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Kappeler, Andreas

Ungleiche Brüder

Russen und Ukrainer vom Mittelalter bis zur Gegenwart

Russen und Ukrainer bezeichnen sich seit Jahrhunderten als Brudervölker, wobei sich die Russen in der Rolle des großen Bruders sehen. Dieses Buch erzählt die Geschichte dieser ungleichen Brüder als Wechselspiel von Verflechtungen und Entflechtungen. Nicht zuletzt trägt es zum Verständnis des aktuellen russisch-ukrainischen Konflikts bei.
Die russische Annexion der Krim und die darauf folgende Besetzung der Industrieregion im Südosten der Ukraine durch von Russland gesteuerte Milizen im Frühjahr 2014 haben einen militärischen Konflikt zwischen diesen Staaten ausgelöst, der bis heute andauert. Seit dem 18. Jahrhundert zeigte sich im Verhältnis dieser eng miteinander verbundenen Völker zunehmend eine Asymmetrie. Sie gipfelte darin, dass Russland im 19. Jahrhundert die "Kleinrussen", wie die Ukrainer damals offiziell hießen, nicht als eigenständige Nation mit einer von Russland getrennten Geschichte anerkannte. Diese Sicht hat sich in Russland bis heute erhalten und ist auch im Westen verbreitet.

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Bibliografie

978-3-406-79006-5

Erschienen am 17. Februar 2022

5. Auflage, 2022

267 S., mit 10 Abbildungen und 4 Karten

Softcover

Bibliografische Reihen

Broschur 16,95 € Kaufen
Inhalt
Vorwort

  1. Eintracht und Streit in der Familie
  2. Die gemeinsame Wiege der Kiewer Rus'
  3. Mongolen und Polen – Asien und Europa: Die Geschwister gehen getrennte Wege (14. bis 17. Jahrhundert)
  4. Die Annäherung der Ukraine an Russland und die Integration der «Kleinrussen» in das Imperium der Zaren (17. bis frühes 19. Jahrhundert)
  5. Zwei verspätete Nationen
  6. Ein asymmetrisches Verhältnis: Russen und Ukrainer im Russländischen Reich im 19. und frühen 20. Jahrhundert
  7. Die Russische und die Ukrainische Revolution
  8. Russen und Ukrainer in der sowjetischen «Völkerfamilie»
  9. Feindliche Brüder? Die Konfrontation der beiden postsowjetischen Staaten
  10. Russland, die Ukraine und Europa

Anmerkungen
Literaturverzeichnis
Abbildungsnachweis
Personenregister
Karten
Pressestimmen

Pressestimmen

„Dem Buch, das auf nur 270 Seiten eine sehr komplizierte Beziehungsgeschichte eindrücklich und klar darzustellen vermag, ist die größte Verbreitung zu wünschen.“
Tagesspiegel, Karl Schlögel



„Sehr lesenswertes Buch."
Neue Zürcher Zeitung



„Kappeler hat ein erhellendes Buch geschrieben, um das keiner herumkommt, der den Konflikt besser verstehen will."
NZZ am Sonntag, Cyrill Steiger





„Andreas Kappelers Abhandlung (...) ist so dicht, dass jeder Satz volle Aufmerksamkeit verdient."
Der Standard, Josef Kirchengast



„Für alle an Osteuropa Interessierten ist Kappelers Studie eine der wichtigsten Neuerscheinungen des Herbstes."
Die Presse



„Brillante Analyse“
Berliner Zeitung, Nikolaus Bernau



„Kappeler bereichert das Bild, das wir von den Gebieten haben, die heute Ukraine heißen, um interessante Informationen."
Junge Welt, Reinhard Lauterbach



„Informatives und gut lesbares Buch."
Das Parlament



„Wer den unbändigen Wunsch der Ukrainer nach Freiheit und Demokratie verstehen will und warum sie sich darin so sehr von ihren russischen Nachbarn unterscheiden, den macht dieses Buch des Schweizer Historikers Andreas Kappeler klüger.“
Rheinische Post



