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Hoerster, Norbert

Muss Strafe sein?

Positionen der Philosophie

Soll Strafe abschrecken oder der Vergeltung dienen? Was verdient, bestraft zu werden? Genügt ein Verstoß gegen die Moral – und welche „Moral“ ist dabei gemeint?
Der Philosoph Norbert Hoerster geht in diesem Buch solch elementaren Fragen nach und stellt anerkannte Positionen der Philosophie auf den Prüfstand. Renommierte Positionen von Kant und Hegel bis zur Gegenwart halten nach seiner Analyse einer rationalen Betrachtung kaum stand. Nach Hoerster ist nicht der vergeltungstheoretische, sondern einzig der generalpräventive Sinn von Strafe legitim. Wie in allen seinen Büchern schreibt Hoerster klar und allgemeinverständlich. Er erschließt für Leser ohne Vorkenntnisse wie auch für Kenner ein kontroverses Spannungsfeld zwischen Philosophie und Rechtswissenschaft.

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Bibliografie

978-3-406-62991-4

Erschienen am 09. Februar 2012

143 S.

Paperback

Bibliografische Reihen

Broschur 12,95 € Kaufen
e-Book 9,49 € Kaufen
Inhalt
Einleitung

I. Grundsätzliches zur Strafe
1. Was verstehen wir unter «Strafe»?
2. Die drei Grundtypen der Strafe
3. Warum Strafe der Begründung bedarf

II. Strafe zur Vergeltung?
1. Kants «Talionsprinzip»
2. Hegels «Aufhebung der Rechtsverletzung»
3. Finnis’ «Wiederherstellung der gerechten Ordnung»
4. Das Scheitern der Vergeltungstheorien

III. Strafe zur Prävention?
1. Die Spezialprävention
2. Die utilitaristische Generalprävention

IV. Strafe im Interesse des Bürgers
1. Das Bedürfnis nach Vergeltung
2. Die Forderung nach Prävention
3. Die Art und Schwere der Strafe
4. Die notwendige Schuldfähigkeit

V. Welche Handlungen verdienen Strafe?
1. Moralverstöße?
2. Interessenverletzungen?
3. Schädigungen?

Schlusswort: Warum keine Prävention?
Literaturhinweise

Pressestimmen

Pressestimmen

"[Es werden] klare und konzise Antworten auf präzise Fragen gegeben (...). Die Lektüre (...) lohnt sich in vielfacher Hinsicht und ist sehr zu empfehlen."
Aufklärung und Kritik, 4/2012



"Allgemeinverständlich geschrieben, behandelt das Buch ein kontroverses Spannungsfeld zwischen Philosophie und Rechtswissenschaft."
NJW, 24/2012



Empfehlungen

}

Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-62991-4

Erschienen am 09. Februar 2012

143 S.

Paperback

Paperback 12,95 € Kaufen
e-Book 9,49 € Kaufen

Hoerster, Norbert

Muss Strafe sein?

Positionen der Philosophie

Soll Strafe abschrecken oder der Vergeltung dienen? Was verdient, bestraft zu werden? Genügt ein Verstoß gegen die Moral – und welche „Moral“ ist dabei gemeint?
Der Philosoph Norbert Hoerster geht in diesem Buch solch elementaren Fragen nach und stellt anerkannte Positionen der Philosophie auf den Prüfstand. Renommierte Positionen von Kant und Hegel bis zur Gegenwart halten nach seiner Analyse einer rationalen Betrachtung kaum stand. Nach Hoerster ist nicht der vergeltungstheoretische, sondern einzig der generalpräventive Sinn von Strafe legitim. Wie in allen seinen Büchern schreibt Hoerster klar und allgemeinverständlich. Er erschließt für Leser ohne Vorkenntnisse wie auch für Kenner ein kontroverses Spannungsfeld zwischen Philosophie und Rechtswissenschaft.
Webcode: https://www.chbeck.de/9202685

Inhalt

Einleitung

I. Grundsätzliches zur Strafe
1. Was verstehen wir unter «Strafe»?
2. Die drei Grundtypen der Strafe
3. Warum Strafe der Begründung bedarf

II. Strafe zur Vergeltung?
1. Kants «Talionsprinzip»
2. Hegels «Aufhebung der Rechtsverletzung»
3. Finnis’ «Wiederherstellung der gerechten Ordnung»
4. Das Scheitern der Vergeltungstheorien

III. Strafe zur Prävention?
1. Die Spezialprävention
2. Die utilitaristische Generalprävention

IV. Strafe im Interesse des Bürgers
1. Das Bedürfnis nach Vergeltung
2. Die Forderung nach Prävention
3. Die Art und Schwere der Strafe
4. Die notwendige Schuldfähigkeit

V. Welche Handlungen verdienen Strafe?
1. Moralverstöße?
2. Interessenverletzungen?
3. Schädigungen?

Schlusswort: Warum keine Prävention?
Literaturhinweise

Pressestimmen

"[Es werden] klare und konzise Antworten auf präzise Fragen gegeben (...). Die Lektüre (...) lohnt sich in vielfacher Hinsicht und ist sehr zu empfehlen."
Aufklärung und Kritik, 4/2012


"Allgemeinverständlich geschrieben, behandelt das Buch ein kontroverses Spannungsfeld zwischen Philosophie und Rechtswissenschaft."
NJW, 24/2012