Merken

Schloemann, Johan

'I have a dream'

Die Kunst der freien Rede

"Wer sich um die Redekunst bemüht, bemüht sich um Einsicht."
Cicero 

"Wir haben kaum noch Momente einer starken Beredsamkeit." - Nein, das ist kein Kommentar eines treuen Besuchers heutiger Bundestagsdebatten, sondern stammt aus der Zeit vor der Französischen Revolution. In seinem grandiosen Panorama von Homer bis heute präsentiert uns Johan Schloemann nicht nur die Kunst, sondern auch das Elend der Redner. "Allein der Vortrag macht des Redners Glück." Auch wenn der langweilige Wagner in Goethes "Faust" mit diesem Satz völlig recht hatte, so waren er und seinesgleichen doch nicht in der Lage, ihre Hörer zu fesseln. Über die Fähigkeit, aus dem Stegreif zu formulieren, und über die geistige Beweglichkeit, Attacken der Gegner spielend rhetorisch zu parieren, verfügten sie nicht. Darum gab es auch zu allen Zeiten Schulen und Meister, die genau das lehrten. Doch wenn die Rhetorik zu erfolgreich war, dann gerieten ihre Zöglinge in den Verdacht, geschickte Manipulatoren und keine wahren Volksfreunde zu sein - was ein fatales Ende nehmen konnte. Deswegen muss eine Rede möglichst spontan wirken - das reicht von der Inspiration der Prediger bis zu technischen Hilfsmitteln wie PowerPoint und Teleprompter. Auch davon erfährt man in diesem informativen und vergnüglich zu lesenden Buch - das auch manche Anregung für den eigenen Redegebrauch enthält.

Teilen

Seite drucken

E-Mail

Der Code wurde in die Zwischenablage kopiert.

Bibliografie

978-3-406-74189-0

Erscheint am 19. September 2019

Rund 304 S., mit ca. 18 Abbildungen

Hardcover

Hardcover 22,95 € Kaufen

Empfehlungen

}

Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-74189-0

Erscheint am 19. September 2019

Rund 304 S., mit ca. 18 Abbildungen

Hardcover

Hardcover 22,95 € Kaufen

Schloemann, Johan

'I have a dream'

Die Kunst der freien Rede

"Wer sich um die Redekunst bemüht, bemüht sich um Einsicht."
Cicero 

"Wir haben kaum noch Momente einer starken Beredsamkeit." - Nein, das ist kein Kommentar eines treuen Besuchers heutiger Bundestagsdebatten, sondern stammt aus der Zeit vor der Französischen Revolution. In seinem grandiosen Panorama von Homer bis heute präsentiert uns Johan Schloemann nicht nur die Kunst, sondern auch das Elend der Redner. "Allein der Vortrag macht des Redners Glück." Auch wenn der langweilige Wagner in Goethes "Faust" mit diesem Satz völlig recht hatte, so waren er und seinesgleichen doch nicht in der Lage, ihre Hörer zu fesseln. Über die Fähigkeit, aus dem Stegreif zu formulieren, und über die geistige Beweglichkeit, Attacken der Gegner spielend rhetorisch zu parieren, verfügten sie nicht. Darum gab es auch zu allen Zeiten Schulen und Meister, die genau das lehrten. Doch wenn die Rhetorik zu erfolgreich war, dann gerieten ihre Zöglinge in den Verdacht, geschickte Manipulatoren und keine wahren Volksfreunde zu sein - was ein fatales Ende nehmen konnte. Deswegen muss eine Rede möglichst spontan wirken - das reicht von der Inspiration der Prediger bis zu technischen Hilfsmitteln wie PowerPoint und Teleprompter. Auch davon erfährt man in diesem informativen und vergnüglich zu lesenden Buch - das auch manche Anregung für den eigenen Redegebrauch enthält.
Webcode: https://www.chbeck.de/27896319