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Süß, Dietmar

'Ein Volk, ein Reich, ein Führer'

Die deutsche Gesellschaft im Dritten Reich

"Ein Volk, ein Reich, ein Führer" – als im März 1938 die Kampagne für den "Anschluss Österreichs" an das Deutsche Reich auf Hochtouren lief, war dieser Dreiklang auf den Plätzen und Märkten immer wieder zu vernehmen. Er verknüpfte die Hoffnung auf soziale Harmonie mit der Sehnsucht nach nationaler Stärke und ließ gleichzeitig deutlich werden, dass hinter dem schönen Schein der nationalsozialistischen Volksgemeinschaft die brutale Ausgrenzung all derjenigen lauerte, die nicht dazugehören konnten oder wollten. Rassistische Ungleichheit, so zeigt dieser beeindruckende Überblick, war das Strukturprinzip der deutschen Gesellschaft im Dritten Reich, immer weiter entgrenzte staatliche Gewalt war die zentrale Säule der neuen politischen Ordnung, und ein radikaler Antisemitismus war der Treibstoff, der die gesamte Maschine antrieb. Virtuos verwebt Dietmar Süß die konkreten Schicksale einzelner Menschen in seine Analyse und beschreibt, wie das NS-Regime das Leben der Deutschen von Grund auf veränderte.

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Bibliografie

978-3-406-67903-2

Erschienen am 19. September 2017

303 S., mit 4 Abbildungen

Klappenbroschur

Broschur 18,00 € Kaufen
e-Book 14,99 € Kaufen
Inhalt
«Ein Volk, ein Reich, ein Führer» 

I. Terror und Begeisterung 
Was ist eigentlich ein Nationalsozialist? – Revolutionen – Partei des Volkes – Der deutsche Gruß 

II. «Führer» und Gefolgschaft 
Jugend für den «Führer» – Recht und Moral – Leistung, Lohn und Arbeit – Volkskörper – Glaube, Volk und «Führer» – Träume und Albträume – Feiern, reisen und marschieren 

III. Kriegerische Volksgemeinschaft 
Pogrom und Partizipation – Die Deutschen und der Kriegsbeginn – Richten, vernichten, denunzieren – Den Krieg regieren – Für den Krieg arbeiten – Massenmord nebenan 

IV. Glauben, sterben, überleben 
Auf der Flucht – Tod und Trauer – Hitler und seine Volksgenossen – Endkämpfe 

Schluss 
Dank – Anmerkungen – Bildnachweis – Auswahlbibliografie – Personenregister 
Pressestimmen

Pressestimmen

"Dietmar Süß gelingt es, (...) eine ausgezeichnete, forschungsaktuelle und differenzierte Darstellung der deutschen Gesellschaft im Nationalsozialismus zu bieten, die allen Lesern wärmstens empfohlen werden kann."
Marius Ellermeyer, damals.de, 8. März 2018



"Ein zu empfehlendes Buch, das gerade in schwierigen Zeiten des Nationalpopulismus, Geschichtsrevisionismus und neuer 'Reichsbürgertendenzen' einen relevanten Gegenwartsbezug herstellt."
Chrisitan Rausch, Hanf Journal, Mai 2018



"Seine vielen Einzeldiagnosen fügen sich zu einer desillusionierenden Pathologie der ‚Volksgemeinschaft‘ jener Jahre: Ein Kulturvolk im Herzen Europas fieberte sich regelrecht in Gemeinschaftsradikalität hinein."
Allgäuer Zeitung



"Beeindruckender Überblick (...)  Virtuos verwebt Dietmar Süß die konkreten Schicksale einzelner Menschen in seiner Analyse und beschreibt, wie das NS-Regime das Leben der Deutschen von Grund auf veränderte."
Buch Magazin, November 2017



"(Eine) stringente Analyse der Gesellschaft im NS-Staat (...)  Die Kunst liegt darin, auf der Höhe des Forschungsstands den Gegenstand verständlich, so anschaulich wie möglich und doch mit klarer Haltung darzubieten. Das ist hier vorzüglich gelungen."
Robert Probst, Süddeutsche Zeitung,  27. November 2017



