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Vollrath, Hanna / Fryde, Natalie

Die englischen Könige im Mittelalter

Von Wilhelm dem Eroberer bis Richard III.

Im Mittelalter herrschten insgesamt 17 Könige über England, von denen uns einige – wie Richard II. und Richard III. oder Heinrich IV. und Heinrich V. – in Shakespeares berühmtesten Dramen wieder begegnen. Dieser Band bietet einen fundierten Überblick über die Herrscher und ihre Herrscherhäuser. Die Autoren erzählen von den zahlreichen inneren Kämpfen, von Verrat und Intrigen, von Hinrichtungen und Königsmorden, von der Bedrohung von außen, von den wirtschaftlichen Schwierigkeiten, die mit all diesen Wirren verbunden waren, und warum es den mittelalterlichen Königen dennoch gelang, über all die Jahre hinweg ihren Machtanspruch zu behaupten und auszuweiten.
Herausgegeben von Hanna Vollrath und Natalie Fryde.

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Bibliografie

978-3-406-72799-3

Hinweis: Voraussichtlich Anfang September 2018 wieder lieferbar.

Erschienen am 04. Juni 2018

3. Auflage, 2018

265 S., mit 14 Abbildungen und 3 Karten

Softcover

Bibliografische Reihen

Broschur 16,95 € Kaufen
Inhalt

Kapitel 1: Die frühesten ‚englischen Könige’: von den Anfängen bis 1066
Patrick Wormald
Das ‚Heldenzeitalter‘ des frühen englischen Königtums – Das karolingisch geprägte Königtum? – ‚Fromme‘ Fürsten eines ‚heiligen‘ Volkes – Das Volk und seine Lebensordnungen – Von ‚englische Könige‘ zu ‚König der Engländer‘ – König Alfred der Große – Der Kult Eduards des Bekenners
Kapitel 2: Die normannischen Könige (1066-1154)
Judith Green
Quellen und Beschreibungen der Normannenkönige – Kirchlicher Einfluß und Königsbild – Das Bild aus Briefen und Urkunden – Das kulturelle Erbe – Die Könige als Heerführer – Die Könige und die Kirche – Die Könige und die Verwaltung des Landes – Die Normannenkönige und die politische Elite Englands – Das Familienleben der Normannenkönige
Kapitel 3: Die ersten Könige aus dem Hause Anjou (1154-1216)
Martin Aurell
Das angevinische Reich – Die Historiographie Frankreichs und Englands – Quellen – Die kontinuierliche Verkleinerung des Herrschaftsraumes der Plantagenets – Wanderleben: Der König war immer auf Reisen – Der Kampf in der Familie: ein zerrissenes Geschlecht – Die politische Propaganda: der König als gelehrter Ritter
Kapitel 4: Heinrich III. (1216-1272)
Nicholas Vincent
Der Nachruhm des Königs – Überblick über die lange Regierungszeit – Die Herausbildung einer politischen Identität Englands – Probleme Heinrichs III. – Heinrichs einziger Biograph Sir Maurice Powicke – Die zeitgenössischen Quellen – Geschichtsschreibung in England und in Europa – Wesenszüge Heinrichs III.: Frömmigkeit und Familienliebe – Der König als Kunstmäzen – Neue Forschungsansätze
Kapitel 5: Die eduardische Epoche (1272-1377)
Robin Studd
Die Urteile der Historiker – Leitmotiv der Herrschaft: England und seine kontinentalen Besitzungen bei der Entfaltung der englischen Identität – Der Ausbruch des Hundertjährigen Kriegs und dessen Hintergründe – Die Bedeutung des Hundertjährigen Kriegs für die Entfaltung der englischen Identität – Der Untergang des Französischen als Hof- und Verwaltungssprache – Die eduardische Epoche als goldenes Zeitalter der englischen Literatur – Leistungen im Bereich der Kunst und Architektur – Propaganda und Fremdenfeindlichkeit – Ausblick
Kapitel 6: Das Haus Lancaster (1377-1461)
Karl-Friedrich Krieger
Das englische Königtum im ausgehenden Mittelalter – Konflikte um die königlichen Vorreichte und Unsicherheiten über das Thronfolgerecht – Richard II.: ein gescheiterter König – Heinrich IV.: Legitimationszweifel und Selbstbehauptung – Heinrich V.: Integration durch Versöhnung im Innern und Krieg nach außen – Die Krise der Kirche, Johann Wyclif und die Lollardenbewegung: Chancen und Risiken für das englische Königtum
Kapitel 7: Das Haus York und die Rosenkriege (1461-1485)
Bärbel Brodt
Die Anfänge – das Stichjahr – Von einigen Schlachten – Die Heiratspolitik des Hauses York – Loyaler Bruder, Neffenmörder, dämonischer Usurpator? – " The most splendid of courts": das Hofleben der Yorks – Ein königliches Ende?
Anhang
Chronologie
Im Text erwähnte Könige von Wessex
Die nomannischen Könige und das Haus Plantagenet 1066-1327
Die englischen Könige 1327-1485
Literaturhinweise
Die Autoren
Abbildungsverzeichnis
Register
Karten

Empfehlungen

}

Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-72799-3

Erschienen am 04. Juni 2018

3. Auflage , 2018

265 S., mit 14 Abbildungen und 3 Karten

Softcover

Softcover 16,95 € Kaufen

Vollrath, Hanna / Fryde, Natalie

Die englischen Könige im Mittelalter

Von Wilhelm dem Eroberer bis Richard III.

