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Odell, Jenny

Nichts tun

Die Kunst, sich der Aufmerksamkeitsökonomie zu entziehen

Wir leben inmitten einer kapitalistischen Aufmerksamkeitsökonomie, die unsere Sinne und unser politisches Bewusstsein verkümmern lässt. «Nichts tun» ist der wohlüberlegte Aufruf, unser Leben fernab von Effizienzdenken und Selbstoptimierung zurückzuerobern. Ein provokatives, zeitgemäßes und glänzend geschriebenes Buch, das die Leser*innen aufrütteln wird.

Unsere Aufmerksamkeit stellt die wertvollste Ressource dar, über die wir verfügen. Im Effektgewitter kommerzieller Internetplattformen wie Facebook, Twitter, Instagram oder TikTok wird sie jedoch permanent überspannt. Jenny Odell plädiert in ihrem Buch auf eindrückliche Weise für ein radikales Innehalten, statt unsere kostbare Freizeit weiter an die kurzfristigen Verlockungen der Aufmerksamkeitsökonomie zu verschwenden. Nur über bewusste Formen des Nichtstuns finden wir heute noch zu uns selbst: etwa wenn wir uns phasenweise wieder in unsere natürliche Umgebung zurückzuziehen lernen, die Kunst der Naturbeobachtung kultivieren und authentische Begegnungen mit anderen zulassen. Odell versteht ihre Anleitung zum Nichtstun gleichsam als Akt des politischen Widerstands, um der notorischen Selbst- und Naturzerstörung im Kapitalismus etwas entgegensetzen und die Forderung nach demokratischer Partizipation und Solidarität mit Leben zu erfüllen.
Von Jenny Odell. Aus dem Englischen übersetzt von Annabel Zettel.

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Bibliografie

978-3-406-76831-6

Erschienen am 22. Februar 2021

296 S.

Hardcover

Hardcover 24,00 € Kaufen
e-Book 17,99 € Kaufen
Inhalt
EINLEITUNG - Das Nützlich sein überleben

KAPITEL 1 - Plädoyer für das Nichts
KAPITEL 2 - Die Unmöglichkeit des Rückzugs
KAPITEL 3 - Anatomie einer Verweigerung
KAPITEL 4 - Übungen in Aufmerksamkeit
KAPITEL 5 - Die Ökologie der Fremden
KAPITEL 6 - Dem Denken wieder den Boden bereiten
CONCLUSIO - «Manifeste Rückinstandsetzung»

Dank

ANHANG
Anmerkungen
Personenregister
Pressestimmen

Pressestimmen

"Odell ist eine bemerkenswerte, genaue Beobachterin. (…) Spannt den Bogen von Selbstfürsorge über Ökologie hin zum politischen Manifest." 

Handelsblatt, Julia Friedrichs



"Nichts tun ist wirklich lehrreich: Es entwickelt eine Philosophie der Lebenspraxis, die uns dabei helfen soll zu entschleunigen und zeitweise diejenigen Einflüsse zu meiden, die unserer mentalen Gesundheit und langfristig auch dem Überleben unserer Gattung schaden. Wir können der Hektik entrinnen - und sollten es auch." 

LOS ANGELES TIMES



"Jenny Odell hat einen hoffnungsvollen Nerv des Möglichen getroffen, den ich schon lange nicht mehr gespürt habe."

The New Yorker



"Der Weg zur Selbstbefreiung liegt zwischen diesen beiden Buchdeckeln."
Lauren Goode, Wired




"Sucht nach Auswegen aus der Realitätskrise, die das Internet hervorgebracht hat.“ 

Der Tagesspiegel, Meike Feßmann



"Aufrüttelnder Essay (…) ein persönliches und politisches Manifest wider den Hunger des Spätkapitalismus, mit teilweise schön-einfachen Botschaften: Handy aus und Augen auf!“ 

Brigitte Woman, Ariane Heimbach



"Es beginnt als Selbstratgeber und wandelt sich zum politischen Manifest (…) ‚Nichtstun‘ ist nicht nur ein ungemein waches Buch, sondern auch ein zutiefst idealistisches.“ 

ZEIT Online, Eva Biringer



"Die Künstlerin Jenny Odell plädiert für den passiven Widerstand gegen Clickbait und Timeline (…) Ex-Präsident Barack Obama setzt »Nichts tun« zu Recht auf seine Literaturliste.“ 

Galore, Edda Bauer



"Einen äußerst lehrreichen und inspirierenden Ausflug in die Geschichte der Verweigerung.“ 

Deutschlandfunk Kultur, Vera Linß



"Eine wortgewandte Streitschrift gegen den Effizienzkult, die mich sowohl getröstet als auch gestärkt hat."

THE NEW YORK TIMES BOOK REVIEW



"Dieses Buch ist zweifelsohne das Werk einer Künstlerin und Schriftstellerin mit Gespür für gesellschaftliche Vorgänge und Achtsamkeit gegenüber der Reichhaltigkeit und Vielfalt dieser Welt als Gegenmittel zu all den technologischen Produkten und Plattformen mit ihrem Suchtpotential."

THE WASHINGTON POST



"Ein vielschichtiges, kluges und anspruchsvolles Buch, das sich im ersten Moment wie ein Ratgeber liest, um sich dann als ein weit gefächertes politisches Manifest zu entpuppen."

