Urbansky, Sören

An den Ufern des Amur

Die vergessene Welt zwischen China und Russland

Die „Sachbücher des Monats April 2021“
Die Bestenliste von ZEIT, ZDF und Deutschlandfunk Kultur

Am Amur stoßen auf einer Länge von zweitausend Kilometern China und Russland aufeinander. Sören Urbansky ist vom Baikalsee bis zum Japanischen Meer durch die abgelegene Grenzregion gereist. In seiner fesselnden Reportage vom «Schwarzen Drachen», wie die Chinesen den riesigen Grenzfluss zu Russland nennen, erzählt er mit untrüglichem Gespür für sprechende Details von den großen tektonischen Verschiebungen der beiden Imperien.
Wo der Norden Chinas sibirisch wird und der Südosten Russlands zunehmend chinesisch, stehen die beiden autoritären Imperien Rücken an Rücken zueinander. Bis zum Zweiten Weltkrieg rangen hier die Sowjetunion und Japan um die Vorherrschaft. Auf der Suche nach Spuren der Geschichte ist Sören Urbansky auf eine erstaunliche chinesisch-russische Gegenwart gestoßen. In seinem wunderbar anschaulich erzählten Buch berichtet er von prosperierenden chinesischen Metropolen auf der einen Seite und erstarrten russischen Orten auf der anderen Seite des Flusses – vor wenigen Jahrzehnten war das Gefälle noch umgekehrt. Er besucht Städte wie Harbin im Nordosten Chinas, einst «Moskau des Ostens», und Wladiwostok, das erträumte russische San Francisco, und ist zu Gast bei einfachen Menschen, die fließend Chinesisch und Russisch sprechen und ihre Soljanka mit Stäbchen schlürfen. Sein einfühlsamer Bericht kommt den Profiteuren und Verlierern der Grenze ganz nahe und erlaubt gerade dadurch ungewöhnliche Einblicke in den Zustand der beiden Großmächte und ihr spannungsvolles Verhältnis.

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Bibliografie

978-3-406-76852-1

Erschienen am 22. Februar 2021

375 S., mit 1 Karte

Hardcover

Hardcover 26,00 € Kaufen
e-Book 19,99 € Kaufen
Inhalt
Einleitung - 52. Breitengrad

1. Promenade durch das Paris Sibiriens Irkutsk
2. Die durstigen Chinesen vom Baikalsee Chuschir – Kultuk
3. Lenin und Lamas in Burjatien Ulan-Ude – Werchnjaja Iwolga – Nauschki
4. Weltpolitik am mongolischen Snookertisch Ulaanbaatar – Tschojbalsan
5. Das Notstromaggregat am Chalch Amugulang – Ganjuur – Nuomenhan – Hailar
6. Ein Kosakendorf in China Heishantou – Enhe
7. Der Prostituiertenfriedhof am Amur Moerdaoga – Genhe – Mangui – Mohe – Beijicun
8. Entlang der rauen Seidenstraße Jerofej Pawlowitsch – Mogotscha – Nertschinsk
9. Der Bibliothekar hinter Schwertfarn Tschita – Atamanowka
10. Ein Einkaufsparadies an der Steppengrenze Sabaikalsk – Manzhouli
11. Die mandschurische Bonanza Daqing
12. Im russischen Atlantis Harbin
13. Die langen Schatten von Mandschukuo Pingfang – Changchun – Lüshunkou – Dalian
14. Xis Zeitungsleser, Kims Blumenmädchen Dandong – Yanji – Hunchun – Fangchuan
15. Der afrikanische Enkel der Wehrbauern Mudanjiang – Linkou – Jiamusi – Jiangchuan
16. Russische Gedächtnisschwächen Aihui – Heihe – Blagoweschtschensk
17. Ein Hektar Sumpfl and geschenkt Birobidschan – Chabarowsk
18. Kein russisches San Francisco Wladiwostok

Anhang
Dank
Zeittafel
Literaturhinweise
Geographisches Register
Pressestimmen

Pressestimmen

"Zwischen Backpacker-Abenteuer und historischer Unterrichtsstunde, anekdotischem und panoramatischem Zugriff, Menschenporträts, Stadtansichten und Landschaftsbeschreibungen, gelingt es Urbansky, in der Vergangenheit der Glücksritter, Schmuggler und Spione die Gegenwart aufzuspüren – und in der Gegenwart die Vergangenheit.“ 

