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Lehnstaedt, Stephan

Der Kern des Holocaust

Belzec, Sobibór, Treblinka und die Aktion Reinhardt

Am 15. März 1942 begann die "Aktion Reinhardt". Die deutschen Besatzer deportierten die Juden aus den Ghettos im besetzten Polen und vergasten sie in den Vernichtungslagern Belzec, Sobibór und Treblinka. Bis November 1943 ermordeten sie dabei annähernd zwei Millionen Menschen, verbrannten die Leichen und vergruben die Asche. Weniger als 150 Menschen überlebten.
Was bleibt von diesem zentralen Kapitel des Holocaust? In Deutschland und weltweit steht Auschwitz symbolisch für die Ermordung der Juden. Bełżec, Sobibór und Treblinka treten demgegenüber deutlich zurück. Dabei stehen sie wie kaum etwas anderes für den Kern des Holocaust: die industrielle Tötung von Menschen. Stephan Lehnstaedt legt die erste Gesamtdarstellung der "Aktion Reinhardt" in deutscher Sprache vor und erinnert eindrücklich an die Ermordung der polnischen Juden.

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Bibliografie

978-3-406-70702-5

Erschienen am 16. Februar 2017

207 S., mit 10 Abbildungen

Softcover

Bibliografische Reihen

Broschur 14,95 € Kaufen
e-Book 11,99 € Kaufen
Inhalt

Besuch in Treblinka 2016. Ein Ort zum Beten und zum Weinen

 

1. Die polnischen Juden im Holocaust, 1939 – 1942

2. Von der «Euthanasie» zur Aktion Reinhardt. Die Genesis des Genozids, 1940 – 1942

3. Massenmörder. Deutsche Täter und ihre Hilfskräfte

4. Form follows function. Der Bau von Belzec, Sobibór und Treblinka

5. «Aktionen». Die Auflösung der Ghettos in Polen und die Deportationen in die Vernichtungslager

6. Vernichtung. Der Massenmord durch Gas und die Beseitigung der Leichen

7. In der Hölle. Leben und Überleben im Vernichtungslager

8. Rettung!? Aufstände und Flucht aus den Vernichtungslagern

9. Ein öffentliches Geheimnis. Das Wissen über die Aktion Reinhardt

10. Das Ende. Die «Aktion Erntefest» und der Abbau der Vernichtungslager

11. Gute Geschäfte. Die Bilanz der SS und die «goldene Ernte» der Polen nach 1944

12. Gerechtigkeit? Die Verurteilung der Täter nach 1945

13. Hier ist nicht Auschwitz. Gedenken und Gedenkstätten

 

Aus den Augen, aus dem Sinn. Das erfolgreiche Vergessen eines Genozids

 

Dank

Anmerkungen

Literaturverzeichnis

Bildnachweis

Personenregister

Pressestimmen

Pressestimmen

"Ein kompaktes und kompetentes Überblickswerk."
Klaus Hillenbrand, taz, 15. Juli 2017



"Eine Einführung mit der es sicherlich gelingt, mehr Wissen und Aufmerksamkeit auf das Thema zu lenken.“
Johanna Herzing, Deutschlandfunk, 31. Juli 2017



"Flüssig geschriebene Einführung in die Problematik.“
Zeitschrift für Genozidforschung, Klaus-Peter Friedrich



"Eine unverzichtbare und wichtige Dokumentation."
Ludger Heid, Süddeutsche Zeitung, 8. Mai 2017



"Lehnstaedt legt die erste Gesamtdarstellung der 'Aktion Reinhardt' in deutscher Sprache vor und erinnert eindrücklich an die Ermordung der polnischen Juden."
Nürtinger Zeitung, 2. Mai 2017



"Was nach der Lektüre bleibt, ist sprachloses Erschrecken, was Menschen anderen Menschen anzutun in der Lage sind."
Sven Felix Kellerhoff,Welt Online, 13. März 2017



