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Wiazemsky, Anne

Jeune fille

Roman

Frühsommer 1965: Anne, die Erzählerin, trifft den berühmten Filmregisseur Robert Bresson. Ihre Freundin Florence, selbst Schauspielerin, organisiert das Treffen, überzeugt davon, dass Anne die Idealbesetzung der Marie in "Zum Beispiel Balthasar" ist, Bressons nächstem Filmprojekt. Obwohl sie keinerlei Schauspielerfahrung hat – Annes Stimme und Ausstrahlung faszinieren den alternden Bresson. Doch das junge Mädchen ist noch nicht volljährig. Nachdem es gelingt, auch ihre Familie von dem Filmprojekt zu überzeugen, betritt sie eine neue Welt: Die Welt des Films, die des ungeduldigen und perfektionistischen Regisseurs Bresson und die Welt der Erwachsenen. Anne blüht auf, verliert ihre Unschuld. Der eifersüchtige Filmemacher versucht mit aller Kraft, seine eigensinnige Heldin zu bezähmen, und zwischen Meister und Muse entwickelt sich ein rätselhaftes Spiel, eine Mischung aus Verlockung, Abhängigkeit und Macht. Am Ende des Sommers und der Dreharbeiten spürt Anne, dass sich eine Wandlung vollzogen hat: Sie hat ihre Kindheit abgeschlossen und etwas Neues, Aufregendes liegt hinter – aber auch vor ihr.

Wiazemskys preisgekrönter Roman ist eine sehr persönliche Erinnerung an ihren Sommer mit Bresson und bietet, gleichsam zeitlos, ein Bild der besonderen Lebensspanne auf der Schwelle zwischen Kind und Erwachsenem. Mit dichten Bildern und in einer unaufdringlichen, aber eindringlichen Sprache transportiert Wiazemsky die Gefühle des Erwachsenwerdens, voller Sehnsucht, Aufregung und Verwirrung, und konserviert die Eindrücke dieser Jahre, ihre ganz eigene Farbe, ihren ganz eigenen Duft, ihre ganz eigene Romantik.

"Dieses Buch bewegt einen so, weil es darin um alle jungen Mädchen geht, um eine universelle Geschichte über das Erwachsenwerden, um eine Erzählung über das Erwachen, wenn man seine ursprüngliche Lebenswelt verlassen muss, um nur noch sich selbst zu gehören."
Dominique Fernandez, Le Nouvel Observateur
Von Anne Wiazemsky. Aus dem Französischen von Judith Klein.

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Bibliografie

978-3-406-58389-6

Erschienen am 29. Juli 2009

206 S.

Hardcover

Hardcover 18,90 € Kaufen
Pressestimmen

Pressestimmen

"Charme, Erotik, Leichthändigkeit sind auch die stilistischen und erzählerischen Merkmale des Romans. Er ist so typisch französisch wie die Nouvelle Vague, deren Geschichte er sich verdankt."
Ursula März, Deutschlandradio Kultur, 14. Januar 2010



"Auf der anderen Seite lernen wir einen Regisseur kennen, dessen sprichwörtliche Diskretheit wie auch Pedanterie durch ein junges Mädchen immer wieder konterkariert wird. Dieser Gegensatz wird hier unbekümmert frisch und jederzeit authentisch zum Ausdruck gebracht."
Thomas Laux, Neue Zürcher Zeitung, 5. Januar 2010



"Außergewöhnlich eindringlicher Roman, der vom Film, vom Erwachsenwerden und von einer Liebe erzählt."
Simon Strauss, Süddeutsche Zeitung, 17. Dezember 2009



Rezension zu "Mon enfant de Berlin" (Mein Berliner Kind), das im Herbst 2010 erscheinen wird:
"Ein sehr eindrucksvolles Buch."
Tilman Krause, Die Welt, 28. November 2009



"Die Schauspielerin und Autorin Anne Wiazemsky erzählt in ‘Jeune Fille’ wie sie 1965 von Regisseur Robert Bresson zum Film geholt wurde und ihr Debüt in seinem ‘Zum Beispiel Balthazar’ gab. Aufregend!"
Madame, November 2009



"Jeune fille ist eine sehr persönliche Erinnerung an einen Sommer, in dem sich für Anne Wiazemsky das Leben veränderte. Ebenso genau wie behutsam beschreibt die Schauspielerin die Unsicherheiten einer 18-jährigen jungen Frau. Die Dreharbeiten, bekennt sie, würden zu den glücklichsten Tagen ihres Lebens zählen."
Gerhard Pretting, Der Standard, 29. Oktober 2009



"‚Jeune Fille’ ist die späte Antwort, endlich auf Augenhöhe. 40 Jahre nach ‚Zum Beispiel Balthasar’ ist Anne Wiazemsky erwachsen geworden."
Christina Tilmann, Der Tagesspiegel, 23. August 2009



"Anne Wiazemskys Buch ist der Familienroman einer Tochter aus gutem intellektuellen Hause: ein Stück Autobiografie, melancholisch in der Erkenntnis, wie das Alter von der Jugend zehrt. Es ist etwas Indiskretion dabei, etwas Eitelkeit und Stolz auf die eigene erotische Macht, damals, und erzählt so manches über die Arrangements und Strategien zwischen Männern und Frauen."
Ute Mings, Bayerischer Rundfunk 2, 25. Juli 2009



