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Küster, Hansjörg

Das ist Ökologie

Die biologischen Grundlagen unserer Existenz

Ökologie ist nicht „öko“: keine Sammlung von Rezepten für den Schutz unserer Lebensverhältnisse, keine Gärtnermoral und keine Religion. Ökologie ist eine moderne Wissenschaft, die den Wandel der Natur lehrt und die Art und Weise, wie sich der Mensch darauf einstellt. Küsters Buch ist ein Plädoyer für eine zeitgemäße Auffassung der Ökologie, die nicht länger Wissen mit Utopie vermischt. Erst so wird sie glaubhaft.

Die Ökologie untersucht den Wandel der Natur und der Lebewesen. Doch viele wünschen sich von ihr etwas anderes: etwa Argumentationshilfen für die Bewahrung der Natur in ihrem jetzigen oder einem idealen Zustand, aber auch mathematische Modelle, die sie berechenbar machen. Gegen diese erklärten Liebhaber der Ökologie, die von der Utopie eines Gleichgewichts ausgehen, welches der Dynamik der Natur völlig widerspricht, verteidigt Küster die Ökologie als Wissenschaft: Wie in der Biologie macht in ihr nichts Sinn, was die Veränderung der Lebewesen durch Evolution außer acht läßt.
Küsters pointierte und gut lesbare Grundlegung der Ökologie gewinnt ihre Überzeugungskraft dadurch, daß sie ihren Gegenstand organisch, aus seinen inneren Zusammenhängen erschließt. Dabei ist das Spektrum der Fragestellungen, auf welche die Ökologie originäre Antworten gibt, wahrhaftig breit: Es reicht von der Frage des Standorts, die bereits für Mikroorganismen von elementarer Bedeutung ist, bis hin zum Stellenwert des Landschaftsschutzes für eine Entwicklung zur Nachhaltigkeit. Angesichts der gegenwärtigen Probleme und Katastrophen sind wir dringender denn je auf die Denkweise und das Wissen der Ökologie angewiesen. Für ökologische Utopien hingegen ist in der modernen Welt kein Platz.


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Bibliografie

978-3-406-53463-8

205 S.

Hardcover

Schlagwörter

Hardcover 17,90 € Kaufen
Inhalt
Vorwort

Kapitel 1 Variationen zur Ökologie

Kapitel 2 Autökologie: Der Organismus – ganz allein auf der Welt

Kapitel 3 Die Nahrungskette: Autotrophe und heterotrophe Organismen

Kapitel 4 Häufigkeitsschwankungen

Kapitel 5 Streß und Konkurrenz

Kapitel 6 Selektion als natürliche Auswahl von «Kronen der Schöpfung»

Kapitel 7 Das niemals erreichte «Gleichgewicht der Natur» und das nie stabile Ökosystem

Kapitel 8 Ökosysteme ohne Grenzen: Hat der Wald einen Rand?

Kapitel 9 Die Dynamik der Natur

Kapitel 10 Der Mensch im Widerstreit mit Ökologie und Selektion

Kapitel 11 Ackerbau

Kapitel 12 Viehhaltung

Kapitel 13 Angestrebte und erreichte Stabilität

Kapitel 14 Nutzung und Übernutzung des Landes

Kapitel 15 Gärten der Nachhaltigkeit und Stabilität in «wilder» Natur

Kapitel 16 Die Industrialisierung und die Idee der Grenzen des Wachstums

Kapitel 17 Die Utopie vom dauerhaften Naturschutz

Kapitel 18 Die Entwicklung unter Berücksichtigung der Nachhaltigkeit

Kapitel 19 Landschaft geht uns alle an

Kapitel 20 Bildung, Forschung und Freiwilligkeit als Grundlagen der Nachhaltigkeit

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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-53463-8

205 S.

Hardcover

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Küster, Hansjörg

Das ist Ökologie

Die biologischen Grundlagen unserer Existenz

Ökologie ist nicht „öko“: keine Sammlung von Rezepten für den Schutz unserer Lebensverhältnisse, keine Gärtnermoral und keine Religion. Ökologie ist eine moderne Wissenschaft, die den Wandel der Natur lehrt und die Art und Weise, wie sich der Mensch darauf einstellt. Küsters Buch ist ein Plädoyer für eine zeitgemäße Auffassung der Ökologie, die nicht länger Wissen mit Utopie vermischt. Erst so wird sie glaubhaft.

Die Ökologie untersucht den Wandel der Natur und der Lebewesen. Doch viele wünschen sich von ihr etwas anderes: etwa Argumentationshilfen für die Bewahrung der Natur in ihrem jetzigen oder einem idealen Zustand, aber auch mathematische Modelle, die sie berechenbar machen. Gegen diese erklärten Liebhaber der Ökologie, die von der Utopie eines Gleichgewichts ausgehen, welches der Dynamik der Natur völlig widerspricht, verteidigt Küster die Ökologie als Wissenschaft: Wie in der Biologie macht in ihr nichts Sinn, was die Veränderung der Lebewesen durch Evolution außer acht läßt.
Küsters pointierte und gut lesbare Grundlegung der Ökologie gewinnt ihre Überzeugungskraft dadurch, daß sie ihren Gegenstand organisch, aus seinen inneren Zusammenhängen erschließt. Dabei ist das Spektrum der Fragestellungen, auf welche die Ökologie originäre Antworten gibt, wahrhaftig breit: Es reicht von der Frage des Standorts, die bereits für Mikroorganismen von elementarer Bedeutung ist, bis hin zum Stellenwert des Landschaftsschutzes für eine Entwicklung zur Nachhaltigkeit. Angesichts der gegenwärtigen Probleme und Katastrophen sind wir dringender denn je auf die Denkweise und das Wissen der Ökologie angewiesen. Für ökologische Utopien hingegen ist in der modernen Welt kein Platz.

Webcode: https://www.chbeck.de/13065

Inhalt

Vorwort

Kapitel 1 Variationen zur Ökologie

Kapitel 2 Autökologie: Der Organismus – ganz allein auf der Welt

Kapitel 3 Die Nahrungskette: Autotrophe und heterotrophe Organismen

Kapitel 4 Häufigkeitsschwankungen

Kapitel 5 Streß und Konkurrenz

Kapitel 6 Selektion als natürliche Auswahl von «Kronen der Schöpfung»

Kapitel 7 Das niemals erreichte «Gleichgewicht der Natur» und das nie stabile Ökosystem

Kapitel 8 Ökosysteme ohne Grenzen: Hat der Wald einen Rand?

Kapitel 9 Die Dynamik der Natur

Kapitel 10 Der Mensch im Widerstreit mit Ökologie und Selektion

Kapitel 11 Ackerbau

Kapitel 12 Viehhaltung

Kapitel 13 Angestrebte und erreichte Stabilität

Kapitel 14 Nutzung und Übernutzung des Landes

Kapitel 15 Gärten der Nachhaltigkeit und Stabilität in «wilder» Natur

Kapitel 16 Die Industrialisierung und die Idee der Grenzen des Wachstums

Kapitel 17 Die Utopie vom dauerhaften Naturschutz

Kapitel 18 Die Entwicklung unter Berücksichtigung der Nachhaltigkeit

Kapitel 19 Landschaft geht uns alle an

Kapitel 20 Bildung, Forschung und Freiwilligkeit als Grundlagen der Nachhaltigkeit

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