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Wiese, Heike

Kiezdeutsch

Ein neuer Dialekt entsteht

„Machst du rote Ampel.“ „Danach ich ruf dich an.“ „Gibs auch ’ne Abkürzung.“ – Sätze wie diese sind nicht Horte von Sprachfehlern, sondern haben grammatische Eigenarten wie viele andere deutsche Dialekte auch. Anhand zahlreicher Beispiele zeigt die renommierte Sprachwissenschaftlerin Heike Wiese, dass Kiezdeutsch keine „Kanak Sprak“ ist, kein Anzeichen mangelnder Integration und auch keine Gefahr für das Deutsche, sondern ein neuer, in dynamischer Entwicklung befindlicher Dialekt.

Entwicklungen wie in Kiezdeutsch finden sich deswegen nicht nur dort, sondern auch in anderen Bereichen unserer Umgangssprache. Heike Wiese hört genau hin und analysiert, vor allem den Sprachgebrauch von Berliner Jugendlichen. Ihre Forschungen zeigen, mit welcher grammatischen Logik und sprachlichen Kreativität in Kreuzberg und anderen Kiezen Deutsch gesprochen wird – allen sozialpolitischen Vor- und Fehlurteilen zum Trotz.

Hörbeispiele und vieles mehr finden Sie auf kiezdeutsch.de!

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Bibliografie

978-3-406-63034-7

Erschienen am 09. Februar 2012

2., durchgesehene Auflage, 2012

280 S., mit 18 Abbildungen

Softcover

Bibliografische Reihen

Broschur 12,95 € Kaufen
e-Book 9,99 € Kaufen
Pressestimmen

Pressestimmen

"eine sehr lohnende Lektüre"
Ulrike Pospiech, andererseits, März 2014



"Die Sprachwissenschaftlerin Heike Wiese entkräftet (…) Vorurteile, nachdem sie das Sprachphänomen fundiert analysiert."
Bild der Wissenschaft, 18. September 2012



"Weil Jugendsprache hier ernstgenommen wird, kann das Buch viel Diskussionsstoff bieten."
Kai Agthe, Kulturjournal, 4/2012



"[E]in wertvoller Beitrag der Sprachwissenschaft zu einer öffentlichen und sehr brisanten Diskussion."
Frank Schilden, Der linguistische SprAACHENBLOG, 29. Juni 2012



"Kiezdeutsch ist kein falsches Deutsch und auch kein Ghetto defizitärer Sprecher. Kiezdeutsch ist ein Plädoyer wert, ganz im Stile dieses wunderbaren Buches. Wallah!"
Marcello Buzzanca, migration business - Das ethnische Wirtschaftsmagazin, 24. April 2012



"Die Leser bekommen in [Heike Wieses] Buch spannende Einblicke in die Mechanismen sprachlicher Evolution und lernen viel über das Deutsche – auf dem Kiez und auch abseits davon."
Wolfgang Krischke, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 8. März 2012



"Die Professorin der Universität Potsdam kämpft dafür, dass 'Kiezdeutsch' als Dialekt anerkannt wird. Sie ist überzeugt, dass 'kiezdeutsch' sprechende Jugendliche schnell zur formalen Sprache umschalten können."
Jens Twiehaus, Welt Kompakt, 15. Februar 2012



"(...) Kiezdeutsch beinhalte weniger Türkisches oder Arabisches als Deutsches. Heike Wiese schreibt mit dem Stolz einer Entdeckerin: ‘Wir werden Zeuge einer faszinierenden neuen Entwicklung in unserer Sprache: der Entstehung eines neuen deutschen Dialekts.’"
Sylvia Meise, Frankfurter Rundschau, 12. Januar 2012



„Wunderbar, das Deutsche. Wie es immer neue Varianten entwickelt und neue Wörter wie lassma oder ischwör. Oder wie dort das Wörtchen so auf ganz neue Weise eingesetzt wird: Die ist so blond so.“
Axel Hacke



