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Hölscher, Tonio

Die griechische Kunst

Die Epoche der griechischen Kunst hat die europäische Kulturgeschichte geprägt wie keine andere. In ihrer Bildkunst vergegenwärtigten sich die alten Griechen Götter und Heroen, bedeutende Personen der Vergangenheit und der Gegenwart, öffentliche und private Szenen. Tonio Hölschers konzentrierte, lebendige Darstellung führt durch die Bildwelten der Standbilder und Reliefs, der Gemälde und Vasen und zeigt, in welchem Maße sie das politische, das private wie das religiöse Leben der griechischen Gesellschaft prägten.

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Bibliografie

978-3-406-55491-9

2., durchgesehene Auflage, 2015

127 S., mit 84 Abbildungen, davon 11 in Farbe

Softcover

Bibliografische Reihen

Schlagwörter

Broschur 8,95 € Kaufen
e-Book 7,99 € Kaufen
Inhalt
Bildwerke und Lebenswelt
1. Leben mit Bildern
2. Das Leben der Bilder
3. Körperbilder
4. Bilderwelten
5. Verlust und Wiedergewinnung

II Archaische Zeit
1. Ehre, Besitz und Poliskultur
2. Heiligtümer: Votivfi guren, Kultbilder, Tempelschmuck
3. Grabdenkmäler
4. Festkultur und Totenkult: Bemalte Keramik
5. Bildzeichen von Staat und Person: Münzen und Siegel
6. Formensprache, Menschenbild und Künstlertum

III Klassische Zeit
1. Griechentum, Bürgerschaft und Individuum
2. Agorai und Heiligtümer: Politische Denkmäler
3. Tempel: Mythen zwischen Ethos und Politik
4. Götterbilder: Dimensionen der Göttlichkeit
5. Menschenbilder I: Athleten und Helden
6. Menschenbilder II: Frühformen des Porträts
7. Grabreliefs: Eine Gesellschaft in der Perspektive des Todes
8. Festkultur und Totenkult: Bemalte Keramik
9. Formensprache, Menschenbild und Künstlertum

IV Hellenistische Zeit
1. Herrschermacht und individuelles Leben
2. Monarchen: Charisma, Pathos, Einzigartigkeit
3. Götterbilder: Hoheit und Lebensgenuß
4. Mythenbilder: Schicksal und Pathos
5. Menschenbilder: Divergierende Rollen
6. Ambiente als Bild
7. Wohnhäuser: Die Entdeckung der Privatsphäre
8. Formensprache, Menschenbild und Künstlertum

Einführende Literatur
Bildnachweis

Pressestimmen

Pressestimmen

"Zum 70. Geburtstag des Archäologieprofessors Tonio Hölscher. (…) So breit wie Hölschers Bildung ist sein Schaffen, zu dem Themen wie die Funktion und Beweglichkeit mythischer Erzählungen oder das Verhältnis zum Körper und zur Nacktheit in der Antike ebenso gehören wie methodische Überlegungen und Einführungen zum eigenen Fach. (…) [T]rotz aller Neigung zur funktionalen Erklärung ist er ein charismatischer, urbaner, ja eleganter Gelehrter und ein beliebter Lehrer, dem eine internationale Fachwelt an diesem Dienstag zum siebzigsten Geburtstag gratuliert."
Johan Schloemann, Süddeutsche Zeitung, 2. November 2010



"Seit 1975 Professor für Klassische Archäologie in Heidelberg, 2009 emeritiert, aber im folgenden Semester Vertreter seiner selbst, Mitglied der archäologischen Akademien in Salzburg, London und Neapel sowie des Deutschen und des Österreichischen Archäologischen Instituts, scheut Tonio Hölscher nicht, wie viele Kollegen, vor Laienpublikum zurück. (…) 'Von den Griechen', so schrieb der Archäologe 1993 (…), 'haben wir das böse Wort 'Barbar' geerbt, ursprünglich zur Bezeichnung dessen, der fremd ist und unverständlich 'bar-bar' redet.' Weder in diesem Aufsatz noch sonst redete Tonio Hölscher, der morgen siebzig Jahre wird, je 'bar-bar'."
bat, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 1. November 2010



