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Steinbacher, Sybille

Auschwitz

Geschichte und Nachgeschichte

"Auschwitz" ist zum Synonym für den Massenmord an den europäischen Juden geworden. Das größte Konzentrations- und Vernichtungslager des Dritten Reiches, in dem mehr als eine Million Menschen ermordet wurden, lag unmittelbar neben der gleichnamigen Stadt, die im Zweiten Weltkrieg zur "Musterstadt der deutschen Ostsiedlung " avancierte. Normalität und Verbrechen lagen hier dicht beieinander. Sybille Steinbacher schildert knapp und präzise die Geschichte von Auschwitz. Im Mittelpunkt steht dabei die konzeptionelle, zeitliche und räumliche Einheit von Vernichtungspolitik und "Lebensraumeroberung". Sie fragt nach der Wahrnehmung des Mordgeschehens in der (deutschen) Öffentlichkeit und nach der Situation der Häftlinge, nach Möglichkeiten zum Widerstand gegen die Lager- SS und dem Verhalten der Alliierten. Ein eigenes Kapitel ist der Frage nach der Zahl der Opfer gewidmet. Abschließend werden die juristische Ahndung der Verbrechen nach Kriegsende und die " Auschwitz- Lüge" behandelt.

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Bibliografie

978-3-406-50833-2

4., durchgesehene Auflage, 2017

128 S., mit 1 Abbildung und 5 Karten und Plänen

Softcover

Bibliografische Reihen

Broschur 8,95 € Kaufen
e-Book 7,99 € Kaufen
Inhalt
Das war Auschwitz
Das Thema

  1. Die Stadt Auschwitz
  2. Das Konzentrationslager
  3. Zwangsarbeit und Vernichtung
  4. "Musterstadt" Auschwitz
  5. Die "Endlösung der Judenfrage"
  6. Das Vernichtungszentrum
  7. Die Endphase
  8. Stadt und Lager nach der Befreiung
  9. Auschwitz vor Gericht
  10. Die "Auschwitz-Lüge"

Veröffentlichte Quellen und ausgewählte Zeugenberichte
Weiterführende Literatur
Personenregister

Pressestimmen

Pressestimmen

"(...) schmalen Band über Ausschwitz - Geschichte und Nachgeschichte, der einen ausgezeichneten Überblick bietet: (...) überaus lesenswerte Studie."
ing, Frankfurter Rundschau, 24. März 2004



"In die Geschichte der Stadt und des Konzentrations- und Vernichtungslagers führt die in der geschätzten Beck-Wissen Reihe erschienene Darstellung von Sybille Steinbacher ebenso knapp wie fundiert ein: (...) Sie zeigt, dass Auschwitz nicht nur Mordfabrik war, sondern auch ein Kristallisationspunkt der Siedlungs- und „Germanisierungs“-Politik und eine Drehscheibe des Zwangsarbeitseinsatzes. „Die Verknüpfung von Vernichtungsabsicht und industriellen Ausbeutungsinteressen wurde hier unmittelbar Wirklichkeit“.“
Volker Ullrich, Die Zeit, 27. Januar 2005



"Aus bester Quellenkenntnis und knapp und konzise über Auschwitz unterrichtet: Sybille Steinbach."
jei, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28. Januar 2005



"Das Buch ist allen historisch und an der Moral Interessierten zu empfehlen. Der Verlag sollte überlegen, ob es sich nicht lohnt, das Buch in andere Sprachen zu übersetzen. Für die jüngere Generation könnte es ein Schlüssel zum besseren Verstehen von Geschichte und Zukunft sein. Es lehrt uns, frühzeitig Verantwortung zu übernehmen für eine menschenwürdige Zeit, von der leider nur zu oft nur viel geredet wird.“
Karin Tomala, Das Parlament, 31. Januar 2005



"Darf ich Ihnen dieses Buch wärmstens empfehlen? Ich glaube wirklich, dass Sybille Steinbacher alles aufgenommen und klar verarbeitet hat, was zum Thema zu sagen ist. Über den Entscheidungsweg, über die Umsiedlungspolitik, über die IG-Farben, über das polnische Leiden, über den Millionentod der sowjetischen Kriegsgefangenen – und natürlich über die Einmaligkeit der Vernichtungspolitik gegen die Juden. Ich habe in diesem Buch viel gelernt, insbesondere weil der Ton zugleich sachlich ist und von im Zaum gehaltener Empörung durchtränkt."
Alfred Grosser, Februar 2005



