Cover: Burdorf, Dieter, Dieses unruhige Ich

Burdorf, Dieter

Dieses unruhige Ich

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Sachbücher des Monats Juli 2026
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Burdorf, Dieter

Dieses unruhige Ich

Ingeborg Bachmann. Eine Biographie

Ingeborg Bachmann hat mit ihrer Lyrik, ihren Erzählungen, Hörspielen und Romanen die deutschsprachige Literatur nach 1945 geprägt wie wenige andere. Ebenso fesselnd sind ihre Person und ihre großen, sprachmächtigen Briefwechsel, die teils erst vor Kurzem bekannt wurden. Dieter Burdorfs eindrucksvolle Biographie erzählt ihr Leben auf dieser neuen Grundlage zwischen Licht und Dunkel, zwischen Ruhm und innerer Gefährdung.

«Dieses unruhige Ich» – so hat Ingeborg Bachmann sich selbst beschrieben. Es war ein Ich, das sich in Beziehungen von existentieller Intensität erlebte, Beziehungen, in denen Leben und Schreiben untrennbar verflochten waren. Mit Paul Celan verband Bachmann die tragisch scheiternde Liebe ihres Lebens. Mit Max Frisch versuchte sie vier Jahre lang, ein eheähnliches Leben zu führen, was mit ihrem Zusammenbruch endete. Eine sommerliche Affäre mit dem jungen Hans Magnus Enzensberger wurde in eine Freundschaft verwandelt, die ebenfalls zerbrach. Zu Hans Werner Henze unterhielt Bachmann dagegen eine stabile Lebens- und Arbeitsbeziehung. Mit anderen Schriftstellerinnen wie Ilse Aichinger, Marie Luise Kaschnitz und Nelly Sachs diskutierte sie Probleme schreibender Frauen in einer männlich dominierten Gesellschaft. Dieter Burdorf macht eine Autorin sichtbar, die in der europäischen Kulturwelt glänzend vernetzt war und deren flackernde Vielgestaltigkeit sich erst heute ermessen lässt.

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Inhalt
Einleitung

1. Eine österreichische Kindheit und Jugend im Schatten des Nationalsozialismus

2. Bachmanns Wien

3. Das schreibende Paar und der dritte Zwilling - Bachmann, Ilse Aichinger und Günter Eich

4. Die Liebe ihres Lebens - Bachmann und Celan (I)

5. Die Erneuerung der Liebe und das endgültige Scheitern - Bachmann und Celan (II)

6. Gut zu wissen, dass es Freunde gibt - Heinrich Böll und Henry Kissinger

7. Ein Reich aus Schönheit, Klängen und Worten - die Lebensfreundschaft mit Hans Werner Henze

8. Freundin, Kollegin, Vorbild - Hilde Domin, Nelly Sachs und Marie Luise Kaschnitz

9. Die größte Niederlage ihres Lebens - die Jahre mit Max Frisch

10. Sommerliebe und zerrinnende Freundschaft - Bachmann und Enzensberger

11. Fluchtorte - Berlin, Prag und Ägypten

12. Letzte Jahre in Rom

Anhang

Anmerkungen
Literaturverzeichnis
Dank
Zeittafel
Bildnachweis
Personenregister
Pressestimmen

Pressestimmen

„Überzeugt unmittelbar ... ebenso ergiebig wie historisch plausibel ... ‚Dieses unruhige Ich‘ zeigt, wie verschlungen der Weg vom Leben in die Literatur ist.“
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Tina Hartmann



„Herausragend“
General-Anzeiger, Regina Krieger



„Vielschichtig ... [Die] von ihm akribisch ausgewerteten Korrespondenzen ... gewähren nicht nur beeindruckende Einblicke in Bachmanns Gedankenwelt, sondern werfen auch ein Schlaglicht auf den deutschen Literaturbetrieb der Nachkriegszeit."
literaturkritik.de, Manfred Orlick



