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Wilson, E.O.

Die soziale Eroberung der Erde

Eine biologische Geschichte des Menschen

"Wissensbücher des Jahres": Überblick - das informativste Buch

Egoismus oder Nächstenliebe, Eigennutz oder Kooperation – was liegt mehr in der Natur des Menschen? Als Einzelwesen sind wir egoistisch, als Gruppenwesen aber ziehen wir uneigennütziges Verhalten vor, sagt Edward O. Wilson, der berühmteste Biologe unserer Zeit, in seinem wegweisenden Buch. Zwischen den beiden Antriebskräften herrscht ein Dauerkonflikt, in der Gesellschaft wie in jedem Einzelnen von uns. Die Balance, die wir anstreben, ist stets zerbrechlich. Die soziale Eroberung der Erde ist die Summe lebenslanger innovativer Forschung, die Krönung des Lebenswerkes von Edward O. Wilson. Das Buch beginnt mit drei fundamentalen Fragen, die die Menschen seit Jahrtausenden faszinieren: Woher kommen wir? Wer sind wir? Wohin gehen wir? Nur die Biologie, so Wilson, ist in der Lage, diese Fragen wissenschaftlich zu beantworten. Wilson räumt mit dem Vorurteil auf, wonach die Evolution die Lebewesen daraufhin prägt, die Familie an die erste Stelle zu setzen. Wilson, der vor 35 Jahren die Soziobiologie begründet hat, zeigt uns mit seinem erstaunlichen Fundus an biologischen, verhaltenspsychologischen und anthropologischen Kenntnissen, dass die soziale Gruppe die treibende Kraft der menschlichen Evolution ist. Religion, Sport, Krieg – unser Trieb, uns zu Gruppen zusammenzuschließen und für sie zu kämpfen, ist es, was uns zu Menschen werden ließ. An einer Fülle anschaulicher Beispiele führt er vor, wie wir Moral, Religion und die Künste, ja die menschliche Kultur insgesamt nur dann wirklich begreifen, wenn wir ihre soziobiologischen Fundamente erkennen.
Von Edward O. Wilson. Aus dem Englischen von Elsbeth Ranke.

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Bibliografie

978-3-406-64530-3

Erschienen am 12. Februar 2013

384 S., mit 55 Abbildungen und 3 Tabellen

Hardcover

Hardcover 22,95 € Kaufen
e-Book 14,99 € Kaufen
Inhalt

Prolog


I. Warum existiert höher entwickeltes soziales Leben?
1. Die Natur des Menschen


II. Woher kommen wir?
2. Die beiden Pfade der Eroberung
3. Die Langstrecke
4. Die Ankunft
5. Der Faden durch das Labyrinth der Evolution
6. Kreative Kräfte
7. Stammessysteme als grundlegendes menschliches Merkmal
8. Krieg als angeborenes Übel der Menschheit
9. Die Auswanderung
10. Die kreative Explosion
11. Der Spurt zur Zivilisation


III. Soziale Insekten erobern die Welt der Wirbellosen
12. Die Erfindung der Eusozialität
13. Erfindungen, die die sozialen Insekten voranbrachten


IV. Die Kräfte der sozialen Evolution
14. Das wissenschaftliche Dilemma der Seltenheit
15. Altruismus und Eusozialität bei Insekten
16. Insekten machen den Riesensprung
17. Soziale Instinkte als Werk der natürlichen Selektion
18. Die Kräfte der sozialen Evolution
19. Das Aufkommen einer neuen Theorie der Eusozialität


V. Was sind wir?
20. Was ist die Natur des Menschen?
21. Die Evolution der Kultur
22. Der Ursprung der Sprache
23. Die Evolution der Kulturvielfalt
24. Der Ursprung von Moral und Ehrbegriff
25. Der Ursprung der Religion
26. Der Ursprung der kreativen Künste


