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v. Petersdorff, Dirk

Unsere Spiele enden nicht

Gedichte

"Nichts behält seine Gestalt / und nichts geht verloren", heißt es im Auftaktgedicht "An eine Dreizehnjährige" in Dirk von Petersdorffs neuem Lyrikband. Das liebevoll beobachtende, detailreiche, ebenso fein ironische wie unerschrockene Gedicht über die Tochter mit seinem melancholischen Unterton gibt die Stimmung vor für die ganze Sammlung: "Aus deinem Zimmer trage ich / einen Joghurtbecher mit Schimmelkultur / und ein Müsli, hart geworden / wie Mörtel: Man könnte ein Haus damit bauen./ Du aber willst kein Haus, sondern auswandern."
Schwellen zum Leben, zum Tode, Abschiede und Ankünfte, alte und neue Liebe, die Gegenstände des Alltags und die der Pop- wie der Hochkultur, August Macke und das Skateboard: Dirk von Petersdorff ist der Lyriker einer unabgeschlossenen Gegenwart, die sich dem Ältesten verwandt fühlt, in ihm aber trotzdem keine rückhaltlose Geborgenheit finden kann. Nachdenklich und im souveränen Umgang mit dem Formenreichtum der lyrischen Überlieferung ein Genuss, feine Fangnetze, die die Transformationen der Gegenwart zu fassen vermögen: Die Gedichte dieses Bandes sind kleine poetische Studien der Verwandlung.

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Bibliografie

978-3-406-77440-9

Erscheint am 15. Juli 2021

Rund 80 S.

Hardcover

Hardcover 20,00 € Kaufen
Pressestimmen

Pressestimmen

"Er möchte nichts weniger als den Beweis antreten, dass sich ein Individuum souverän der alten Form bedienen und für sich nützen kann, ohne Freiheit preisgeben zu müssen. Das gelingt in diesem Fall deshalb, weil ein vollkommen gegenwärtiges Ich zu uns spricht."
Anton Thuswaldner, ORF



"Dirk von Petersdorff ist ein Bote zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Er ist ein leichtfüßiger Poet. Er trägt geflügelte Schuhe."
Harald Hartung, Frankfurter Allgemeine Zeitung



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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-77440-9

Erscheint am 15. Juli 2021

Rund 80 S.

Hardcover

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v. Petersdorff, Dirk

Unsere Spiele enden nicht

Gedichte

"Nichts behält seine Gestalt / und nichts geht verloren", heißt es im Auftaktgedicht "An eine Dreizehnjährige" in Dirk von Petersdorffs neuem Lyrikband. Das liebevoll beobachtende, detailreiche, ebenso fein ironische wie unerschrockene Gedicht über die Tochter mit seinem melancholischen Unterton gibt die Stimmung vor für die ganze Sammlung: "Aus deinem Zimmer trage ich / einen Joghurtbecher mit Schimmelkultur / und ein Müsli, hart geworden / wie Mörtel: Man könnte ein Haus damit bauen./ Du aber willst kein Haus, sondern auswandern."
Schwellen zum Leben, zum Tode, Abschiede und Ankünfte, alte und neue Liebe, die Gegenstände des Alltags und die der Pop- wie der Hochkultur, August Macke und das Skateboard: Dirk von Petersdorff ist der Lyriker einer unabgeschlossenen Gegenwart, die sich dem Ältesten verwandt fühlt, in ihm aber trotzdem keine rückhaltlose Geborgenheit finden kann. Nachdenklich und im souveränen Umgang mit dem Formenreichtum der lyrischen Überlieferung ein Genuss, feine Fangnetze, die die Transformationen der Gegenwart zu fassen vermögen: Die Gedichte dieses Bandes sind kleine poetische Studien der Verwandlung.
Webcode: https://www.chbeck.de/32390706

Pressestimmen

"Er möchte nichts weniger als den Beweis antreten, dass sich ein Individuum souverän der alten Form bedienen und für sich nützen kann, ohne Freiheit preisgeben zu müssen. Das gelingt in diesem Fall deshalb, weil ein vollkommen gegenwärtiges Ich zu uns spricht."
Anton Thuswaldner, ORF


"Dirk von Petersdorff ist ein Bote zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Er ist ein leichtfüßiger Poet. Er trägt geflügelte Schuhe."
Harald Hartung, Frankfurter Allgemeine Zeitung