„In der Biografie ‚Dieses unruhige Ich' stellt Burdorf die Schriftstellerin anhand ihrer umfassenden Korrespondenzen vor, akribisch detailliert und eng an den Quellen entlang, und wirft endlich ein helleres Licht auf ihre Freundschaften.“
Die ZEIT, Jolinde Hüchtker



„Ich mag die Biografie, weil ... Burdorf lebhaft und vital schreibt“
Die literarische Soirée, Thoralf Czichon



„Lesenswert, ... exzellent.“
ORF.at Ex libris, Günter Kaindlstorfer



„Dieter Burdorf zeigt sehr schön den Briefwechsel Bachmanns.“
Die literarische Soirée, Johanna Öttl



„Burdorf gelingt auf solider wissenschaftlicher Basis ein Panoptikum Bachmann’scher Lebenslagen, das biografisch einen Meilenstein setzt und lange State of the Art sein dürfte.“
Der Freitag, Wolfgang Asenhuber



„Dieter Burdorf hat zum Jahrestag eine neue Biografie geschrieben (‚Dieses unruhige Ich' im Verlag C.H. Beck), die die Briefe mit fast juristisch wirkender Präzision auswertet.“
FOCUS, Joachim Hentschel



„Die neue Biografie von Dieter Burdorf zeigt, dass diese Vernetzung, diese Beziehungen zwischen Autorin und Autoren ganz wichtig sind, auch für Bachmanns Autorschaft.“
SWR Kultur, Uta Degner



„Burdorf schreibt klug, nah dran und mit Respekt. Kein Sensationsgehechel, eher ein genaues Hinsehen. Für mich ist das eine starke Biographie für alle, die Literatur nicht nur lesen, sondern spüren wollen. Kein Buch für nebenbei, aber eins, das nachhallt.“
Instagram, @wildeskopfkino



Veranstaltungen

Veranstaltungen

Leipzig

12. November 2026

Dieter Burdorf

Dieses unruhige Ich

Buchpräsentation

Buchpräsentation mit Dieter Burdorf

Veranstaltungsort: Literaturhaus Leipzig

Leipzig , Gerichtsweg 28

Web: Zur Veranstaltungsseite

Empfehlungen

}

Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-84484-3

Erschienen am 18. Mai 2026

764 S., mit 32 Abbildungen

Hardcover

Hardcover 38,000 € Kaufen
e-Book 32,990 € Kaufen

Burdorf, Dieter

Dieses unruhige Ich

Ingeborg Bachmann

Ingeborg Bachmann hat mit ihrer Lyrik, ihren Erzählungen, Hörspielen und Romanen die deutschsprachige Literatur nach 1945 geprägt wie wenige andere. Ebenso fesselnd sind ihre Person und ihre großen, sprachmächtigen Briefwechsel, die teils erst vor Kurzem bekannt wurden. Dieter Burdorfs eindrucksvolle Biographie erzählt ihr Leben auf dieser neuen Grundlage zwischen Licht und Dunkel, zwischen Ruhm und innerer Gefährdung.

«Dieses unruhige Ich» – so hat Ingeborg Bachmann sich selbst beschrieben. Es war ein Ich, das sich in Beziehungen von existentieller Intensität erlebte, Beziehungen, in denen Leben und Schreiben untrennbar verflochten waren. Mit Paul Celan verband Bachmann die tragisch scheiternde Liebe ihres Lebens. Mit Max Frisch versuchte sie vier Jahre lang, ein eheähnliches Leben zu führen, was mit ihrem Zusammenbruch endete. Eine sommerliche Affäre mit dem jungen Hans Magnus Enzensberger wurde in eine Freundschaft verwandelt, die ebenfalls zerbrach. Zu Hans Werner Henze unterhielt Bachmann dagegen eine stabile Lebens- und Arbeitsbeziehung. Mit anderen Schriftstellerinnen wie Ilse Aichinger, Marie Luise Kaschnitz und Nelly Sachs diskutierte sie Probleme schreibender Frauen in einer männlich dominierten Gesellschaft. Dieter Burdorf macht eine Autorin sichtbar, die in der europäischen Kulturwelt glänzend vernetzt war und deren flackernde Vielgestaltigkeit sich erst heute ermessen lässt.
Webcode: /40079194

