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Will, Wolfgang

Der Zug der 10000

Die unglaubliche Geschichte eines antiken Söldnerheeres

Zehntausend griechische Söldner werden von dem persischen Prinzen Kyros unter einem Vorwand ins westliche Kleinasien gelockt. Als der Vormarsch beginnt, wird klar, dass das eigentliche Ziel des Unternehmens ist, den Bruder des Prinzen, Großkönig Artaxerxes, zu stürzen und Kyros auf den Thron zubringen. Dieser Plan scheitert, als Kyros bei Kunaxa (401 v. Chr.) fällt. Nun gilt es für das griechische Heer, sich aus Feindesland in Sicherheit zu bringen.

Xenophon, dem wir eine detaillierte Beschreibung der Ereignisse verdanken, war eine Art Kriegsberichterstatter. Doch als die Anführer der Griechen fallen, muss er Verantwortung übernehmen. Er liefert über das militärische Geschehen hinaus Informationen über unbekannte Völker, antike Ruinenstätten, exotische Landschaften, fremdartige Flora und Fauna, aber auch über außergewöhnliche Ess- und Trinkgewohnheiten. Er berichtet über sexuelle Vorlieben, ungewöhnliche Zusammensetzung von Heeren, über Frauen, Kinder, Hetären, Händler, Ärzte, Diener und Gefangene. Schonungslos legt er die Greuel des Krieges offen, die ihn, den Sokrates-Schüler, immer wieder mit der Frage nach einem angemessenen moralischen Verhalten konfrontieren. Wolfgang Will hat dessen «Anabasis» – das in der Antike meistgelesene Buch – kongenial in ein spannendes, modernes Geschichtswerk umgesetzt.

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Bibliografie

978-3-406-79067-6

Erscheint am 15. September 2022

Rund 320 S., mit 4 Abbildungen und 9 Karten

Hardcover

Hardcover 26,00 € Kaufen

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Bibliografie

978-3-406-79067-6

Erscheint am 15. September 2022

Rund 320 S., mit 4 Abbildungen und 9 Karten

Hardcover

Hardcover 26,00 € Kaufen

Will, Wolfgang

Der Zug der 10000

Die unglaubliche Geschichte eines antiken Söldnerheeres

Zehntausend griechische Söldner werden von dem persischen Prinzen Kyros unter einem Vorwand ins westliche Kleinasien gelockt. Als der Vormarsch beginnt, wird klar, dass das eigentliche Ziel des Unternehmens ist, den Bruder des Prinzen, Großkönig Artaxerxes, zu stürzen und Kyros auf den Thron zubringen. Dieser Plan scheitert, als Kyros bei Kunaxa (401 v. Chr.) fällt. Nun gilt es für das griechische Heer, sich aus Feindesland in Sicherheit zu bringen.

Xenophon, dem wir eine detaillierte Beschreibung der Ereignisse verdanken, war eine Art Kriegsberichterstatter. Doch als die Anführer der Griechen fallen, muss er Verantwortung übernehmen. Er liefert über das militärische Geschehen hinaus Informationen über unbekannte Völker, antike Ruinenstätten, exotische Landschaften, fremdartige Flora und Fauna, aber auch über außergewöhnliche Ess- und Trinkgewohnheiten. Er berichtet über sexuelle Vorlieben, ungewöhnliche Zusammensetzung von Heeren, über Frauen, Kinder, Hetären, Händler, Ärzte, Diener und Gefangene. Schonungslos legt er die Greuel des Krieges offen, die ihn, den Sokrates-Schüler, immer wieder mit der Frage nach einem angemessenen moralischen Verhalten konfrontieren. Wolfgang Will hat dessen «Anabasis» – das in der Antike meistgelesene Buch – kongenial in ein spannendes, modernes Geschichtswerk umgesetzt.
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