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Richter, Sandra

Lob des Optimismus

Geschichte einer Lebenskunst

"Optimist: ein Mensch, der die Dinge nicht so tragisch nimmt, wie sie sind."
Karl Valentin


Wo immer der Optimismus auftritt, folgt ihm der Pessimismus mit seinen beißenden Einwänden auf dem Fuß. Der Pessimist gilt als freudlos, aber glaubwürdig, der Optimist als verträumt und verführt von einem falschen Glück. Wie also kann man heute noch optimistisch sein?
Sandra Richter erzählt in ihrem Buch, wie Leibniz den philosophischen Optimismus erfand, wie Voltaire ihm schon bald heftig widersprach und wie der Optimismus im Laufe der Jahrhunderte durch die Kritik an ihm erwachsen wurde. Denn erst der Streit mit Skeptikern und Pessimisten hat ihn eigentlich tragfähig gemacht. So erneuert das Buch schließlich den Optimismus als eine verantwortungsvolle Kunst des Lebens, die sogar seinen Gegnern gefallen könnte.

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Bibliografie

978-3-406-59114-3

Erschienen am 22. September 2009

176 S.

Softcover

Bibliografische Reihen

Broschur 11,95 € Kaufen
Inhalt
I. Einleitung:
Es geht uns gut. Optimismus aus Verantwortung
Wider die wohlfeile Optimismus-Kritik
Die Erfindung des Optimismus im 18. Jahrhundert und ihre Folgen
Neubegründung des Optimismus

II. Die beste allerWelten: Universalistischer Optimismus
Ohne Gleichen: Leibniz, die Theodizee und der große Streit
Optimistischer Anti-Optimismus: Voltaire und das Erdbeben

III. Der beste Mensch: Anthropologischer Optimismus
Moral und Markt: Die schottische Moralphilosophie
Selbstliebe für das Gemeinwohl: Rousseau
Von allem das Beste: Wieland und sein Agathon

IV. Das guteWerk, das beste Ziel:
Teleologischer Optimismus
Das Vernunft-Optimum: Hegel und der Weltgeist
Das soziale Optimum? Marx und die Revolution zum Stillstand
Das Fortschrittsoptimum? Darwin und der sogenannte Darwinismus

V. «Hiersein ist herrlich»: Vitalistischer Optimismus
American Dreams: Emerson und Whitman
Eleganter Kult des Schöpferischen: Bergson
Exaltierte Lebensbejahung: Der späte Rilke

VI.Wie böse ist der Optimismus? Kritik des Optimismus
Reflexionsoptimismus: Adorno und Horkheimer
Wider den tyrannischen Optimismus: Popper und Hayek

VII. Schluss:
Damit es allen besser geht.
Verantwortungsvoller Optimismus

Geschichte. Rückblick als Ausblick
Motivation: Der homo optimisticus
Vom Umgang mit Ressourcen: Methodische Skepsis, konstruktiver Pessimismus
Kommunikation: Für eine andere Redekunst

Nachwort

Anmerkungen

Register
Pressestimmen

Pressestimmen

"Ein Lob des Optimismus gegen alle Schwarzseherei und allen Skeptizismus –ein auch sprachlicher Leckerbissen. (...) Die Philologin Richter beherrscht eine wunderbare, reiche und tiefgängige Sprache. (...) Das Buch tut einfach gut. (...) Allen Schwarzsehern, allen Kritikern, die an nichts etwas Gutes lassen können, allen Skeptikern und Zweiflern – ihnen allen sei dieses Büchlein ans Herz gelegt. Sie sollen ihre Kritik, ihre Skepsis und ihren Zweifel nicht ablegen, sondern ihn sozusagen infizieren lassen mit Optimismus. Dann würde etwas ungeheuer Lebendiges daraus werden, etwas, was die Einzelnen und unsere Gesellschaft wirklich weiter bringen würde."
Winfried Stanzick, amazon.de, 28. Juni 2010



"So breitet sie ein anregendes Panorama vor uns aus und schließt mit der Bemerkung, für einen gelingenden Optimismus hierzulande fehle an jener rhetorischen Brillanz, wie man sie etwa bei Obama finde. "Die Gattungen Lob, Hymnus und Preis, die noch im 19. Jahrhundert geläufig waren, bedürfen der Wiederbelebung""
Ulrich Greiner, Die Zeit, 26. November 2009