"Diese unzivilisierten Barbaren: Zwei Bände widmen sich auf unterhaltsame Weise der griechischen und römischen Kunst. (...) Zanker fasst die neueren Erträge der Forschung in konziser Form zusammen: der Text ist, nicht anders als Hölschers Buch, auch ohne fachwissenschaftliche Vorkenntnisse gut verständlich."
Klaus Junker, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13. Februar 2008



"m Beck Verlag ist jetzt eine fundiert aufbereitete Reihe über diverse Kunstepochen erschienen. (…) Fürs schnelle Nachlesen und um sich einen Überblick zu verschaffen, sind diese Bücher ideal: verständlich geschrieben, reduziert auf das Wesentliche und mit vielen Bildbeispielen.“
leic, Münchner Merkur, 21. September 2007



"Die Autoren sind renommierte Wissenschaftler, die Gemeinplätze meiden. Allesamt haben sie sich vom Geniekult verabschiedet. (…) Stattdessen bemühen sie sich um historische Einordnung, fragen nach der identitätsstiftenden Funktion von Bildern, den Absichten der Auftraggeber und dem Spielraum der Künstler. (…) Doch hat das Format den Vorteil, dass die Autoren ihre Überlegungen an konkreten Beispielen entfalten können, ohne sich mit einem kompletten Forschungsüberblick zu belasten. Auch Tonio Hölschers Band zur griechischen und Paul Zankers Büchlein zur römischen Kunst sind pointierte, verdichtete Skizzen, die dem Leser an einem Nachmittag ein Gespür für die bildwissenschaftlich und sozialhistorisch relevanten Fragen vermitteln.“
Kia Vahland, Süddeutsche Zeitung, 7. August 2007



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978-3-406-55491-9

2., durchgesehene Auflage , 2015

127 S., mit 84 Abbildungen, davon 11 in Farbe

Softcover

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Hölscher, Tonio

Die griechische Kunst

Die Epoche der griechischen Kunst hat die europäische Kulturgeschichte geprägt wie keine andere. In ihrer Bildkunst vergegenwärtigten sich die alten Griechen Götter und Heroen, bedeutende Personen der Vergangenheit und der Gegenwart, öffentliche und private Szenen. Tonio Hölschers konzentrierte, lebendige Darstellung führt durch die Bildwelten der Standbilder und Reliefs, der Gemälde und Vasen und zeigt, in welchem Maße sie das politische, das private wie das religiöse Leben der griechischen Gesellschaft prägten.
Webcode: https://www.chbeck.de/18257

Inhalt

Bildwerke und Lebenswelt
1. Leben mit Bildern
2. Das Leben der Bilder
3. Körperbilder
4. Bilderwelten
5. Verlust und Wiedergewinnung

II Archaische Zeit
1. Ehre, Besitz und Poliskultur
2. Heiligtümer: Votivfi guren, Kultbilder, Tempelschmuck
3. Grabdenkmäler
4. Festkultur und Totenkult: Bemalte Keramik
5. Bildzeichen von Staat und Person: Münzen und Siegel
6. Formensprache, Menschenbild und Künstlertum

III Klassische Zeit
1. Griechentum, Bürgerschaft und Individuum
2. Agorai und Heiligtümer: Politische Denkmäler
3. Tempel: Mythen zwischen Ethos und Politik
4. Götterbilder: Dimensionen der Göttlichkeit
5. Menschenbilder I: Athleten und Helden
6. Menschenbilder II: Frühformen des Porträts
7. Grabreliefs: Eine Gesellschaft in der Perspektive des Todes
8. Festkultur und Totenkult: Bemalte Keramik
9. Formensprache, Menschenbild und Künstlertum

