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Türcke, Christoph

Natur und Gender

Kritik eines Machbarkeitswahns

Corona und der Klimawandel nötigen zu einer elementaren Rückbesinnung auf die Natur. In einer brillanten Abhandlung zeigt der Philosoph Christoph Türcke, wie verhängnisvoll der Glaube ist, die Natur sei nichts als die Verfügungsmasse unserer Konstruktionen.
Konstruktivismus wie Dekonstruktivismus haben gleichermaßen den Glauben gefördert, die Natur sei nur das, was wir aus ihr machen. Sie sind pseudokritische Ableger eines High-Tech-Machbarkeitswahns. Gender gilt bereits als ein Konstrukt, für das es nur noch ein Kriterium gibt: persönliches Zugehörigkeitsempfinden. Dabei rückt aus dem Blickfeld, dass wir Menschen selbst bloß Naturwesen sind. Wenn wir die Natur – auch unsere eigene – nach Belieben zurechtkneten wollen und ihren Eigensinn ignorieren, schlägt sie umso heftiger auf uns zurück.

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Bibliografie

978-3-406-75729-7

Erscheint am 27. Januar 2021

233 S.

Hardcover

Hardcover 22,00 € Kaufen
Inhalt
Einleitung

I. Natur
Constructio – Creatio
Erfindung
Befragung
Ding an sich
Selbstorganisation
Flucht nach vorn
Einbildung
Eigensinn der Natur
Radikaler Konstruktivismus
Gehirnkonstruktion
Fehlkonstruktion
Diskursfetisch
Wahrheit
Dekonstruktion

II. Gender
Sex – Gender
Transfeminismus
Heteropoiesis
Exzeß 
Perversion – Inversion
Bisexualität 
Identifikation
Drittes Geschlecht
Kapital wird divers
Entpathologisierung
Transgender-Schwelle
Erregungsregime
Body modification
Cyborg
Beschneidung
Berührung der Extreme

Nachbemerkung
Dank
Literatur

Empfehlungen

}

Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-75729-7

Erscheint am 27. Januar 2021

233 S.

Hardcover

Hardcover 22,00 € Kaufen

Türcke, Christoph

Natur und Gender

Kritik eines Machbarkeitswahns

Corona und der Klimawandel nötigen zu einer elementaren Rückbesinnung auf die Natur. In einer brillanten Abhandlung zeigt der Philosoph Christoph Türcke, wie verhängnisvoll der Glaube ist, die Natur sei nichts als die Verfügungsmasse unserer Konstruktionen.
Konstruktivismus wie Dekonstruktivismus haben gleichermaßen den Glauben gefördert, die Natur sei nur das, was wir aus ihr machen. Sie sind pseudokritische Ableger eines High-Tech-Machbarkeitswahns. Gender gilt bereits als ein Konstrukt, für das es nur noch ein Kriterium gibt: persönliches Zugehörigkeitsempfinden. Dabei rückt aus dem Blickfeld, dass wir Menschen selbst bloß Naturwesen sind. Wenn wir die Natur – auch unsere eigene – nach Belieben zurechtkneten wollen und ihren Eigensinn ignorieren, schlägt sie umso heftiger auf uns zurück.
Webcode: https://www.chbeck.de/30962631

Inhalt

Einleitung

I. Natur
Constructio – Creatio
Erfindung
Befragung
Ding an sich
Selbstorganisation
Flucht nach vorn
Einbildung
Eigensinn der Natur
Radikaler Konstruktivismus
Gehirnkonstruktion
Fehlkonstruktion
Diskursfetisch
Wahrheit
Dekonstruktion

II. Gender
Sex – Gender
Transfeminismus
Heteropoiesis
Exzeß 
Perversion – Inversion
Bisexualität 
Identifikation
Drittes Geschlecht
Kapital wird divers
Entpathologisierung
Transgender-Schwelle
Erregungsregime
Body modification
Cyborg
Beschneidung
Berührung der Extreme

Nachbemerkung
Dank
Literatur