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Karlsch, Rainer / Stokes, Raymond G.

Faktor Öl

Die Mineralölwirtschaft in Deutschland 1859-1974

Dieses Buch bietet erstmals eine Geschichte der Mineralölindustrie in Deutschland. Auf der Grundlage umfassender Archivmaterialien schildern die Autoren die Entwicklung der Ölindustrie und ihren großen Einfluß auf wirtschaftliche, soziale und mentale Veränderungen der deutschen Gesellschaft sowie die besondere Bedeutung des Mineralöls in Krisen- und Kriegszeiten. Rainer Karlsch und Raymond Stokes gelingt es auf eindrucksvolle Weise, Unternehmens-, Gesellschafts- und politische Geschichte miteinander zu verbinden.
Wie kaum ein anderer Rohstoff hat das Erdöl die Welt verändert und die Industrialisierung maßgeblich beeinflußt. Und anders als bei anderen Industriebranchen hatte der Staat zum Zweck der privaten, vor allem aber der öffentlichen Energieversorgung stets ein besonderes Interesse am „flüssigen Gold“. Den engen Verbindungen zwischen Wirtschaft, Staat und Politik gilt denn auch ein Hauptaugenmerk der Autoren.
Rainer Karlsch und Raimond G. Stokes schildern, wie nach der Entdeckung der ersten Erdölfelder in den USA sich das deutsche Kaiserreich zum größten europäischen Petroleumimporteur entwickelt und das Petroleum als „Licht des kleinen Mannes“ seinen Siegeszug antritt. Ausführlich widmen sich die Autoren den Intentionen einzelner Konzerne zur Zeit der Weimarer Republik und im „Dritten Reich“. Hier werden nicht nur die Affinitäten deutscher Unternehmen, sondern auch das ambivalente Verhältnis der großen ausländischen Ölkonzerne zum NS-Regime sichtbar.
Ein weiterer Schwerpunkt des Bandes liegt auf der Frage nach den Kontinuitäten und Diskontinuitäten der Mineralölwirtschaft nach 1945. Erstmals werden die Auswirkungen politischer Krisen in der unmittelbaren Nachkriegszeit bis hin zur Ölkrise 1973 auf den Ölmarkt systematisch untersucht, wobei die DDR gleichermaßen Berücksichtigung findet.
Von Rainer Karlsch und Raymond G. Stokes. Der Beitrag von Raymond G. Stokes wurde von Christiane Kuby und Herbert Post, übersetzt..

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Bibliografie

978-3-406-50276-7

Erschienen am 15. Januar 2013

Statt 34,90 € jetzt nur noch 9,95 €

460 S., mit 48 Abbildungen

Hardcover (In Leinen)

Schlagwörter

Sonstiges 9,95 € Kaufen
Inhalt
Vorwort

Erster Teil: 1859-1945
von Rainer Karlsch


1. «Das Licht des kleinen Mannes» - Industrialisierung und Petroleum 1859-1890
2. Von der Leuchtöl- zur Energiewirtschaft 1890-1914
3. Mineralölblockade und Marktkonsolidierung 1914-1925
4. Zwischen Öl und Kohle - Von Weimar zur NS-Diktatur 1925-1933/34
5. Auf dem Weg zur Mineralölautarkie? 1934-1939
6. Die Mineralölindustrie im Krieg 1939-1945

Zweiter Teil: 1945-1974
von Raymond G. Stokes

7. «Restauration und Neuorientierung»: die deutsche Mineralölwirtschaft und die alliierte Besatzung 1945-1951
8. «Von wirtschaftlicher Gesundung zur Unwägbarkeit»: Investitionen, Expansion und die Suez-Krise 1951-1956
9. «Wirtschaftswunder, europäische Integration und die Liberalisierung der Märkte»: Auf dem Weg zu einer modernen Mineralölwirtschaft 1956-1964
10. Öl im «anderen Deutschland»: Die Sowjetische Besatzungszone/Deutsche Demokratische Republik, 1945 bis in die 70er-Jahre und danach
11. «Wettbewerb, Reorganisation und Anpassung»: Die Mineralölwirtschaft der Bundesrepublik 1964-1974

Resümee

Anmerkungen
Literaturverzeichnis
Personenregister
Sachregister
Firmenregister

Pressestimmen

Pressestimmen

"Karlsch und Stokes haben Unternehmens-, Gesellschafts- und politische Geschichte miteinander verbunden und so ein überaus detailreiches Buch geschaffen, das sich sowohl als spannende Lektüre als auch zum Nachschlagen sehr gut eignet."
mk, Rheinischer Merkur, 4. Dezember 2003



"Doch über die Geschichte der Mineralölwirtschaft in Deutschland liegt erst jetzt die erste, voluminöse Studie vor. (...) Die Herausbildung eines Benzinmarktes nach 1900 wird von ihm ebenso sorgfältig skizziert wie die Verwerfungen durch den Ersten Weltkrieg."
Alexander Kluy, Financial Times Deutschland, 2. September 2003



"Den Autoren gelingt es, den Stoff kompetent aufzuarbeiten, ohne dabei zu vergessen, die spannende Geschichte zu erzählen, die den 'Faktor Öl' in der Wirtschaftsgeschichte umgibt."
Werner Abelshauser, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27. August 2003



Empfehlungen

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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-50276-7

Erschienen am 15. Januar 2013

Statt 34,90 € jetzt nur noch 9,95 €

460 S., mit 48 Abbildungen

Hardcover (In Leinen)

Hardcover (In Leinen) 9,95 € Kaufen

Karlsch, Rainer / Stokes, Raymond G.

