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v. Petersdorff, Dirk

Unsere Spiele enden nicht

Gedichte

Heute in Winterträumen bin ich ein Schiff / in einem dunstigen Kanal mit Gegenverkehr.
Ist da ein Streifen, wo am Horizont,/ bitte lippenrot, nicht wundenrosa?

"Nichts behält seine Gestalt / und nichts geht verloren", heißt es im Auftaktgedicht "An eine Dreizehnjährige" in Dirk von Petersdorffs neuem Lyrikband. Das liebevoll beobachtende, detailreiche, ebenso fein ironische wie unerschrockene Gedicht über die Tochter mit seinem melancholischen Unterton gibt die Stimmung vor für die ganze Sammlung: "Aus deinem Zimmer trage ich / einen Joghurtbecher mit Schimmelkultur / und ein Müsli, hart geworden / wie Mörtel: Man könnte ein Haus damit bauen./ Du aber willst kein Haus, sondern auswandern."
Schwellen zum Leben, zum Tode, Abschiede und Ankünfte, alte und neue Liebe, die Gegenstände des Alltags und die der Pop- wie der Hochkultur, August Macke und das Skateboard: Dirk von Petersdorff ist der Lyriker einer unabgeschlossenen Gegenwart, die sich dem Ältesten verwandt fühlt, in ihm aber trotzdem keine rückhaltlose Geborgenheit finden kann. Nachdenklich und im souveränen Umgang mit dem Formenreichtum der lyrischen Überlieferung ein Genuss, feine Fangnetze, die die Transformationen der Gegenwart zu fassen vermögen: Die Gedichte dieses Bandes sind kleine poetische Studien der Verwandlung.

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Bibliografie

978-3-406-77440-9

Erschienen am 15. Juli 2021

80 S.

Hardcover

Hardcover 20,00 € Kaufen
e-Book 14,99 € Kaufen
Pressestimmen

Pressestimmen

"Seine Gedichte sind zugleich bildungsgesättigt und nah am Alltag unserer Erlebnisgesellschaft (…) Vor allem aber sind sie von einer Ironie durchwirkt, die so fein ist, dass sie der Eigentlichkeit des Sprechens keinen Abbruch tut."

Neue Zürcher Zeitung am Sonntag, Manfred Papst



"Dirk von Petersdorff ist ein Bote zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Er ist ein leichtfüßiger Poet. Er trägt geflügelte Schuhe."
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Harald Hartung



"Mit wenigen Worten, kunstvoll geformt, sagt Petersdorff alles und fast noch mehr, weil die Phantasie des Lesers angeregt ist (…) Einfühlsam beschreibt Dirk von Petersdorff jene unvergessliche Lebensphase, die niemand wirklich ganz versteht und ganz verstehen muss."

literaturkritik.de, Thorsten Paprotny



"Er möchte nichts weniger als den Beweis antreten, dass sich ein Individuum souverän der alten Form bedienen und für sich nützen kann, ohne Freiheit preisgeben zu müssen. Das gelingt in diesem Fall deshalb, weil ein vollkommen gegenwärtiges Ich zu uns spricht."
Anton Thuswaldner, ORF



Veranstaltungen

Veranstaltungen

Frankfurt a.M.

20. Oktober 2021

18:00 Uhr

Dirk Petersdorff

Unsere Spiele enden nicht

Buchmesse Frankfurt

OPEN BOOKS-Lesung und Gespräch mit Dirk von Petersdorff aus "Unsere Spiele enden nicht"

Eine Veranstaltung von OPEN BOOKS im Rahmen der Frankfurter Buchmesse.
Die Moderation übernimmt Beate Tröger.