Empfehlungen

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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-63034-7

Erschienen am 09. Februar 2012

2., durchgesehene Auflage , 2012

280 S., mit 18 Abbildungen

Softcover

Softcover 12,95 € Kaufen
e-Book 9,99 € Kaufen

Wiese, Heike

Kiezdeutsch

Ein neuer Dialekt entsteht

„Machst du rote Ampel.“ „Danach ich ruf dich an.“ „Gibs auch ’ne Abkürzung.“ – Sätze wie diese sind nicht Horte von Sprachfehlern, sondern haben grammatische Eigenarten wie viele andere deutsche Dialekte auch. Anhand zahlreicher Beispiele zeigt die renommierte Sprachwissenschaftlerin Heike Wiese, dass Kiezdeutsch keine „Kanak Sprak“ ist, kein Anzeichen mangelnder Integration und auch keine Gefahr für das Deutsche, sondern ein neuer, in dynamischer Entwicklung befindlicher Dialekt.

Entwicklungen wie in Kiezdeutsch finden sich deswegen nicht nur dort, sondern auch in anderen Bereichen unserer Umgangssprache. Heike Wiese hört genau hin und analysiert, vor allem den Sprachgebrauch von Berliner Jugendlichen. Ihre Forschungen zeigen, mit welcher grammatischen Logik und sprachlichen Kreativität in Kreuzberg und anderen Kiezen Deutsch gesprochen wird – allen sozialpolitischen Vor- und Fehlurteilen zum Trotz.

Hörbeispiele und vieles mehr finden Sie auf kiezdeutsch.de!
Webcode: https://www.chbeck.de/9324629

Pressestimmen

"eine sehr lohnende Lektüre"
Ulrike Pospiech, andererseits, März 2014


"Die Sprachwissenschaftlerin Heike Wiese entkräftet (…) Vorurteile, nachdem sie das Sprachphänomen fundiert analysiert."
Bild der Wissenschaft, 18. September 2012


"Weil Jugendsprache hier ernstgenommen wird, kann das Buch viel Diskussionsstoff bieten."
Kai Agthe, Kulturjournal, 4/2012


"[E]in wertvoller Beitrag der Sprachwissenschaft zu einer öffentlichen und sehr brisanten Diskussion."
Frank Schilden, Der linguistische SprAACHENBLOG, 29. Juni 2012


"Kiezdeutsch ist kein falsches Deutsch und auch kein Ghetto defizitärer Sprecher. Kiezdeutsch ist ein Plädoyer wert, ganz im Stile dieses wunderbaren Buches. Wallah!"
Marcello Buzzanca, migration business - Das ethnische Wirtschaftsmagazin, 24. April 2012


"Die Leser bekommen in [Heike Wieses] Buch spannende Einblicke in die Mechanismen sprachlicher Evolution und lernen viel über das Deutsche – auf dem Kiez und auch abseits davon."
Wolfgang Krischke, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 8. März 2012


"Die Professorin der Universität Potsdam kämpft dafür, dass 'Kiezdeutsch' als Dialekt anerkannt wird. Sie ist überzeugt, dass 'kiezdeutsch' sprechende Jugendliche schnell zur formalen Sprache umschalten können."
Jens Twiehaus, Welt Kompakt, 15. Februar 2012


"(...) Kiezdeutsch beinhalte weniger Türkisches oder Arabisches als Deutsches. Heike Wiese schreibt mit dem Stolz einer Entdeckerin: ‘Wir werden Zeuge einer faszinierenden neuen Entwicklung in unserer Sprache: der Entstehung eines neuen deutschen Dialekts.’"
Sylvia Meise, Frankfurter Rundschau, 12. Januar 2012


„Wunderbar, das Deutsche. Wie es immer neue Varianten entwickelt und neue Wörter wie lassma oder ischwör. Oder wie dort das Wörtchen so auf ganz neue Weise eingesetzt wird: Die ist so blond so.“
Axel Hacke