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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-50833-2

4., durchgesehene Auflage , 2017

128 S., mit 1 Abbildung und 5 Karten und Plänen

Softcover

Softcover 8,95 € Kaufen
e-Book 7,99 € Kaufen

Steinbacher, Sybille

Auschwitz

Geschichte und Nachgeschichte

"Auschwitz" ist zum Synonym für den Massenmord an den europäischen Juden geworden. Das größte Konzentrations- und Vernichtungslager des Dritten Reiches, in dem mehr als eine Million Menschen ermordet wurden, lag unmittelbar neben der gleichnamigen Stadt, die im Zweiten Weltkrieg zur "Musterstadt der deutschen Ostsiedlung " avancierte. Normalität und Verbrechen lagen hier dicht beieinander. Sybille Steinbacher schildert knapp und präzise die Geschichte von Auschwitz. Im Mittelpunkt steht dabei die konzeptionelle, zeitliche und räumliche Einheit von Vernichtungspolitik und "Lebensraumeroberung". Sie fragt nach der Wahrnehmung des Mordgeschehens in der (deutschen) Öffentlichkeit und nach der Situation der Häftlinge, nach Möglichkeiten zum Widerstand gegen die Lager- SS und dem Verhalten der Alliierten. Ein eigenes Kapitel ist der Frage nach der Zahl der Opfer gewidmet. Abschließend werden die juristische Ahndung der Verbrechen nach Kriegsende und die " Auschwitz- Lüge" behandelt.
Webcode: https://www.chbeck.de/20022

Inhalt

Das war Auschwitz
Das Thema

  1. Die Stadt Auschwitz
  2. Das Konzentrationslager
  3. Zwangsarbeit und Vernichtung
  4. "Musterstadt" Auschwitz
  5. Die "Endlösung der Judenfrage"
  6. Das Vernichtungszentrum
  7. Die Endphase
  8. Stadt und Lager nach der Befreiung
  9. Auschwitz vor Gericht
  10. Die "Auschwitz-Lüge"

Veröffentlichte Quellen und ausgewählte Zeugenberichte
Weiterführende Literatur
Personenregister

Pressestimmen

"(...) schmalen Band über Ausschwitz - Geschichte und Nachgeschichte, der einen ausgezeichneten Überblick bietet: (...) überaus lesenswerte Studie."
ing, Frankfurter Rundschau, 24. März 2004


"In die Geschichte der Stadt und des Konzentrations- und Vernichtungslagers führt die in der geschätzten Beck-Wissen Reihe erschienene Darstellung von Sybille Steinbacher ebenso knapp wie fundiert ein: (...) Sie zeigt, dass Auschwitz nicht nur Mordfabrik war, sondern auch ein Kristallisationspunkt der Siedlungs- und „Germanisierungs“-Politik und eine Drehscheibe des Zwangsarbeitseinsatzes. „Die Verknüpfung von Vernichtungsabsicht und industriellen Ausbeutungsinteressen wurde hier unmittelbar Wirklichkeit“.“
Volker Ullrich, Die Zeit, 27. Januar 2005


"Aus bester Quellenkenntnis und knapp und konzise über Auschwitz unterrichtet: Sybille Steinbach."
jei, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28. Januar 2005


"Das Buch ist allen historisch und an der Moral Interessierten zu empfehlen. Der Verlag sollte überlegen, ob es sich nicht lohnt, das Buch in andere Sprachen zu übersetzen. Für die jüngere Generation könnte es ein Schlüssel zum besseren Verstehen von Geschichte und Zukunft sein. Es lehrt uns, frühzeitig Verantwortung zu übernehmen für eine menschenwürdige Zeit, von der leider nur zu oft nur viel geredet wird.“
Karin Tomala, Das Parlament, 31. Januar 2005


"Darf ich Ihnen dieses Buch wärmstens empfehlen? Ich glaube wirklich, dass Sybille Steinbacher alles aufgenommen und klar verarbeitet hat, was zum Thema zu sagen ist. Über den Entscheidungsweg, über die Umsiedlungspolitik, über die IG-Farben, über das polnische Leiden, über den Millionentod der sowjetischen Kriegsgefangenen – und natürlich über die Einmaligkeit der Vernichtungspolitik gegen die Juden. Ich habe in diesem Buch viel gelernt, insbesondere weil der Ton zugleich sachlich ist und von im Zaum gehaltener Empörung durchtränkt."
Alfred Grosser, Februar 2005