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Mikhail, Alan

Gottes Schatten

Sultan Selim und die Geburt der modernen Welt

Das Osmanische Reich war um 1500 das mächtigste Reich der Welt, dessen Herrschaftsgebiet sich unter Sultan Selim nahezu verdreifachte. Alan Mikhail betrachtet in seinem meisterhaft erzählten Buch den Beginn der Neuzeit konsequent von diesem Reich und diesem Herrscher aus. Auf der Grundlage bisher vernachlässigter Quellen zeichnet er so ein ganz neues Bild von dieser Schlüsselepoche: Ohne die Osmanen hätten die Europäer nicht Amerika erobert, hätte es keine Reformation gegeben und keine Moderne.
Selim I., "der Gestrenge" (1470 – 1520), osmanischer Sultan und Kalif aller Gläubigen, lebte in einer Welt im Umbruch. Mit der Eroberung Amerikas durch die Spanier begann nach landläufiger Meinung der "Aufstieg des Westens", mit der Reformation wurden mittelalterliche Denkweisen überwunden. Doch die eigentlich treibende Kraft dieser Veränderungen wurde bisher ausgeblendet: Erst das Vordringen des Osmanischen Reiches nach Westen zwang die Europäer ihrerseits weiter nach Westen in eine Neue Welt, wo sie ihren alten Kreuzzug gegen den Islam fortsetzten. Nicht zufällig kam es in Europa zur Glaubensspaltung, als Sultan Selim den sunnitischen Islam reformierte und sich der Graben zwischen Sunniten und Schiiten vertiefte. Alan Mikhail zeigt auf faszinierende Weise, wie sehr die Geschichte Europas und Amerikas mit der der islamischen Welt verflochten ist. Ob wir es wollen oder nicht, die Welt, in der wir leben, ist eine sehr osmanische. Und diese Geschichte kann uns nur Sultan Selim erzählen.
Von Alan Mikhail. Aus dem Englischen von Helmut Dierlamm und Heike Schlatterer.

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Bibliografie

978-3-406-76409-7

Erscheint am 18. März 2021

Rund 512 S., mit ca. 75 Abbildungen und ca. 24 Karten

Hardcover

Hardcover 32,00 € Kaufen
Pressestimmen

Pressestimmen

"Die höchst anregende Darstellung ist beides zugleich, ein historisches Meisterwerk und ein echter Page-Turner.“

Publishers Weekly



"Das Osmanische Reich lauert hinter einem großen Teil der modernen Welt. Alan Mikhails neues Buch ist eine großartige Einführung in eine der Schlüsselfiguren der osmanischen Geschichte, Sultan Selim I.“

Mary Beard



"Ein willkommenes und wichtiges Korrektiv: Mikhails Neukalibrierung der Moderne ist ehrgeizig und provozierend. (…) Mikhail schreibt mit der Autorität eines versierten Historikers und zugleich zugänglich, lebendig und kurzweilig.“

Peter Frankopan, Air Mail



"Eine atemberaubende Globalgeschichte (…) Alan Mikhail zeigt einen mutigen und überzeugenden Weg, neu über die Ursprünge der modernen Welt nachzudenken. (…) Eine Glanzleistung.“

Greg Grandin



"Das größte Lob, das man einem historischen Buch machen kann, ist, dass es einen die Dinge ganz neu denken lässt.“

Ian Morris, New York Times Book Review



"Alan Mikhail ist ein höchst origineller und innovativer Historiker."
Orhan Pamuk



Empfehlungen

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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-76409-7

Erscheint am 18. März 2021

Rund 512 S., mit ca. 75 Abbildungen und ca. 24 Karten

Hardcover

Hardcover 32,00 € Kaufen

Mikhail, Alan

Gottes Schatten

Sultan Selim und die Geburt der modernen Welt

Das Osmanische Reich war um 1500 das mächtigste Reich der Welt, dessen Herrschaftsgebiet sich unter Sultan Selim nahezu verdreifachte. Alan Mikhail betrachtet in seinem meisterhaft erzählten Buch den Beginn der Neuzeit konsequent von diesem Reich und diesem Herrscher aus. Auf der Grundlage bisher vernachlässigter Quellen zeichnet er so ein ganz neues Bild von dieser Schlüsselepoche: Ohne die Osmanen hätten die Europäer nicht Amerika erobert, hätte es keine Reformation gegeben und keine Moderne.
Selim I., "der Gestrenge" (1470 – 1520), osmanischer Sultan und Kalif aller Gläubigen, lebte in einer Welt im Umbruch. Mit der Eroberung Amerikas durch die Spanier begann nach landläufiger Meinung der "Aufstieg des Westens", mit der Reformation wurden mittelalterliche Denkweisen überwunden. Doch die eigentlich treibende Kraft dieser Veränderungen wurde bisher ausgeblendet: Erst das Vordringen des Osmanischen Reiches nach Westen zwang die Europäer ihrerseits weiter nach Westen in eine Neue Welt, wo sie ihren alten Kreuzzug gegen den Islam fortsetzten. Nicht zufällig kam es in Europa zur Glaubensspaltung, als Sultan Selim den sunnitischen Islam reformierte und sich der Graben zwischen Sunniten und Schiiten vertiefte. Alan Mikhail zeigt auf faszinierende Weise, wie sehr die Geschichte Europas und Amerikas mit der der islamischen Welt verflochten ist. Ob wir es wollen oder nicht, die Welt, in der wir leben, ist eine sehr osmanische. Und diese Geschichte kann uns nur Sultan Selim erzählen.
Von Alan Mikhail. Aus dem Englischen von Helmut Dierlamm und Heike Schlatterer.
Webcode: https://www.chbeck.de/31739893

Pressestimmen

"Die höchst anregende Darstellung ist beides zugleich, ein historisches Meisterwerk und ein echter Page-Turner.“

Publishers Weekly


"Das Osmanische Reich lauert hinter einem großen Teil der modernen Welt. Alan Mikhails neues Buch ist eine großartige Einführung in eine der Schlüsselfiguren der osmanischen Geschichte, Sultan Selim I.“

Mary Beard


"Ein willkommenes und wichtiges Korrektiv: Mikhails Neukalibrierung der Moderne ist ehrgeizig und provozierend. (…) Mikhail schreibt mit der Autorität eines versierten Historikers und zugleich zugänglich, lebendig und kurzweilig.“

Peter Frankopan, Air Mail


"Eine atemberaubende Globalgeschichte (…) Alan Mikhail zeigt einen mutigen und überzeugenden Weg, neu über die Ursprünge der modernen Welt nachzudenken. (…) Eine Glanzleistung.“

Greg Grandin


"Das größte Lob, das man einem historischen Buch machen kann, ist, dass es einen die Dinge ganz neu denken lässt.“

Ian Morris, New York Times Book Review


"Alan Mikhail ist ein höchst origineller und innovativer Historiker."
Orhan Pamuk