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Reinhardt, Volker

Pontifex

Die Geschichte der Päpste

Hüter einer ewigen Ordnung: So sehen sich die Päpste, deren Institution durch ihre lange Kontinuität fasziniert. Volker Reinhardt zeigt, dass diese Unveränderlichkeit eine Fiktion ist. Er erzählt höchst spannend, wie sich das Papsttum immer wieder neu erfunden hat, und vollbringt das Kunststück, dabei jedem Pontifikat in seinen theologischen, politischen und kulturellen Besonderheiten gerecht zu werden.
Volker Reinhardt legt nach dreißigjähriger Forschung zur Geschichte Roms und des Papsttums mit diesem Buch die seit Langem erste Gesamtgeschichte der Päpste aus der Feder eines Historikers vor. Er schildert, wie die Bischöfe von Rom in der Antike den Primat über alle anderen Bischöfe durchsetzten, im Mittelalter die Hoheit über Könige und Kaiser gewannen, als weltliche Herrscher den Kirchenstaat vergrößerten und dabei jahrhundertelang die Erhöhung der eigenen Familie im Blick hatten. Unzählige Kunstwerke zeugen bis heute von diesem vielfältigen Machtanspruch, und die meisten entstanden in Renaissance und Barock, als die Machtfülle schon bröckelte. Bis weit ins 20. Jahrhundert stemmten sich die Päpste gegen die Moderne und handelten dem Papsttum das Stigma des Ewiggestrigen ein. Aber der Ruf nach Reformern ist, wie die fulminante Darstellung zeigt, so alt wie das Papsttum.


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Bibliografie

978-3-406-70381-2

Erschienen am 16. Februar 2017

2., durchgesehene Auflage, 2017

928 S., mit 109 Abbildungen und 4 Karten

Hardcover

Hardcover 38,00 € Kaufen
e-Book 31,99 € Kaufen
Inhalt

Einleitung


1. Legenden, Uranfänge und erste Machtkämpfe: Von Petrus bis Eusebius (309/310)

2. Die «Konstantinische Wende» und der Weg zum doppelten Primat: Von Miltiades bis Johannes II. (311–535)

3. Am langen Arm von Byzanz: Von Agapet I. bis Constantin (535–715)

4. Der Weg nach Westen: Von Gregor II. bis Nikolaus I. (715–867)

5. Silberstreifen an blutigen Horizonten: Von Hadrian II. bis Gregor VI. (867–1046)

6. Kirchenreform und Hegemoniekämpfe: Von Clemens II. bis Cölestin III. (1046–1198)

7. Der Kampf um die Vormacht: Von Innozenz III. bis Benedikt XI. (1198–1304)

8. Umzug nach Avignon und Schisma: Von Clemens V. bis Gregor XII. (1305–1415)

9. Neuanfang, Renaissance-Kultur und Krise: Von Martin V. zu Paul III. (1417–1534)

10. Konzil, Reform und die Grenzen der Erneuerung: Von Paul III. bis Clemens VIII. (1534–1605)

11. Nepotenherrlichkeit und barocke Prachtentfaltung: Von Paul V. bis Clemens X. (1605–1676)

12. Wider den Geist der Zeit: Von Innozenz XI. bis Pius VI. (1676–1799)

13. Selbstabschließung und Sackgasse: Von Pius VII. bis Pius X. (1800–1914)

14. Schwankende Haltungen zur Gegenwart: Von Benedikt XV. bis Franziskus I. (1914 bis heute)

Anhang

Pressestimmen

Pressestimmen

"Es ist zu hoffen, dass dieses fachlich herausragende und spannend geschriebene Buch Geschichtslehrer dazu ermutigt, die in den Bildungsplänen marginalisierte Geschichte des Papsttums mit aussagekräftigen Beispielen in den Unterricht einzubeziehen."
Mathias Geiselhart, Geschichte für heute, 2/2018



"Glänzend."
Christian Schröder, Tagesspiegel, 17. Juni 2017



"Kann bereits als Standardwerk gelten."
Werner Trutwin, Christ in der Gegenwart, 25. Juni 2017



"Profund, kenntnisreich, unterhaltsam."
Martin Flenner, Main-Echo, 25. Juli 2017



"Eine solide gearbeitete, sprachlich ansprechende Überblicksdarstellung über eine der ältesten Institutionen der Welt, die nicht nur von Vertretern der Historikerzunft mit großem Gewinn herangezogen werden kann."

Ralf Lützelschwab, Zeitschrift für Geschichtswissenschaften, 11-2017



"Kenntnisreich, gewandt und zwischendurch in einem Tempo, das einen staunen lässt, wie rasch man Jahrhunderte lesend durchschreiten kann."
Thomas Ribi, Neue Zürcher Zeitung, 8. Juni 2017



"Ein großes Werk (...) ohne Glorifizierung, ohne Verdammung, ebenso nüchtern wie farbenprächtig und lebendig."
Paul Kreiner, Stuttgarter Zeitung, 26. Mai 2017



"Eine Geschichte, die facettenreicher kaum sein könnte."
Heike Talkenberger, Damals, Juni 2017



"Packend und detailreich."
Jörg Ernesti, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12. April 2017



"Höchst spannend und gut verständlich."
Theodor Kissel, Spektrum der Wissenschaft, April 2017



