Leseprobe Merken

Malcher, Ingo

Tango Argentino

Portrait eines Landes

Argentinien entdecken

Dieses Buch ist eine Entdeckungsreise in die Geschichte, die politischen Verhältnisse und die Kultur Argentiniens, die stark von Europa geprägt ist. Denn wirtschaftlich bergauf ging es in Argentinien erst, als die Kühltechnologie erfunden wurde und gefrorenes Rindfleisch nach England verschifft werden konnte. Politisch war Argentinien unabhängig, wirtschaftlich hing es jedoch von der damaligen Imperialmacht England ab. Wer Argentinien verstehen möchte, der muß in den Alltag des Landes eintauchen und in den Cafés von Buenos Aires verweilen, die eine eigene Atmosphäre ausstrahlen und die Stadt prägen. Auch im Tango werden die Cafés besungen, die Musik drückt die Melancholie eines ganzen Landes aus. Doch komplett wird ein Portrait Argentiniens nur, wenn beschrieben wird, warum die Argentinier anders Fußball spielen als die Europäer und warum ihre Vereine Namen tragen wie: „Newell’s Old Boys.“

Teilen

Seite drucken

E-Mail

Der Code wurde in die Zwischenablage kopiert.

Bibliografie

978-3-406-56805-3

Erschienen am 15. Februar 2008

207 S., mit 1 Karte

Softcover

Bibliografische Reihen

Broschur 12,95 € Kaufen
Inhalt
Vorwort und Gebrauchsanleitung

Politik

Das Land der Widersprüche: Von der Eroberung bis zu Juan Domingo Perón
«Perón, Perón, wie groß bist du» Peron und der Peronismus
Sicherer Hafen
Morde ohne Leichen: Die Diktatur (1976–1983)
Die Anthropologen des Grauens

Wirtschaft
Der schwierige Traum vom Industrieland: Eine Wirtschaftsgeschichte bis 1945
Die Küche der Welt
«Sie sollen alle abhauen»: Die Wirtschaft und ihre Krise
Zu Unternehmern verdammt

Kultur
Die Seele der Stadt: Die Cafés von Buenos Aires
«Ein trauriger Gedanke, den man tanzen kann»: Der Tango
Es gilt das geschriebene Wort: Das Land und seine Intellektuellen
Getreidekörner und Marxismus: Felix Weil und die Ursprünge der Frankfurter Schule

Gesellschaft
Leidenschaft und Wahn: Der argentinische Fußball
Gefilte Fisch und koschere Hamburger: Jüdisches Leben in Argentinien

Literatur
Pressestimmen

Pressestimmen

"Mit seinem Buch Tango Argentino zeichnet der Journalist und Politologe Ingo Malcher das Porträt eines selbstbewussten Staates, der seit dem Umbruch eine unabhängigere Außenpolitik betreibt und die soziale Frage nicht länger ignoriert. Seine Ausführungen vermitteln tiefgreifende Kenntnisse über Politik, Gesellschaft, Kultur, Wirtschaft – und die eigenartige Melancholie des Tangos."
DOH, Die Zeit, 11. Dezember 2008



"Auf dem Buch des Journalisten und Politologen Ingo Malcher ist das Bild einer Tango-Tänzerin und ihres schattenhaften Partners zu sehen. Die manchmal verwirrenden Schritte des Tanzes passen zur argentinischen Geschichte. (...)
Den Peronisten mit ihrer „ideologischen Dehnbarkeit“ widmet Malcher viel Platz. Nur über die „klientelistische Wechselwirkung“ zwischen Politik, Gewerkschaft und der Basis in den Armenvierteln ist das Kuriosum halbwegs zu begreifen."
Peter Burghardt, Süddeutsche Zeitung, 17. Juni 2008



Empfehlungen

}

Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-56805-3

Erschienen am 15. Februar 2008

207 S., mit 1 Karte

Softcover

Softcover 12,95 € Kaufen

Malcher, Ingo

Tango Argentino

Portrait eines Landes

Argentinien entdecken

Dieses Buch ist eine Entdeckungsreise in die Geschichte, die politischen Verhältnisse und die Kultur Argentiniens, die stark von Europa geprägt ist. Denn wirtschaftlich bergauf ging es in Argentinien erst, als die Kühltechnologie erfunden wurde und gefrorenes Rindfleisch nach England verschifft werden konnte. Politisch war Argentinien unabhängig, wirtschaftlich hing es jedoch von der damaligen Imperialmacht England ab. Wer Argentinien verstehen möchte, der muß in den Alltag des Landes eintauchen und in den Cafés von Buenos Aires verweilen, die eine eigene Atmosphäre ausstrahlen und die Stadt prägen. Auch im Tango werden die Cafés besungen, die Musik drückt die Melancholie eines ganzen Landes aus. Doch komplett wird ein Portrait Argentiniens nur, wenn beschrieben wird, warum die Argentinier anders Fußball spielen als die Europäer und warum ihre Vereine Namen tragen wie: „Newell’s Old Boys.“
Webcode: https://www.chbeck.de/23085

Inhalt

Vorwort und Gebrauchsanleitung

Politik

Das Land der Widersprüche: Von der Eroberung bis zu Juan Domingo Perón
«Perón, Perón, wie groß bist du» Peron und der Peronismus
Sicherer Hafen
Morde ohne Leichen: Die Diktatur (1976–1983)
Die Anthropologen des Grauens

Wirtschaft
Der schwierige Traum vom Industrieland: Eine Wirtschaftsgeschichte bis 1945
Die Küche der Welt
«Sie sollen alle abhauen»: Die Wirtschaft und ihre Krise
Zu Unternehmern verdammt

Kultur
Die Seele der Stadt: Die Cafés von Buenos Aires
«Ein trauriger Gedanke, den man tanzen kann»: Der Tango
Es gilt das geschriebene Wort: Das Land und seine Intellektuellen
Getreidekörner und Marxismus: Felix Weil und die Ursprünge der Frankfurter Schule

Gesellschaft
Leidenschaft und Wahn: Der argentinische Fußball
Gefilte Fisch und koschere Hamburger: Jüdisches Leben in Argentinien

Literatur

Pressestimmen

"Mit seinem Buch Tango Argentino zeichnet der Journalist und Politologe Ingo Malcher das Porträt eines selbstbewussten Staates, der seit dem Umbruch eine unabhängigere Außenpolitik betreibt und die soziale Frage nicht länger ignoriert. Seine Ausführungen vermitteln tiefgreifende Kenntnisse über Politik, Gesellschaft, Kultur, Wirtschaft – und die eigenartige Melancholie des Tangos."
DOH, Die Zeit, 11. Dezember 2008


"Auf dem Buch des Journalisten und Politologen Ingo Malcher ist das Bild einer Tango-Tänzerin und ihres schattenhaften Partners zu sehen. Die manchmal verwirrenden Schritte des Tanzes passen zur argentinischen Geschichte. (...)
Den Peronisten mit ihrer „ideologischen Dehnbarkeit“ widmet Malcher viel Platz. Nur über die „klientelistische Wechselwirkung“ zwischen Politik, Gewerkschaft und der Basis in den Armenvierteln ist das Kuriosum halbwegs zu begreifen."
Peter Burghardt, Süddeutsche Zeitung, 17. Juni 2008