Cover: Martschukat, Jürgen, Geschichte der Todesstrafe in Nordamerika

Martschukat, Jürgen

Geschichte der Todesstrafe in Nordamerika

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Martschukat, Jürgen

Geschichte der Todesstrafe in Nordamerika

Von der Kolonialzeit bis zur Gegenwart.

Die USA sind die einzige westliche Demokratie, die bis heute an der Todesstrafe festhält. Von der Kolonialzeit bis zur Gegenwart zeigt dieses Buch, daß die verordnete Tötung von Menschen nicht nur ein Instrument des Strafrechts ist, sondern zugleich ein Ausdruck der amerikanischen Gesellschaftsordnung und ihrer Weltbilder. So ist es beispielsweise alles andere als ein Zufall, daß weit überproportional afroamerikanische Männer aus sozial benachteiligten Milieus zum Tode verurteilt werden. Auch die Praxis der Todesstrafe - etwa die Abschaffung der öffentlichen Hinrichtung oder die Einführung des elektrischen Stuhls - spiegelt ebenso wie ihre Darstellung in den Medien und der Literatur allgemeine Entwicklungen in den USA. Jürgen Martschukats Buch ist eine kenntnisreiche und kritische Einführung in eines der brisantesten Themen der amerikanischen Gesellschaft.

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978-3-406-47611-2

224 S., mit 4 Abbildungen

Softcover

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Inhalt
Vorwort

  1. Todesstrafe in der Kolonialzeit
  2. Aufklärung, Revolution und Verfassungsgebung
  3. Todesstrafe und alternative Strafentwürfe in der jungen Republik
  4. Der Vollzug von Hinrichtungen in den Gefängnissen
  5. Extralegale Todesstrafen: Lynchings
  6. Todesstrafe in einer technisierten Gesellschaft: Der elektrische Stuhl
  7. Reform und Rückschlag: Von der Jahrhundertwende bis zum Zweiten Weltkrieg
  8. Vom Zweiten Weltkrieg bis zu den 1960er Jahren
  9. "Grausame und ungewöhnliche Strafen": "Furman v. Georgia" und das vorübergehende Ende der Todesstrafe
  10. Von William Furman zu John Spenkelink (1979)
  11. Von John Spenkelink bis zum Jahr 2000
  12. Epilog: Der Fall Timothy McVeigh

Anmerkungen
Literatur und Quellen
Abbildungen
Register

Pressestimmen

Pressestimmen

"Es ist der Verdienst Jürgen Martschukats, uns dies auf sachliche und historisch fundierte Weise ins Gedächtnis zu rufen. Das gelingt ihm um so überzeugender, als er die langatmige Darlegung statistischen Materials oder die Schilderung verfassungsjuristischer und strafprozessualer Details vermeidet und sich auf gekonnte Weise auf das in einer Überblicksdarstellung Notwendige beschränkt.
Auf dem dadurch gewonnenen Raum zeichnet er ein facettereiches Bild der Todesstrafe als integralen Bestandteil nicht allein des amerikanischen Rechtssystems, sondern der amerikanischen Kultur, Lebensart und Identität.
Ein Buch, das sachkundig und konzentriert die Todesstrafe in der Geschichte Nordamerikas darstellt und starke Zweifel hinterlässt, ob die Vereinigten Staaten von Amerika vorbehaltlos als ein zivilisiertes Land mit rechtsstaatlicher Demokratie bezeichnet werden können."
Stefan Schieren, Deutschlandfunk, 7. Juli 2002



"Jürgen Martschukat ist ein gewissenhafter Historiker, der mit Quellen, Statistiken und sozialgeschichtlichen Analysen arbeitet und zugleich in einer klaren und flüssigen Art schreibt. Auf diese Weise hat er sich mit der Geschichte eines Skandals beschäftigt, der bis heute andauert - der offiziellen Tötung von Menschen in den Vereinigten Staaten seit dem Beginn der Kolonialisierung des Kontinents im 17. Jahrhundert."
Dorothea Dieckmann, NDR Radio 3 "Neue Bücher", 3. Juli 2002



"In seiner weitgehend chronologisch gegliederten, nüchternen und gut lesbaren Darstellung gibt der Hamburger Historiker einen materialreichen Überblick zur Geschichte der Todestrafe in den Vereinigten Staaten seit dem 17. Jahrhundert. Der Autor leistet damit einen wichtigen einführenden Beitrag zur Historisierung eines der brisantesten Themen der Gegenwart und schließt eine empfindliche Lücke in der Literatur."
Andreas Eckert, Frankfurter Rundschau, 10. Juni 2002



"Jürgen Martschukat hat ein informatives Buch geschrieben, reich an nützlichen und zuverlässigen Daten zur Todesstrafe wie zur kulturellen Aufbereitung von Hinrichtungen in Film, Fernsehen und Presse."
Richard Evans, Süddeutsche Zeitung, 20. März 2002



