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Schiemann, Gregor

Werner Heisenberg

Werner Heisenberg (1901–1976) ist eine der Schlüsselfiguren der modernen Physik. Er schuf entscheidende konzeptuelle Voraussetzungen für die Beherrschung von Prozessen, ohne die die technische Zivilisation der modernen Welt nicht denkbar wäre. Thema dieser Einführung in sein Leben und Denken sind die Erfahrungen und Überlegungen, die ihn zu seinen wichtigsten theoretischen Erkenntnissen geführt haben, die wesentlichen Inhalte dieser Erkenntnisse sowie die Konsequenzen für das Verständnis der Physik und für das wissenschaftliche Weltbild überhaupt.

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Bibliografie

978-3-406-56840-4

Erschienen am 17. März 2008

158 S., mit 6 Abbildungen

Softcover

Bibliografische Reihen

Broschur 12,95 € Kaufen
Inhalt
Abkürzungen und Zitierweise
Vorwort
Einführung


I. Biographie

II. Quantenmechanik
1. Krise der Atomphysik
2. Matrizenmechanik
3. Philosophie als Geburtshelferin einer neuen Physik?
4. Unbestimmtheitsrelation
a) Vorgeschichte der Unbestimmtheit: Drei Höhepunkte der Atomphysik zwischen 1925 und 1927
b) «Über den anschaulichen Inhalt der quantentheoretischen Kinematik und Mechanik»

III. Philosophie der Physik
1. Geschichte und Erkenntnis der Physik
a) Methodische Ursprünge: Mathematik und Experiment
b) Eingeschränkte Objektivität der modernen Physik
c) Zunehmende Abstraktion der physikalischen Erkenntnis
2. Konzeption der abgeschlossenen Theorien
3. Platonische Ontologie

IV. Wissenschaftliches Weltbild
1. «Ordnung der Wirklichkeit»
a) «Schweben über grundloser Tiefe»
b) Ein Schichtenmodell der erfahrbaren Welt
c) Die Verschiebung der Wirklichkeit im 20. Jahrhundert
2. Technik und Verantwortung
a) Naturwissenschaft und Technik
b) Technische Zivilisation
c) Verantwortung der Wissenschaft

V. Wirkungen

Anhang

1. Zeittafel
2. Literatur
3. Anmerkungen
4. Bildnachweis
5. Sachregister
6. Personenregister
Pressestimmen

Pressestimmen

"Der Autor Gregor Schiemann, Professor für Philosophie mit dem Schwerpunkt Theorie und Geschichte der Wissenschaften in Wuppertal, führt gut lesbar in Heisenbergs eher philosophisch geprägtes Denken ein. Er beleuchtet dabei insbesondere die Bezüge zur Entwicklung der Physik (vor allem der Quantenmechanik) und auch zur Geistes- und Zeitgeschichte. Damit erschließt Schiemann systematisch vor allem die „Allgemeinverständlichen Schriften“ Heisenbergs und liefert eine ideale Ergänzung zu Büchern, die sich eher mit der Biografie oder dem wissenschaftlichen Werk Heisenbergs befassen. Dabei werden die Fundamente von Heisenbergs Denken (z. B. Platon) ebenso deutlich wie auch die Grenzen, etwa wenn Schiemann auf das eher traditionelle Kunstverständnis Heisenbergs hinweist.
Ein Kapitel behandelt ausführlich das Manuskript „Ordnung und Wirklichkeit“, das Anfang der Vierzigerjahre entstanden ist. Es war zwar nie zur Veröffentlichung gedacht, bietet aber u. a. interessante Einblicke in Heisenbergs Auseinandersetzung mit dem Dritten Reich. Wer sich für den Denker Werner Heisenberg interessiert, dem kann ich dieses Buch empfehlen, das durch eine kompakte Kurzbiografie, ein ausführliches Literaturverzeichnis und hilfreiche Anmerkungen abgerundet wird."
Alexander Pawlak, Physik Journal



"In Gregor Schiemanns Buch findet man einen Überblick über Grundzüge dieser Überlegungen Heisenbergs zu Physik und Philosophie, Wissenschaft und Technik."
hmay, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26. März 2008