Empfehlungen

}

Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-70381-2

Erschienen am 16. Februar 2017

2., durchgesehene Auflage , 2017

928 S., mit 109 Abbildungen und 4 Karten

Hardcover

Hardcover 38,00 € Kaufen
e-Book 31,99 € Kaufen

Reinhardt, Volker

Pontifex

Die Geschichte der Päpste

Hüter einer ewigen Ordnung: So sehen sich die Päpste, deren Institution durch ihre lange Kontinuität fasziniert. Volker Reinhardt zeigt, dass diese Unveränderlichkeit eine Fiktion ist. Er erzählt höchst spannend, wie sich das Papsttum immer wieder neu erfunden hat, und vollbringt das Kunststück, dabei jedem Pontifikat in seinen theologischen, politischen und kulturellen Besonderheiten gerecht zu werden.
Volker Reinhardt legt nach dreißigjähriger Forschung zur Geschichte Roms und des Papsttums mit diesem Buch die seit Langem erste Gesamtgeschichte der Päpste aus der Feder eines Historikers vor. Er schildert, wie die Bischöfe von Rom in der Antike den Primat über alle anderen Bischöfe durchsetzten, im Mittelalter die Hoheit über Könige und Kaiser gewannen, als weltliche Herrscher den Kirchenstaat vergrößerten und dabei jahrhundertelang die Erhöhung der eigenen Familie im Blick hatten. Unzählige Kunstwerke zeugen bis heute von diesem vielfältigen Machtanspruch, und die meisten entstanden in Renaissance und Barock, als die Machtfülle schon bröckelte. Bis weit ins 20. Jahrhundert stemmten sich die Päpste gegen die Moderne und handelten dem Papsttum das Stigma des Ewiggestrigen ein. Aber der Ruf nach Reformern ist, wie die fulminante Darstellung zeigt, so alt wie das Papsttum.

Webcode: https://www.chbeck.de/17285248

Inhalt

Einleitung


1. Legenden, Uranfänge und erste Machtkämpfe: Von Petrus bis Eusebius (309/310)

2. Die «Konstantinische Wende» und der Weg zum doppelten Primat: Von Miltiades bis Johannes II. (311–535)

3. Am langen Arm von Byzanz: Von Agapet I. bis Constantin (535–715)

4. Der Weg nach Westen: Von Gregor II. bis Nikolaus I. (715–867)

5. Silberstreifen an blutigen Horizonten: Von Hadrian II. bis Gregor VI. (867–1046)

6. Kirchenreform und Hegemoniekämpfe: Von Clemens II. bis Cölestin III. (1046–1198)

7. Der Kampf um die Vormacht: Von Innozenz III. bis Benedikt XI. (1198–1304)

8. Umzug nach Avignon und Schisma: Von Clemens V. bis Gregor XII. (1305–1415)

9. Neuanfang, Renaissance-Kultur und Krise: Von Martin V. zu Paul III. (1417–1534)

10. Konzil, Reform und die Grenzen der Erneuerung: Von Paul III. bis Clemens VIII. (1534–1605)

11. Nepotenherrlichkeit und barocke Prachtentfaltung: Von Paul V. bis Clemens X. (1605–1676)

12. Wider den Geist der Zeit: Von Innozenz XI. bis Pius VI. (1676–1799)

13. Selbstabschließung und Sackgasse: Von Pius VII. bis Pius X. (1800–1914)

14. Schwankende Haltungen zur Gegenwart: Von Benedikt XV. bis Franziskus I. (1914 bis heute)

Anhang

Pressestimmen

"Es ist zu hoffen, dass dieses fachlich herausragende und spannend geschriebene Buch Geschichtslehrer dazu ermutigt, die in den Bildungsplänen marginalisierte Geschichte des Papsttums mit aussagekräftigen Beispielen in den Unterricht einzubeziehen."
Mathias Geiselhart, Geschichte für heute, 2/2018


"Glänzend."
Christian Schröder, Tagesspiegel, 17. Juni 2017


"Kann bereits als Standardwerk gelten."
Werner Trutwin, Christ in der Gegenwart, 25. Juni 2017


"Profund, kenntnisreich, unterhaltsam."
Martin Flenner, Main-Echo, 25. Juli 2017


"Eine solide gearbeitete, sprachlich ansprechende Überblicksdarstellung über eine der ältesten Institutionen der Welt, die nicht nur von Vertretern der Historikerzunft mit großem Gewinn herangezogen werden kann."

Ralf Lützelschwab, Zeitschrift für Geschichtswissenschaften, 11-2017


"Kenntnisreich, gewandt und zwischendurch in einem Tempo, das einen staunen lässt, wie rasch man Jahrhunderte lesend durchschreiten kann."
Thomas Ribi, Neue Zürcher Zeitung, 8. Juni 2017


"Ein großes Werk (...) ohne Glorifizierung, ohne Verdammung, ebenso nüchtern wie farbenprächtig und lebendig."
Paul Kreiner, Stuttgarter Zeitung, 26. Mai 2017


"Eine Geschichte, die facettenreicher kaum sein könnte."
Heike Talkenberger, Damals, Juni 2017


"Packend und detailreich."
Jörg Ernesti, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12. April 2017


"Höchst spannend und gut verständlich."
Theodor Kissel, Spektrum der Wissenschaft, April 2017