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Köckert, Matthias

Die Zehn Gebote

Die Zehn Gebote gehören zu den bekanntesten Texten der Bibel. Sie haben in der Kulturgeschichte tiefe Spuren hinterlassen. Ihnen verdanken sich unser Wochenrhythmus und der wöchentliche Ruhetag. Bis heute berufen sich Politiker auf dieses Grundgesetz der Menschheit. Das Buch zeichnet die Entstehung der Zehn Gebote nach, es erhellt ihren ursprünglichen Sinn und stellt wichtige Stationen ihrer Wirkungsgeschichte in Judentum, Christentum und Islam vor.

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Bibliografie

978-3-406-53630-4

Erschienen am 15. August 2007

2., durchgesehene Auflage, 2013

129 S., mit 4 Abbildungen

Softcover

Bibliografische Reihen

Broschur 8,95 € Kaufen
e-Book 7,99 € Kaufen
Inhalt
1. Einführung: Die Zehn Gebote als Erbe unserer Kultur

2. Viele «Satzungen», aber nur «Zehn Worte»: Besonderheiten der Zehn Gebote
Erzählte Einzigartigkeit
Die Zehn Worte und das Recht
Kundgabe Gottes statt Gesetze des Königs

3. Zehn Worte auf zwei Tafeln: Zählung und Komposition
Verschiedene Weisen, bis zehn zu zählen
Exodus 20: Bewahrung der Freiheit durch Bindung an Gott und den Mitmenschen
Deuteronomium 5: Feier der Freiheit im wöchentlichen Ruhetag des Sabbats

4. Von der Gottesrede am Sinai zu Moses Abschiedsrede: Doppelüberlieferung und Entstehung der Reihe
Zwei Fassungen und ihr Verhältnis zueinander
Eine Kurzbiographie des Dekalogs

5. Die Zehn Worte: Ursprünglicher Sinn und Bedeutung
Ich bin Jhwh, dein Gott
Du sollst nicht andere Götter haben an meiner statt
Du sollst dir kein (Kult-)Bild (von mir) machen
Du sollst den Namen Jhwhs, deines Gottes, nicht zum Trug aussprechen
Gedenke des Sabbattages, ihn zu heiligen
Ehre deinen Vater und deine Mutter
Du sollst nicht töten
Du sollst nicht ehebrechen
Du sollst nicht stehlen
Du sollst nicht gegen deinen Nächsten aussagen als Falschzeuge
Du sollst nicht trachten nach

6. Das «Grundprinzip der Tora»: Jüdische Deutungen
Das zehnte Gebot der Samaritaner
Der Dekalog in der Septuaginta
Philo und das hellenistische Judentum
Frömmigkeit und Gottesdienst

7. Das «natürliche Gesetz»: Der Dekalog in der Alten Kirche
Die Zehn Gebote im Neuen Testament
Der Dekalog vor Konstantin
Katalog der «Pflichten» oder «Gesetz der Gnade»
Vom Sabbat zum Sonntag

8. Der «rechte Weg»: Spuren der Zehn Gebote im Koran
Mose und das Gesetz im Koran
Die Gebotsreihen und ihre Adressaten

9. «Handwerksregeln» eines Christen: Die Zehn Gebote bei Luther

10. Epilog: Zehn Gebote, Menschenrechte und Menschenpflichten
Nachweise der Zitate
Literaturhinweise
Bildnachweis
Die beiden Fassungen des Dekalogs

Empfehlungen

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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-53630-4

Erschienen am 15. August 2007

2., durchgesehene Auflage , 2013

129 S., mit 4 Abbildungen

Softcover

Softcover 8,95 € Kaufen
e-Book 7,99 € Kaufen

Köckert, Matthias

Die Zehn Gebote

Die Zehn Gebote gehören zu den bekanntesten Texten der Bibel. Sie haben in der Kulturgeschichte tiefe Spuren hinterlassen. Ihnen verdanken sich unser Wochenrhythmus und der wöchentliche Ruhetag. Bis heute berufen sich Politiker auf dieses Grundgesetz der Menschheit. Das Buch zeichnet die Entstehung der Zehn Gebote nach, es erhellt ihren ursprünglichen Sinn und stellt wichtige Stationen ihrer Wirkungsgeschichte in Judentum, Christentum und Islam vor.
Webcode: https://www.chbeck.de/20959

Inhalt

1. Einführung: Die Zehn Gebote als Erbe unserer Kultur

2. Viele «Satzungen», aber nur «Zehn Worte»: Besonderheiten der Zehn Gebote
Erzählte Einzigartigkeit
Die Zehn Worte und das Recht
Kundgabe Gottes statt Gesetze des Königs

3. Zehn Worte auf zwei Tafeln: Zählung und Komposition
Verschiedene Weisen, bis zehn zu zählen
Exodus 20: Bewahrung der Freiheit durch Bindung an Gott und den Mitmenschen
Deuteronomium 5: Feier der Freiheit im wöchentlichen Ruhetag des Sabbats

4. Von der Gottesrede am Sinai zu Moses Abschiedsrede: Doppelüberlieferung und Entstehung der Reihe
Zwei Fassungen und ihr Verhältnis zueinander
Eine Kurzbiographie des Dekalogs

5. Die Zehn Worte: Ursprünglicher Sinn und Bedeutung
Ich bin Jhwh, dein Gott
Du sollst nicht andere Götter haben an meiner statt
Du sollst dir kein (Kult-)Bild (von mir) machen
Du sollst den Namen Jhwhs, deines Gottes, nicht zum Trug aussprechen
Gedenke des Sabbattages, ihn zu heiligen
Ehre deinen Vater und deine Mutter
Du sollst nicht töten
Du sollst nicht ehebrechen
Du sollst nicht stehlen
Du sollst nicht gegen deinen Nächsten aussagen als Falschzeuge
Du sollst nicht trachten nach

6. Das «Grundprinzip der Tora»: Jüdische Deutungen
Das zehnte Gebot der Samaritaner
Der Dekalog in der Septuaginta
Philo und das hellenistische Judentum
Frömmigkeit und Gottesdienst

7. Das «natürliche Gesetz»: Der Dekalog in der Alten Kirche
Die Zehn Gebote im Neuen Testament
Der Dekalog vor Konstantin
Katalog der «Pflichten» oder «Gesetz der Gnade»
Vom Sabbat zum Sonntag

8. Der «rechte Weg»: Spuren der Zehn Gebote im Koran
Mose und das Gesetz im Koran
Die Gebotsreihen und ihre Adressaten

9. «Handwerksregeln» eines Christen: Die Zehn Gebote bei Luther

10. Epilog: Zehn Gebote, Menschenrechte und Menschenpflichten
Nachweise der Zitate
Literaturhinweise
Bildnachweis
Die beiden Fassungen des Dekalogs