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Schöne, Albrecht

Schillers Schädel

1826 hat sich Goethe den Schädel des Freundes insgeheim ins eigene Haus bringen lassen. In der Nacht darauf entstand das letzte seiner großen naturphilosophischen Altersgedichte. Lebenslang mit anatomisch-osteologischen Studien befaßt, behandelt er hier die „Knochen als einen Text, woran sich alles Leben und alles Menschliche anhängen läßt“. Hier findet er seine Formel „Gott-Natur“. Hier bewahrheitet sich seine Maxime: „Poesie deutet auf die Geheimnisse der Natur und sucht sie durchs Bild zu lösen.“


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Bibliografie

978-3-406-52855-2

3. Auflage (jetzt in der BsR), 2005

111 S., mit 3 Abbildungen

Softcover

Bibliografische Reihen

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Broschur 9,90 € Kaufen
Pressestimmen

Pressestimmen

"Albrecht schönes Büchlein Schillers Schädel ist ein betörendes philologisches Kabinettstück."
Ina Hartwig, Frankfurter Rundschau, 1. Juni 2002



"Albrecht Schönes Essay ist Germanistik vom Feinsten, Literaturwissenschaft als Kunst. Den Jungen, die ihre Themen oft rupfen, quälen und quetschen, bis die so Geschundenen ein wenig Saft absondern, zeigt der Altmeister, wie man ein weithin bekanntes Gedicht so auffrischen kann, daß es sprudelnd lebt und Leben schenkt. Alles fügt sich glücklich: ein fesselnder Gegenstand, lückenlose Kenntnis, unaufdringliche Eleganz des Stils, Geschick in der Anordnung der Materien, ein fast triumphales Zusammenfinden aller Linien am Schluß."
Hermann Kurzke, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18. Mai 2002



"(...) in dieser spannend zu lesenden Herleitung und Interpretation eines der Schlüsseltexte von Goethes Alterswerk. Dank seiner Exkurse zu Goethes Dante- und Spinoza-Lektüre, aber auch durch seine Ausführungen zur Geschichte von Schillers und schließlich auch Goethes eigener Grablegung und Graböffnung, die bis ins Goethejahr 1999 reicht, ist ein Ausflug in deutsche Geistes- und Kulturgeschichte entstanden, der an Prägnanz und Anschaulichkeit seinesgleichen sucht."
Tilman Krause, Die Welt, 30. März 2002



"Albrecht Schöne hat die Geschichte jetzt in einer schmalen, faszinierenden Schrift umfassend beleuchtet und eindringlich erzählt."
Klaus Bellin, Neues Deutschland, 23. Februar 2002



"So rekonstruiert der Göttinger Germanist Albrecht Schöne, dem wir bedeutende Schriften zu Goethe verdanken, ein eigentümliches und durchaus spannend zu nennendes Kapitel deutscher Geistesgeschichte. (...)
Das schemenhafte Kernstück von Schönes Bericht, einer glänzend recherchierten und souverän erzählten Kriminalgeschichte, bilden freilich einige Monate der intimsten Nähe von Leben und Tod."
Martin Meyer, Neue Zürcher Zeitung, 7. Februar 2002



"Ein Meisterstück essayistischer Archäologie, das die literarischen, seelischen und kulturgeschichtlichen Verliese freilegt, die sich unter Goethes berühmtem Gedicht über den Schädel seines Freundes Schiller bis heute verborgen haben."
Gert Ueding, SWR-Bestenliste, Februar 2002



Empfehlungen

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978-3-406-52855-2

3. Auflage (jetzt in der BsR) , 2005

111 S., mit 3 Abbildungen

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Schöne, Albrecht

Schillers Schädel

1826 hat sich Goethe den Schädel des Freundes insgeheim ins eigene Haus bringen lassen. In der Nacht darauf entstand das letzte seiner großen naturphilosophischen Altersgedichte. Lebenslang mit anatomisch-osteologischen Studien befaßt, behandelt er hier die „Knochen als einen Text, woran sich alles Leben und alles Menschliche anhängen läßt“. Hier findet er seine Formel „Gott-Natur“. Hier bewahrheitet sich seine Maxime: „Poesie deutet auf die Geheimnisse der Natur und sucht sie durchs Bild zu lösen.“

Webcode: https://www.chbeck.de/13163

Pressestimmen

"Albrecht schönes Büchlein Schillers Schädel ist ein betörendes philologisches Kabinettstück."
Ina Hartwig, Frankfurter Rundschau, 1. Juni 2002


"Albrecht Schönes Essay ist Germanistik vom Feinsten, Literaturwissenschaft als Kunst. Den Jungen, die ihre Themen oft rupfen, quälen und quetschen, bis die so Geschundenen ein wenig Saft absondern, zeigt der Altmeister, wie man ein weithin bekanntes Gedicht so auffrischen kann, daß es sprudelnd lebt und Leben schenkt. Alles fügt sich glücklich: ein fesselnder Gegenstand, lückenlose Kenntnis, unaufdringliche Eleganz des Stils, Geschick in der Anordnung der Materien, ein fast triumphales Zusammenfinden aller Linien am Schluß."
Hermann Kurzke, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18. Mai 2002


"(...) in dieser spannend zu lesenden Herleitung und Interpretation eines der Schlüsseltexte von Goethes Alterswerk. Dank seiner Exkurse zu Goethes Dante- und Spinoza-Lektüre, aber auch durch seine Ausführungen zur Geschichte von Schillers und schließlich auch Goethes eigener Grablegung und Graböffnung, die bis ins Goethejahr 1999 reicht, ist ein Ausflug in deutsche Geistes- und Kulturgeschichte entstanden, der an Prägnanz und Anschaulichkeit seinesgleichen sucht."
Tilman Krause, Die Welt, 30. März 2002


"Albrecht Schöne hat die Geschichte jetzt in einer schmalen, faszinierenden Schrift umfassend beleuchtet und eindringlich erzählt."
Klaus Bellin, Neues Deutschland, 23. Februar 2002


"So rekonstruiert der Göttinger Germanist Albrecht Schöne, dem wir bedeutende Schriften zu Goethe verdanken, ein eigentümliches und durchaus spannend zu nennendes Kapitel deutscher Geistesgeschichte. (...)
Das schemenhafte Kernstück von Schönes Bericht, einer glänzend recherchierten und souverän erzählten Kriminalgeschichte, bilden freilich einige Monate der intimsten Nähe von Leben und Tod."
Martin Meyer, Neue Zürcher Zeitung, 7. Februar 2002


"Ein Meisterstück essayistischer Archäologie, das die literarischen, seelischen und kulturgeschichtlichen Verliese freilegt, die sich unter Goethes berühmtem Gedicht über den Schädel seines Freundes Schiller bis heute verborgen haben."
Gert Ueding, SWR-Bestenliste, Februar 2002