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Rebenich, Stefan

Theodor Mommsen

Eine Biographie

Stefan Rebenich zeigt in seiner eindrucksvollen Biographie Theodor Mommsens, daß sich dessen Bedeutung nicht allein auf die Erforschung der Antike reduzieren läßt. Er erinnert an den eminent politischen Mommsen, der als junger Professor für römisches Recht wegen seines Engagements für die 48er-Revolution seines Amtes enthoben wurde, dann als liberaler Abgeordneter im deutschen Reichstag saß und sich wegen seiner demokratisch-freiheitlichen Gesinnung als Gegner Bismarcks positionierte. Ein besonderes Verdienst des Autors liegt darin, daß er in allen Teilen seiner Darstellung die Persönlichkeit Mommsens nicht hinter der Fülle der Fakten und Daten aus den Augen verliert, so daß der Leser sich auf eine echte Biographie im eigentlichen Sinne des Wortes freuen darf.

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Bibliografie

978-3-406-54752-2

Erschienen am 15. Februar 2007

272 S., mit 21 Abbildungen

Softcover

Bibliografische Reihen

Schlagwörter

Broschur 14,90 € Kaufen
Inhalt
I. DIE GRUNDLAGEN: ELTERNHAUS, SCHULE, STUDIUM
1. Such, wer da will, ein ander Ziel: Das Elternhaus
2. Non scholae, sed vitae: Aus Theodor Mommsens Schulzeit
3. Die Universitätsjahre (I): Ausbildung eines Juristen
4. Die Universitätsjahre (II): Duell, Debatte, Dichtung

II. AKADEMISCHER HASARD: ENTSCHEIDUNG FÜR WISSENSCHAFT – UND POLITIK
1. Tagebuch einer Reise: Mommsen in Italien
2. Politisches Intermezzo: Journalist in Rendsburg
3. «Die schönsten Jahre meines Lebens»: Der Ruf nach Leipzig
4. Mit Zorn und Eifer: 1848 und seine Folgen

III. EXIL UND RÜCKKEHR: ZÜRICH, BRESLAU, BERLIN
1. «Eine ganz glänzende Acquisition»: Mommsen in Zürich
2. Wie ein Inschriftenwerk auszuführen ist: Das Corpus Inscriptionum Latinarum
3. Nobelpreiswürdig: Die «Römische Geschichte»
4. Von der Jurisprudenz zur Geschichte, oder: Von Breslau nach Berlin

IV. «UNSER WERK LOBT KEINEN MEISTER»: DER WISSENSCHAFTLER
1. «Am juristischen Denken bin ich zum Forscher geworden»: Der Jurist
2. «Die rücksichtslos ehrliche Wahrheitsforschung»: Der Philologe
3. Geschichtsschreibung als Kunst: Der Historiker
4. Das «Rasiermesser»: Mommsen als Lehrer

V. DIE ERFINDUNG DER GROSSFORSCHUNG: DER WISSENSCHAFTSORGANISATOR
1. Organisation und Assoziation der Arbeit: Die Berliner Akademie
2. Le bon diable: Mommsen und Althoff
3. Ordinarius für Römische Geschichte: Hochschulpolitik
4. Schutzbefohlene oder Papageiengeschlecht? Mommsen und seine Schüler

VI. «ICH WÜNSCHTE EIN BÜRGER ZU SEIN»: DER POLITIKER
1. Viel Feind, viel Ehr? Bismarck, Treitschke und die Antisemiten
2. Außerparlamentarische Opposition: Mommsen und die Gelehrtenpolitik
3. Der Traum des Alten Mannes: Die Freundschaft mit England
4. «Animal politicum»: Vom Bürgersinn eines Liberalen

VII. «LIEBE MARIE!»: DER MENSCH
1. «Kinder erziehen ist ein beschwerliches Geschäft»: Die Familie
2. Der Kärrner: Mommsens Arbeitsstil
3. Der Berliner Salon: Die gesellschaftlichen Pflichten eines Professors
4. Zwischen «Dinerstimmung» und Schwermut: Statt eines Psychogramms

VIII. MOMMSENS NACHLEBEN: IMPRESSIONEN

IX. NACHWORT ZUR TASCHENBUCHAUSGABE

ANHANG
Anmerkungen
Bildquellennachweis
Register

Pressestimmen

Pressestimmen

"Ein gelungenes Beispiel dafür, wie man eine Gelehrtenbiografie als spannend und vergnüglich zu lesenden Beitrag zur Kulturgeschichte des deutschen Bürgertums schreiben kann."
Wilfried Nippel, Literaturen