Faktor Öl

Die Mineralölwirtschaft in Deutschland 1859-1974

Dieses Buch bietet erstmals eine Geschichte der Mineralölindustrie in Deutschland. Auf der Grundlage umfassender Archivmaterialien schildern die Autoren die Entwicklung der Ölindustrie und ihren großen Einfluß auf wirtschaftliche, soziale und mentale Veränderungen der deutschen Gesellschaft sowie die besondere Bedeutung des Mineralöls in Krisen- und Kriegszeiten. Rainer Karlsch und Raymond Stokes gelingt es auf eindrucksvolle Weise, Unternehmens-, Gesellschafts- und politische Geschichte miteinander zu verbinden.
Wie kaum ein anderer Rohstoff hat das Erdöl die Welt verändert und die Industrialisierung maßgeblich beeinflußt. Und anders als bei anderen Industriebranchen hatte der Staat zum Zweck der privaten, vor allem aber der öffentlichen Energieversorgung stets ein besonderes Interesse am „flüssigen Gold“. Den engen Verbindungen zwischen Wirtschaft, Staat und Politik gilt denn auch ein Hauptaugenmerk der Autoren.
Rainer Karlsch und Raimond G. Stokes schildern, wie nach der Entdeckung der ersten Erdölfelder in den USA sich das deutsche Kaiserreich zum größten europäischen Petroleumimporteur entwickelt und das Petroleum als „Licht des kleinen Mannes“ seinen Siegeszug antritt. Ausführlich widmen sich die Autoren den Intentionen einzelner Konzerne zur Zeit der Weimarer Republik und im „Dritten Reich“. Hier werden nicht nur die Affinitäten deutscher Unternehmen, sondern auch das ambivalente Verhältnis der großen ausländischen Ölkonzerne zum NS-Regime sichtbar.
Ein weiterer Schwerpunkt des Bandes liegt auf der Frage nach den Kontinuitäten und Diskontinuitäten der Mineralölwirtschaft nach 1945. Erstmals werden die Auswirkungen politischer Krisen in der unmittelbaren Nachkriegszeit bis hin zur Ölkrise 1973 auf den Ölmarkt systematisch untersucht, wobei die DDR gleichermaßen Berücksichtigung findet.
Von Rainer Karlsch und Raymond G. Stokes. Der Beitrag von Raymond G. Stokes wurde von Christiane Kuby und Herbert Post, übersetzt..
Webcode: https://www.chbeck.de/18942

Inhalt

Vorwort

Erster Teil: 1859-1945
von Rainer Karlsch


1. «Das Licht des kleinen Mannes» - Industrialisierung und Petroleum 1859-1890
2. Von der Leuchtöl- zur Energiewirtschaft 1890-1914
3. Mineralölblockade und Marktkonsolidierung 1914-1925
4. Zwischen Öl und Kohle - Von Weimar zur NS-Diktatur 1925-1933/34
5. Auf dem Weg zur Mineralölautarkie? 1934-1939
6. Die Mineralölindustrie im Krieg 1939-1945

Zweiter Teil: 1945-1974
von Raymond G. Stokes

7. «Restauration und Neuorientierung»: die deutsche Mineralölwirtschaft und die alliierte Besatzung 1945-1951
8. «Von wirtschaftlicher Gesundung zur Unwägbarkeit»: Investitionen, Expansion und die Suez-Krise 1951-1956
9. «Wirtschaftswunder, europäische Integration und die Liberalisierung der Märkte»: Auf dem Weg zu einer modernen Mineralölwirtschaft 1956-1964
10. Öl im «anderen Deutschland»: Die Sowjetische Besatzungszone/Deutsche Demokratische Republik, 1945 bis in die 70er-Jahre und danach
11. «Wettbewerb, Reorganisation und Anpassung»: Die Mineralölwirtschaft der Bundesrepublik 1964-1974

Resümee

Anmerkungen
Literaturverzeichnis
Personenregister
Sachregister
Firmenregister

Pressestimmen

"Karlsch und Stokes haben Unternehmens-, Gesellschafts- und politische Geschichte miteinander verbunden und so ein überaus detailreiches Buch geschaffen, das sich sowohl als spannende Lektüre als auch zum Nachschlagen sehr gut eignet."
mk, Rheinischer Merkur, 4. Dezember 2003


"Doch über die Geschichte der Mineralölwirtschaft in Deutschland liegt erst jetzt die erste, voluminöse Studie vor. (...) Die Herausbildung eines Benzinmarktes nach 1900 wird von ihm ebenso sorgfältig skizziert wie die Verwerfungen durch den Ersten Weltkrieg."
Alexander Kluy, Financial Times Deutschland, 2. September 2003


"Den Autoren gelingt es, den Stoff kompetent aufzuarbeiten, ohne dabei zu vergessen, die spannende Geschichte zu erzählen, die den 'Faktor Öl' in der Wirtschaftsgeschichte umgibt."
Werner Abelshauser, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27. August 2003