„Andreas Kappeler zerpflückt in einem lesenswerten Buch die Rechtfertigung des russischen Präsidenten Wladimir Putin für die Krim-Annexion."
Tages-Anzeiger, Florian Hassel



„Bietet (…) eine informative Übersicht über die spannungsvolle Geschichte der beiden Völker.“

Hessische Allgemeine



„Dieses herausragende Buch hilft, beide Seiten des Streits der ungleichen Brüder zu verstehen."
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Reinhard Veser



„Andreas Kappelers übersichtliche Darstellung der ukrainischen Geschichte ist eine große Hilfe beim Verstehen der gegenwärtigen Krise.“
SWR2 Lesenswert Kritik, Konstantin Sakkas



„Wer künftig rund um die aktuellen Auseinandersetzungen zwischen Moskau und Kiew ideologiefrei und faktenbasiert mitreden möchte, der wird auf diese Arbeit von Andreas Kappeler nicht mehr verzichten können."
Deutschlandfunk



„Das Buch ist sehr fundiert, doch in einem leicht zugänglichen Stil verfasst.“
Religion & Gesellschaft in Ost und West, Natalija Zenger



„Wichtiges, wunderbares Buch"
Der Spiegel, Tobias Rapp




„Ein ausgezeichneter Kenner der verwobenen Geschichte Russlands und der Ukraine.“

Deutschlandfunk Kulturfragen, Stephan Detjen



„Ebenso präzise wie prägnant.“
FAS, Mark Siemons



„Lehrreiches Buch (…) Leseempfehlung“

NDR, Alexander Solloch



„Ein leicht verständliches und gut lesbares Standardwerk (...) . Gerade jetzt ist dieses Buch zu empfehlen.“ 

Falter, Nina Brnada, Christine Zeiner



„Für ein tieferes Verständnis des Krieges und des Putinismus, der Ukraine und Russlands“ 

Wirtschaftswoche, Dieter Schnaas



„Buch, das den unfassbaren Krieg in der Ukraine vielleicht ein wenig fassbarerer macht. (…) unsere Empfehlung“

FOCUS



Downloads

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Empfehlungen

}

Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-79006-5

Erschienen am 17. Februar 2022

5. Auflage , 2022

267 S., mit 10 Abbildungen und 4 Karten

Softcover

Softcover 16,95 € Kaufen

Kappeler, Andreas

Ungleiche Brüder

Russen und Ukrainer vom Mittelalter bis zur Gegenwart

Russen und Ukrainer bezeichnen sich seit Jahrhunderten als Brudervölker, wobei sich die Russen in der Rolle des großen Bruders sehen. Dieses Buch erzählt die Geschichte dieser ungleichen Brüder als Wechselspiel von Verflechtungen und Entflechtungen. Nicht zuletzt trägt es zum Verständnis des aktuellen russisch-ukrainischen Konflikts bei.
Die russische Annexion der Krim und die darauf folgende Besetzung der Industrieregion im Südosten der Ukraine durch von Russland gesteuerte Milizen im Frühjahr 2014 haben einen militärischen Konflikt zwischen diesen Staaten ausgelöst, der bis heute andauert. Seit dem 18. Jahrhundert zeigte sich im Verhältnis dieser eng miteinander verbundenen Völker zunehmend eine Asymmetrie. Sie gipfelte darin, dass Russland im 19. Jahrhundert die "Kleinrussen", wie die Ukrainer damals offiziell hießen, nicht als eigenständige Nation mit einer von Russland getrennten Geschichte anerkannte. Diese Sicht hat sich in Russland bis heute erhalten und ist auch im Westen verbreitet.
Webcode: https://www.chbeck.de/33743711

Inhalt

Vorwort

  1. Eintracht und Streit in der Familie
  2. Die gemeinsame Wiege der Kiewer Rus'
  3. Mongolen und Polen – Asien und Europa: Die Geschwister gehen getrennte Wege (14. bis 17. Jahrhundert)
  4. Die Annäherung der Ukraine an Russland und die Integration der «Kleinrussen» in das Imperium der Zaren (17. bis frühes 19. Jahrhundert)
  5. Zwei verspätete Nationen
  6. Ein asymmetrisches Verhältnis: Russen und Ukrainer im Russländischen Reich im 19. und frühen 20. Jahrhundert
  7. Die Russische und die Ukrainische Revolution
  8. Russen und Ukrainer in der sowjetischen «Völkerfamilie»
  9. Feindliche Brüder? Die Konfrontation der beiden postsowjetischen Staaten
  10. Russland, die Ukraine und Europa