VI. Wohin gehen wir?
27. Eine neue Aufklärung


Danksagung
Anmerkungen
Nachweise zu den Abbildungen und Tabellen
Register

Pressestimmen

Pressestimmen

"Auch wenn der Brückenschlag zu den Geisteswissenschaften und die naturwissenschaftliche Beweisführung zu wünschen übrig lassen, so ist Wilsons Vorschlag der Untersuchung wert, ebenso sein Versuch, die menschliche Natur biologisch zu bestimmen."
Markus Wild, Neue Zürcher Zeitung, 11. September 2013



"Seine vergangenheit kann auch Edward Wilson nicht abstreifen. Aber seine Ideen ändert er sehr wohl."
Matthias Meili, Tagesanzeiger, 12. Juli 2013



"Ein sehr empfehlenswertes Buch"
Franziska Konitzer, Bild der Wissenschaft, 18. Juni 2013



"Atemberaubend ist auch das: Ein Meister revidiert im hohen Alter zentrale Glaubenssätze."
Andreas Weber, Die Zeit, 6. Juni 2013



"Nachdem wir so viel über die biologischen Programme der Evolution gelernt haben (...) endet das Buch Wilsons mit einem herrlich optimistischen Plädoyer für eine zweite Aufklärung."
Hartmut Böhme, Die Welt, 1. Juni 2013



"Eine gute Anregung, sich mit der kulturellen und sozialen Evolution des Menschen auseinanderzusetzen."
Thomas Terberger, fachbuchjournal, Juni 2013



"Der Autor, Begründer der Soziobiologie, zeigt uns mit seinem Fundus an biologischen, verhaltenspsychologischen und anthropologischen Kenntnissen, dass die soziale Gruppe die treibende Kraft der Evolution ist."
Kurier, 4. April 2013



"Empirisch so interessant untermauert, dass es wirklich Spaß macht, [seiner These] nachdenkend zu folgen."
Cord Riechelmann, Literaturen, 1/2013



Empfehlungen

}

Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-64530-3

Erschienen am 12. Februar 2013

384 S., mit 55 Abbildungen und 3 Tabellen

Hardcover

Hardcover 22,95 € Kaufen
e-Book 14,99 € Kaufen

Wilson, E.O.

Die soziale Eroberung der Erde

Eine biologische Geschichte des Menschen

"Wissensbücher des Jahres": Überblick - das informativste Buch

Egoismus oder Nächstenliebe, Eigennutz oder Kooperation – was liegt mehr in der Natur des Menschen? Als Einzelwesen sind wir egoistisch, als Gruppenwesen aber ziehen wir uneigennütziges Verhalten vor, sagt Edward O. Wilson, der berühmteste Biologe unserer Zeit, in seinem wegweisenden Buch. Zwischen den beiden Antriebskräften herrscht ein Dauerkonflikt, in der Gesellschaft wie in jedem Einzelnen von uns. Die Balance, die wir anstreben, ist stets zerbrechlich. Die soziale Eroberung der Erde ist die Summe lebenslanger innovativer Forschung, die Krönung des Lebenswerkes von Edward O. Wilson. Das Buch beginnt mit drei fundamentalen Fragen, die die Menschen seit Jahrtausenden faszinieren: Woher kommen wir? Wer sind wir? Wohin gehen wir? Nur die Biologie, so Wilson, ist in der Lage, diese Fragen wissenschaftlich zu beantworten. Wilson räumt mit dem Vorurteil auf, wonach die Evolution die Lebewesen daraufhin prägt, die Familie an die erste Stelle zu setzen. Wilson, der vor 35 Jahren die Soziobiologie begründet hat, zeigt uns mit seinem erstaunlichen Fundus an biologischen, verhaltenspsychologischen und anthropologischen Kenntnissen, dass die soziale Gruppe die treibende Kraft der menschlichen Evolution ist. Religion, Sport, Krieg – unser Trieb, uns zu Gruppen zusammenzuschließen und für sie zu kämpfen, ist es, was uns zu Menschen werden ließ. An einer Fülle anschaulicher Beispiele führt er vor, wie wir Moral, Religion und die Künste, ja die menschliche Kultur insgesamt nur dann wirklich begreifen, wenn wir ihre soziobiologischen Fundamente erkennen.
Von Edward O. Wilson. Aus dem Englischen von Elsbeth Ranke.
Webcode: https://www.chbeck.de/11392390