Empfehlungen

}

Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-56840-4

Erschienen am 17. März 2008

158 S., mit 6 Abbildungen

Softcover

Softcover 12,95 € Kaufen

Schiemann, Gregor

Werner Heisenberg

Werner Heisenberg (1901–1976) ist eine der Schlüsselfiguren der modernen Physik. Er schuf entscheidende konzeptuelle Voraussetzungen für die Beherrschung von Prozessen, ohne die die technische Zivilisation der modernen Welt nicht denkbar wäre. Thema dieser Einführung in sein Leben und Denken sind die Erfahrungen und Überlegungen, die ihn zu seinen wichtigsten theoretischen Erkenntnissen geführt haben, die wesentlichen Inhalte dieser Erkenntnisse sowie die Konsequenzen für das Verständnis der Physik und für das wissenschaftliche Weltbild überhaupt.
Webcode: https://www.chbeck.de/23213

Inhalt

Abkürzungen und Zitierweise
Vorwort
Einführung


I. Biographie

II. Quantenmechanik
1. Krise der Atomphysik
2. Matrizenmechanik
3. Philosophie als Geburtshelferin einer neuen Physik?
4. Unbestimmtheitsrelation
a) Vorgeschichte der Unbestimmtheit: Drei Höhepunkte der Atomphysik zwischen 1925 und 1927
b) «Über den anschaulichen Inhalt der quantentheoretischen Kinematik und Mechanik»

III. Philosophie der Physik
1. Geschichte und Erkenntnis der Physik
a) Methodische Ursprünge: Mathematik und Experiment
b) Eingeschränkte Objektivität der modernen Physik
c) Zunehmende Abstraktion der physikalischen Erkenntnis
2. Konzeption der abgeschlossenen Theorien
3. Platonische Ontologie

IV. Wissenschaftliches Weltbild
1. «Ordnung der Wirklichkeit»
a) «Schweben über grundloser Tiefe»
b) Ein Schichtenmodell der erfahrbaren Welt
c) Die Verschiebung der Wirklichkeit im 20. Jahrhundert
2. Technik und Verantwortung
a) Naturwissenschaft und Technik
b) Technische Zivilisation
c) Verantwortung der Wissenschaft

V. Wirkungen

Anhang

1. Zeittafel
2. Literatur
3. Anmerkungen
4. Bildnachweis
5. Sachregister
6. Personenregister

Pressestimmen

"Der Autor Gregor Schiemann, Professor für Philosophie mit dem Schwerpunkt Theorie und Geschichte der Wissenschaften in Wuppertal, führt gut lesbar in Heisenbergs eher philosophisch geprägtes Denken ein. Er beleuchtet dabei insbesondere die Bezüge zur Entwicklung der Physik (vor allem der Quantenmechanik) und auch zur Geistes- und Zeitgeschichte. Damit erschließt Schiemann systematisch vor allem die „Allgemeinverständlichen Schriften“ Heisenbergs und liefert eine ideale Ergänzung zu Büchern, die sich eher mit der Biografie oder dem wissenschaftlichen Werk Heisenbergs befassen. Dabei werden die Fundamente von Heisenbergs Denken (z. B. Platon) ebenso deutlich wie auch die Grenzen, etwa wenn Schiemann auf das eher traditionelle Kunstverständnis Heisenbergs hinweist.
Ein Kapitel behandelt ausführlich das Manuskript „Ordnung und Wirklichkeit“, das Anfang der Vierzigerjahre entstanden ist. Es war zwar nie zur Veröffentlichung gedacht, bietet aber u. a. interessante Einblicke in Heisenbergs Auseinandersetzung mit dem Dritten Reich. Wer sich für den Denker Werner Heisenberg interessiert, dem kann ich dieses Buch empfehlen, das durch eine kompakte Kurzbiografie, ein ausführliches Literaturverzeichnis und hilfreiche Anmerkungen abgerundet wird."
Alexander Pawlak, Physik Journal


"In Gregor Schiemanns Buch findet man einen Überblick über Grundzüge dieser Überlegungen Heisenbergs zu Physik und Philosophie, Wissenschaft und Technik."
hmay, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26. März 2008