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Pinzani, Alessandro

Jürgen Habermas

Jürgen Habermas gehört zu den prägenden und international bedeutendsten Gestalten der deutschen Gegenwartsphilosophie. Seit seinen Anfängen in der Frankfurter Schule ist er eine maßgebliche Stimme in zahlreichen intellektuellen und politischen Diskussionen, vom Positivismusstreit über die Debatte über die Postmoderne hin zur aktuellen Eugenik-Diskussion. Mit seiner „Theorie des kommunikativen Handels“ entwarf er eines der wichtigsten Konzepte der modernen Ethik. Alessandro Pinzanis einführender Überblick verfolgt die philosophische Entwicklung des weltberühmten Denkers und interpretiert die zentralen Werke seines vielseitigen Œuvres.

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Bibliografie

978-3-406-54764-5

Erschienen am 15. März 2007

232 S., mit 4 Abbildungen

Softcover

Bibliografische Reihen

Schlagwörter

Broschur 14,90 € Kaufen
Inhalt
Vorwort

I. Biographie
1. Jugend und Studium im Schatten der Vergangenheit
2. Assistentenzeit bei Adorno
3. Vom jungen Professor zum weltberühmten Denker
4. Nach der Emeritierung

II. Die ersten Jahren: Von Heidegger zur Frankfurter Schule
1. Die Dissertation
2. Die Beziehung zu Marx: Erste Aufsätze
3. Rothacker vs. Gehlen
4. Demokratie und Öffentlichkeit

III. Die Beziehung von Theorie und Praxis
1. Theorie und Praxis
2. Der Positivismusstreit und die Logik der Sozialwissenschaften
3. Arbeit und Interaktion: Hegel und Marx

IV. Habermas’ emanzipatorisches Programm
1. Erkenntnis und Interesse
2. Die Auseinandersetzung mit Luhmann
3. Krisentendenzen in der spätkapitalistischen Gesellschaft
4. Ich-Identität und die Entwicklung des moralischen Bewusstseins
5. Emanzipation und Vernunft: Habermas und der Marxismus

V. Der «linguistic turn» und die Diskurstheorie der Wahrheit
1. Gadamer, Peirce, Humboldt
2. Kommunikative Kompetenz und Universalpragmatik
3. Die Diskurstheorie der Wahrheit

VI. Die Theorie des kommunikativen Handelns: Summa oder Zwischenfazit?
1. Struktur und Motive des Buchs
2. Vier Handlungsmodelle
3. Die rekonstruktiven Kapitel: von Weber bis Parsons
4. System und Lebenswelt

VII. Die Kontroverse mit den Postmodernen
1. Das unvollendete Projekt der Moderne
2. Nachmetaphysisches Denken
3. Religion und säkularisierte Gesellschaft

VIII. Diskursethik
1. Die Begründung des moralischen Grundsatzes
2. Moralität und Sittlichkeit
3. Begründungs- und Anwendungsdiskurse

IX. Die Wiederentdeckung der Rechts- und Staatsphilosophie
1. Habermas’ Theorie des Rechts vor Faktizität und Geltung
2. Funktionalistischer Ansatz und normative Ansprüche
3. Die Spannung von Faktizität und Geltung
4. Die Grundrechte und ihre Voraussetzungen: Staat und Öffentlichkeit
5. Das Janusgesicht der Menschenrechte und die postnationale Konstellation

X. Ein streitbarer Zeitgenosse
1. Die Debatte über das neue Deutschland und Europas Zukunft
2. Eugenik und ethisches Selbstverständnis der Gattung
3. Humanitäre Intervention und ungerechter Krieg

XI. Wirkung
1. Habermas’ Rezeption im deutschsprachigen Raum
2. Habermas im angelsächsischen Sprachraum
3. Habermas im romanischen Sprachraum

Anhang
1. Anmerkungen
2. Zeittafel
3. Literaturverzeichnis
4. Bildquellen
5. Siglenverzeichnis
6. Personenregister und Sachregister