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}

Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-54752-2

Erschienen am 15. Februar 2007

272 S., mit 21 Abbildungen

Softcover

Softcover 14,90 € Kaufen

Rebenich, Stefan

Theodor Mommsen

Eine Biographie

Stefan Rebenich zeigt in seiner eindrucksvollen Biographie Theodor Mommsens, daß sich dessen Bedeutung nicht allein auf die Erforschung der Antike reduzieren läßt. Er erinnert an den eminent politischen Mommsen, der als junger Professor für römisches Recht wegen seines Engagements für die 48er-Revolution seines Amtes enthoben wurde, dann als liberaler Abgeordneter im deutschen Reichstag saß und sich wegen seiner demokratisch-freiheitlichen Gesinnung als Gegner Bismarcks positionierte. Ein besonderes Verdienst des Autors liegt darin, daß er in allen Teilen seiner Darstellung die Persönlichkeit Mommsens nicht hinter der Fülle der Fakten und Daten aus den Augen verliert, so daß der Leser sich auf eine echte Biographie im eigentlichen Sinne des Wortes freuen darf.
Webcode: https://www.chbeck.de/18254

Inhalt

I. DIE GRUNDLAGEN: ELTERNHAUS, SCHULE, STUDIUM
1. Such, wer da will, ein ander Ziel: Das Elternhaus
2. Non scholae, sed vitae: Aus Theodor Mommsens Schulzeit
3. Die Universitätsjahre (I): Ausbildung eines Juristen
4. Die Universitätsjahre (II): Duell, Debatte, Dichtung

II. AKADEMISCHER HASARD: ENTSCHEIDUNG FÜR WISSENSCHAFT – UND POLITIK
1. Tagebuch einer Reise: Mommsen in Italien
2. Politisches Intermezzo: Journalist in Rendsburg
3. «Die schönsten Jahre meines Lebens»: Der Ruf nach Leipzig
4. Mit Zorn und Eifer: 1848 und seine Folgen

III. EXIL UND RÜCKKEHR: ZÜRICH, BRESLAU, BERLIN
1. «Eine ganz glänzende Acquisition»: Mommsen in Zürich
2. Wie ein Inschriftenwerk auszuführen ist: Das Corpus Inscriptionum Latinarum
3. Nobelpreiswürdig: Die «Römische Geschichte»
4. Von der Jurisprudenz zur Geschichte, oder: Von Breslau nach Berlin

IV. «UNSER WERK LOBT KEINEN MEISTER»: DER WISSENSCHAFTLER
1. «Am juristischen Denken bin ich zum Forscher geworden»: Der Jurist
2. «Die rücksichtslos ehrliche Wahrheitsforschung»: Der Philologe
3. Geschichtsschreibung als Kunst: Der Historiker
4. Das «Rasiermesser»: Mommsen als Lehrer

V. DIE ERFINDUNG DER GROSSFORSCHUNG: DER WISSENSCHAFTSORGANISATOR
1. Organisation und Assoziation der Arbeit: Die Berliner Akademie
2. Le bon diable: Mommsen und Althoff
3. Ordinarius für Römische Geschichte: Hochschulpolitik
4. Schutzbefohlene oder Papageiengeschlecht? Mommsen und seine Schüler

VI. «ICH WÜNSCHTE EIN BÜRGER ZU SEIN»: DER POLITIKER
1. Viel Feind, viel Ehr? Bismarck, Treitschke und die Antisemiten
2. Außerparlamentarische Opposition: Mommsen und die Gelehrtenpolitik
3. Der Traum des Alten Mannes: Die Freundschaft mit England
4. «Animal politicum»: Vom Bürgersinn eines Liberalen

VII. «LIEBE MARIE!»: DER MENSCH
1. «Kinder erziehen ist ein beschwerliches Geschäft»: Die Familie
2. Der Kärrner: Mommsens Arbeitsstil
3. Der Berliner Salon: Die gesellschaftlichen Pflichten eines Professors
4. Zwischen «Dinerstimmung» und Schwermut: Statt eines Psychogramms

VIII. MOMMSENS NACHLEBEN: IMPRESSIONEN

IX. NACHWORT ZUR TASCHENBUCHAUSGABE

ANHANG
Anmerkungen
Bildquellennachweis
Register

Pressestimmen

"Ein gelungenes Beispiel dafür, wie man eine Gelehrtenbiografie als spannend und vergnüglich zu lesenden Beitrag zur Kulturgeschichte des deutschen Bürgertums schreiben kann."
Wilfried Nippel, Literaturen