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Lang, Bernhard

Jesus der Hund

Leben und Lehre eines jüdischen Kynikers

Eines der originellsten und wichtigsten Jesus-Bücher seit Jahren Als Hunde wurden die griechischen Kyniker verspottet, allen voran Diogenes in seiner Tonne, weil sie wie Hunde auf der Straße lebten und ihre Bedürfnislosigkeit zur Schau stellten. Dass Jesu Lehre von Besitzlosigkeit und Nächstenliebe viele Gemeinsamkeiten mit Leben und Lehre der Kyniker aufweist, ist seit längerem bekannt. Bernhard Lang zeigt erstmals die Gründe dafür. Vor allem in den griechisch geprägten Städten Palästinas war ein jüdischer Kynismus verbreitet, der den Propheten Elia als Vorbild verehrte und griechische Philosophie mit jüdischer Tradition verband. Mit diesem jüdischen Kynismus muss Jesus in Kontakt gekommen sein, ja, er war ein Anhänger und zunehmend auch ein Prediger dieser Lehre, der noch in seiner Todesstunde Elia als Nothelfer anrief. Wer dieses anschauliche und bestechend argumentierende Buch gelesen hat, kommt nicht umhin, Jesus mit anderen Augen zu sehen.

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Bibliografie

978-3-406-60629-8

Erschienen am 31. August 2010

240 S., mit 11 Abbildungen

Softcover

Bibliografische Reihen

Schlagwörter

Broschur 12,95 € Kaufen
Inhalt

Einleitung: Der große Durchbruch


Erster Teil
Der Gottesmann
Jesus als elijanischer Prophet

1 Die Schule des Propheten Elija
2 Leben in der Nachfolge Elijas und Elischas


Zweiter Teil
Der Hund des Himmels
Jesus als kynischer Philosoph

3 Die kynische Schule und ihr jüdischer Zweig
4 Die kynische Lebensform
5 Das Weltbild der Kyniker
6 Religion und Religionskritik
7 Das gesellschaftliche Wirken
8 Jesus der Hund
9 Kyniker und Kaiser in vier Jahrhunderten


Epilog: Die Aktualität der kynischen Philosophie

Anhang
Lebensdaten kynischer Philosophen
Antike Zeugnisse über den Kynismus
Abkürzungen
Anmerkungen
Literatur
Bildnachweis
Dank
Register

Pressestimmen

Pressestimmen

"Ein Jesusbild von solch schlichter und beeindruckender Klarheit, dass man sich unwillkürlich fragt, warum es nicht Forschungskonsens sei."
David du Toit, Theologische Revue Nr. 5, 2012



"Es ist das unbestrittene Verdienst Langs, mit diesem Buch die Zentralgestalt des Christentums in den religiösen und philosophischen Strömungen der jüdischen und griechisch-römischen Welt zu verorten."
Stephan Bieri, reformierte presse, 13. Juli 2012



"(...) man (...) liest das kleine Buch von Bernhard Lang mit Freude und einigem Erkenntnisgewinn – auch wenn es genaugenommen anderes bietet als der Untertitel 'Leben und Lehre eine jüdischen Kynikers' angibt: Es ist eine kluge, flüssig geschriebene Studie über geistig-soziologische Parallelphänomene in der jüdischen und griechisch-römischen Welt, die der Autor, an andere anknüpfend, unter dem Begriff des 'Kynismus' zusammenfasst und auf gemeinsame Charakteristika hin transparent zu machen sucht. (...) ist der Gewinn aus der Lektüre dieses Buches beträchtlich: ein frischer, neuer und faszinierender Blick auf die Zentralgestalt des Christentums, wie sie inmitten der geistigen Wechselströme und religiös-politischen Spannungsverhältnisse jener Zeit lebte."
Niklaus Peter, NZZ Online, 17. März 2011



Eduard Kopp im Gespräch mit Bernhard Lang:
"chrismon plus:
Welche Wirkung erwarten Sie sich von Ihrem Buch 'Jesus der Hund'?
Lang: (…) Ich möchte der Versuchung entgegenwirken, dass Person und Wirken Jesu auf Theologie und Religionsgeschichte begrenzt bleiben, und ihn auch für die Philosophiegeschichte reklamieren. Man muss Jesus auch als Philosophen ernst nehmen."
Eduard Kopp und Bernhard Lang, chrismon plus, Ausgabe 12/2010



"Hinter dem scheinbar provokanten Titel verbirgt sich die grundsolide Studie eines Religionswissenschaftlers über die enge Beziehung des historischen Jesus zur Weltanschauung der griechischen (und jüdischen) Kyniker. Die machten aus ihrem Schimpfnamen 'Hund' (gr. kyon) ihren Ehrentitel – anarchische Einzelgänger, besitzlose, bedürfnislose Wanderprediger. (...) wachsende Anerkennung, Machtgier, Prunk- und Herrschsucht der christlichen Kirche hat die 'verborgene kynische Glut', das Menschenfreundlich-Subversive, nicht auslöschen können."
Sibylle Mulot, Spiegel Online, 16. September 2010



"Bernhard Langs Studie ist originell und gut lesbar. Auf rund 170 Seiten Text neben ausführlichem Anhang inklusive Quellenmaterial macht er vor allem mit dem Kynismus vertraut."
Thomas Kroll, Deutschlandradio Kultur, 8. September 2010