Im Mittelalter herrschten insgesamt 17 Könige über England, von denen uns einige – wie Richard II. und Richard III. oder Heinrich IV. und Heinrich V. – in Shakespeares berühmtesten Dramen wieder begegnen. Dieser Band bietet einen fundierten Überblick über die Herrscher und ihre Herrscherhäuser. Die Autoren erzählen von den zahlreichen inneren Kämpfen, von Verrat und Intrigen, von Hinrichtungen und Königsmorden, von der Bedrohung von außen, von den wirtschaftlichen Schwierigkeiten, die mit all diesen Wirren verbunden waren, und warum es den mittelalterlichen Königen dennoch gelang, über all die Jahre hinweg ihren Machtanspruch zu behaupten und auszuweiten.
Herausgegeben von Hanna Vollrath und Natalie Fryde.
Webcode: https://www.chbeck.de/24650789

Inhalt

Kapitel 1: Die frühesten ‚englischen Könige’: von den Anfängen bis 1066
Patrick Wormald
Das ‚Heldenzeitalter‘ des frühen englischen Königtums – Das karolingisch geprägte Königtum? – ‚Fromme‘ Fürsten eines ‚heiligen‘ Volkes – Das Volk und seine Lebensordnungen – Von ‚englische Könige‘ zu ‚König der Engländer‘ – König Alfred der Große – Der Kult Eduards des Bekenners
Kapitel 2: Die normannischen Könige (1066-1154)
Judith Green
Quellen und Beschreibungen der Normannenkönige – Kirchlicher Einfluß und Königsbild – Das Bild aus Briefen und Urkunden – Das kulturelle Erbe – Die Könige als Heerführer – Die Könige und die Kirche – Die Könige und die Verwaltung des Landes – Die Normannenkönige und die politische Elite Englands – Das Familienleben der Normannenkönige
Kapitel 3: Die ersten Könige aus dem Hause Anjou (1154-1216)
Martin Aurell
Das angevinische Reich – Die Historiographie Frankreichs und Englands – Quellen – Die kontinuierliche Verkleinerung des Herrschaftsraumes der Plantagenets – Wanderleben: Der König war immer auf Reisen – Der Kampf in der Familie: ein zerrissenes Geschlecht – Die politische Propaganda: der König als gelehrter Ritter
Kapitel 4: Heinrich III. (1216-1272)
Nicholas Vincent
Der Nachruhm des Königs – Überblick über die lange Regierungszeit – Die Herausbildung einer politischen Identität Englands – Probleme Heinrichs III. – Heinrichs einziger Biograph Sir Maurice Powicke – Die zeitgenössischen Quellen – Geschichtsschreibung in England und in Europa – Wesenszüge Heinrichs III.: Frömmigkeit und Familienliebe – Der König als Kunstmäzen – Neue Forschungsansätze
Kapitel 5: Die eduardische Epoche (1272-1377)
Robin Studd
Die Urteile der Historiker – Leitmotiv der Herrschaft: England und seine kontinentalen Besitzungen bei der Entfaltung der englischen Identität – Der Ausbruch des Hundertjährigen Kriegs und dessen Hintergründe – Die Bedeutung des Hundertjährigen Kriegs für die Entfaltung der englischen Identität – Der Untergang des Französischen als Hof- und Verwaltungssprache – Die eduardische Epoche als goldenes Zeitalter der englischen Literatur – Leistungen im Bereich der Kunst und Architektur – Propaganda und Fremdenfeindlichkeit – Ausblick
Kapitel 6: Das Haus Lancaster (1377-1461)
Karl-Friedrich Krieger
Das englische Königtum im ausgehenden Mittelalter – Konflikte um die königlichen Vorreichte und Unsicherheiten über das Thronfolgerecht – Richard II.: ein gescheiterter König – Heinrich IV.: Legitimationszweifel und Selbstbehauptung – Heinrich V.: Integration durch Versöhnung im Innern und Krieg nach außen – Die Krise der Kirche, Johann Wyclif und die Lollardenbewegung: Chancen und Risiken für das englische Königtum
Kapitel 7: Das Haus York und die Rosenkriege (1461-1485)
Bärbel Brodt
Die Anfänge – das Stichjahr – Von einigen Schlachten – Die Heiratspolitik des Hauses York – Loyaler Bruder, Neffenmörder, dämonischer Usurpator? – " The most splendid of courts": das Hofleben der Yorks – Ein königliches Ende?
Anhang
Chronologie
Im Text erwähnte Könige von Wessex
Die nomannischen Könige und das Haus Plantagenet 1066-1327
Die englischen Könige 1327-1485
Literaturhinweise
Die Autoren
Abbildungsverzeichnis
Register
Karten