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Hoffmann, Sandra

Liebesgut

Roman

"Schreib es auf! Ich schreibe doch nicht die Wirklichkeit auf! Dann mach eine Geschichte daraus, unsere Geschichte; tu es für uns!"

Es ist die große Liebe. Dabei keine auf den ersten Blick, erst allmählich verliebt sich Anja in den wesentlich älteren Andraš, einen Maler und Zeichner, der entschlossen um sie wirbt. Aber dann wird, was zwischen den beiden geschieht, zur einzigen, alles umfassenden Erfahrung. Nur: Andraš ist verheiratet, hat eine Familie, und anders als Anja meint er, überhaupt eine Entscheidung treffen zu müssen. Anja selbst hat ihn nie vor solch eine Entscheidung gestellt. Warum nicht? In immer neuen Anläufen versuchen die Liebenden, sich zu trennen, Andraš rettet sich in die vertraute Normalität der Ehe und Familie und in die Malerei, Anja zieht sich in das Haus von Freunden in Frankreich zurück, um einen Reiseführer zu schreiben.  Sandra Hoffmanns Roman „Liebesgut“ erzählt in zwei Teilen dicht, poetisch, konzentriert von der Liebe zwischen Anja und Andraš und davon, was nach ihrem Ende bleibt. Er beschreibt die erste Sitzung Anjas bei einer Psychoanalytikerin zwischen Annäherung und Abwehr und erzählt von der Wirkung eines Delphin-Freskos an der Wand des Praxisraumes, einer Kopie des kretischen Originals.  Wie in konzentrischen Kreisen bohrt sich Sandra Hoffmanns Text in die Erlebnisse und Empfindungen der Liebenden hinein, erzählt von Glück und Enttäuschung, Verheißung und Angst, von der Einmischung durch Dritte und dem Gefühl der Bedrohung. Eindringlich, emphatisch, manchmal auch komisch erzählt der Roman von Verlust und Befreiung.

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Bibliografie

978-3-406-56373-7

4. Auflage, 2008

192 S.

Hardcover

Hardcover 17,90 € Kaufen
Pressestimmen

Pressestimmen

"Monoman und autistisch wie die Liebe, ist dieser Roman – radikal und anrührend."
Annette Garbrecht, Financial Times Deutschland, 28. Juli 2008



"Sandra Hoffmann beschreibt in ihrem Roman „Liebesgut“ das Ende einer grossen Liebe. (...) Hoffmann erzählt eindringlich von Verlust und Befreiung."
Tanja Rauch, Bolero, 3. Juli 2008



"Sandra Hoffmann hat eine leise, kluge Erzählung über eine vergangene Liebe geschrieben."
Rolf Vollmann, Die Zeit, 26. Juni 2008



"Was verleiht diesem melancholischen Buch (...) solchen Charme? Es ist die Liebe, die Anjas Blick ungemein schärft, die Liebe, die ihr wunderbare Assoziationen eingibt und sie inspiriert. Die Liebe, auch wenn sie verloren ist, läßt Anja so poetisch schreiben und gibt ihr Kraft, ihren Geliebten loszulassen und ein neues Leben zu beginnen. ‘Liebesgut’ – eine letzte Liebesgabe und Botschaft an Andraš?"
Maria Panzer, Lesart, 26. Juni 2008



"So schön und so traurig hat schon lange keine deutsche Autorin mehr den Kummer mit der Liebe beschrieben."
Angela Wittmann, Brigitte, 5. Mai 2008



"Ein sinnlicher Roman über die Spielarten einer Liebe, die alles zu diktieren scheint."
Celebrity, April 2008



"Das Elend der Liebenden ist unbeschreiblich. Die achtundreißig Tage und Nächte, die sie, in einem Zeitraum von zwei Jahren, mit ihrem Liebsten zubringen konnte, holt sie in der Erinnerung mit schmerzender Genauigkeit und schmelzender Süßigkeit zurück, poliert jede Einzelheit und stellt sie in der Schauvitrine ihres Gedächtnisses aus. Das Medium dieser autistischen Erinnerung ist das Einzige, das die konsequente Erzähltechnik dieses Romans zur Verfügung stellt. Der suggestive Sog der Rückschau schlägt alles in seinen Bann. Es gibt keine Außenwelt mehr, keine neutrale Urteilskraft, keine andere Stimme, nur die Melodie einer verlorenen Liebe, die der Resonanzkörper ist, über dem die Welt jede beliebige Saite anschlagen kann, und es tönt immer nach dieser Liebe. (...) Die Spannung, mit der man diese dicht geschriebene Erzählung liest, rührt zu einem guten Teil daher, dass man über die Ehefrau nichts erfährt. (...) Das ist stark."
Hermann Kurzke, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12. März 2008



"Man könnte den Titel von Sandra Hoffmanns Roman auch so lesen: „Lieb es gut“ – ein zauberhaftes 41-jähriges Mädchen nämlich, das hier von einem Begehren, einem Sehnen erzählt, dessen Bedingung die Unmöglichkeit ist, dessen Form nicht Beziehung, sondern Literatur wird."
Ulrike Frenkel, Stuttgarter Zeitung, 5. März 2008



Empfehlungen

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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-56373-7

4. Auflage , 2008

192 S.

Hardcover

Hardcover 17,90 € Kaufen

Hoffmann, Sandra

Liebesgut

Roman

"Schreib es auf! Ich schreibe doch nicht die Wirklichkeit auf! Dann mach eine Geschichte daraus, unsere Geschichte; tu es für uns!"