Pressestimmen

Pressestimmen

"Das in der Beck`schen Reihe erschienene Buch ist speziell für den Einstieg in das Schaffen von Jürgen Habermas geeignet. (...) Pinzani bietet einen gut verständlichen Zugang. Der Autor verzichtet auch weitgehend auf tief greifende Bewertungen und bemüht sich statt dessen um eine breite und allgemeine Darstellung der verschiedenen Positionen und Schriften, wobei dem wichtigsten Werk – der „Theorie des kommunikativen Handelns“ – ein besonderer Stellenwert zukommt."
Heiko P. Wacker, Rhein- Neckar- Zeitung, Beilage: Universitas, 2./3. Oktober 2007



"Seine grundlegende Intuition sei "die Versöhnung der mit sich selber zerfallenen Moderne". Und bei diesem kanonisierungswürdigem Satz setzt Alessandro Pinzani in seiner Habermas- Einführung in der inzwischen unverzichtbaren Beck’ schen Reihe "Denker" an. (...) Pinzani setzt sich in seinem gut gemachten Habermas- Portrait mehrere Vorgaben und Ziele, an denen er gemessen werden will. Zum einen will er sich einer möglichst einfachen Sprache bedienen, was ihm ohne Zweifel gelungen ist. Dann will er das Denken von Habermas in seiner ganzen Vielfalt darstellen und trotz der Gefahr der Paraphrase- auf eine kritische Auseinandersetzung mit Habermas’ Positionen verzichten. (...) In diesem selbstgeschneiderten Korsett bewegt sich Pinzani ziemlich frei und stellt Gehalt und Werden von Habermas` Theorie instruktiv und klar dar: Pinzani schafft es auch, den Überblick zu behalten, was im Fall von Habermas bekanntlich nicht einfach ist. (...) Im Herstellen von Bezügen schafft es Pinzani sogar, nicht nur auf die Anfänge mit Heidegger hinzuweisen, sondern er findet auch in Habermas’ Dissertation (...) immer wieder Kernmotive, die in späteren Schriften zur Entfaltung gekommen sind."
Oliver Müller, Süddeutsche Zeitung, 21. September 2007



Empfehlungen

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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-54764-5

Erschienen am 15. März 2007

232 S., mit 4 Abbildungen

Softcover

Softcover 14,90 € Kaufen

Pinzani, Alessandro

Jürgen Habermas

Jürgen Habermas gehört zu den prägenden und international bedeutendsten Gestalten der deutschen Gegenwartsphilosophie. Seit seinen Anfängen in der Frankfurter Schule ist er eine maßgebliche Stimme in zahlreichen intellektuellen und politischen Diskussionen, vom Positivismusstreit über die Debatte über die Postmoderne hin zur aktuellen Eugenik-Diskussion. Mit seiner „Theorie des kommunikativen Handels“ entwarf er eines der wichtigsten Konzepte der modernen Ethik. Alessandro Pinzanis einführender Überblick verfolgt die philosophische Entwicklung des weltberühmten Denkers und interpretiert die zentralen Werke seines vielseitigen Œuvres.
Webcode: https://www.chbeck.de/18517

Inhalt

Vorwort

I. Biographie
1. Jugend und Studium im Schatten der Vergangenheit
2. Assistentenzeit bei Adorno
3. Vom jungen Professor zum weltberühmten Denker
4. Nach der Emeritierung

II. Die ersten Jahren: Von Heidegger zur Frankfurter Schule
1. Die Dissertation
2. Die Beziehung zu Marx: Erste Aufsätze
3. Rothacker vs. Gehlen
4. Demokratie und Öffentlichkeit

III. Die Beziehung von Theorie und Praxis
1. Theorie und Praxis
2. Der Positivismusstreit und die Logik der Sozialwissenschaften
3. Arbeit und Interaktion: Hegel und Marx

IV. Habermas’ emanzipatorisches Programm
1. Erkenntnis und Interesse
2. Die Auseinandersetzung mit Luhmann
3. Krisentendenzen in der spätkapitalistischen Gesellschaft
4. Ich-Identität und die Entwicklung des moralischen Bewusstseins
5. Emanzipation und Vernunft: Habermas und der Marxismus