Empfehlungen

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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-58389-6

Erschienen am 29. Juli 2009

206 S.

Hardcover

Hardcover 18,90 € Kaufen

Wiazemsky, Anne

Jeune fille

Roman

Frühsommer 1965: Anne, die Erzählerin, trifft den berühmten Filmregisseur Robert Bresson. Ihre Freundin Florence, selbst Schauspielerin, organisiert das Treffen, überzeugt davon, dass Anne die Idealbesetzung der Marie in "Zum Beispiel Balthasar" ist, Bressons nächstem Filmprojekt. Obwohl sie keinerlei Schauspielerfahrung hat – Annes Stimme und Ausstrahlung faszinieren den alternden Bresson. Doch das junge Mädchen ist noch nicht volljährig. Nachdem es gelingt, auch ihre Familie von dem Filmprojekt zu überzeugen, betritt sie eine neue Welt: Die Welt des Films, die des ungeduldigen und perfektionistischen Regisseurs Bresson und die Welt der Erwachsenen. Anne blüht auf, verliert ihre Unschuld. Der eifersüchtige Filmemacher versucht mit aller Kraft, seine eigensinnige Heldin zu bezähmen, und zwischen Meister und Muse entwickelt sich ein rätselhaftes Spiel, eine Mischung aus Verlockung, Abhängigkeit und Macht. Am Ende des Sommers und der Dreharbeiten spürt Anne, dass sich eine Wandlung vollzogen hat: Sie hat ihre Kindheit abgeschlossen und etwas Neues, Aufregendes liegt hinter – aber auch vor ihr.

Wiazemskys preisgekrönter Roman ist eine sehr persönliche Erinnerung an ihren Sommer mit Bresson und bietet, gleichsam zeitlos, ein Bild der besonderen Lebensspanne auf der Schwelle zwischen Kind und Erwachsenem. Mit dichten Bildern und in einer unaufdringlichen, aber eindringlichen Sprache transportiert Wiazemsky die Gefühle des Erwachsenwerdens, voller Sehnsucht, Aufregung und Verwirrung, und konserviert die Eindrücke dieser Jahre, ihre ganz eigene Farbe, ihren ganz eigenen Duft, ihre ganz eigene Romantik.

"Dieses Buch bewegt einen so, weil es darin um alle jungen Mädchen geht, um eine universelle Geschichte über das Erwachsenwerden, um eine Erzählung über das Erwachen, wenn man seine ursprüngliche Lebenswelt verlassen muss, um nur noch sich selbst zu gehören."
Dominique Fernandez, Le Nouvel Observateur
Von Anne Wiazemsky. Aus dem Französischen von Judith Klein.
Webcode: https://www.chbeck.de/25974

Pressestimmen

"Charme, Erotik, Leichthändigkeit sind auch die stilistischen und erzählerischen Merkmale des Romans. Er ist so typisch französisch wie die Nouvelle Vague, deren Geschichte er sich verdankt."
Ursula März, Deutschlandradio Kultur, 14. Januar 2010


"Auf der anderen Seite lernen wir einen Regisseur kennen, dessen sprichwörtliche Diskretheit wie auch Pedanterie durch ein junges Mädchen immer wieder konterkariert wird. Dieser Gegensatz wird hier unbekümmert frisch und jederzeit authentisch zum Ausdruck gebracht."
Thomas Laux, Neue Zürcher Zeitung, 5. Januar 2010


"Außergewöhnlich eindringlicher Roman, der vom Film, vom Erwachsenwerden und von einer Liebe erzählt."
Simon Strauss, Süddeutsche Zeitung, 17. Dezember 2009


Rezension zu "Mon enfant de Berlin" (Mein Berliner Kind), das im Herbst 2010 erscheinen wird:
"Ein sehr eindrucksvolles Buch."
Tilman Krause, Die Welt, 28. November 2009


"Die Schauspielerin und Autorin Anne Wiazemsky erzählt in ‘Jeune Fille’ wie sie 1965 von Regisseur Robert Bresson zum Film geholt wurde und ihr Debüt in seinem ‘Zum Beispiel Balthazar’ gab. Aufregend!"
Madame, November 2009


"Jeune fille ist eine sehr persönliche Erinnerung an einen Sommer, in dem sich für Anne Wiazemsky das Leben veränderte. Ebenso genau wie behutsam beschreibt die Schauspielerin die Unsicherheiten einer 18-jährigen jungen Frau. Die Dreharbeiten, bekennt sie, würden zu den glücklichsten Tagen ihres Lebens zählen."
Gerhard Pretting, Der Standard, 29. Oktober 2009


"‚Jeune Fille’ ist die späte Antwort, endlich auf Augenhöhe. 40 Jahre nach ‚Zum Beispiel Balthasar’ ist Anne Wiazemsky erwachsen geworden."
Christina Tilmann, Der Tagesspiegel, 23. August 2009


"Anne Wiazemskys Buch ist der Familienroman einer Tochter aus gutem intellektuellen Hause: ein Stück Autobiografie, melancholisch in der Erkenntnis, wie das Alter von der Jugend zehrt. Es ist etwas Indiskretion dabei, etwas Eitelkeit und Stolz auf die eigene erotische Macht, damals, und erzählt so manches über die Arrangements und Strategien zwischen Männern und Frauen."
Ute Mings, Bayerischer Rundfunk 2, 25. Juli 2009