Anmerkungen
Literaturverzeichnis
Abbildungsnachweis
Personenregister
Karten

Pressestimmen

„Dem Buch, das auf nur 270 Seiten eine sehr komplizierte Beziehungsgeschichte eindrücklich und klar darzustellen vermag, ist die größte Verbreitung zu wünschen.“
Tagesspiegel, Karl Schlögel


„Sehr lesenswertes Buch."
Neue Zürcher Zeitung


„Kappeler hat ein erhellendes Buch geschrieben, um das keiner herumkommt, der den Konflikt besser verstehen will."
NZZ am Sonntag, Cyrill Steiger




„Andreas Kappelers Abhandlung (...) ist so dicht, dass jeder Satz volle Aufmerksamkeit verdient."
Der Standard, Josef Kirchengast


„Für alle an Osteuropa Interessierten ist Kappelers Studie eine der wichtigsten Neuerscheinungen des Herbstes."
Die Presse


„Brillante Analyse“
Berliner Zeitung, Nikolaus Bernau


„Kappeler bereichert das Bild, das wir von den Gebieten haben, die heute Ukraine heißen, um interessante Informationen."
Junge Welt, Reinhard Lauterbach


„Informatives und gut lesbares Buch."
Das Parlament


„Wer den unbändigen Wunsch der Ukrainer nach Freiheit und Demokratie verstehen will und warum sie sich darin so sehr von ihren russischen Nachbarn unterscheiden, den macht dieses Buch des Schweizer Historikers Andreas Kappeler klüger.“
Rheinische Post


„Andreas Kappeler zerpflückt in einem lesenswerten Buch die Rechtfertigung des russischen Präsidenten Wladimir Putin für die Krim-Annexion."
Tages-Anzeiger, Florian Hassel


„Bietet (…) eine informative Übersicht über die spannungsvolle Geschichte der beiden Völker.“

Hessische Allgemeine


„Dieses herausragende Buch hilft, beide Seiten des Streits der ungleichen Brüder zu verstehen."
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Reinhard Veser


„Andreas Kappelers übersichtliche Darstellung der ukrainischen Geschichte ist eine große Hilfe beim Verstehen der gegenwärtigen Krise.“
SWR2 Lesenswert Kritik, Konstantin Sakkas


„Wer künftig rund um die aktuellen Auseinandersetzungen zwischen Moskau und Kiew ideologiefrei und faktenbasiert mitreden möchte, der wird auf diese Arbeit von Andreas Kappeler nicht mehr verzichten können."
Deutschlandfunk


„Das Buch ist sehr fundiert, doch in einem leicht zugänglichen Stil verfasst.“
Religion & Gesellschaft in Ost und West, Natalija Zenger


„Wichtiges, wunderbares Buch"
Der Spiegel, Tobias Rapp



„Ein ausgezeichneter Kenner der verwobenen Geschichte Russlands und der Ukraine.“

Deutschlandfunk Kulturfragen, Stephan Detjen


„Ebenso präzise wie prägnant.“
FAS, Mark Siemons


„Lehrreiches Buch (…) Leseempfehlung“

NDR, Alexander Solloch


„Ein leicht verständliches und gut lesbares Standardwerk (...) . Gerade jetzt ist dieses Buch zu empfehlen.“ 

Falter, Nina Brnada, Christine Zeiner


„Für ein tieferes Verständnis des Krieges und des Putinismus, der Ukraine und Russlands“ 

Wirtschaftswoche, Dieter Schnaas


„Buch, das den unfassbaren Krieg in der Ukraine vielleicht ein wenig fassbarerer macht. (…) unsere Empfehlung“

FOCUS