Empfehlungen

}

Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-59114-3

Erschienen am 22. September 2009

176 S.

Softcover

Softcover 11,95 € Kaufen

Richter, Sandra

Lob des Optimismus

Geschichte einer Lebenskunst

"Optimist: ein Mensch, der die Dinge nicht so tragisch nimmt, wie sie sind."
Karl Valentin


Wo immer der Optimismus auftritt, folgt ihm der Pessimismus mit seinen beißenden Einwänden auf dem Fuß. Der Pessimist gilt als freudlos, aber glaubwürdig, der Optimist als verträumt und verführt von einem falschen Glück. Wie also kann man heute noch optimistisch sein?
Sandra Richter erzählt in ihrem Buch, wie Leibniz den philosophischen Optimismus erfand, wie Voltaire ihm schon bald heftig widersprach und wie der Optimismus im Laufe der Jahrhunderte durch die Kritik an ihm erwachsen wurde. Denn erst der Streit mit Skeptikern und Pessimisten hat ihn eigentlich tragfähig gemacht. So erneuert das Buch schließlich den Optimismus als eine verantwortungsvolle Kunst des Lebens, die sogar seinen Gegnern gefallen könnte.
Webcode: https://www.chbeck.de/27884

Inhalt

I. Einleitung:
Es geht uns gut. Optimismus aus Verantwortung
Wider die wohlfeile Optimismus-Kritik
Die Erfindung des Optimismus im 18. Jahrhundert und ihre Folgen
Neubegründung des Optimismus

II. Die beste allerWelten: Universalistischer Optimismus
Ohne Gleichen: Leibniz, die Theodizee und der große Streit
Optimistischer Anti-Optimismus: Voltaire und das Erdbeben

III. Der beste Mensch: Anthropologischer Optimismus
Moral und Markt: Die schottische Moralphilosophie
Selbstliebe für das Gemeinwohl: Rousseau
Von allem das Beste: Wieland und sein Agathon

IV. Das guteWerk, das beste Ziel:
Teleologischer Optimismus
Das Vernunft-Optimum: Hegel und der Weltgeist
Das soziale Optimum? Marx und die Revolution zum Stillstand
Das Fortschrittsoptimum? Darwin und der sogenannte Darwinismus

V. «Hiersein ist herrlich»: Vitalistischer Optimismus
American Dreams: Emerson und Whitman
Eleganter Kult des Schöpferischen: Bergson
Exaltierte Lebensbejahung: Der späte Rilke

VI.Wie böse ist der Optimismus? Kritik des Optimismus
Reflexionsoptimismus: Adorno und Horkheimer
Wider den tyrannischen Optimismus: Popper und Hayek

VII. Schluss:
Damit es allen besser geht.
Verantwortungsvoller Optimismus

Geschichte. Rückblick als Ausblick
Motivation: Der homo optimisticus
Vom Umgang mit Ressourcen: Methodische Skepsis, konstruktiver Pessimismus
Kommunikation: Für eine andere Redekunst

Nachwort

Anmerkungen

Register

Pressestimmen

"Ein Lob des Optimismus gegen alle Schwarzseherei und allen Skeptizismus –ein auch sprachlicher Leckerbissen. (...) Die Philologin Richter beherrscht eine wunderbare, reiche und tiefgängige Sprache. (...) Das Buch tut einfach gut. (...) Allen Schwarzsehern, allen Kritikern, die an nichts etwas Gutes lassen können, allen Skeptikern und Zweiflern – ihnen allen sei dieses Büchlein ans Herz gelegt. Sie sollen ihre Kritik, ihre Skepsis und ihren Zweifel nicht ablegen, sondern ihn sozusagen infizieren lassen mit Optimismus. Dann würde etwas ungeheuer Lebendiges daraus werden, etwas, was die Einzelnen und unsere Gesellschaft wirklich weiter bringen würde."
Winfried Stanzick, amazon.de, 28. Juni 2010


"So breitet sie ein anregendes Panorama vor uns aus und schließt mit der Bemerkung, für einen gelingenden Optimismus hierzulande fehle an jener rhetorischen Brillanz, wie man sie etwa bei Obama finde. "Die Gattungen Lob, Hymnus und Preis, die noch im 19. Jahrhundert geläufig waren, bedürfen der Wiederbelebung""
Ulrich Greiner, Die Zeit, 26. November 2009