Empfehlungen

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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-70702-5

Erschienen am 16. Februar 2017

207 S., mit 10 Abbildungen

Softcover

Softcover 14,95 € Kaufen
e-Book 11,99 € Kaufen

Lehnstaedt, Stephan

Der Kern des Holocaust

Belzec, Sobibór, Treblinka und die Aktion Reinhardt

Am 15. März 1942 begann die "Aktion Reinhardt". Die deutschen Besatzer deportierten die Juden aus den Ghettos im besetzten Polen und vergasten sie in den Vernichtungslagern Belzec, Sobibór und Treblinka. Bis November 1943 ermordeten sie dabei annähernd zwei Millionen Menschen, verbrannten die Leichen und vergruben die Asche. Weniger als 150 Menschen überlebten.
Was bleibt von diesem zentralen Kapitel des Holocaust? In Deutschland und weltweit steht Auschwitz symbolisch für die Ermordung der Juden. Bełżec, Sobibór und Treblinka treten demgegenüber deutlich zurück. Dabei stehen sie wie kaum etwas anderes für den Kern des Holocaust: die industrielle Tötung von Menschen. Stephan Lehnstaedt legt die erste Gesamtdarstellung der "Aktion Reinhardt" in deutscher Sprache vor und erinnert eindrücklich an die Ermordung der polnischen Juden.
Webcode: https://www.chbeck.de/17799189

Inhalt

Besuch in Treblinka 2016. Ein Ort zum Beten und zum Weinen

 

1. Die polnischen Juden im Holocaust, 1939 – 1942

2. Von der «Euthanasie» zur Aktion Reinhardt. Die Genesis des Genozids, 1940 – 1942

3. Massenmörder. Deutsche Täter und ihre Hilfskräfte

4. Form follows function. Der Bau von Belzec, Sobibór und Treblinka

5. «Aktionen». Die Auflösung der Ghettos in Polen und die Deportationen in die Vernichtungslager

6. Vernichtung. Der Massenmord durch Gas und die Beseitigung der Leichen

7. In der Hölle. Leben und Überleben im Vernichtungslager

8. Rettung!? Aufstände und Flucht aus den Vernichtungslagern

9. Ein öffentliches Geheimnis. Das Wissen über die Aktion Reinhardt

10. Das Ende. Die «Aktion Erntefest» und der Abbau der Vernichtungslager

11. Gute Geschäfte. Die Bilanz der SS und die «goldene Ernte» der Polen nach 1944

12. Gerechtigkeit? Die Verurteilung der Täter nach 1945

13. Hier ist nicht Auschwitz. Gedenken und Gedenkstätten

 

Aus den Augen, aus dem Sinn. Das erfolgreiche Vergessen eines Genozids

 

Dank

Anmerkungen

Literaturverzeichnis

Bildnachweis

Personenregister

Pressestimmen

"Ein kompaktes und kompetentes Überblickswerk."
Klaus Hillenbrand, taz, 15. Juli 2017


"Eine Einführung mit der es sicherlich gelingt, mehr Wissen und Aufmerksamkeit auf das Thema zu lenken.“
Johanna Herzing, Deutschlandfunk, 31. Juli 2017


"Flüssig geschriebene Einführung in die Problematik.“
Zeitschrift für Genozidforschung, Klaus-Peter Friedrich


"Eine unverzichtbare und wichtige Dokumentation."
Ludger Heid, Süddeutsche Zeitung, 8. Mai 2017


"Lehnstaedt legt die erste Gesamtdarstellung der 'Aktion Reinhardt' in deutscher Sprache vor und erinnert eindrücklich an die Ermordung der polnischen Juden."
Nürtinger Zeitung, 2. Mai 2017


"Was nach der Lektüre bleibt, ist sprachloses Erschrecken, was Menschen anderen Menschen anzutun in der Lage sind."
Sven Felix Kellerhoff,Welt Online, 13. März 2017