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North, Michael

Kleine Geschichte des Geldes

Vom Mittelalter bis heute

Im Zeitalter von Globalisierung und Finanzkrise erscheint eine Besinnung auf die Grundlagen unseres Geldes geboten. Diese Kleine Geschichte des Geldes hilft zu verstehen, daß Kapitalströme noch nie auf den nationalen Rahmen beschränkt waren, sondern in einem weit verzweigten, nicht erst heute globalen Austausch standen. Im historischen Vergleich wird der Eurobesitzer zu schätzen wissen, daß er gegenwärtig in Europa eine unvergleichlich lange Zeit der Geldwertstabilität genießt.

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Bibliografie

978-3-406-58451-0

Erschienen am 23. März 2009

255 S.

Softcover

Bibliografische Reihen

Broschur 14,95 € Kaufen
Inhalt
Einleitung: Die mittelalterlichen Anfänge der europäischen Geldgeschichte

1. Kommerzielle Revolution und Ausbreitung der Geldwirtschaft
Mitteleuropäisches Silber und Groschenprägung
Edelmetallströme und Goldprägung 
Kommerzielle Revolution und Monetarisierung der Gesellschaft

2. Edelmetallknappheit und monetäre Kontraktion
Edelmetallknappheit und Münzproduktion
Münzverschlechterung und Bullionismus
Gold-Silber-Relation und Währungsstruktur
Kredit und Depression

3. Amerikanisches Silber und Preisrevolution
Mitteleuropäisches Silber und afrikanisches Gold
Amerikanisches Silber und europäische Münzprägung
Internationale Finanz, Kreditinnovationen und lokaler Kredit
Die Preisrevolution und ihre Erklärungen

4. Kipperkrise und Kreditpapiere
Kipperzeit und Inflation
Währungsvereinbarungen und relative Stabilität
Kreditpapiere und Banknoten

5. Münzreformen und Papiergeld
Brasilianisches Gold und Münzreformen
Geldtheorien und Papiergeld
Privatbankiers und Sparkassen

6. Internationaler Goldstandard und Entstehung
des modernen Bankwesens
Währungsharmonisierung und Goldstandard
Die Banknote als gesetzliches Zahlungsmittel
Entstehung des modernen Bankwesens
Geldmenge und Industrialisierung

7. Krisen und Stabilisierung des Weltwährungssystems
Kriegsfinanzen und Inflation
Schuldenproblem und Weltwirtschaftskrise
Bretton Woods und europäische Währungsreformen
Vom Wechselkursverbund der EWG zur Europäischen Währungsunion

Fazit: Krisen und Globalisierung

Nachwort
Literatur
Abkürzungen
Pressestimmen

Pressestimmen

"In seiner Finanzgeschichte belegt er zum einen, dass das Kapital immer einen globalen Rahmen benötige und dass es immer Perioden der Instabilität gab. Auch die neue Krise ist deshalb nichts Neues, sondern Wiederholung eines Phänomens. (...)
Wer die Geschichte des Geldes kennt, würde besser verstehen wie die Triebkräfte des Wirtschafts- und Gesellschaftslebens funktionieren meint North."
Buchkultur, August/September 2009



"Der Greifswalder Historiker hat seine vor 25 Jahren erschienene Geschichte des Geldes bis heute fortgeschrieben."
Werner Bührer, Süddeutsche Zeitung, 20. Juni 2009



"Taz: Gas es im Mittelalter schon Ansätze einer internationalen Währungspolitik?
M. North: Ich denke, ja. Geld tendiert grundsätzlich dazu, nationale Grenzen zu überschreiten. Finanz- und Geldpolitik muss folglich ebenso grenzüberschreitend sein. Obwohl etwa das Reich in vielerlei Hinsicht kein Staat, sondern ein Zusammenschluss souveräner Fürstentümer war, kannte es eine einheitliche Währungspolitik. Man kann darin einen Vorläufer der Europäischen Gemeinschaft sehen. Auf die nationale Dimension beschränkt wurde die Finanzpolitik erst wieder im 17. Jahrhundert, während des Merkantilismus. Die Internationalisierung der Geldpolitik nimmt erst wieder Mitte des 20. Jahrhunderts zu."
Interview: Johannes Thumfart, Die Tageszeitung, Die Sonntaz, 18./19. April 2009