Inhalt

Prolog


I. Warum existiert höher entwickeltes soziales Leben?
1. Die Natur des Menschen


II. Woher kommen wir?
2. Die beiden Pfade der Eroberung
3. Die Langstrecke
4. Die Ankunft
5. Der Faden durch das Labyrinth der Evolution
6. Kreative Kräfte
7. Stammessysteme als grundlegendes menschliches Merkmal
8. Krieg als angeborenes Übel der Menschheit
9. Die Auswanderung
10. Die kreative Explosion
11. Der Spurt zur Zivilisation


III. Soziale Insekten erobern die Welt der Wirbellosen
12. Die Erfindung der Eusozialität
13. Erfindungen, die die sozialen Insekten voranbrachten


IV. Die Kräfte der sozialen Evolution
14. Das wissenschaftliche Dilemma der Seltenheit
15. Altruismus und Eusozialität bei Insekten
16. Insekten machen den Riesensprung
17. Soziale Instinkte als Werk der natürlichen Selektion
18. Die Kräfte der sozialen Evolution
19. Das Aufkommen einer neuen Theorie der Eusozialität


V. Was sind wir?
20. Was ist die Natur des Menschen?
21. Die Evolution der Kultur
22. Der Ursprung der Sprache
23. Die Evolution der Kulturvielfalt
24. Der Ursprung von Moral und Ehrbegriff
25. Der Ursprung der Religion
26. Der Ursprung der kreativen Künste


VI. Wohin gehen wir?
27. Eine neue Aufklärung


Danksagung
Anmerkungen
Nachweise zu den Abbildungen und Tabellen
Register

Pressestimmen

"Auch wenn der Brückenschlag zu den Geisteswissenschaften und die naturwissenschaftliche Beweisführung zu wünschen übrig lassen, so ist Wilsons Vorschlag der Untersuchung wert, ebenso sein Versuch, die menschliche Natur biologisch zu bestimmen."
Markus Wild, Neue Zürcher Zeitung, 11. September 2013


"Seine vergangenheit kann auch Edward Wilson nicht abstreifen. Aber seine Ideen ändert er sehr wohl."
Matthias Meili, Tagesanzeiger, 12. Juli 2013


"Ein sehr empfehlenswertes Buch"
Franziska Konitzer, Bild der Wissenschaft, 18. Juni 2013


"Atemberaubend ist auch das: Ein Meister revidiert im hohen Alter zentrale Glaubenssätze."
Andreas Weber, Die Zeit, 6. Juni 2013


"Nachdem wir so viel über die biologischen Programme der Evolution gelernt haben (...) endet das Buch Wilsons mit einem herrlich optimistischen Plädoyer für eine zweite Aufklärung."
Hartmut Böhme, Die Welt, 1. Juni 2013


"Eine gute Anregung, sich mit der kulturellen und sozialen Evolution des Menschen auseinanderzusetzen."
Thomas Terberger, fachbuchjournal, Juni 2013


"Der Autor, Begründer der Soziobiologie, zeigt uns mit seinem Fundus an biologischen, verhaltenspsychologischen und anthropologischen Kenntnissen, dass die soziale Gruppe die treibende Kraft der Evolution ist."
Kurier, 4. April 2013


"Empirisch so interessant untermauert, dass es wirklich Spaß macht, [seiner These] nachdenkend zu folgen."
Cord Riechelmann, Literaturen, 1/2013