V. Der «linguistic turn» und die Diskurstheorie der Wahrheit
1. Gadamer, Peirce, Humboldt
2. Kommunikative Kompetenz und Universalpragmatik
3. Die Diskurstheorie der Wahrheit

VI. Die Theorie des kommunikativen Handelns: Summa oder Zwischenfazit?
1. Struktur und Motive des Buchs
2. Vier Handlungsmodelle
3. Die rekonstruktiven Kapitel: von Weber bis Parsons
4. System und Lebenswelt

VII. Die Kontroverse mit den Postmodernen
1. Das unvollendete Projekt der Moderne
2. Nachmetaphysisches Denken
3. Religion und säkularisierte Gesellschaft

VIII. Diskursethik
1. Die Begründung des moralischen Grundsatzes
2. Moralität und Sittlichkeit
3. Begründungs- und Anwendungsdiskurse

IX. Die Wiederentdeckung der Rechts- und Staatsphilosophie
1. Habermas’ Theorie des Rechts vor Faktizität und Geltung
2. Funktionalistischer Ansatz und normative Ansprüche
3. Die Spannung von Faktizität und Geltung
4. Die Grundrechte und ihre Voraussetzungen: Staat und Öffentlichkeit
5. Das Janusgesicht der Menschenrechte und die postnationale Konstellation

X. Ein streitbarer Zeitgenosse
1. Die Debatte über das neue Deutschland und Europas Zukunft
2. Eugenik und ethisches Selbstverständnis der Gattung
3. Humanitäre Intervention und ungerechter Krieg

XI. Wirkung
1. Habermas’ Rezeption im deutschsprachigen Raum
2. Habermas im angelsächsischen Sprachraum
3. Habermas im romanischen Sprachraum

Anhang
1. Anmerkungen
2. Zeittafel
3. Literaturverzeichnis
4. Bildquellen
5. Siglenverzeichnis
6. Personenregister und Sachregister

Pressestimmen

"Das in der Beck`schen Reihe erschienene Buch ist speziell für den Einstieg in das Schaffen von Jürgen Habermas geeignet. (...) Pinzani bietet einen gut verständlichen Zugang. Der Autor verzichtet auch weitgehend auf tief greifende Bewertungen und bemüht sich statt dessen um eine breite und allgemeine Darstellung der verschiedenen Positionen und Schriften, wobei dem wichtigsten Werk – der „Theorie des kommunikativen Handelns“ – ein besonderer Stellenwert zukommt."
Heiko P. Wacker, Rhein- Neckar- Zeitung, Beilage: Universitas, 2./3. Oktober 2007


"Seine grundlegende Intuition sei "die Versöhnung der mit sich selber zerfallenen Moderne". Und bei diesem kanonisierungswürdigem Satz setzt Alessandro Pinzani in seiner Habermas- Einführung in der inzwischen unverzichtbaren Beck’ schen Reihe "Denker" an. (...) Pinzani setzt sich in seinem gut gemachten Habermas- Portrait mehrere Vorgaben und Ziele, an denen er gemessen werden will. Zum einen will er sich einer möglichst einfachen Sprache bedienen, was ihm ohne Zweifel gelungen ist. Dann will er das Denken von Habermas in seiner ganzen Vielfalt darstellen und trotz der Gefahr der Paraphrase- auf eine kritische Auseinandersetzung mit Habermas’ Positionen verzichten. (...) In diesem selbstgeschneiderten Korsett bewegt sich Pinzani ziemlich frei und stellt Gehalt und Werden von Habermas` Theorie instruktiv und klar dar: Pinzani schafft es auch, den Überblick zu behalten, was im Fall von Habermas bekanntlich nicht einfach ist. (...) Im Herstellen von Bezügen schafft es Pinzani sogar, nicht nur auf die Anfänge mit Heidegger hinzuweisen, sondern er findet auch in Habermas’ Dissertation (...) immer wieder Kernmotive, die in späteren Schriften zur Entfaltung gekommen sind."
Oliver Müller, Süddeutsche Zeitung, 21. September 2007