THE NEW YORK TIMES



Empfehlungen

}

Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-76831-6

Erschienen am 22. Februar 2021

296 S.

Hardcover

Hardcover 24,00 € Kaufen
e-Book 17,99 € Kaufen

Odell, Jenny

Nichts tun

Die Kunst, sich der Aufmerksamkeitsökonomie zu entziehen

Wir leben inmitten einer kapitalistischen Aufmerksamkeitsökonomie, die unsere Sinne und unser politisches Bewusstsein verkümmern lässt. «Nichts tun» ist der wohlüberlegte Aufruf, unser Leben fernab von Effizienzdenken und Selbstoptimierung zurückzuerobern. Ein provokatives, zeitgemäßes und glänzend geschriebenes Buch, das die Leser*innen aufrütteln wird.

Unsere Aufmerksamkeit stellt die wertvollste Ressource dar, über die wir verfügen. Im Effektgewitter kommerzieller Internetplattformen wie Facebook, Twitter, Instagram oder TikTok wird sie jedoch permanent überspannt. Jenny Odell plädiert in ihrem Buch auf eindrückliche Weise für ein radikales Innehalten, statt unsere kostbare Freizeit weiter an die kurzfristigen Verlockungen der Aufmerksamkeitsökonomie zu verschwenden. Nur über bewusste Formen des Nichtstuns finden wir heute noch zu uns selbst: etwa wenn wir uns phasenweise wieder in unsere natürliche Umgebung zurückzuziehen lernen, die Kunst der Naturbeobachtung kultivieren und authentische Begegnungen mit anderen zulassen. Odell versteht ihre Anleitung zum Nichtstun gleichsam als Akt des politischen Widerstands, um der notorischen Selbst- und Naturzerstörung im Kapitalismus etwas entgegensetzen und die Forderung nach demokratischer Partizipation und Solidarität mit Leben zu erfüllen.
Von Jenny Odell. Aus dem Englischen übersetzt von Annabel Zettel.
Webcode: https://www.chbeck.de/31924329

Inhalt

EINLEITUNG - Das Nützlich sein überleben

KAPITEL 1 - Plädoyer für das Nichts
KAPITEL 2 - Die Unmöglichkeit des Rückzugs
KAPITEL 3 - Anatomie einer Verweigerung
KAPITEL 4 - Übungen in Aufmerksamkeit
KAPITEL 5 - Die Ökologie der Fremden
KAPITEL 6 - Dem Denken wieder den Boden bereiten
CONCLUSIO - «Manifeste Rückinstandsetzung»

Dank

ANHANG
Anmerkungen
Personenregister

Pressestimmen

"Odell ist eine bemerkenswerte, genaue Beobachterin. (…) Spannt den Bogen von Selbstfürsorge über Ökologie hin zum politischen Manifest." 

Handelsblatt, Julia Friedrichs


"Nichts tun ist wirklich lehrreich: Es entwickelt eine Philosophie der Lebenspraxis, die uns dabei helfen soll zu entschleunigen und zeitweise diejenigen Einflüsse zu meiden, die unserer mentalen Gesundheit und langfristig auch dem Überleben unserer Gattung schaden. Wir können der Hektik entrinnen - und sollten es auch." 

LOS ANGELES TIMES


"Jenny Odell hat einen hoffnungsvollen Nerv des Möglichen getroffen, den ich schon lange nicht mehr gespürt habe."

The New Yorker


"Der Weg zur Selbstbefreiung liegt zwischen diesen beiden Buchdeckeln."
Lauren Goode, Wired



"Sucht nach Auswegen aus der Realitätskrise, die das Internet hervorgebracht hat.“ 

Der Tagesspiegel, Meike Feßmann


"Aufrüttelnder Essay (…) ein persönliches und politisches Manifest wider den Hunger des Spätkapitalismus, mit teilweise schön-einfachen Botschaften: Handy aus und Augen auf!“ 

Brigitte Woman, Ariane Heimbach


"Es beginnt als Selbstratgeber und wandelt sich zum politischen Manifest (…) ‚Nichtstun‘ ist nicht nur ein ungemein waches Buch, sondern auch ein zutiefst idealistisches.“ 

ZEIT Online, Eva Biringer


"Die Künstlerin Jenny Odell plädiert für den passiven Widerstand gegen Clickbait und Timeline (…) Ex-Präsident Barack Obama setzt »Nichts tun« zu Recht auf seine Literaturliste.“ 

Galore, Edda Bauer


"Einen äußerst lehrreichen und inspirierenden Ausflug in die Geschichte der Verweigerung.“ 

Deutschlandfunk Kultur, Vera Linß


"Eine wortgewandte Streitschrift gegen den Effizienzkult, die mich sowohl getröstet als auch gestärkt hat."

THE NEW YORK TIMES BOOK REVIEW


"Dieses Buch ist zweifelsohne das Werk einer Künstlerin und Schriftstellerin mit Gespür für gesellschaftliche Vorgänge und Achtsamkeit gegenüber der Reichhaltigkeit und Vielfalt dieser Welt als Gegenmittel zu all den technologischen Produkten und Plattformen mit ihrem Suchtpotential."

THE WASHINGTON POST


"Ein vielschichtiges, kluges und anspruchsvolles Buch, das sich im ersten Moment wie ein Ratgeber liest, um sich dann als ein weit gefächertes politisches Manifest zu entpuppen."

THE NEW YORK TIMES