Veranstaltungsort: AusstellungsHalle 1a

Frankfurt a.M. , Schulstraße 1a

Web: Zur Veranstaltungsseite

Jena

11. November 2021

19:30 Uhr

Dirk Petersdorff

Unsere Spiele enden nicht

Lesung

Dirk von Petersdorff liest aus "Unsere Spiele enden nicht"

Jena

Empfehlungen

}

Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-77440-9

Erschienen am 15. Juli 2021

80 S.

Hardcover

Hardcover 20,00 € Kaufen
e-Book 14,99 € Kaufen

v. Petersdorff, Dirk

Unsere Spiele enden nicht

Gedichte

Heute in Winterträumen bin ich ein Schiff / in einem dunstigen Kanal mit Gegenverkehr.
Ist da ein Streifen, wo am Horizont,/ bitte lippenrot, nicht wundenrosa?

"Nichts behält seine Gestalt / und nichts geht verloren", heißt es im Auftaktgedicht "An eine Dreizehnjährige" in Dirk von Petersdorffs neuem Lyrikband. Das liebevoll beobachtende, detailreiche, ebenso fein ironische wie unerschrockene Gedicht über die Tochter mit seinem melancholischen Unterton gibt die Stimmung vor für die ganze Sammlung: "Aus deinem Zimmer trage ich / einen Joghurtbecher mit Schimmelkultur / und ein Müsli, hart geworden / wie Mörtel: Man könnte ein Haus damit bauen./ Du aber willst kein Haus, sondern auswandern."
Schwellen zum Leben, zum Tode, Abschiede und Ankünfte, alte und neue Liebe, die Gegenstände des Alltags und die der Pop- wie der Hochkultur, August Macke und das Skateboard: Dirk von Petersdorff ist der Lyriker einer unabgeschlossenen Gegenwart, die sich dem Ältesten verwandt fühlt, in ihm aber trotzdem keine rückhaltlose Geborgenheit finden kann. Nachdenklich und im souveränen Umgang mit dem Formenreichtum der lyrischen Überlieferung ein Genuss, feine Fangnetze, die die Transformationen der Gegenwart zu fassen vermögen: Die Gedichte dieses Bandes sind kleine poetische Studien der Verwandlung.
Webcode: https://www.chbeck.de/32390706

Pressestimmen

"Seine Gedichte sind zugleich bildungsgesättigt und nah am Alltag unserer Erlebnisgesellschaft (…) Vor allem aber sind sie von einer Ironie durchwirkt, die so fein ist, dass sie der Eigentlichkeit des Sprechens keinen Abbruch tut."

Neue Zürcher Zeitung am Sonntag, Manfred Papst


"Dirk von Petersdorff ist ein Bote zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Er ist ein leichtfüßiger Poet. Er trägt geflügelte Schuhe."
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Harald Hartung


"Mit wenigen Worten, kunstvoll geformt, sagt Petersdorff alles und fast noch mehr, weil die Phantasie des Lesers angeregt ist (…) Einfühlsam beschreibt Dirk von Petersdorff jene unvergessliche Lebensphase, die niemand wirklich ganz versteht und ganz verstehen muss."

literaturkritik.de, Thorsten Paprotny


"Er möchte nichts weniger als den Beweis antreten, dass sich ein Individuum souverän der alten Form bedienen und für sich nützen kann, ohne Freiheit preisgeben zu müssen. Das gelingt in diesem Fall deshalb, weil ein vollkommen gegenwärtiges Ich zu uns spricht."
Anton Thuswaldner, ORF

Veranstaltungen

Frankfurt a.M.

20. Oktober 2021

18:00 Uhr

Dirk Petersdorff

Unsere Spiele enden nicht

Buchmesse Frankfurt

OPEN BOOKS-Lesung und Gespräch mit Dirk von Petersdorff aus "Unsere Spiele enden nicht"

Eine Veranstaltung von OPEN BOOKS im Rahmen der Frankfurter Buchmesse.
Die Moderation übernimmt Beate Tröger.

Veranstaltungsort: AusstellungsHalle 1a

Frankfurt a.M. , Schulstraße 1a

Web: Zur Veranstaltungsseite


Jena

11. November 2021

19:30 Uhr

Dirk Petersdorff

Unsere Spiele enden nicht

Lesung

Dirk von Petersdorff liest aus "Unsere Spiele enden nicht"

Jena