Inhalt

Einleitung

1. Eine österreichische Kindheit und Jugend im Schatten des Nationalsozialismus

2. Bachmanns Wien

3. Das schreibende Paar und der dritte Zwilling - Bachmann, Ilse Aichinger und Günter Eich

4. Die Liebe ihres Lebens - Bachmann und Celan (I)

5. Die Erneuerung der Liebe und das endgültige Scheitern - Bachmann und Celan (II)

6. Gut zu wissen, dass es Freunde gibt - Heinrich Böll und Henry Kissinger

7. Ein Reich aus Schönheit, Klängen und Worten - die Lebensfreundschaft mit Hans Werner Henze

8. Freundin, Kollegin, Vorbild - Hilde Domin, Nelly Sachs und Marie Luise Kaschnitz

9. Die größte Niederlage ihres Lebens - die Jahre mit Max Frisch

10. Sommerliebe und zerrinnende Freundschaft - Bachmann und Enzensberger

11. Fluchtorte - Berlin, Prag und Ägypten

12. Letzte Jahre in Rom

Anhang

Anmerkungen
Literaturverzeichnis
Dank
Zeittafel
Bildnachweis
Personenregister

Pressestimmen

„Überzeugt unmittelbar ... ebenso ergiebig wie historisch plausibel ... ‚Dieses unruhige Ich‘ zeigt, wie verschlungen der Weg vom Leben in die Literatur ist.“
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Tina Hartmann


„Herausragend“
General-Anzeiger, Regina Krieger


„Vielschichtig ... [Die] von ihm akribisch ausgewerteten Korrespondenzen ... gewähren nicht nur beeindruckende Einblicke in Bachmanns Gedankenwelt, sondern werfen auch ein Schlaglicht auf den deutschen Literaturbetrieb der Nachkriegszeit."
literaturkritik.de, Manfred Orlick


„In der Biografie ‚Dieses unruhige Ich' stellt Burdorf die Schriftstellerin anhand ihrer umfassenden Korrespondenzen vor, akribisch detailliert und eng an den Quellen entlang, und wirft endlich ein helleres Licht auf ihre Freundschaften.“
Die ZEIT, Jolinde Hüchtker


„Ich mag die Biografie, weil ... Burdorf lebhaft und vital schreibt“
Die literarische Soirée, Thoralf Czichon


„Lesenswert, ... exzellent.“
ORF.at Ex libris, Günter Kaindlstorfer


„Dieter Burdorf zeigt sehr schön den Briefwechsel Bachmanns.“
Die literarische Soirée, Johanna Öttl


„Burdorf gelingt auf solider wissenschaftlicher Basis ein Panoptikum Bachmann’scher Lebenslagen, das biografisch einen Meilenstein setzt und lange State of the Art sein dürfte.“
Der Freitag, Wolfgang Asenhuber


„Dieter Burdorf hat zum Jahrestag eine neue Biografie geschrieben (‚Dieses unruhige Ich' im Verlag C.H. Beck), die die Briefe mit fast juristisch wirkender Präzision auswertet.“
FOCUS, Joachim Hentschel


„Die neue Biografie von Dieter Burdorf zeigt, dass diese Vernetzung, diese Beziehungen zwischen Autorin und Autoren ganz wichtig sind, auch für Bachmanns Autorschaft.“
SWR Kultur, Uta Degner


„Burdorf schreibt klug, nah dran und mit Respekt. Kein Sensationsgehechel, eher ein genaues Hinsehen. Für mich ist das eine starke Biographie für alle, die Literatur nicht nur lesen, sondern spüren wollen. Kein Buch für nebenbei, aber eins, das nachhallt.“
Instagram, @wildeskopfkino

Veranstaltungen

Leipzig

12. November 2026

Dieter Burdorf

Dieses unruhige Ich

Buchpräsentation

Buchpräsentation mit Dieter Burdorf

Veranstaltungsort: Literaturhaus Leipzig

Leipzig , Gerichtsweg 28

Web: Zur Veranstaltungsseite