Empfehlungen

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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-58451-0

Erschienen am 23. März 2009

255 S.

Softcover

Softcover 14,95 € Kaufen

North, Michael

Kleine Geschichte des Geldes

Vom Mittelalter bis heute

Im Zeitalter von Globalisierung und Finanzkrise erscheint eine Besinnung auf die Grundlagen unseres Geldes geboten. Diese Kleine Geschichte des Geldes hilft zu verstehen, daß Kapitalströme noch nie auf den nationalen Rahmen beschränkt waren, sondern in einem weit verzweigten, nicht erst heute globalen Austausch standen. Im historischen Vergleich wird der Eurobesitzer zu schätzen wissen, daß er gegenwärtig in Europa eine unvergleichlich lange Zeit der Geldwertstabilität genießt.
Webcode: https://www.chbeck.de/26082

Inhalt

Einleitung: Die mittelalterlichen Anfänge der europäischen Geldgeschichte

1. Kommerzielle Revolution und Ausbreitung der Geldwirtschaft
Mitteleuropäisches Silber und Groschenprägung
Edelmetallströme und Goldprägung 
Kommerzielle Revolution und Monetarisierung der Gesellschaft

2. Edelmetallknappheit und monetäre Kontraktion
Edelmetallknappheit und Münzproduktion
Münzverschlechterung und Bullionismus
Gold-Silber-Relation und Währungsstruktur
Kredit und Depression

3. Amerikanisches Silber und Preisrevolution
Mitteleuropäisches Silber und afrikanisches Gold
Amerikanisches Silber und europäische Münzprägung
Internationale Finanz, Kreditinnovationen und lokaler Kredit
Die Preisrevolution und ihre Erklärungen

4. Kipperkrise und Kreditpapiere
Kipperzeit und Inflation
Währungsvereinbarungen und relative Stabilität
Kreditpapiere und Banknoten

5. Münzreformen und Papiergeld
Brasilianisches Gold und Münzreformen
Geldtheorien und Papiergeld
Privatbankiers und Sparkassen

6. Internationaler Goldstandard und Entstehung
des modernen Bankwesens
Währungsharmonisierung und Goldstandard
Die Banknote als gesetzliches Zahlungsmittel
Entstehung des modernen Bankwesens
Geldmenge und Industrialisierung

7. Krisen und Stabilisierung des Weltwährungssystems
Kriegsfinanzen und Inflation
Schuldenproblem und Weltwirtschaftskrise
Bretton Woods und europäische Währungsreformen
Vom Wechselkursverbund der EWG zur Europäischen Währungsunion

Fazit: Krisen und Globalisierung

Nachwort
Literatur
Abkürzungen

Pressestimmen

"In seiner Finanzgeschichte belegt er zum einen, dass das Kapital immer einen globalen Rahmen benötige und dass es immer Perioden der Instabilität gab. Auch die neue Krise ist deshalb nichts Neues, sondern Wiederholung eines Phänomens. (...)
Wer die Geschichte des Geldes kennt, würde besser verstehen wie die Triebkräfte des Wirtschafts- und Gesellschaftslebens funktionieren meint North."
Buchkultur, August/September 2009


"Der Greifswalder Historiker hat seine vor 25 Jahren erschienene Geschichte des Geldes bis heute fortgeschrieben."
Werner Bührer, Süddeutsche Zeitung, 20. Juni 2009


"Taz: Gas es im Mittelalter schon Ansätze einer internationalen Währungspolitik?
M. North: Ich denke, ja. Geld tendiert grundsätzlich dazu, nationale Grenzen zu überschreiten. Finanz- und Geldpolitik muss folglich ebenso grenzüberschreitend sein. Obwohl etwa das Reich in vielerlei Hinsicht kein Staat, sondern ein Zusammenschluss souveräner Fürstentümer war, kannte es eine einheitliche Währungspolitik. Man kann darin einen Vorläufer der Europäischen Gemeinschaft sehen. Auf die nationale Dimension beschränkt wurde die Finanzpolitik erst wieder im 17. Jahrhundert, während des Merkantilismus. Die Internationalisierung der Geldpolitik nimmt erst wieder Mitte des 20. Jahrhunderts zu."
Interview: Johannes Thumfart, Die Tageszeitung, Die Sonntaz, 18./19. April 2009