Empfehlungen

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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-67903-2

Erschienen am 19. September 2017

303 S., mit 4 Abbildungen

Klappenbroschur

Klappenbroschur 18,00 € Kaufen
e-Book 14,99 € Kaufen

Süß, Dietmar

'Ein Volk, ein Reich, ein Führer'

Die deutsche Gesellschaft im Dritten Reich

"Ein Volk, ein Reich, ein Führer" – als im März 1938 die Kampagne für den "Anschluss Österreichs" an das Deutsche Reich auf Hochtouren lief, war dieser Dreiklang auf den Plätzen und Märkten immer wieder zu vernehmen. Er verknüpfte die Hoffnung auf soziale Harmonie mit der Sehnsucht nach nationaler Stärke und ließ gleichzeitig deutlich werden, dass hinter dem schönen Schein der nationalsozialistischen Volksgemeinschaft die brutale Ausgrenzung all derjenigen lauerte, die nicht dazugehören konnten oder wollten. Rassistische Ungleichheit, so zeigt dieser beeindruckende Überblick, war das Strukturprinzip der deutschen Gesellschaft im Dritten Reich, immer weiter entgrenzte staatliche Gewalt war die zentrale Säule der neuen politischen Ordnung, und ein radikaler Antisemitismus war der Treibstoff, der die gesamte Maschine antrieb. Virtuos verwebt Dietmar Süß die konkreten Schicksale einzelner Menschen in seine Analyse und beschreibt, wie das NS-Regime das Leben der Deutschen von Grund auf veränderte.
Webcode: https://www.chbeck.de/14692391

Inhalt

«Ein Volk, ein Reich, ein Führer» 

I. Terror und Begeisterung 
Was ist eigentlich ein Nationalsozialist? – Revolutionen – Partei des Volkes – Der deutsche Gruß 

II. «Führer» und Gefolgschaft 
Jugend für den «Führer» – Recht und Moral – Leistung, Lohn und Arbeit – Volkskörper – Glaube, Volk und «Führer» – Träume und Albträume – Feiern, reisen und marschieren 

III. Kriegerische Volksgemeinschaft 
Pogrom und Partizipation – Die Deutschen und der Kriegsbeginn – Richten, vernichten, denunzieren – Den Krieg regieren – Für den Krieg arbeiten – Massenmord nebenan 

IV. Glauben, sterben, überleben 
Auf der Flucht – Tod und Trauer – Hitler und seine Volksgenossen – Endkämpfe 

Schluss 
Dank – Anmerkungen – Bildnachweis – Auswahlbibliografie – Personenregister 

Pressestimmen

"Dietmar Süß gelingt es, (...) eine ausgezeichnete, forschungsaktuelle und differenzierte Darstellung der deutschen Gesellschaft im Nationalsozialismus zu bieten, die allen Lesern wärmstens empfohlen werden kann."
Marius Ellermeyer, damals.de, 8. März 2018


"Ein zu empfehlendes Buch, das gerade in schwierigen Zeiten des Nationalpopulismus, Geschichtsrevisionismus und neuer 'Reichsbürgertendenzen' einen relevanten Gegenwartsbezug herstellt."
Chrisitan Rausch, Hanf Journal, Mai 2018


"Seine vielen Einzeldiagnosen fügen sich zu einer desillusionierenden Pathologie der ‚Volksgemeinschaft‘ jener Jahre: Ein Kulturvolk im Herzen Europas fieberte sich regelrecht in Gemeinschaftsradikalität hinein."
Allgäuer Zeitung


"Beeindruckender Überblick (...)  Virtuos verwebt Dietmar Süß die konkreten Schicksale einzelner Menschen in seiner Analyse und beschreibt, wie das NS-Regime das Leben der Deutschen von Grund auf veränderte."
Buch Magazin, November 2017


"(Eine) stringente Analyse der Gesellschaft im NS-Staat (...)  Die Kunst liegt darin, auf der Höhe des Forschungsstands den Gegenstand verständlich, so anschaulich wie möglich und doch mit klarer Haltung darzubieten. Das ist hier vorzüglich gelungen."
Robert Probst, Süddeutsche Zeitung,  27. November 2017