Leseprobe Merken

Waechter, Matthias

Geschichte Frankreichs im 20. Jahrhundert

Mit keinem anderen Land in Europa ist die deutsche Geschichte so stark verflochten wie mit Frankreich. Der in Nizza lehrende deutsche Historiker Matthias Waechter erzählt die Geschichte des 20. Jahrhunderts aus der Sicht unseres engsten Nachbarn - ein Unterfangen, das in deutscher Sprache seit Jahrzehnten niemand mehr unternommen hat.

Ausgehend von der dritten französischen Republik, die sich als Avantgarde in einem Europa der Monarchien verstand, einem Land, das demographisch stagnierteund kolonial expandierte, schildert das Buch Frankreichs 20. Jahrhundert: den Ersten Weltkrieg mit dem anschließend "verlorenen" Frieden und der turbulenten Zwischenkriegszeit; den "seltsamen Krieg" von 1939/40 gegen NS-Deutschland, gefolgt von der Besatzung des Landes sowie Kollaboration und Widerstand unter dem Vichy-Regime; das Drama der Dekolonisierung mit Kriegen in Vietnam und Algerien und dem Schlüsseljahr 1958, aus dem die bis heute gültige politische Verfassung Frankreichs hervorging, die selbst die Erschütterungen des Mai 1968 überstand; die Machtübernahme der Sozialisten unter Mitterrand 1981, der die Zeitenwende von 1989/90 mitgestaltete, und der Weg zur verunsicherten Nation der Gegenwart.

Teilen

Seite drucken

E-Mail

Der Code wurde in die Zwischenablage kopiert.

Bibliografie

978-3-406-73653-7

Erschienen am 16. Mai 2019

608 S., mit 2 Karten

Hardcover

Hardcover 34,00 € Kaufen
e-Book 28,99 € Kaufen
Inhalt
Vorwort
Einleitung

E R S T E R  T E I L
Republik der Widersprüche 1880 – 1914

1. Die Erschaffung einer Nation
2. Ein republikanisches Imperium?
3. Eine «blockierte Gesellschaft»?
4. Frankreich um 1900

Z W E I T E R  T E I L
Gewonnener Krieg, Verlorener Frieden 1914 – 1940

5. Der Große Krieg
6. Der prekäre Frieden
7. Frankreich um 1926
8. Die Krise der 1930er Jahre

D R I T T E R  T E I L
Vom Zusammenbruch zur Dekolonisierung 1940 – 1962

9. Die zerstörte Einheit
10. Frankreich um 1942
11. Der schwierige Aufbau einer neuen Ordnung
12. Die Aufl ösung des französischen Empires

V I E R T E R  T E I L
Vom Boom zur Krise 1962 – 1981

13. Frankreich um 1965: Auf dem Höhepunkt des Nachkriegsbooms
14. Staat, Gesellschaft und Außenpolitik in der neuen Republik
15. Das Ende der «Trente Glorieuses»

F Ü N F T E R  T E I L
Die verunsicherte Nation 1981 – 2002

16. Der Sozialismus an der Macht
17. Frankreich um 1990
18. Ausblick: Infragestellung und Rückkehr zur «Republik der Mitte»

Dank

ANHANG

Abkürzungsverzeichnis
Anmerkungen
Literaturverzeichnis
Personenregister
Karten
Pressestimmen

Pressestimmen

"Mit seinem Buch (ermöglicht Waechter) deutschen Lesern einen profunden und erhellenden Blick auf das Nachbarland.“
Süddeutsche Zeitung, Clemens Klünemann



"Wer in Deutschland die ganze Widersprüchlichkeit Frankreichs verstehen möchte, ist mit Matthias Waechters ‚Geschichte Frankreichs im 20. Jahrhundert“ hervorragend bedient.“
Tagesspiegel, Albrecht Meier



"(Matthias Waechter) überrascht mit Nuancen, die in Deutschland kaum bekannt sind.“
SWR2, Konstantin Sakkas



"Ein wissenschaftliches Standardwerk (…), das wegen seiner klaren, eleganten Sprache auch für interessierte Laien gut lesbar ist.“
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Günther Nonnenmacher



