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Hofmann, Gunter

Richard von Weizsäcker

Ein deutsches Leben

"Der Präsident muss Orientierungshilfen geben in Zeiten der Ratlosigkeit, muss Schneisen schlagen in das Dickicht unserer Tage. Genau dies hat Richard von Weizsäcker (...) getan. Sein Menschenbild und seine Weltvorstellung wurzeln in einer tieferen Dimension, als das normalerweise bei Politikern der Fall ist, und wahrscheinlich wurde er gerade darum von allen akzeptiert."
Marion Dönhoff

Das Amt des Bundespräsidenten war Richard von Weizsäcker gleichsam auf den Leib geschneidert, und auch „außer Dienst“ ist er bis heute eine politische und moralische Instanz geblieben. Wie kaum ein anderer Politiker hat er es verstanden, das Ganze der deutschen Gesellschaft in den Blick zu nehmen, Stärken und Schwächen der bundesdeutschen Demokratie darzulegen und zugleich immer wieder integrierend zu wirken. Gunter Hofmann, langjähriger Chefkorrespondent der Wochenzeitung „Die ZEIT“, geht dem Lebensweg des Ausnahmepolitikers nach, schildert seinen familiären Hintergrund und die wesentlichen Stationen seiner politischen Karriere, aber er fragt auch einfühlsam nach der komplexen Persönlichkeit Weizsäckers, die sich nicht leicht auf eine Formel bringen lässt. So ist ein biographisches Portrait entstanden, das uns den Mann näher bringt, der – gemeinsam mit Helmut Schmidt – inmitten grassierender Politikverdrossenheit für viele Deutsche zum Inbegriff eines glaubwürdigen Staatsmannes geworden ist.

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Bibliografie

978-3-406-59809-8

Erschienen am 22. Februar 2010

2. Auflage, 2010

295 S., mit 24 Abbildungen

Hardcover

Hardcover 19,95 € Kaufen
e-Book 15,99 € Kaufen
Inhalt
I.     Vorwort
II.    Alte Schwaben, neue Preußen
III.   Extreme
IV.   Nürnberg
V.    Umwege
VI.   Ostverträge
VII.  8. Mai 1985
VIII. Einheit
IX.   «a. D.»
X.    Alter Fritz, neue Welt

Anhang
Anmerkungen
Bildnachweis
Personenregister
Pressestimmen

Pressestimmen

"Ein(…) Streifzug durch die deutsche Geschichte im Spiegel der Vita des Jubilars."
Christoph Birnbaum, Das Parlament, 12./19. April 2010



"Besser kann man Richard von Weizsäcker nicht beschreiben, als es Gunter Hofmann tut. (…) Gunter Hofmann, lange Jahre in Bonn und Berlin Chefkorrespondent der ‚Zeit’, hat ein präzises deutsches Porträt des noch immer beliebtesten deutschen Bundespräsidenten gezeichnet. Sein Buch unterscheidet sich von den vielen anderen Publikationen zum 90. Geburtstag von Weizsäckers am 14. April – nicht nur, weil er die Pfade der klassischen Biografie verlässt und auf das Nacherzählen bekannter Anekdoten und Sentenzen verzichtet, sondern auch wegen des eleganten, niemals anstrengenden Stils."
Regina Krieger, Handelsblatt, 26. März 2010



"Ein würdevolles, persönliches Buch, das den Erinnerungen-Band von Weizsäcker sehr gut ergänzt."
Detlef Rüsch, amazon.de, 25. März 2010



"Gunter Hofmann erörtert das Verhältnis Richard von Weizsäckers zu seinem Vater zwar eingehend, will aber eigentlich auf etwas anderes hinaus: Weizsäcker steht in seinem Buch exemplarisch für den Umgang der Bundesrepublik mit ihrer Vergangenheit. Hofmann schildert den Altbundespräsidenten als einen Mann, der 'emanzipierte Bürgerlichkeit' repräsentiert – ein Bürgertum, das sich von seinem antidemokratischen Habitus der Vorkriegszeit gelöst hat.
Hofmann stellt Weizsäcker als Vertreter dessen dar, was an der Bundesrepublik lobenswert ist. Seine Argumentation ist plausibel."
Franziska Augstein, Süddeutsche Zeitung, 22. März 2010



"Weizsäckers Nein zu jedem Versuch, die jüngste Geschichte zu relativieren oder einen Schlussstrich zu ziehen – dies alles beginnt für Hofmann an einem 'Lernort' namens Nürnberg. Er urteilt nicht ex cathedra, in seinem eingängig und betont subjektiv geschriebenen Porträt über 'Ein deutsches Leben' bewegt er sich eher fragend vorwärts, doch weisen seine Fragen in die jeweils richtige Richtung."
Peter Merseburger, Die Welt, 20. März 2010



"(...) eine spannende Lektüre eines ungewöhnlichen Lebenslaufes."
Rainer Burchardt, Deutschlandfunk, 22. Februar 2010