Empfehlungen

}

Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-60629-8

Erschienen am 31. August 2010

240 S., mit 11 Abbildungen

Softcover

Softcover 12,95 € Kaufen

Lang, Bernhard

Jesus der Hund

Leben und Lehre eines jüdischen Kynikers

Eines der originellsten und wichtigsten Jesus-Bücher seit Jahren Als Hunde wurden die griechischen Kyniker verspottet, allen voran Diogenes in seiner Tonne, weil sie wie Hunde auf der Straße lebten und ihre Bedürfnislosigkeit zur Schau stellten. Dass Jesu Lehre von Besitzlosigkeit und Nächstenliebe viele Gemeinsamkeiten mit Leben und Lehre der Kyniker aufweist, ist seit längerem bekannt. Bernhard Lang zeigt erstmals die Gründe dafür. Vor allem in den griechisch geprägten Städten Palästinas war ein jüdischer Kynismus verbreitet, der den Propheten Elia als Vorbild verehrte und griechische Philosophie mit jüdischer Tradition verband. Mit diesem jüdischen Kynismus muss Jesus in Kontakt gekommen sein, ja, er war ein Anhänger und zunehmend auch ein Prediger dieser Lehre, der noch in seiner Todesstunde Elia als Nothelfer anrief. Wer dieses anschauliche und bestechend argumentierende Buch gelesen hat, kommt nicht umhin, Jesus mit anderen Augen zu sehen.
Webcode: https://www.chbeck.de/32028

Inhalt

Einleitung: Der große Durchbruch


Erster Teil
Der Gottesmann
Jesus als elijanischer Prophet

1 Die Schule des Propheten Elija
2 Leben in der Nachfolge Elijas und Elischas


Zweiter Teil
Der Hund des Himmels
Jesus als kynischer Philosoph

3 Die kynische Schule und ihr jüdischer Zweig
4 Die kynische Lebensform
5 Das Weltbild der Kyniker
6 Religion und Religionskritik
7 Das gesellschaftliche Wirken
8 Jesus der Hund
9 Kyniker und Kaiser in vier Jahrhunderten


Epilog: Die Aktualität der kynischen Philosophie

Anhang
Lebensdaten kynischer Philosophen
Antike Zeugnisse über den Kynismus
Abkürzungen
Anmerkungen
Literatur
Bildnachweis
Dank
Register

Pressestimmen

"Ein Jesusbild von solch schlichter und beeindruckender Klarheit, dass man sich unwillkürlich fragt, warum es nicht Forschungskonsens sei."
David du Toit, Theologische Revue Nr. 5, 2012


"Es ist das unbestrittene Verdienst Langs, mit diesem Buch die Zentralgestalt des Christentums in den religiösen und philosophischen Strömungen der jüdischen und griechisch-römischen Welt zu verorten."
Stephan Bieri, reformierte presse, 13. Juli 2012


"(...) man (...) liest das kleine Buch von Bernhard Lang mit Freude und einigem Erkenntnisgewinn – auch wenn es genaugenommen anderes bietet als der Untertitel 'Leben und Lehre eine jüdischen Kynikers' angibt: Es ist eine kluge, flüssig geschriebene Studie über geistig-soziologische Parallelphänomene in der jüdischen und griechisch-römischen Welt, die der Autor, an andere anknüpfend, unter dem Begriff des 'Kynismus' zusammenfasst und auf gemeinsame Charakteristika hin transparent zu machen sucht. (...) ist der Gewinn aus der Lektüre dieses Buches beträchtlich: ein frischer, neuer und faszinierender Blick auf die Zentralgestalt des Christentums, wie sie inmitten der geistigen Wechselströme und religiös-politischen Spannungsverhältnisse jener Zeit lebte."
Niklaus Peter, NZZ Online, 17. März 2011


Eduard Kopp im Gespräch mit Bernhard Lang:
"chrismon plus:
Welche Wirkung erwarten Sie sich von Ihrem Buch 'Jesus der Hund'?
Lang: (…) Ich möchte der Versuchung entgegenwirken, dass Person und Wirken Jesu auf Theologie und Religionsgeschichte begrenzt bleiben, und ihn auch für die Philosophiegeschichte reklamieren. Man muss Jesus auch als Philosophen ernst nehmen."
Eduard Kopp und Bernhard Lang, chrismon plus, Ausgabe 12/2010


"Hinter dem scheinbar provokanten Titel verbirgt sich die grundsolide Studie eines Religionswissenschaftlers über die enge Beziehung des historischen Jesus zur Weltanschauung der griechischen (und jüdischen) Kyniker. Die machten aus ihrem Schimpfnamen 'Hund' (gr. kyon) ihren Ehrentitel – anarchische Einzelgänger, besitzlose, bedürfnislose Wanderprediger. (...) wachsende Anerkennung, Machtgier, Prunk- und Herrschsucht der christlichen Kirche hat die 'verborgene kynische Glut', das Menschenfreundlich-Subversive, nicht auslöschen können."
Sibylle Mulot, Spiegel Online, 16. September 2010


"Bernhard Langs Studie ist originell und gut lesbar. Auf rund 170 Seiten Text neben ausführlichem Anhang inklusive Quellenmaterial macht er vor allem mit dem Kynismus vertraut."
Thomas Kroll, Deutschlandradio Kultur, 8. September 2010