Tagesspiegel/Potsdamer Neueste Nachrichten, Gregor Dotzauer



"Und beim Lesen, ja, da packt einen das Fernweh. Man wäre gern auf dem einen oder anderen Wegstück dabei gewesen.“ Die Presse, Cornelia Grobner



"Sören Urbansky ist in der Region, über die er schreibt, zuhause. Das ist bei der Lektüre spürbar und das macht sein Buch so besonders lesenswert. Herausragend ist auch die Vielfalt an Stimmen, die in dieser Reportage zu Wort kommen.“ 

OE1, Sophie Menasse



"Gerade in Zeiten eingeschränkter Mobilität ist es ein Gewinn, diesen Blick in die Ferne mit dem Autor zu teilen und vielleicht einige überkommene Deutungen zu korrigieren.“ 

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Gudrun Braunsperger



"Urbanskys Buch mit seinen vielschichtigen Einblicken in eine sehr fremde und weit entfernte Welt macht sofort Lust, Derartiges sobald wie möglich auch wieder selbst zu erleben.“ 

Süddeutsche Zeitung, Hans Gasser



Eine Reise an einen langen vergessenen Schauplatz der Weltgeschichte - genau beoabachtet, historisch kenntnisreich, elegant geschrieben."
Karl Schlögel



"Wer Sören Urbanskys Reportagen aus dem chinesisch-russischen Grenzgebiet an den Ufern des Amur liest, kann sich dem Abenteuer nicht entziehen.“ 

Neue Zürcher Zeitung Victor Mauer



"Ein Stück erlebte Seidenstraße!"
Theo Sommer



"Die Reise eines jungen Historikers durch die wechselvolle Geschichte einer Grenzregion (…) so lebendig erzählt, dass einem Manzhouli, Harbin oder Wladiwostok direkt vor Augen stehen.“ 

Tagesspiegel, Gregor Dotzauer



"Schließt mit diesem großartigen Buch eine Wissenslücke.“ 

MDR Kultur, Matthias Schmidt



"Sprachlich eleganter und kurzweiliger kann die Geschichte einer der brisantesten Grenzen der Welt, an der sich zwei Rivalen Rücken an Rücken gegenüberstehen, nicht sein.“

Landeszeitung für die Lüneburger Heide



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Empfehlungen

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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-76852-1

Erschienen am 22. Februar 2021

375 S., mit 1 Karte

Hardcover

Hardcover 26,00 € Kaufen
e-Book 19,99 € Kaufen

Urbansky, Sören

An den Ufern des Amur

Die vergessene Welt zwischen China und Russland

Die „Sachbücher des Monats April 2021“
Die Bestenliste von ZEIT, ZDF und Deutschlandfunk Kultur

Am Amur stoßen auf einer Länge von zweitausend Kilometern China und Russland aufeinander. Sören Urbansky ist vom Baikalsee bis zum Japanischen Meer durch die abgelegene Grenzregion gereist. In seiner fesselnden Reportage vom «Schwarzen Drachen», wie die Chinesen den riesigen Grenzfluss zu Russland nennen, erzählt er mit untrüglichem Gespür für sprechende Details von den großen tektonischen Verschiebungen der beiden Imperien.
Wo der Norden Chinas sibirisch wird und der Südosten Russlands zunehmend chinesisch, stehen die beiden autoritären Imperien Rücken an Rücken zueinander. Bis zum Zweiten Weltkrieg rangen hier die Sowjetunion und Japan um die Vorherrschaft. Auf der Suche nach Spuren der Geschichte ist Sören Urbansky auf eine erstaunliche chinesisch-russische Gegenwart gestoßen. In seinem wunderbar anschaulich erzählten Buch berichtet er von prosperierenden chinesischen Metropolen auf der einen Seite und erstarrten russischen Orten auf der anderen Seite des Flusses – vor wenigen Jahrzehnten war das Gefälle noch umgekehrt. Er besucht Städte wie Harbin im Nordosten Chinas, einst «Moskau des Ostens», und Wladiwostok, das erträumte russische San Francisco, und ist zu Gast bei einfachen Menschen, die fließend Chinesisch und Russisch sprechen und ihre Soljanka mit Stäbchen schlürfen. Sein einfühlsamer Bericht kommt den Profiteuren und Verlierern der Grenze ganz nahe und erlaubt gerade dadurch ungewöhnliche Einblicke in den Zustand der beiden Großmächte und ihr spannungsvolles Verhältnis.
Webcode: https://www.chbeck.de/31957654

