (...) Wenn in diesem Jahr die vereinigten Staaten sich zum 150. Mal des Tages erinnern, an dem ihre Bürger begannen, aufeinander zu schießen, geht es auch um die Frage, was das für ein Krieg gewesen ist, in dem von 1861 bis 1865 mit 620 000 Toten mehr Amerikaner starben als in allen anderen amerikanischen Kriegen zusammen. (...)
In seiner neuen Geschichte des Bürgerkriegs konstatiert der Berliner Historiker Michael Hochgeschwender: ‘Definiert man den totalen Krieg über die Totalität der Mobilisierung von Ressourcen und Bevölkerung sowie der Kriegsziele und der Kriegshandlungen, muss man mit der Begrifflichkeit bezogen auf den Bürgerkrieg vorsichtig sein.’"
Berthold Seewald, Die Welt, 12. März 2011



"Man muss die Reihe ‘Beck Wissen’ einmal loben. Kurz und bündig führt sie den eher unbedarften Leser in ein Thema ein – und das so fundiert wie möglich. Immer sind es Experten, die ihr Wissen konzentriert und gut geschrieben präsentieren."
Jacques Schuster, Die Welt, 19. Juni 2010



"Was er abliefert, ist ein in seiner Präzision fulminant aufbereiteter und aufgebauter Einführungsband in die US-amerikanische Geschichte des 19. Jahrhunderts. (…) Das Taschenbuch weckt den Wunsch nach einem größeren Text von Hochgeschwender."
Rudolf Neumaier, Süddeutsche Zeitung, 9. Juni 2010



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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-56251-8

Erschienen am 25. Mai 2010

2., durchgesehene Auflage , 2013

144 S., mit 2 Karten

Softcover

Softcover 8,95 € Kaufen
e-Book 7,49 € Kaufen

Hochgeschwender, Michael

Der amerikanische Bürgerkrieg

Der Amerikanische Bürgerkrieg (1861–1865) ist bis heute im kollektiven Gedächtnis der US-Amerikaner sehr präsent. Er entzündete sich an den wirtschaftlichen, sozialen und politischen Gegensätzen zwischen den Nordstaaten und den Südstaaten der USA. Während im Norden die Industrialisierung voranschritt, blieb im Süden die Plantagenwirtschaft vorherrschend, die auf Sklaven angewiesen war. Michael Hochgeschwender schildert die Ursachen und den Verlauf dieses äußerst verlustreichen Krieges und zeigt, welche Mythen sich bis heute um ihn ranken.
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Webcode: https://www.chbeck.de/24084

Inhalt

Einleitung: Der amerikanische Bürgerkrieg im internationalen Kontext

I. Ein unvermeidbarer Konflikt: Die Vorgeschichte

1. Das geteilte Haus: Strukturunterschiede zwischen Nord und Süd
2. We the People …: Konflikte um die amerikanische Verfassung
3. Das Haus zerfällt: Der Konflikt um die Sklaverei seit 1820

II. Die Frühphase des Bürgerkriegs

1. Kein perfektes Staatswesen: Die Konföderierten Staaten von Amerika
2. Kein Gleichgewicht der Kräfte: Ökonomisches Potential und Ressourcenmobilisierung
3. Zögerlicher Beginn: Die Ereignisse der Jahre 1861 und 1862
4. Emanzipation: Die Radikalisierung in der Sklavenfrage und an der Heimatfront

III. Jenseits des Zauderns: Die Hochphase des Bürgerkriegs

1. Jahre der Entscheidung: Der Kriegsverlauf 1863 und 1864
2. Alltag im Krieg
3. Die internationale Dimension des Bürgerkriegs
4. Ein Ende mit Schrecken

IV. Der Übergang zum integrativen Nationalstaat

1. Das Ideal der Moderation: Die frühe Rekonstruktionspolitik, 1865–1866
2. Der Anlauf zur bürgerlichen Revolution: Die radikale Rekonstruktion, 1866 –1877

V. Am Ende des Tages: Die Bürgerkriegserinnerung als Mythos

Literaturhinweise

Pressestimmen

"Wer wofür kämpfte: Amerika erinnert sich an den ‘Civil War’ vor 150 Jahren, in dem es über 600 000 Menschen verlor. (...) Wenn in diesem Jahr die vereinigten Staaten sich zum 150. Mal des Tages erinnern, an dem ihre Bürger begannen, aufeinander zu schießen, geht es auch um die Frage, was das für ein Krieg gewesen ist, in dem von 1861 bis 1865 mit 620 000 Toten mehr Amerikaner starben als in allen anderen amerikanischen Kriegen zusammen. (...)
In seiner neuen Geschichte des Bürgerkriegs konstatiert der Berliner Historiker Michael Hochgeschwender: ‘Definiert man den totalen Krieg über die Totalität der Mobilisierung von Ressourcen und Bevölkerung sowie der Kriegsziele und der Kriegshandlungen, muss man mit der Begrifflichkeit bezogen auf den Bürgerkrieg vorsichtig sein.’"
Berthold Seewald, Die Welt, 12. März 2011


"Man muss die Reihe ‘Beck Wissen’ einmal loben. Kurz und bündig führt sie den eher unbedarften Leser in ein Thema ein – und das so fundiert wie möglich. Immer sind es Experten, die ihr Wissen konzentriert und gut geschrieben präsentieren."
Jacques Schuster, Die Welt, 19. Juni 2010


"Was er abliefert, ist ein in seiner Präzision fulminant aufbereiteter und aufgebauter Einführungsband in die US-amerikanische Geschichte des 19. Jahrhunderts. (…) Das Taschenbuch weckt den Wunsch nach einem größeren Text von Hochgeschwender."
Rudolf Neumaier, Süddeutsche Zeitung, 9. Juni 2010