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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-47611-2

224 S., mit 4 Abbildungen

Softcover

Softcover 12,900 € Kaufen

Martschukat, Jürgen

Geschichte der Todesstrafe in Nordamerika

Von der Kolonialzeit bis zur Gegenwart

Die USA sind die einzige westliche Demokratie, die bis heute an der Todesstrafe festhält. Von der Kolonialzeit bis zur Gegenwart zeigt dieses Buch, daß die verordnete Tötung von Menschen nicht nur ein Instrument des Strafrechts ist, sondern zugleich ein Ausdruck der amerikanischen Gesellschaftsordnung und ihrer Weltbilder. So ist es beispielsweise alles andere als ein Zufall, daß weit überproportional afroamerikanische Männer aus sozial benachteiligten Milieus zum Tode verurteilt werden. Auch die Praxis der Todesstrafe - etwa die Abschaffung der öffentlichen Hinrichtung oder die Einführung des elektrischen Stuhls - spiegelt ebenso wie ihre Darstellung in den Medien und der Literatur allgemeine Entwicklungen in den USA. Jürgen Martschukats Buch ist eine kenntnisreiche und kritische Einführung in eines der brisantesten Themen der amerikanischen Gesellschaft.
Webcode: /15993

Inhalt

Vorwort

  1. Todesstrafe in der Kolonialzeit
  2. Aufklärung, Revolution und Verfassungsgebung
  3. Todesstrafe und alternative Strafentwürfe in der jungen Republik
  4. Der Vollzug von Hinrichtungen in den Gefängnissen
  5. Extralegale Todesstrafen: Lynchings
  6. Todesstrafe in einer technisierten Gesellschaft: Der elektrische Stuhl
  7. Reform und Rückschlag: Von der Jahrhundertwende bis zum Zweiten Weltkrieg
  8. Vom Zweiten Weltkrieg bis zu den 1960er Jahren
  9. "Grausame und ungewöhnliche Strafen": "Furman v. Georgia" und das vorübergehende Ende der Todesstrafe
  10. Von William Furman zu John Spenkelink (1979)
  11. Von John Spenkelink bis zum Jahr 2000
  12. Epilog: Der Fall Timothy McVeigh

Anmerkungen
Literatur und Quellen
Abbildungen
Register

Pressestimmen

"Es ist der Verdienst Jürgen Martschukats, uns dies auf sachliche und historisch fundierte Weise ins Gedächtnis zu rufen. Das gelingt ihm um so überzeugender, als er die langatmige Darlegung statistischen Materials oder die Schilderung verfassungsjuristischer und strafprozessualer Details vermeidet und sich auf gekonnte Weise auf das in einer Überblicksdarstellung Notwendige beschränkt.
Auf dem dadurch gewonnenen Raum zeichnet er ein facettereiches Bild der Todesstrafe als integralen Bestandteil nicht allein des amerikanischen Rechtssystems, sondern der amerikanischen Kultur, Lebensart und Identität.
Ein Buch, das sachkundig und konzentriert die Todesstrafe in der Geschichte Nordamerikas darstellt und starke Zweifel hinterlässt, ob die Vereinigten Staaten von Amerika vorbehaltlos als ein zivilisiertes Land mit rechtsstaatlicher Demokratie bezeichnet werden können."
Stefan Schieren, Deutschlandfunk, 7. Juli 2002


"Jürgen Martschukat ist ein gewissenhafter Historiker, der mit Quellen, Statistiken und sozialgeschichtlichen Analysen arbeitet und zugleich in einer klaren und flüssigen Art schreibt. Auf diese Weise hat er sich mit der Geschichte eines Skandals beschäftigt, der bis heute andauert - der offiziellen Tötung von Menschen in den Vereinigten Staaten seit dem Beginn der Kolonialisierung des Kontinents im 17. Jahrhundert."
Dorothea Dieckmann, NDR Radio 3 "Neue Bücher", 3. Juli 2002


"In seiner weitgehend chronologisch gegliederten, nüchternen und gut lesbaren Darstellung gibt der Hamburger Historiker einen materialreichen Überblick zur Geschichte der Todestrafe in den Vereinigten Staaten seit dem 17. Jahrhundert. Der Autor leistet damit einen wichtigen einführenden Beitrag zur Historisierung eines der brisantesten Themen der Gegenwart und schließt eine empfindliche Lücke in der Literatur."
Andreas Eckert, Frankfurter Rundschau, 10. Juni 2002


"Jürgen Martschukat hat ein informatives Buch geschrieben, reich an nützlichen und zuverlässigen Daten zur Todesstrafe wie zur kulturellen Aufbereitung von Hinrichtungen in Film, Fernsehen und Presse."
Richard Evans, Süddeutsche Zeitung, 20. März 2002