Empfehlungen

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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-59809-8

Erschienen am 22. Februar 2010

2. Auflage , 2010

295 S., mit 24 Abbildungen

Hardcover

Hardcover 19,95 € Kaufen
e-Book 15,99 € Kaufen

Hofmann, Gunter

Richard von Weizsäcker

Ein deutsches Leben

"Der Präsident muss Orientierungshilfen geben in Zeiten der Ratlosigkeit, muss Schneisen schlagen in das Dickicht unserer Tage. Genau dies hat Richard von Weizsäcker (...) getan. Sein Menschenbild und seine Weltvorstellung wurzeln in einer tieferen Dimension, als das normalerweise bei Politikern der Fall ist, und wahrscheinlich wurde er gerade darum von allen akzeptiert."
Marion Dönhoff

Das Amt des Bundespräsidenten war Richard von Weizsäcker gleichsam auf den Leib geschneidert, und auch „außer Dienst“ ist er bis heute eine politische und moralische Instanz geblieben. Wie kaum ein anderer Politiker hat er es verstanden, das Ganze der deutschen Gesellschaft in den Blick zu nehmen, Stärken und Schwächen der bundesdeutschen Demokratie darzulegen und zugleich immer wieder integrierend zu wirken. Gunter Hofmann, langjähriger Chefkorrespondent der Wochenzeitung „Die ZEIT“, geht dem Lebensweg des Ausnahmepolitikers nach, schildert seinen familiären Hintergrund und die wesentlichen Stationen seiner politischen Karriere, aber er fragt auch einfühlsam nach der komplexen Persönlichkeit Weizsäckers, die sich nicht leicht auf eine Formel bringen lässt. So ist ein biographisches Portrait entstanden, das uns den Mann näher bringt, der – gemeinsam mit Helmut Schmidt – inmitten grassierender Politikverdrossenheit für viele Deutsche zum Inbegriff eines glaubwürdigen Staatsmannes geworden ist.
Webcode: https://www.chbeck.de/29750

Inhalt

I.     Vorwort
II.    Alte Schwaben, neue Preußen
III.   Extreme
IV.   Nürnberg
V.    Umwege
VI.   Ostverträge
VII.  8. Mai 1985
VIII. Einheit
IX.   «a. D.»
X.    Alter Fritz, neue Welt

Anhang
Anmerkungen
Bildnachweis
Personenregister

Pressestimmen

"Ein(…) Streifzug durch die deutsche Geschichte im Spiegel der Vita des Jubilars."
Christoph Birnbaum, Das Parlament, 12./19. April 2010


"Besser kann man Richard von Weizsäcker nicht beschreiben, als es Gunter Hofmann tut. (…) Gunter Hofmann, lange Jahre in Bonn und Berlin Chefkorrespondent der ‚Zeit’, hat ein präzises deutsches Porträt des noch immer beliebtesten deutschen Bundespräsidenten gezeichnet. Sein Buch unterscheidet sich von den vielen anderen Publikationen zum 90. Geburtstag von Weizsäckers am 14. April – nicht nur, weil er die Pfade der klassischen Biografie verlässt und auf das Nacherzählen bekannter Anekdoten und Sentenzen verzichtet, sondern auch wegen des eleganten, niemals anstrengenden Stils."
Regina Krieger, Handelsblatt, 26. März 2010


"Ein würdevolles, persönliches Buch, das den Erinnerungen-Band von Weizsäcker sehr gut ergänzt."
Detlef Rüsch, amazon.de, 25. März 2010


"Gunter Hofmann erörtert das Verhältnis Richard von Weizsäckers zu seinem Vater zwar eingehend, will aber eigentlich auf etwas anderes hinaus: Weizsäcker steht in seinem Buch exemplarisch für den Umgang der Bundesrepublik mit ihrer Vergangenheit. Hofmann schildert den Altbundespräsidenten als einen Mann, der 'emanzipierte Bürgerlichkeit' repräsentiert – ein Bürgertum, das sich von seinem antidemokratischen Habitus der Vorkriegszeit gelöst hat.
Hofmann stellt Weizsäcker als Vertreter dessen dar, was an der Bundesrepublik lobenswert ist. Seine Argumentation ist plausibel."
Franziska Augstein, Süddeutsche Zeitung, 22. März 2010


"Weizsäckers Nein zu jedem Versuch, die jüngste Geschichte zu relativieren oder einen Schlussstrich zu ziehen – dies alles beginnt für Hofmann an einem 'Lernort' namens Nürnberg. Er urteilt nicht ex cathedra, in seinem eingängig und betont subjektiv geschriebenen Porträt über 'Ein deutsches Leben' bewegt er sich eher fragend vorwärts, doch weisen seine Fragen in die jeweils richtige Richtung."
Peter Merseburger, Die Welt, 20. März 2010


"(...) eine spannende Lektüre eines ungewöhnlichen Lebenslaufes."
Rainer Burchardt, Deutschlandfunk, 22. Februar 2010