Downloads

Downloads

Empfehlungen

}

Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-73653-7

Erschienen am 16. Mai 2019

608 S., mit 2 Karten

Hardcover

Hardcover 34,00 € Kaufen
e-Book 28,99 € Kaufen

Waechter, Matthias

Geschichte Frankreichs im 20. Jahrhundert

Mit keinem anderen Land in Europa ist die deutsche Geschichte so stark verflochten wie mit Frankreich. Der in Nizza lehrende deutsche Historiker Matthias Waechter erzählt die Geschichte des 20. Jahrhunderts aus der Sicht unseres engsten Nachbarn - ein Unterfangen, das in deutscher Sprache seit Jahrzehnten niemand mehr unternommen hat.

Ausgehend von der dritten französischen Republik, die sich als Avantgarde in einem Europa der Monarchien verstand, einem Land, das demographisch stagnierteund kolonial expandierte, schildert das Buch Frankreichs 20. Jahrhundert: den Ersten Weltkrieg mit dem anschließend "verlorenen" Frieden und der turbulenten Zwischenkriegszeit; den "seltsamen Krieg" von 1939/40 gegen NS-Deutschland, gefolgt von der Besatzung des Landes sowie Kollaboration und Widerstand unter dem Vichy-Regime; das Drama der Dekolonisierung mit Kriegen in Vietnam und Algerien und dem Schlüsseljahr 1958, aus dem die bis heute gültige politische Verfassung Frankreichs hervorging, die selbst die Erschütterungen des Mai 1968 überstand; die Machtübernahme der Sozialisten unter Mitterrand 1981, der die Zeitenwende von 1989/90 mitgestaltete, und der Weg zur verunsicherten Nation der Gegenwart.
Webcode: https://www.chbeck.de/27160856

Inhalt

Vorwort
Einleitung

E R S T E R  T E I L
Republik der Widersprüche 1880 – 1914

1. Die Erschaffung einer Nation
2. Ein republikanisches Imperium?
3. Eine «blockierte Gesellschaft»?
4. Frankreich um 1900

Z W E I T E R  T E I L
Gewonnener Krieg, Verlorener Frieden 1914 – 1940

5. Der Große Krieg
6. Der prekäre Frieden
7. Frankreich um 1926
8. Die Krise der 1930er Jahre

D R I T T E R  T E I L
Vom Zusammenbruch zur Dekolonisierung 1940 – 1962

9. Die zerstörte Einheit
10. Frankreich um 1942
11. Der schwierige Aufbau einer neuen Ordnung
12. Die Aufl ösung des französischen Empires

V I E R T E R  T E I L
Vom Boom zur Krise 1962 – 1981

13. Frankreich um 1965: Auf dem Höhepunkt des Nachkriegsbooms
14. Staat, Gesellschaft und Außenpolitik in der neuen Republik
15. Das Ende der «Trente Glorieuses»

F Ü N F T E R  T E I L
Die verunsicherte Nation 1981 – 2002

16. Der Sozialismus an der Macht
17. Frankreich um 1990
18. Ausblick: Infragestellung und Rückkehr zur «Republik der Mitte»

Dank

ANHANG

Abkürzungsverzeichnis
Anmerkungen
Literaturverzeichnis
Personenregister
Karten

Pressestimmen

"Mit seinem Buch (ermöglicht Waechter) deutschen Lesern einen profunden und erhellenden Blick auf das Nachbarland.“
Süddeutsche Zeitung, Clemens Klünemann


"Wer in Deutschland die ganze Widersprüchlichkeit Frankreichs verstehen möchte, ist mit Matthias Waechters ‚Geschichte Frankreichs im 20. Jahrhundert“ hervorragend bedient.“
Tagesspiegel, Albrecht Meier


"(Matthias Waechter) überrascht mit Nuancen, die in Deutschland kaum bekannt sind.“
SWR2, Konstantin Sakkas


"Ein wissenschaftliches Standardwerk (…), das wegen seiner klaren, eleganten Sprache auch für interessierte Laien gut lesbar ist.“
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Günther Nonnenmacher