Inhalt

Einleitung - 52. Breitengrad

1. Promenade durch das Paris Sibiriens Irkutsk
2. Die durstigen Chinesen vom Baikalsee Chuschir – Kultuk
3. Lenin und Lamas in Burjatien Ulan-Ude – Werchnjaja Iwolga – Nauschki
4. Weltpolitik am mongolischen Snookertisch Ulaanbaatar – Tschojbalsan
5. Das Notstromaggregat am Chalch Amugulang – Ganjuur – Nuomenhan – Hailar
6. Ein Kosakendorf in China Heishantou – Enhe
7. Der Prostituiertenfriedhof am Amur Moerdaoga – Genhe – Mangui – Mohe – Beijicun
8. Entlang der rauen Seidenstraße Jerofej Pawlowitsch – Mogotscha – Nertschinsk
9. Der Bibliothekar hinter Schwertfarn Tschita – Atamanowka
10. Ein Einkaufsparadies an der Steppengrenze Sabaikalsk – Manzhouli
11. Die mandschurische Bonanza Daqing
12. Im russischen Atlantis Harbin
13. Die langen Schatten von Mandschukuo Pingfang – Changchun – Lüshunkou – Dalian
14. Xis Zeitungsleser, Kims Blumenmädchen Dandong – Yanji – Hunchun – Fangchuan
15. Der afrikanische Enkel der Wehrbauern Mudanjiang – Linkou – Jiamusi – Jiangchuan
16. Russische Gedächtnisschwächen Aihui – Heihe – Blagoweschtschensk
17. Ein Hektar Sumpfl and geschenkt Birobidschan – Chabarowsk
18. Kein russisches San Francisco Wladiwostok

Anhang
Dank
Zeittafel
Literaturhinweise
Geographisches Register

Pressestimmen

"Zwischen Backpacker-Abenteuer und historischer Unterrichtsstunde, anekdotischem und panoramatischem Zugriff, Menschenporträts, Stadtansichten und Landschaftsbeschreibungen, gelingt es Urbansky, in der Vergangenheit der Glücksritter, Schmuggler und Spione die Gegenwart aufzuspüren – und in der Gegenwart die Vergangenheit.“ 

Tagesspiegel/Potsdamer Neueste Nachrichten, Gregor Dotzauer


"Und beim Lesen, ja, da packt einen das Fernweh. Man wäre gern auf dem einen oder anderen Wegstück dabei gewesen.“ Die Presse, Cornelia Grobner


"Sören Urbansky ist in der Region, über die er schreibt, zuhause. Das ist bei der Lektüre spürbar und das macht sein Buch so besonders lesenswert. Herausragend ist auch die Vielfalt an Stimmen, die in dieser Reportage zu Wort kommen.“ 

OE1, Sophie Menasse


"Gerade in Zeiten eingeschränkter Mobilität ist es ein Gewinn, diesen Blick in die Ferne mit dem Autor zu teilen und vielleicht einige überkommene Deutungen zu korrigieren.“ 

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Gudrun Braunsperger


"Urbanskys Buch mit seinen vielschichtigen Einblicken in eine sehr fremde und weit entfernte Welt macht sofort Lust, Derartiges sobald wie möglich auch wieder selbst zu erleben.“ 

Süddeutsche Zeitung, Hans Gasser


Eine Reise an einen langen vergessenen Schauplatz der Weltgeschichte - genau beoabachtet, historisch kenntnisreich, elegant geschrieben."
Karl Schlögel


"Wer Sören Urbanskys Reportagen aus dem chinesisch-russischen Grenzgebiet an den Ufern des Amur liest, kann sich dem Abenteuer nicht entziehen.“ 

Neue Zürcher Zeitung Victor Mauer


"Ein Stück erlebte Seidenstraße!"
Theo Sommer


"Die Reise eines jungen Historikers durch die wechselvolle Geschichte einer Grenzregion (…) so lebendig erzählt, dass einem Manzhouli, Harbin oder Wladiwostok direkt vor Augen stehen.“ 

Tagesspiegel, Gregor Dotzauer


"Schließt mit diesem großartigen Buch eine Wissenslücke.“ 

MDR Kultur, Matthias Schmidt


"Sprachlich eleganter und kurzweiliger kann die Geschichte einer der brisantesten Grenzen der Welt, an der sich zwei Rivalen Rücken an Rücken gegenüberstehen, nicht sein.“

Landeszeitung für die Lüneburger Heide