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Jafari, Peyman

Der andere Iran

Geschichte und Kultur von 1900 bis zur Gegenwart

Iran ist anders, liberaler und weltoffener, als wir oft denken, und die demokratischen Kräfte haben immer wieder die Oberhand gewonnen. Das zeigt der in den Niederlanden lebende junge Exil-Iraner Peyman Jafari in seiner eindrucksvollen Einführung in die jüngste iranische Geschichte.

Der Iran ist ein tief gespaltenes Land. Ahmadineschad steht für die beängstigende Seite, für Fundamentalismus, Atomrüstung und Unterdrückung. Auf der anderen Seite ist der Iran bis in die geistliche Führung hinein ein demokratisches und aufgeklärtes Land. Das zeigt nicht zuletzt die „Grüne Bewegung“ gegen Ahmadineschad. Diesem modernen, aber nicht unbedingt westlichen Iran geht Peyman Jafari in historischer Perspektive nach. Er zeigt, wie sich seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts demokratische Revolutionen und Diktaturen abgelöst haben, und beschreibt die kulturellen, wirtschaftlichen und außenpolitischen Faktoren dieses Auf und Ab. Das Land steht gegenwärtig vor einer erneuten dramatischen Zuspitzung des Konflikts. Peyman Jafaris hochaktuelles Buch lässt uns den unheimlichen, aber eben auch den anderen Iran besser verstehen.


"Jafari bietet erhellende Einblicke in die Kräfte, die den Iran zu dem gemacht haben, was er ist – und hoffentlich bald wieder sein wird."
De Volkskrant

"Ein meisterhaftes Buch."
NRC Handelsblad
Von Peyman Jafari. Aus dem Niederländischen von Waltraud Hüsmert.

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Bibliografie

978-3-406-60644-1

Statt 19,95€ jetzt nur noch 7,95€ - Preisreduziert zum 01.06.2014

223 S.

Softcover

Broschur 7,95 € Kaufen
Inhalt
Vorwort

1. Vom Zoroastrismus zum Islam
Vor dem Islam – Der Einzug des Islam in Persien – Der Iran und die
Schia – Religion und Politik

2. Orient trifft Okzident
Die wirtschaftliche Entwicklung – Religion und Philosophie – Die
Qadscharen und der Westen – Zwischen Anpassung und Widerstand

3. Die Konstitutionelle Revolution (1905–1909)
Erwachen aus einem Albtraum  – Der Kampf um die Verfassung
Vom Bürgerkrieg zur Restauration

4. Autoritäre Modernisierung zwischen den Revolutionen (1909–1979)
Reza Schah: der Mann der Ordnung – Mossadegh und die Ölkrise
Der Staatsstreich gegen Mossadegh – Die Ruhe vor dem Sturm

5. Die unerwartete Revolution (1979)
Die «Große Zivilisation» – Die Opposition – 1977–1978: Ein
Wirbelsturm von Protesten – Februar 1979: «Der Frühling der
Freiheit» – 1979–1983: Die Konterrevolution

6. Chomeini: Unter dem Mantel des Ayatollahs (1979–1989)
Fundamentalismus oder Populismus? – Der längste Krieg – Die
Illusion des Totalitarismus

7. Rafsandschani: Vom Populismus zum Neoliberalismus (1989–1997)
«Führer des Aufbaus» – Mullah-Millionäre und die mostazafân –
Pragmatiker gegen Konservative – Veränderungen in Kultur und Gesellschaft

8. Chatami: Von der Euphorie zur Enttäuschung (1997–2005)
Zwischen Demokratie und Theokratie – Religiöse Intellektuelle und
die Säkularisierung – Das Reformprojekt – Der «Teheraner
Frühling» – Wandel und Widerstand in der Gesellschaft – Die
Jugend: Auf der Suche nach Spaß, Jobs und Demokratie – Frauen: Die
Kraft der Beharrlichkeit – Die Arbeiterbewegung: Eine erstarkende
Kraft – Die Konservativen und die Gegenreformen