IV Hellenistische Zeit
1. Herrschermacht und individuelles Leben
2. Monarchen: Charisma, Pathos, Einzigartigkeit
3. Götterbilder: Hoheit und Lebensgenuß
4. Mythenbilder: Schicksal und Pathos
5. Menschenbilder: Divergierende Rollen
6. Ambiente als Bild
7. Wohnhäuser: Die Entdeckung der Privatsphäre
8. Formensprache, Menschenbild und Künstlertum

Einführende Literatur
Bildnachweis

Pressestimmen

"Zum 70. Geburtstag des Archäologieprofessors Tonio Hölscher. (…) So breit wie Hölschers Bildung ist sein Schaffen, zu dem Themen wie die Funktion und Beweglichkeit mythischer Erzählungen oder das Verhältnis zum Körper und zur Nacktheit in der Antike ebenso gehören wie methodische Überlegungen und Einführungen zum eigenen Fach. (…) [T]rotz aller Neigung zur funktionalen Erklärung ist er ein charismatischer, urbaner, ja eleganter Gelehrter und ein beliebter Lehrer, dem eine internationale Fachwelt an diesem Dienstag zum siebzigsten Geburtstag gratuliert."
Johan Schloemann, Süddeutsche Zeitung, 2. November 2010


"Seit 1975 Professor für Klassische Archäologie in Heidelberg, 2009 emeritiert, aber im folgenden Semester Vertreter seiner selbst, Mitglied der archäologischen Akademien in Salzburg, London und Neapel sowie des Deutschen und des Österreichischen Archäologischen Instituts, scheut Tonio Hölscher nicht, wie viele Kollegen, vor Laienpublikum zurück. (…) 'Von den Griechen', so schrieb der Archäologe 1993 (…), 'haben wir das böse Wort 'Barbar' geerbt, ursprünglich zur Bezeichnung dessen, der fremd ist und unverständlich 'bar-bar' redet.' Weder in diesem Aufsatz noch sonst redete Tonio Hölscher, der morgen siebzig Jahre wird, je 'bar-bar'."
bat, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 1. November 2010


"Diese unzivilisierten Barbaren: Zwei Bände widmen sich auf unterhaltsame Weise der griechischen und römischen Kunst. (...) Zanker fasst die neueren Erträge der Forschung in konziser Form zusammen: der Text ist, nicht anders als Hölschers Buch, auch ohne fachwissenschaftliche Vorkenntnisse gut verständlich."
Klaus Junker, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13. Februar 2008


"m Beck Verlag ist jetzt eine fundiert aufbereitete Reihe über diverse Kunstepochen erschienen. (…) Fürs schnelle Nachlesen und um sich einen Überblick zu verschaffen, sind diese Bücher ideal: verständlich geschrieben, reduziert auf das Wesentliche und mit vielen Bildbeispielen.“
leic, Münchner Merkur, 21. September 2007


"Die Autoren sind renommierte Wissenschaftler, die Gemeinplätze meiden. Allesamt haben sie sich vom Geniekult verabschiedet. (…) Stattdessen bemühen sie sich um historische Einordnung, fragen nach der identitätsstiftenden Funktion von Bildern, den Absichten der Auftraggeber und dem Spielraum der Künstler. (…) Doch hat das Format den Vorteil, dass die Autoren ihre Überlegungen an konkreten Beispielen entfalten können, ohne sich mit einem kompletten Forschungsüberblick zu belasten. Auch Tonio Hölschers Band zur griechischen und Paul Zankers Büchlein zur römischen Kunst sind pointierte, verdichtete Skizzen, die dem Leser an einem Nachmittag ein Gespür für die bildwissenschaftlich und sozialhistorisch relevanten Fragen vermitteln.“
Kia Vahland, Süddeutsche Zeitung, 7. August 2007