Es ist die große Liebe. Dabei keine auf den ersten Blick, erst allmählich verliebt sich Anja in den wesentlich älteren Andraš, einen Maler und Zeichner, der entschlossen um sie wirbt. Aber dann wird, was zwischen den beiden geschieht, zur einzigen, alles umfassenden Erfahrung. Nur: Andraš ist verheiratet, hat eine Familie, und anders als Anja meint er, überhaupt eine Entscheidung treffen zu müssen. Anja selbst hat ihn nie vor solch eine Entscheidung gestellt. Warum nicht? In immer neuen Anläufen versuchen die Liebenden, sich zu trennen, Andraš rettet sich in die vertraute Normalität der Ehe und Familie und in die Malerei, Anja zieht sich in das Haus von Freunden in Frankreich zurück, um einen Reiseführer zu schreiben.  Sandra Hoffmanns Roman „Liebesgut“ erzählt in zwei Teilen dicht, poetisch, konzentriert von der Liebe zwischen Anja und Andraš und davon, was nach ihrem Ende bleibt. Er beschreibt die erste Sitzung Anjas bei einer Psychoanalytikerin zwischen Annäherung und Abwehr und erzählt von der Wirkung eines Delphin-Freskos an der Wand des Praxisraumes, einer Kopie des kretischen Originals.  Wie in konzentrischen Kreisen bohrt sich Sandra Hoffmanns Text in die Erlebnisse und Empfindungen der Liebenden hinein, erzählt von Glück und Enttäuschung, Verheißung und Angst, von der Einmischung durch Dritte und dem Gefühl der Bedrohung. Eindringlich, emphatisch, manchmal auch komisch erzählt der Roman von Verlust und Befreiung.
Webcode: https://www.chbeck.de/21214

Pressestimmen

"Monoman und autistisch wie die Liebe, ist dieser Roman – radikal und anrührend."
Annette Garbrecht, Financial Times Deutschland, 28. Juli 2008


"Sandra Hoffmann beschreibt in ihrem Roman „Liebesgut“ das Ende einer grossen Liebe. (...) Hoffmann erzählt eindringlich von Verlust und Befreiung."
Tanja Rauch, Bolero, 3. Juli 2008


"Sandra Hoffmann hat eine leise, kluge Erzählung über eine vergangene Liebe geschrieben."
Rolf Vollmann, Die Zeit, 26. Juni 2008


"Was verleiht diesem melancholischen Buch (...) solchen Charme? Es ist die Liebe, die Anjas Blick ungemein schärft, die Liebe, die ihr wunderbare Assoziationen eingibt und sie inspiriert. Die Liebe, auch wenn sie verloren ist, läßt Anja so poetisch schreiben und gibt ihr Kraft, ihren Geliebten loszulassen und ein neues Leben zu beginnen. ‘Liebesgut’ – eine letzte Liebesgabe und Botschaft an Andraš?"
Maria Panzer, Lesart, 26. Juni 2008


"So schön und so traurig hat schon lange keine deutsche Autorin mehr den Kummer mit der Liebe beschrieben."
Angela Wittmann, Brigitte, 5. Mai 2008


"Ein sinnlicher Roman über die Spielarten einer Liebe, die alles zu diktieren scheint."
Celebrity, April 2008


"Das Elend der Liebenden ist unbeschreiblich. Die achtundreißig Tage und Nächte, die sie, in einem Zeitraum von zwei Jahren, mit ihrem Liebsten zubringen konnte, holt sie in der Erinnerung mit schmerzender Genauigkeit und schmelzender Süßigkeit zurück, poliert jede Einzelheit und stellt sie in der Schauvitrine ihres Gedächtnisses aus. Das Medium dieser autistischen Erinnerung ist das Einzige, das die konsequente Erzähltechnik dieses Romans zur Verfügung stellt. Der suggestive Sog der Rückschau schlägt alles in seinen Bann. Es gibt keine Außenwelt mehr, keine neutrale Urteilskraft, keine andere Stimme, nur die Melodie einer verlorenen Liebe, die der Resonanzkörper ist, über dem die Welt jede beliebige Saite anschlagen kann, und es tönt immer nach dieser Liebe. (...) Die Spannung, mit der man diese dicht geschriebene Erzählung liest, rührt zu einem guten Teil daher, dass man über die Ehefrau nichts erfährt. (...) Das ist stark."
Hermann Kurzke, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12. März 2008


"Man könnte den Titel von Sandra Hoffmanns Roman auch so lesen: „Lieb es gut“ – ein zauberhaftes 41-jähriges Mädchen nämlich, das hier von einem Begehren, einem Sehnen erzählt, dessen Bedingung die Unmöglichkeit ist, dessen Form nicht Beziehung, sondern Literatur wird."
Ulrike Frenkel, Stuttgarter Zeitung, 5. März 2008