9. Ahmadinedschad: Die Farce des Populismus (2005–2010)
«Aus dem Geschlecht der Frommen» – Der Überraschungssieger
Die Neokonservativen – Der Iran, die USA und das Nuklearprogramm
 – Gebrochene Versprechen und Repression

10. Der Anfang vom Ende
Der Wahlkampf – Der Riss an der Spitze – Der Aufstand von
«Schmutz und Staub» – Irrtümer – Die unvollendete Revolution

Anhang

Zeittafel – Übersicht über die Machtverteilung im Iran
Glossar – Anmerkungen – Literatur – Personenregister
Pressestimmen

Pressestimmen

"Peyman Jafari, studierter Politologe, räumt nun mit Missverständnissen und Vorurteilen auf: In zehn Kapiteln schildert er die wechselvolle Geschichte des geopolitisch so bedeutenden Landes. Besonders intensiv beschäftigt er sich mit den Ereignissen seit dem Sturz der Pahlavi-Dynastie, sein Augenmerk liegt auf dem zivilgesellschaftlichen Engagement für Freiheit und Demokratie, dem Machtkampf zwischen den herrschenden Eliten. Jafari gelingt eine gut lesbare, solide Analyse."
Behrang Samsami, Financial Times Deutschland, 13. Oktober 2010



"Peyman Jafaris Buch ist hochaktuell, faktenreich, locker zu lesen und vor allem für jene zu empfehlen, die verstehen wollen, warum in diesem so zivilisierten Land fast immer die Falschen an die Macht kommen."
Profil, 27. September 2010



"Daher nennt er die Revolution ein ‘unvollendetes Projekt’. Die Protestbewegung verkörpert für Jafari einen neuen Kampf für diese Ideale. Eine Bewegung mit so tiefen historischen Wurzeln sei mit Verhaftungen und Hinrichtungen nicht auszulöschen. Nicht nur im Iran werden viele hoffen, dass er recht behält."
tsp, Rheinischer Merkur, 23. September 2010



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Bibliografie

978-3-406-60644-1

Statt 19,95€ jetzt nur noch 7,95€ - Preisreduziert zum 01.06.2014

223 S.

Softcover

Softcover 7,95 € Kaufen

Jafari, Peyman

Der andere Iran

Geschichte und Kultur von 1900 bis zur Gegenwart

Iran ist anders, liberaler und weltoffener, als wir oft denken, und die demokratischen Kräfte haben immer wieder die Oberhand gewonnen. Das zeigt der in den Niederlanden lebende junge Exil-Iraner Peyman Jafari in seiner eindrucksvollen Einführung in die jüngste iranische Geschichte.

Der Iran ist ein tief gespaltenes Land. Ahmadineschad steht für die beängstigende Seite, für Fundamentalismus, Atomrüstung und Unterdrückung. Auf der anderen Seite ist der Iran bis in die geistliche Führung hinein ein demokratisches und aufgeklärtes Land. Das zeigt nicht zuletzt die „Grüne Bewegung“ gegen Ahmadineschad. Diesem modernen, aber nicht unbedingt westlichen Iran geht Peyman Jafari in historischer Perspektive nach. Er zeigt, wie sich seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts demokratische Revolutionen und Diktaturen abgelöst haben, und beschreibt die kulturellen, wirtschaftlichen und außenpolitischen Faktoren dieses Auf und Ab. Das Land steht gegenwärtig vor einer erneuten dramatischen Zuspitzung des Konflikts. Peyman Jafaris hochaktuelles Buch lässt uns den unheimlichen, aber eben auch den anderen Iran besser verstehen.


"Jafari bietet erhellende Einblicke in die Kräfte, die den Iran zu dem gemacht haben, was er ist – und hoffentlich bald wieder sein wird."
De Volkskrant

"Ein meisterhaftes Buch."
NRC Handelsblad
Von Peyman Jafari. Aus dem Niederländischen von Waltraud Hüsmert.
Webcode: https://www.chbeck.de/32093

Inhalt

Vorwort

1. Vom Zoroastrismus zum Islam
Vor dem Islam – Der Einzug des Islam in Persien – Der Iran und die
Schia – Religion und Politik

2. Orient trifft Okzident
Die wirtschaftliche Entwicklung – Religion und Philosophie – Die
Qadscharen und der Westen – Zwischen Anpassung und Widerstand

3. Die Konstitutionelle Revolution (1905–1909)
Erwachen aus einem Albtraum  – Der Kampf um die Verfassung
Vom Bürgerkrieg zur Restauration

4. Autoritäre Modernisierung zwischen den Revolutionen (1909–1979)
Reza Schah: der Mann der Ordnung – Mossadegh und die Ölkrise
Der Staatsstreich gegen Mossadegh – Die Ruhe vor dem Sturm

5. Die unerwartete Revolution (1979)
Die «Große Zivilisation» – Die Opposition – 1977–1978: Ein
Wirbelsturm von Protesten – Februar 1979: «Der Frühling der
Freiheit» – 1979–1983: Die Konterrevolution

6. Chomeini: Unter dem Mantel des Ayatollahs (1979–1989)
Fundamentalismus oder Populismus? – Der längste Krieg – Die
Illusion des Totalitarismus

7. Rafsandschani: Vom Populismus zum Neoliberalismus (1989–1997)
«Führer des Aufbaus» – Mullah-Millionäre und die mostazafân –
Pragmatiker gegen Konservative – Veränderungen in Kultur und Gesellschaft

8. Chatami: Von der Euphorie zur Enttäuschung (1997–2005)
Zwischen Demokratie und Theokratie – Religiöse Intellektuelle und
die Säkularisierung – Das Reformprojekt – Der «Teheraner
Frühling» – Wandel und Widerstand in der Gesellschaft – Die
Jugend: Auf der Suche nach Spaß, Jobs und Demokratie – Frauen: Die
Kraft der Beharrlichkeit – Die Arbeiterbewegung: Eine erstarkende
Kraft – Die Konservativen und die Gegenreformen

9. Ahmadinedschad: Die Farce des Populismus (2005–2010)
«Aus dem Geschlecht der Frommen» – Der Überraschungssieger
Die Neokonservativen – Der Iran, die USA und das Nuklearprogramm
 – Gebrochene Versprechen und Repression

10. Der Anfang vom Ende
Der Wahlkampf – Der Riss an der Spitze – Der Aufstand von
«Schmutz und Staub» – Irrtümer – Die unvollendete Revolution

Anhang

Zeittafel – Übersicht über die Machtverteilung im Iran
Glossar – Anmerkungen – Literatur – Personenregister

Pressestimmen

"Peyman Jafari, studierter Politologe, räumt nun mit Missverständnissen und Vorurteilen auf: In zehn Kapiteln schildert er die wechselvolle Geschichte des geopolitisch so bedeutenden Landes. Besonders intensiv beschäftigt er sich mit den Ereignissen seit dem Sturz der Pahlavi-Dynastie, sein Augenmerk liegt auf dem zivilgesellschaftlichen Engagement für Freiheit und Demokratie, dem Machtkampf zwischen den herrschenden Eliten. Jafari gelingt eine gut lesbare, solide Analyse."
Behrang Samsami, Financial Times Deutschland, 13. Oktober 2010


"Peyman Jafaris Buch ist hochaktuell, faktenreich, locker zu lesen und vor allem für jene zu empfehlen, die verstehen wollen, warum in diesem so zivilisierten Land fast immer die Falschen an die Macht kommen."
Profil, 27. September 2010


"Daher nennt er die Revolution ein ‘unvollendetes Projekt’. Die Protestbewegung verkörpert für Jafari einen neuen Kampf für diese Ideale. Eine Bewegung mit so tiefen historischen Wurzeln sei mit Verhaftungen und Hinrichtungen nicht auszulöschen. Nicht nur im Iran werden viele hoffen, dass er recht behält."
tsp, Rheinischer Merkur, 23. September 2010